mal was für die umwelt tun..

  • ...und für die bequemlichkeit!
    da bin ich schon wieder und habe fragen, fragen über fragen! hehe
    und zwar! hab ich gehört dass es das was ich mir schon lang vorstelle sogar mittlerweile schon gibt! ein biogasklo nämlich
    wobei mir da das enstehende biogas eher sekundär erscheint. der hauptvorteil dürfte der sein, dass hinten nur noch humus und wasser rauskommt. sehr praktisch. dann is nämlich das problem mit dem entsorgen keins mehr. den humus kannst dann dem bauern verkaufen, für strom oder so :)
    hört sich mal ablolut überzeugend an, ich hab da auch schon mit proffesionellen kläranlagenbauern geredet, die meinten auch das sollte möglich sein. aber wenn es sowas schon gibt...
    fragt sich bloss wo
    hat das schon mal jemand gehört?
    bitte um links!!!
    bau mir das scheissding (hihi, im wahrsten sinne des wortes) auch selber, aber obs halt dann auf anhieb klappt?
    Naja, so schwer ist des dann wohl auch nicht, man braucht einen zerhacker, ne fermentierkammer mit ausdehnungsgefäss und bakterien. die kann man kriegen, muß man halt ne kultur von ner bestehenden anlage übernehmen.
    naja, und noch n paar kleinigkeiten um das gas zu säubern.
    aber das geht alles, wenn man nur will...
    aber, wieviel muß man essen um das ding rentabel zu unterhalten, hm?
    ich bin ja mal gespannt. Erstmal mental, und wenn die einlagen so nich reichen, in ein paar jahren rund um die bauchdecke hehe :)


    schöne Grüße aus der planungskammer,
    kalamity

  • Hallo Kalamity,


    ob das wirklich eine gute Idee ist, wage ich zu bezweifeln. Auch in der Kläranlage werden die Fäkalien ja biologisch abgebaut; ergo sollte es für die Umwelt keinen Unterschied sein. Im Zweifel dürfete die große Kläranalge die Nase vorn haben, da dort das Faulgas ja genutzt wird.


    Im Womo ist es sicherlich schwer eine mehrstufige biologische Kläranlage zu realisieren, da diese ja angefahren werden muss und auch betrieben werden muss - wenn dann alles rund läuft, ist man schon wieder zu Hause.


    Eine Variante mit Torf soll es in den nordischen Ländern als kommerzielles Produkt geben. Hier wird die Flüssigkeit in Torf aufgesaugt und es findet dann ein biologischer Abbau statt, der dann ein Torf Humus-Gemisch überlassen soll. Einen Link kann ich da aber nicht mehr geben, da ich die meisten Unterlagen / Daten aus der Planungszeit unseres Womos leider nicht mehr habe. Aber durch Recherche im Internet bin ich damals auf diese Variante gekommen. Aus meiner Sicht stellte dieses System eine Alternative zu Thetford und Co dar, aber war damals hier nicht zu bekommen (geschweige dann Ersatzteile, wenn man sie schnell braucht)


    Besten Gruß


    HWK

  • Hi, Kalamity,


    die Fa. HRZ hat die von Dir angesprochene Toilette entwickelt, liefert aber (bislang) nur an Erstausrüster.
    In der Resemobil-International Ausg. 12/06 gibt's einen Bericht darüber. Wenn Du willst, schaue ich einmal nach, ob ich das Heft zu Hause noch finde, dann könnte ich Dir den Beitrag zumailen.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • das wäre sehr nett von Dir. Hab mir schon gedacht dass hier jemand zu finden ist, der das kennt :)
    ich denke das ist eine echt gute lösung, zumal wenn es richtig gemacht ist, tatsächlich auch was dabei rausspringen könnte. nicht nur der vorteil, dass das entsorgen wegfällt.
    und das argument, dass sobald das ding voll ist der urlaub vorbei ist, ist zwar richtig, aber da ich plane dauerhaft darin zu wohnen, fällt das in meinem fall flach..
    wie gesagt, ein niedrigenergiehaus auf rädern.
    das ist mein anspruch.
    ich sehe es auch so, dass man eigentlich nirgends so gut und einfach ein system aus diversen energiespar- und gewinnkomponenten als in einem womo dieser größe installieren kann, da man kaum distanzen überwinden muß.
    sicher, wenn man es nur zum urlaubfahren nutzt, dann rentiert sich so ein aufwand nicht, aber zum drin leben..?

  • Tünnes trifft dr Schäl. Der hat nen feinen Anzug an, Brillis an den Pfoten, Daimler vor der Tür. "Dir jeht et ävver joot. Wie machste dat dann?" "Och, ich hann en Dübgerfabrik opjemaat." "Lohnt sich dat dann?" "Au ja, ich hann 80 Mann am scheißen....."


    Für die Energieerzeugung brauchst Du tatsächlich mehr Menge, als Du selber produzieren kannst. Abgesehen hast Du das Problem im Auto, die ganze Geschichte geruchsdicht innen und außen zu bekommen.


    Die Komposttoilette gibt es immer noch, ich hab das von ein paar Wochen per Zufall noch mal wieder im Net gelesen und meine, auch hier ist schon ausführlich drüber diskutiert worden mit lunks und so...... benutz mal die Suchfunktion bitte.

  • Zitat von kalamityklaus

    das wäre sehr nett von Dir. Hab mir schon gedacht dass hier jemand zu finden ist, der das kennt :)


    You've got mail...


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • @ wolfgang,


    dank Dir, das ist es.
    ok, 2000 euro erscheint mir für son bischen technik etwas happig, aber es funzt, und das is schon mal gut
    werd da beizeiten nochmal mehr recherchieren, vllt ist selber bauen auch nciht so schwer und viel billiger?
    was die masse angeht, die man da sozusagen investieren muss, weiss ich zumindest bezüglich biogasanlagen, dass nahezu alle organischen materialien geeignet sind, man kann also auch küchenabfälle reinschmeissen oder einfach gras, falls man nicht grad in der wüste ist...
    fest steht auf jeden fall, mein womo kriegt n bioklo!
    was machbar ist wird gemacht!
    is doch die lösung und tausend mal besser als ständig zum entleeren fahren. weil das ist ja echt ätzend...
    ich denk mal, das wird bald günstiger und auf kurz oder lang sowieso standard in womos, wetten?

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    Für die Energieerzeugung brauchst Du tatsächlich mehr Menge, als Du selber produzieren kannst.


    Man kann ja dann als Bioklobesitzer auf dem Campingplatz herumgehen und die anderen zum Sch... zu sich herüberbitten. So ist deren Entsorgungsproblem auch gleich gelöst :lol::lol::lol:



    Fiel mir nur gerade so ein. Aber eigentlich ist das Thema schon spannend. Ich hoffe ihr findet eine Lösung,


    Jörg

  • Zitat von kalamityklaus

    ... dass nahezu alle organischen materialien geeignet sind, man kann also auch küchenabfälle reinschmeissen oder einfach gras...

    Das mit den Küchenabfällen und Grasschnitt ist so eine Sache: bei unserem Komposthaufen liegt die Verarbeitungszeit bei rd. 1 Jahr. Das ganze funktioniert nur bei entsprechend großen Vergärmöglichkeiten...
    Aber Du hast schon interessante Ideen, auch wenn ich glaube, daß die eigene Biogasproduktion in einem WoMo eher unrealisierbar ist...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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