Ein Neuer stellt sich vor und hat gleich zwei Fragen

  • Hallo,


    nachdem ich das Forum in den vergangenen Jahren immer wieder als passiver Nutzer beobachtet habe und hier einige gute Informationen bekommen habe, möchte ich mich nun aktiv beteiligen. Ich beabsichtige mir in ca. 1 Jahr einen Pick-up zu bauen. Die Grobplanung ist soweit fertig.


    Wir fahren inzwischen seit 25 Jahren mit dem Womo vor allem in den Norden (Norwegen, Finnland aber vor allem nach Schweden und dort nach Lappland). Dabei hat sich gezeigt, das die Dusch nicht zum Duschen benutzt wird (das machen wir auf dem Campingplatz). Die Toilette wird aber immer wieder benötigt. Da wir ausgiebig wandern und es dabei immer wieder passiert, das man nass wird, nutzen wir die Dusche/Toilette hauptsächlich als Trockenraum. Dabei hat sich beim Granduca bewährt, das die Heizung direkt in die Dusche bläst. So bekommen wir auch völlig durchweichte Klamotten und Schuhe wieder trocken.


    Die Gesamtlänge soll 6m nicht überschreiten , Höhe maximal 3,2 m, variable Hecksitzgruppe zur Vergrösserung des Stauraumes, Doka als Lebensraum nutzen, kleine Dusche mit Toilette (wird vor allem als Trockenraum genutzt) und großzügiger Durchgang zur Doka. Wegen der Längenbegrenzung auf unter 6m wird die Kabine max 2,8m lang. Der alkoven soll ca. 2,1m lang sein und überragt damit die Doka. Die Höhe des Alkovens sollte nicht niedriger als 70 cm sein, damit man auch bequem aufrecht sitzen kann.

    Als Basisfahrzeug denke ich an eine Fahrzeug mit Allradantrieb mit dem man auch noch zügig auf der Autobahn fahren kann. Damit ist die Auswahl auf VW T5 4motion, ein Fahrzeug auf Basis des Euro-Fahrgestelles mit Doka, wenn der Allrad hierfür verfügbar ist oder auch einen Ford Doka mit Allrad beschränkt. Tendenziell bin ich eher für das Euro-Chassie oder den Ford, da hier noch Nutzlastreserven vorhanden sind, die ich beim T5 mit max. 3,5 To nichtmehr habe. Allrad halte ich für sinnvoll, da ich immer wieder Problem an Steigungen auf unbesfestigten Strassen hatte. Auf Island, in den Nordwstfjorden mussten wir riesige Umwege fahren weil ich mir sicher war, das mein Fahrzeug 25% Steigungen nicht schafft.


    Bevor ich in die Intensivplanung einsteige möchte ich eine für mich grundsätzliche Frage klären. Mich stört bei den Pick-ups das kleine, umbequeme Schlupfloch. Ich habe hier vor Jahren eine schöne Lösung von Road-Ranger (die bauen glaube ich, keine Kabinen mehr) gesehen. Da war bei einem T2 Doka die Rückwand vom Dach bis hiinunter zur Sitzbank und das Dach bis zum B-Träger ausgeschnitten und mit einem Hilfsrahmen versehen. Das Bett über der Doka konnte im Bereich des Dachausschnittes hochgeklappt werden. So war ein bequemer Durchstieg zur Doka möglich, ähnlich wie bei normalen Wohmos.


    Ich möchte diese Lösung realisieren, weil damit die Doka (mit Drehsitzen einfach in den Pickup-wohnraum integriert werden und somit auch als Aufenthaltsraum genutzt werden kann. So muss die Sitzgruppe, wenn sie als Bett oder Stauraum umgebaut ist, nicht immer umgebaut werden.


    Nun meine Frage, hat jemand diesen massiven ein Eingriff in die Kabine realisiert und dabei Erfahrungen mit der Tüv-Abnahme gemacht. Ich habe hier im Forum die Aufbaurichtlinien von VW gefunden, nach denen sollte der Dachausschnitt möglich sein, wenn die Dachstrebe zwischen den B-Säulen nicht Durchtrennt wird. Weis jemand, wo man die Aufbaurichtlinien für Ducato und Co. oder auch Ford bekommen kann.


    Ich bin auf die Diskussion gespannt. :?:

  • Hi und willkommen hier im Forum.


    Das mit dem Dachauschnitt sehe ich als Problem an. Wie Du ja bei VW schon gesehen hast läuft da im Dach ein tragender Holm. Ich bezweifel, dass Du Ihn bei anderen Herstellern durchtrennen darfst.


    Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dann soll es doch eine absetzbare Wohnkabine werden, oder?


    Dann mußt Du ja auch eine gewisse Bewegungsfreiheit zwischen Doka und Wohnkabine lassen. Denn der Aufbau bewegt sich aufgrund Verwindung des Rahmens relativ gegenüber dem Fahrerhaus. Nicht umsonst schreibt VW einen Mindestabstand von 3 cm vor. Somit kann ich mir auch nicht richtig vorstellen, wie man das bei der von Dir gewünschten Lösung hinbekommt.
    Andereseits muß der Durchstieg auch garnicht so sehr klein sein. Schau Dir mal die Höhe an, die Du hast, wenn Du die Ladefläche von den Fahrgestellen abbaust und die Wohnkabine direkt auf den Rahmen setzt.


    Ansonsten hörten sich Deine Ideen schon ein wenig nach meiner Kabine an. Unten unter www kannst Du ein paar Bilder und Pläne sehen. So habe ich z. B. auch eine sehr kleine Naßzelle, die auch nur als Notdusche herhalten soll. Ich denke viel kleiner kann man eine Naßzelle nicht bauen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Ach ja, fällt mir gerade ein. Du solltest auf jeden Fall versuchen auf das Leerkabinentreffen in Bodenheim zu kommen um Ideen zu klauen. Und wenn nur für ein paar Stunden, ist ja nicht so weit weg von Dir. Denn da werden vorraussichtliche mehrere T4 / T5 mit Absetzkabinen zu sehen sein.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Granduca, hallo Krabbe,


    willkommen Granduca!


    Bin auch Freund vom T5 Doka mit Durchgang, aber um es gleich vorweg zu sagen, die komplette Rückwand im Doka rauszunehmen, halte ich für ein mehr als gewagtes Unternehmen. Ich denke man muss sich entscheiden, will man die Vorteile des PickUp-Systems also Absetzkabine oder doch ein Fahrzeug wo sich das Führerhaus voll in den Wohnraum intergrieren lässt. Wir bekommen auch einen Durchgang, der sich im bereich von 70-80x50-55cm bewegt. Kniet man auf der Dokasitzbank hinten ist das kein Thema, ist ja so hoch wie ein Alkoven, und 10cm dahinter wirds ja wieder groß:-)
    Hast Du Bedenken das Du durch die genannte Öffung nicht durch kommst?
    Wie will man so eine Riesenöffnung verschliessen?


    Im Doka mit Drehsesseln kann man doch zu 4. sitzen....kleiner runder steckbarer Spieltisch rein und es wird richtig gemütlich, dazu braucht man doch so keine Riesenöffnung.


    Die Möglichkeit die Krabbe vorgeschlagen hat, die Kabine nicht auf die orginal-Pritsche sondern auf den Rahmen zu setzen bringt rund 15 vielleicht 18cm, das ergäbe mit Glück eine 90cm hohe Öffnung.


    Man verliert aber die Unterflur-, bzw. Unterpritschen-Staukästen, die laut kompetenter Aussage bis zu 36cm hoch sein können.....
    ob sich 16cm Unterflurstaukasten lohnen?


    Noch zum T5 Doka: Das Fahrgefühl und die Fahrsicherheit im Doka mit Kabine und 4 Erwachsenen im Führerhaus ist klasse, nicht ohne Grund nennt die Fachwelt den T4/5 am PKW-ähnlichsten. Der Multivan/Bus färbt stark ab, auch auf die Transporter-Linie.
    Im Crafter gehts schon LKW-mäßiger zu und im Alltag mit so einem Ding zum Supermarkt :cry:


    Gruß Holz-Didi

  • Hallo Krabbe,


    deine Bilder habe ich mir angesehen, das ganze sieht rech zweckmässig. Ich finde den Grundriss gut.


    Ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt, ich will diesen Träger, der ja wahrscheinleich auch bei den anderen Basisfahrzeuugen vorhanden ist nicht durchtrennen sondern bis zu diesem Träger ausschneiden. Du hast recht mit dem Hinweis, das zwischen Kabine und Fahrzeug 3 cm Luft sein muss. Ich stelle mir vor hier einen Falltbelag ähnlich wie bei Biemobil einzusetzen. Vielleicht hat im Forum jemand eine bessere Idee. Ich bin für einen guten Vorschlag (der auch dicht sein sollte) dankkbar.


    Danke für den Hinweis auf Bodenheim, ich will versuchen vorbei zu kommen

  • Hi,


    hier geht es zur Leerkabinentreffen. Es findet vom 4.-6. Mai statt und ja, ich werde da sein. Kann nur sein, dass ich ggf. erst am Samstag einfliege.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Holz-diddi,


    ich will nicht die ganze Rückwand herausnehmen sondern nur einen Durchgang mit ca. 70 cm. Den Dachausschnitt möcht ich um halbwegs aufrecht nach hinten zu kommen. Ich gehe davon aus, das dieses Projekt mein letztes Womo sein wird (aus Altersgründen) und es sollte deshalb schon von der Konzeption so ausgelegt sein das man ohne allzu grosse Verrenkungen von einem Teil in den anderen kommen kann. Ich weis auch aus Erfahrung, das ein unbequemer Durchgang nur in Notfällen, während der Fahrt oder bei schlechtem Wetter benutzt wird. Ich möchte die Doppelkabine aber ebenso einfach wie die Heckgruppe benutzen. Hast du einen Tisch in deiner Doka?


    Soweit ich mich erinnere, war die Abbdichtung des Durchganges beim Road-Ranger mit einem aufblasbaren Gummiring (ähnlich einem Fahradschlauch) realisiert. Vielleicht gibt es im Forum einen Road-Ranger -Besitzer. Es währe schön, wenn er seine Erfahrungen bezüglich des Durchganges einbringen würde.

  • Hallo Granduca,


    schau Dir doch einmal den Wagen von Sven an - der hat (allerdings auf dem LT1) eine Kabine aufgebaut, der fast zu 100% Deinen Vorgaben entspricht, und das für 5 Personen...


    So, später mehr
    (Leerkabinen-)Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

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    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

    Einmal editiert, zuletzt von Leerkabinen-Wolfgang ()

  • Hallo Granduca,


    mit wieviel Personen willst Du denn reisen ?


    Wenn Ihr eh nur zu zweit sein solltet, dann nimm doch ein kurzes Fahrerhaus und lass das mit dem Durchgang. Ich finde es bei Deiner Vorliebe für den Norden eh wärme/kondensattechn. bedenklich.


    grüße aus dem Vogtland

  • Hallo, Granduca,


    wegen der Aufbaurichtlinien vom neuen Transit AWD liege ich Ford seit fast einem Vierteljahr in den Ohren - die rücken nix 'raus. Solltest Du auf anderen Wegen an Info's kommen, laß es mich bitte wissen, da der Transit AWD derzeit für mich erste Wahl ist (niedrigeres Fahrerhaus als Sprinter/Crafter und Euro-Chassis, d.h. trotz hohem Alkovens geringe Gesamthöhe, 3.3t serienmäßiges Maximalgewicht, Fahrerhaus 10cm kürzer als beim T5 etc.) .


    Die DoKa-Rückwand ist kein tragendes Teil, d.h. allen mir vorliegenden Informationen nach kann die Rückwand ohne Statikprobleme teilweise oder gar komplett entfernt werden (wobei die Säulen und Querträger natürlich nicht beschädigt werden dürfen). Insofern wird auch kein TÜV etwas bemängeln.


    Grundsätzlich kann ich Deine Pläne nur unterstützen - im Augenblick steht bei mir zwar die Planung einer kleinen Alltagskabine an, für die fernere Zukunft sind meine Urlaubskabinenträume aber noch nicht ad acta, nur daß ich inzwischen ein anderes Basisfahrzeug vorziehen würde (wie gesagt: Sprinter, Crafter, Ducato und Co. haben inzwischen alle ein viel zu hohes Fahrerhaus) und die Kabinenlänge auf unter 3m reduzieren würde, um insgesamt unter 6m Länge zu bleiben.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: bevor Fragen kommen: ich würde gegenüber den oben verlinkten alten Plänen die Naßzelle kürzer machen, indem ich eine temporär nutzbare Dusche in den Gang vor den Durchgang zum Fahrerhaus plazieren würde, auf der anderen Seite würde der Schrank verschwinden - für kurze Touren zu viert braucht man ihn nicht, für längere Touren zu zweit kann ein Sitz der hinteren Sitzreihe durch einen Schrank ersetzt werden, dazu wird die Sitzgruppe als Querdinette mit einer maximalen Breite von 140cm (unter Benutzung des Raums vor der Aufbautür) ausgeführt, dann habe ich eine Kabinen-Gesamtlänge von etwa 2,90m...

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  • Hallo,


    die Frage nach der Personenzahl ist etwas schwierig zu beantworten. In letzter Zeit sind wir oft nur zur zweit. Wir haben drei halbwegs erwachsene Kinder, die sporadisch mit Anhang mitfahren (natürlich abhängig von den Reisezielen). Wenn wir in den Norden fahren, haben wir oft Begleitung bis nach Schweden (die Kinder sparen die Fährkosten). Nach der Überfahrt trennen sich dann die Wege. Wir sind dann auf Teilstrecken zu viert aber auch mal zu sechst. Daher möchte ich auch möglichst flexibel mit der Hecksitzgruppe sein. Wir haben keine Probleme zu dritte in einem 2m breiten Bett. Auf der Hecksitzgruppe können bequem zwei Personen schlafen und als Notbett habe ich die Rückenlehne der Hecksitzgruppe oder die hintere Sitzbank in der Doka gedacht. Aber wie gesagt die maximalePersonen ist nur für ein oder zwei Nächte an Bord.

  • Hallo, zurück,


    auf einer Rücksitzbank kann man zwar (wenn auch nicht bequem) bis zu 4 Personen mitnehmen, aber sie hat einen gravierenden Nachteil: sie ist eine 'ganz oder gar nicht'-Lösung. Selbst wenn nur eine Person mehr mit fährt, als auf die Vordersitze passen, muß die ganze Bank mitgenommen werden - mit dem damit verbundenen Platzverlust und dem umständlichen 'über-die-Bank-klettern' vom Fahrgastraum in die Kabine (man wird ja nicht jünger...). Ich würde auf jeden Fall versuchen, Einzelsitze einzubauen. Eine Lösung für ein eventuelles Notbett wird sich auch hierbei finden lassen.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: auch der Roadrunner hat siche eine Kabine gebaut, die Deinen Vorstellungen nahe kommen dürfte.

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  • Hallo Granduca,
    wenn ich das recht verstehe, willst du gerne bis zu 6 Personen mitnehmen.
    Dann kommt doch eigentlich ein T5 nicht mehr in Frage, da dieser hinten max 3 Sitzplaetze bietet (oder ?). Vordere Beifahrerdoppelsitzbank verbietet sich ja, da dort Drehsitze montiert werden sollen.
    Aber mit der durchgehenden hinteren Sitzbank bekommst du einen richtig bequemen Durchstieg a la Roadranger T3 Doka doch eh nicht hin. Der damals durchgefuehrte Einschnitt ins Dach (C-Saeule durchtrennt, Dach bis zur B-Saeule geoeffnet) waere bei klettern ueber die hintere Sitzbank natuerlich auch hilfreich, aber ich denke da bekommst du grosse Probleme mit der Abnahme eines solchen Umbaus.


    Ach ja, und wenn du eh Richtung Transit tendierst, ueberlege doch mal ob nicht auch ein Hecktriebler ausreicht. EDS (elektronische Differentialsperre) hat der serienmaessig, grosse 215/75-16 Raeder ebenfalls. Ggf noch kurze Achsuebersetzung waehlen und noch groessere Reifen montieren.
    Ich glaube mit entsprechendem Reifenprofil kommst du damit schon sehr weit.


    Gruss Ronald

  • Hallo Krabbe,


    ob unsere Kombi bis Anfang Mai fahrbereit ist........wenn ja komme ich vorbei, kucken will :wink:


    Hallo Granduca, nein wir haben keinen Tisch im Doka vorgesehen, könnte aber noch kommen.
    Schau Dir doch mal den T5-Explorer von "Daltec" an, die bieten laut Prospekt 5 Sitzplätze im Doka an und haben den höchsten Durchgang den ich je beim T4/T5 gesehen habe, die haben eine Tiefladepritsche, etwa 15-20cm oben drüber fängt die Öffnung an und endet Oberkante ehem. Heckfenster Doka, schätze mal gut 1 Meter hoch!


    Link: http://www.daltecfahrzeugbau.com


    Gruß Holz-Didi

  • Hallo zusammen,


    mir schon klar, das ich mit max. 6 Personen (ca. 400 kg) ein massives problem habe. Das ist die maximalanfoderung und nicht der normalfall und muss gegebenenfalls durch leere Tanks (ausser Diesel) oder ein entsprechend ausgelegtes Basisfahrzeug (4t) ausgeglichen werden. Ich habe mich da noch nicht festgelegt. Vielleicht ändern sich hier die Anforderungen auch noch, wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen, bis ich an die Feinplanung gehe. Ich suche erstmal nach grundsätzlichen Lösungen um zu sehen was geht oder nicht.


    Beim Sitzbankproblem (eingebaut oder nicht) habe ich mir überlegt, ob ich den Zwischenboden im Aufbau so hoch mache, das er mit der Sitzflächenpolsterung eine Ebene bildet und so die hintere Sitzbank quasi als Treppe in die Doka fungiert. Das macht aber nur dann Sinn, wenn ich den Dachausschnitt realisieren kann weil sonst der Durchgang eben nur ein Schlupfloch oder Durchreiche wird.


    Der Einwand, das ich den C-Träger durchtrennen muss ist richtig und hier habe ich auch Bedenken ob der Tüv mitspielt. Deswegen habe ich die Problematik hier zur Diskussion gestellt. Ich habe bislang leider nur die Aufbaurichtlinien von VW gesehen. Hier scheint mir aber der Ausschnitt realisierbar zu sein. Ich werde auf jeden Fall den Tüv kontaktieren, bevor ich an die Umsetzung gehe.

  • Hallo, Granduca,


    uuups - wer lesen kann, kann eindeutig besser mitdiskutieren! Hab' ich doch da etwas mit der B- und C-Säule durcheinander gebracht :-(


    Bei Ford hatte mir ein Händler (dem ich auf diesem Gebiet allerdings nicht allzuviel Kompetenz zutraue) gesagt, daß der C-Holm nicht durchtrennt werden dürfte - nur die Rückwand der DoKa dürfte ich x-beliebig zerschneiden.


    Wenn Du an einen Wagen >3.5t denkst, denke bitte auch daran, daß damit für Dich die typischen LKW- (bzw. hier in Deutschland die WoMo-)Höchstgeschwindigkeiten gelten. Mit 70-100km/h durch die Gegend zu zockeln ist zwar sehr geruhsam, aber wenn es bis in die Nordländer gehen soll, wären ein paar km/h auf Hin- und Rückfahrt nicht schlecht. Langsam fahren kann man noch im Zielgebiet...


    Und ein doppelter Boden auf Höhe der Sitzbankfläche, das gibt eine ziemlich große Gesamthöhe des Fahrzeugs - mit entsprechendem Luftwiderstand, Wankneigung und Problemen bei Tunneldurchfahrten.


    Tut mir leid, daß ich bei Deiner Basisfrage (Zerschneiden des C-Querträgers) nicht helfen kann - aber vielleicht kann ich ja ein paar andere Punkte zum nachdenken einbringen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Leerkabinen-Wolfgang,


    ich hatte vor, das Fahrzeug mit Aufbau als Fharzeug mit 3,8 oder 4t zuzulassen und ohne Aufbau auf 3,5t ablasten zu lassen. Wobei ich noch nicht weis, ob ich ev. ein Basis-Fahrzeug mit 3,5t zu beschaffen (wegen des Geschwindigkeitsrreglers bei Fahrzeugen über 3,5t und dann durch entsprechende Fahrwerkmodifikationen auf 3,8 oder 4t aufzulasten. Villeicht geht auch der einfachere Weg, das der Geschwindigkeitsregler abgeschaltet werden kann. Das ist sicherlich ein neues Diskussionsthema.


    Die 100Km Beschränkung mit Aufbau empfinde ich als nicht so gavierend. Ich empfinde es als stressfreies Fahren, wenn ich im LKW-Strom mitschwimme. Ausserdem wirkt sich dies Fahrweise positiv auf den Verbrauch aus. Der schwedische Inlandsvägen hat über weite Strecken die Qualität einer deutschen Landstrasse, da fährt man auch nicht schneller als 100Km/h. Ohne Aufbau (als Alltagsfahrzeug) will ich natürlich schneller fahren.


    Hast du ein ungefähres Maß für den Abstand Rahmenoberkante-Sitzflächenoberkante ? Ich möchte gern abschätzen, wie hoch die Innenhöhe des Aufbaues bei einer Fahrzeuggesamthöhe von 3,2m ist bzw. wie hoch ich den Zwischenboden setzen kann. Ich habe bei meiner Grobzeichnung mal 40cm vorgesehen. Da hätte ich bei einer Rahmenhöhe von 70 cm noch eine Innenhöhe von ca. 2,05m

  • Hi, Granduca,


    willst Du Deine Kabine auf eine (evtl. individuell gefertigte) Niederflurpritsche (direkt auf dem Rahmen aufliegend) setzen oder auf die normale Pritsche?


    Wenn ersteres (was ich wegen des besseren Schwerpunktes empfehlen würde), wären Fahrgestellboden und Kabinenboden nahezu auf gleicher Höhe (eben um die Pritschendicke unterschiedlich). Die Sitzmöbel in den Fahrzeugen sind zw. 45 und 50cm hoch, also düfte der Abstand innerer Kabinenboden - Sitzhöhe Fahrgastraum irgendwo zw. 35 und 40cm liegen (Sitzbankhöhe - 5cm Pritschendicke - 5cm Kabinenbodenstärke.


    Wenn Du Dein Fahrzeug auch im Alltag nutzen willst, solltest Du unbedingt die 3.3t/3.5t-Version nehmen und die per Volluftfederung auf mehr als 3.5t auflasten. Mit Kabine wird das Fahrzeug am oberen Gewichtslimit betrieben, d.h. die Federung muß entsprechend verstärkt sein, um hier nicht in die Knie zu gehen. Bei leerem Fahrzeug bedeutet das aber, daß die Hinterachse knochenhart ist, d.h. Du hoppelst bei jeder Bodenunebenheit, was der Sicherheit (und dem Fahrkomfort) alles andere als zuträglich ist.
    Nur bei einer Volluftfederung hast Du die Möglichkeit, das Federungsverhalten an die Ladung in weitem Rahmen anzupassen. Gleichzeitig hast Du - entsprechende Ausführung vorrausgesetzt - eine wunderbare Nivelliermöglichkeit für das stehende Fahrzeug und eine deutlich vereinfachte Absetzmöglichkeit (kein oder wenig Hubstützengekurbel notwendig).


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: Hier hibt's z.B. die Aufbaurichtlinien für den Crafter, hier für den T5.

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  • Hallo Leerkabinen-Wolfgang,


    ich dachte daran, das Fahrgestell mit Alu-Riffelblech zu verkleiden. An eine Luftfederung habe ich schon gedacht, allerdings nur für das Auf/Absetzen der Kabine. Ich habe mal bei Goldschmitt wegen Volluftfederungen reingesehen. Da hab ich aber nur Volluftfederungen für T5 und Iveco-Daily gefunden. Für die neuen Modelle von Ford und Fiat habe ich noch nichts gefunden.


    Danke für die Links zu den Aufbaurichtlinien von Crafter und T5.


    Nach deinen Angaben für den Abstand Fahrgestell/Sitzbankoberkante würden sich ja meine Vorstellungen mit einer Zwischenbodenhöhe von ca. 40 cm vereinbaren lassen.

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