Hallo aus der Schweiz

  • Nach einer Verregneten Sommerreise mit einem gemieteten WOMO in Slowenien, hatt es uns definitiv gepackt. Wir wollen uns auch so ein Wohnmobil bauen. Ob das ein ausgebauter Kastenwagen oder ein Lieferwagen mit Absetzkabine sein wird, wissen wir noch nicht. Dieses Forum wird uns aber sicher noch als Entscheidungshilfe dienen. Mal schauen.


    Grüsse aus der Schweiz


    savon99

  • Hallo savon99


    Willkommen im Forum. Auch ich bin seit ein paar Monaten in diesem Forum, und wohne bei dir um die Ecke. Bin am Bauen einer Wohnkabine und finde es gut wenn in der Nähe ein Gleichgesinnter ist.


    Gruss Joe

  • Hoi Savon99


    Willkommen im Forum!
    Im Gegensatz zu Tango bin ich aufgrund fehlenden Platzes noch nicht am Bau :cry: sondern immer noch in der Planung meiner Absetzkabine, und ich wohn auch nicht in Deiner Nähe, aber die Erfahrung mit einer alten Absetzkabine, die ich im ebay für etwa 1600 ersteigert habe bestätigt mein Vorhaben und auch meine Planung!
    Ich kann Dir nur empfehlen, nicht einen Kastenwagen auszubauen, sondern eine Kabine, bei der Du irgendwann mal das "Trägerfahrzeug" wechseln kannst, zu bauen!
    Spätestens wenn Dir der Bus weggegammelt ist oder einer dreingefahren ist wirst Du mich verstehen!


    Gruss und viel Spass


    Picco

  • Merci für die rasche Antwort. Bin erfreut dass es auch in der Schweiz Womobauer gibt. Tango, ich habe tausende von Fragen in Bezug auf MFK Abnahme und sonstiger CH-typischer Gesetzte.Ebenso der Matrialbezug in der Schweiz interessiert mich brennend. Können wir uns mal treffen?


    Gruss Philippe

  • Zitat von Picco

    ... Ich kann Dir nur empfehlen, nicht einen Kastenwagen auszubauen, sondern eine Kabine, bei der Du irgendwann mal das "Trägerfahrzeug" wechseln kannst, zu bauen! ...


    Hallo, Philippe,


    ich kann mich bzgl. der Wahl der Fahrzeugart Picco nur anschließen: ich fahre derzeit eine MABU-Kabine Bj. 91 auf einem VW LT Bj. 1986. Die Kabine befindet sich immer noch in einem Superzustand, die Ausstatung ist nahezu genial. Die Kabine aufzugeben wäre ein großer fehler gewesen. Aber das Basisfahrzeug... Seit ich das Fahrzeug habe, mußte ich die Vorderachse, das Getriebe, die Kupplung, den Hauptbremszylinder und den Motor austauschen - selbst bei Gebrauchtteilen ein nicht ganz günstiges Unterfangen. Ich hätte die Kabine gerne auf ein anderes Basisfahrzeug umgesattelt, aber das wäre recht teuer gewesen (8000-9000,- Euro) - bei einer Absetzkabine wäre das eine Sache von ein paar hundert Euro gewesen... Und beim Kastenwagen wäre ein Umbau komplett unmöglich gewesen.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang (gerade von seiner ersten problemlosen Urlaubstour zurück)

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Grüezi mitenand
    Da möchte ich mich doch auch mal kurz vorstellen.
    Bin seit längerer Zeit am rumplanenen, um eine mobile Unterkunft für
    mich zu realisieren. Ich bin viel unterwegs, hauptsächlich beruflich, und da war es naheliegend mir einen Camper zuzulegen. Ich habe lange überlegt
    was es den sein sollte, und bin jetzt zum Schluss gekommen, mir eine Kabine zu bauen, abnehmbar, Basisfahrzeug wird ein Pritschenwagen sein.


    Die Grundidee dabei ist, das Basisfahrzeug mit original Brücke zu verwenden,um im abgesetzten Zustand den Pritschenwagen zum Arbeiten,
    bzw. für Transporte benützen können.
    Als Basisfahrzeug stelle ich mir einen VW LT 35 vor mit einer Brücke von 4 Meter.
    Der Koffer wird etwa 3 Meter lang plus einen Alkoven. Bei der Breite ? muss ich mich noch schlau machen bei der MFK.
    Ich habe im Moment noch keine Ahnung ob so eine Kabine breiter als die Originalbrücke sein kann.
    Ich warte noch auf Antwort vom Strassenvehrkersamt.
    Gespannt bich ich, wie wird das Fahrzeug deklariert, als Brückenwagen mit Koffer, als Wohnmotorwagen als ???


    Wie sind da eure Ehrfahrungen ?


    Und jetzt muss ich weiter arbeiten !!
    Einen schönen Tag euch allen
    Jürg

  • Hallo, Jürg,


    zuerst: Willkommen im Club.


    Dann: wenn Du Dich schon im Forum 'herumgelesen' hast, wirst Du gesehen haben, daß ich (für die fernere Zukunft) etwas vergleichbares plane (siehe auch Wolfgang's Traum-WoMo).


    Aus meinen Überlegungen heraus ein paar Anregungen: ich werde versuchen, die Kabine auf eine Tiefbettpritsche zu bauen, um mehr nutzbare Höhe zu gewinnen und den Schwerpunkt zu senken. Eventuell würde ich zur Gewichtseinsparung (bei einem 3.5-Tonner immer wichtig) auf die Pritsche verzichten und nur ein Alu-Riffelblech o.ä. auf den Rahmen schrauben; soll das Basisfahrzeug als Lastenesel genutzt werden, würde ich eine Siebdruckplatte zusätzlich auflegen und mit dem Rahmen verschrauben, um die nötige Belastbarkeit zu erreichen.


    DerHeinz hat gute Erfahrungen mit einem durch die Abgase aufblasbaren Sack unter der Kabine gemacht, mit dem er die Kabine bequem anheben und zum Absenken positionieren kann.


    In Deutschland ist eine Absetzkabine grundsätzlich zuerst einmal Ladung, d.h. solange Du die Belastungsfähigkeit des Basisfahrzeugs nicht überschreitest und die Maximalabmessungen einhältst, kannst Du bauen, was Du willst (auch breiter als die Pritsche). Du mußt nur dafür sorgen, daß die Ladung auch bei einem Unfall auf dem Fahrzeug bleibt. Unseren TÜV interessiert die (Absetz-)Kabine überhaupt nicht. Erst wenn die Kabine als (absetzbarer) Bestandteil des Fahrzeugs im Fahrzeugbrief eingetragen wird, kommen zusätzliche Anforderungen an die Verbindung Fahrgestell/Basisfahrzeug, Beleuchtung etc. dazu. Ich nehme nicht an, daß dies in der Schweiz so anders ist.


    So, das als Einstieg, und nun frohes Diskutieren...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Jürg,


    auch von mir ein gerzliches Willkommen hier.
    Wenn ich richtig Informiert bin, dann darf Ladung bei Euch in der Schweiz nicht breiter sein, als das Fahrzeug. Das wurde mir zumindest mal als Argument für eine Eintragung der Wohnkabine hier in Deutschland genannt. (Damit man in der Schweiz keinen Ärger bekommt).
    Mein Fahrzeug läuft hier in D als LKW mit wahlweiser Ausrüstung mit Wechselaufbau Wohnkabine.


    @ Wolfgang


    schönen Urlaub gehabt? Kleiner Tipp: Öffters mal in den Rückspiegel gucken. :lol::lol:

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Sali Jürg
    Doch, auch in der Schweiz darf der Aufbau breiter als die Fahrerkabine sein.
    Max 2.55m.
    Schau mal auf der Seite von der MFK ZH nach. Suche nach Wohnkraftwagen bis 3.5 Tonnen, da kann man einen Gesetzestext downladen.
    Die Lösung mit dem Pritschenwagen find ich gut. Auch ich favoritisiere diese Idee, allerdings mit einer DOKA.


    Gruss aus der Innerschweiz


    PS: Kannst du das Ergebnis der MFK hier dann Kundgeben?

  • Erst mal Danke fürs Willkommenheissen


    Leider ist es immer noch unklar, was die Breite angeht, mein Wissensstand im Moment: Breite bis 2.55m nur bei einem Wohnmotorwagen,
    bei einem Pritschenwagen max. Breite der Ladung nicht breiter als das Fahrzeug, ohne Rückspiegel.


    Sobald ich eine Antwort habe vom StVA werde ich diese natürlich hier kundgeben. Könnte allerdings noch einige Zeit dauern, ich habe den Eindruck
    gewonnen die braven Leute dort sind schnell mal überfordert, oder haben zuwenig Zeit.


    Ich glaube am besten wird es sein, ich eröffne einen neuen Trööt im Selberbauen-Forum, um meine Ideen vorzustellen.
    Jürg

  • Zitat

    Sobald ich eine Antwort habe vom StVA werde ich diese natürlich hier kundgeben. Könnte allerdings noch einige Zeit dauern, ich habe den Eindruck
    gewonnen die braven Leute dort sind schnell mal überfordert, oder haben zuwenig Zeit.


    Asche auf mein Haupt,habe am Wochenende per Zufall bemerkt das meine Mailanfrage an das Stva gar nicht raus war, logisch dass keine Antwort :oops:
    Heute um 10 Uhr wiederholt, Antwort 2 Stunden später :D


    Also, alles was Ladung ist darf Fahrzeugbreite nicht überschreiten !!
    Als Wohnmotorwagen geprüft und zugelassen max. Breite 2.55 Meter !!


    Grundsätzlich ist es überhaupt kein Problem das Fahrzeug wechselweise als Wohnmotorwagen und Pritschenwagen zuzulassen.
    Es gibt einfach einen zusätzlichen Eintrag in den Fahrzeugausweis.


    Der nette Mann vom Amt hat mir vorgeschlagen, zuerst mal eine Zeichnung anzufertigen mit allen Masen und wichtig die Befestigung der
    Kabine genau bezeichnet, da legen sie Wert darauf.
    Ueber eine Eintragung zusätzlicher Sitzplätze in der Kabine konnte er mir im Moment nichts genaueres sagen, da gibt es neue Bestimmungen.
    Aber ohne Sicherheitsgurte wir es in Zukunft schwierig werden :(


    Ergo, das einfachste ist, wenn die Originalbrücke breit genug ist, den Koffer als Ladung rumzufahren. ....was ist der breiteste Brückenwagen
    den es in der Schweiz auf dem Markt gibt ? 8)


    Jürg

  • Zitat von Jürg


    Ergo, das einfachste ist, wenn die Originalbrücke breit genug ist, den Koffer als Ladung rumzufahren. ....was ist der breiteste Brückenwagen
    den es in der Schweiz auf dem Markt gibt ?


    Gegenvorschlag: Eigenbau-Pritsche mit Überbreite fest auf das Fahrgestell montieren, damit zum TÜV/MFK und die Breite dieser Pritsche als Fahrzeugbreite eintragen lassen. Dann wärst Du in der Wahl des Fahrzeugs deutlich freier.
    Aber Achtung: schmales Fahrerhaus und breiter Aufbau lädt zum Verschätzen in der Fahrzeugbreite sehr ein - ich habe schon mehrere Markt-Verkaufsfahrzeuge mit solchen überbreiten Verkaufsaufbauten gesehen, die an den Vorderkanten dieser Aufbauten mächtig lädiert waren...


    Meine Erfahrung: eine Fahrzeugbreite von 2,25-2,30m auf einem rund 2m breiten Fahrgestell, das ist leicht zu handlen. Auch reicht die Aufbaubreite i.d.R. aus, um sich nicht eingeengt zu fühlen und dennoch alles notwendige unter zu bringen.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Gegenvorschlag: Eigenbau-Pritsche mit Überbreite fest auf das Fahrgestell montieren, damit zum TÜV/MFK und die Breite dieser Pritsche als Fahrzeugbreite eintragen lassen. Dann wärst Du in der Wahl des Fahrzeugs deutlich freier.


    :idea::idea: Einfach geniall :D


    Ich möchte generell so klein wie möglich bleiben, wäre auch mit 2 Meter Aufbaubreite nicht todunglücklich :)
    Mein letzter Entwurf basiert auf einer Bodenlänge 3.25 Meter,+ 1 Meter Alkoven bei einer Breite von 2.05 Meter, das würde mir genügen.
    Dazu kommt, dass ich in der Regel alleine bin. Für alle Fälle wird die Koje aber trotzdem 1.5 Meter breit :wink:
    Jürg

  • Hoi


    Ich weiss, der Fred ist alt, aber für mich scheint er der richtige Platz zu sein.
    Ich plane einen Iveco Daily so auszurüsten, dass ich ihn doppelt nutzen kann.
    Einmal als Womo und einmal als Autotransporter.
    Am liebsten wäre mir wenn ich von einen Autotransportanhänger den Aufbau auf den Iveco schrauben könnte.
    Das hätte veschiedene Vorteile:
    1. Der Restanhänger nimmt in der Autoeinstellhalle wenig Platz weg. (evtl. Achsen abschrauben)
    2. Die Wohnbox kann auch mal auf den Autoanhänger geschraubt werden. Damit die Höhe 2.30 eingehalten werden kann zum Überwintern.
    3. Iveco mit Wohnbox und Autoanhänger hinten dran für eine lange Transportfahrt.
    4. Alles soll in die Halle mit 2.30m Höhe auf zwei Plätze irgendwie hineinpassen.
    5. Für einen Umzug kann ich mir auch vorstellen die Wohnbox auf den Iveco mit der "Autotransport-Pritsche" drauf zu packen
    und die Achsen und die Deichsel auf das Dach zu packen. ;) Das hört sich jetzt extrem an und dürfte mit 3.5 to. knapp werden.
    Ist auch sicher nur für eine Notfall-Ausnahme gedacht. ;) (natürlich nur ausserhalb der Halle)
    Was haltet Ihr von der gspunnen Idee? Der Typ vom SVA fällt tot um. ;)
    Eventuell führe ich die Wohnbox auch als Bofrost-Tiefkühl-Brotschachtel-Hubdach-Variante aus (vergl. lu-ke)
    http://www.womobox.de/phpBB2/v….php?f=17&t=5854&start=15

    Grüsse Willy
    _______________________________________________________
    in dubio prosecco ;) mens sana in campari soda ;)

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