Kabinenelektrik

  • Hallo,
    nach dem Kauf einer Aeroplastkabine stehe ich vor dem Problem
    die Kabine angemessen mit Strom zu versorgen. Die Konstellation
    ist wie folgt. Normale Autostart-Batterie 50 AH (neben Trumatik-Gasheizung-schluck-Wasserstoff-Bum) angeschlossen an 220v auf 12V -Richter und diverse Sicherungen für 220V und 12V Betrieb und ein direkt auf die Batterie aneschlossenes 3-poliges Kabel (Masse- Plus-schätzungsweise 4mm^2 und Begrenzungsleuchten) das außerhalb in einem 7-poligen Stecker endet.
    Welche Bauteile sind von Seiten des Fahrzeuges (L200) und von Seiten der Kabine notwendig?? Welche Leitungen sind im Auto zu verlegen? Welche Stecker bzw. Dose ist zu verwenden?? Ist eine normale Autobatterie die neben der Heizung plaziert ist tolerabel??
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
    Danke Grüsse Hansi
    P.S: In 1 1/2 Wochen wollen wir in Urlaub fahren!

  • Eher wenig Erfahrung und Knoff-Hoff ( schließe ich mal ganz vorsichtig aus der Fragestellung ) in Verbindung mit Zeitdruck ( Urlaub in 1 ½ Wochen ) – das könnten unter Umständen richtig „heisse“ Ferien werden.
    Im Ernst – beim Basteln an der Elektrik mit 220 und 12 V sollte man nach meiner Meinung den persönlichen Fertigkeiten entsprechend eine gewisse Vorsicht walten lassen. Unsachgemäße Arbeit kann im schlimmsten Fall nämlich wirklich böse Folgen haben.

    Gruss ; Klaus

  • Wie wärs denn mal mit dem Aufsuchen einer Fachwerkstatt?
    Da gibt es tatsächlich Elektrikermeister, die sowas in kürzester Zeit richten können.
    Vor allem ein paar Tage vor dem Urlaub.


    Aber wenn man natürlich wie alle hier gar nix ausgeben will :idea:
    Dann muss man eben weiter rumpfuschen ...


    Raini

  • Hallo Gast Raini.
    Dein Ausspruch
    > Aber wenn man natürlich wie alle hier gar nix ausgeben will - Dann muss man eben weiter rumpfuschen ...<
    ist doch wohl eher aus der unteren Schublade !
    Auch aus meiner Sicht spart manch Zeitgenosse am falschen Ende und produziert damit möglicherweise sowas wie eine rollende Zeitbombe. Ein solch agressionsgeladener Rundumschlag gegen „alle hier“ ist aber wohl kaum angebracht.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo, Gast Raini


    Das war wohl nix !!! :twisted:


    Hallo Hansi


    Schwierig zu beurteilen, wenn mans nicht vor sich sieht.
    Normale Autobatterie ist im Wohnraum eh nicht zugelassen, wenn sie nicht in einem gasdichten Abteil mit Belüftung nach aussen steht, gerade wegen des Gase. Ich würde auf jeden Fall die Batt. von der Heizung abtrennen, z.b. durch eine kleine Zwischenwand, abgedichtet mit Silicon oder Sikaflex und ein Gitterchen nach draußen.
    Ich hoffe, Dein "12-V-Richter" ist ein Ladegerät für 12-V.-Batterien !!
    Es würde dann so aussehen:


    Von aussen 220 V-Anschluß nach innen auf das Ladegerät. Von dort aus 12 V zu Batterie. Von dort aus zu den 12-V-Verbrauchern Licht, Heizung, Pumpen ect. über dazwischengeschaltete Sicherungen !!


    Um auf Nummer Sicher zu gehen, würde ich die 220 V-Anlage, soweit sie im Fahrzeug vorhanden ist, abklemmen und mich nach dem Urlaub intensiver damit befassen. Also von 220 V nur die Verbindung von aussen zum Ladegeraät belassen, sonst nichts!


    Von der Batterie geht ein Massekabel zum Fahrzeug (normalerweise) und ein Plus-Kabel zum Verteiler für die 12-V-Verbraucher. Sonst nix.
    Ausser, Du hast ein Trennrelais zwischen Fahrzeugbatt. und Wohnaufbaubatt. geschaltet. Dann wirds ein bisschen komplizierter (Schaltplan auch im Reimo-Katalog bei der Elektrik).


    Mein Tipp: Reduziere vor dem Urlaub auf das nötigste, klemm alles ab, was Du nicht brauchst und mach nachher in aller Ruhe alles topp.


    ciao :lol:

    Wo ein Pick Up ist, ist auch ein Weg (nicht immer, aber immer öfter)

  • x x

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • Hallo zusammen,


    eine normale Autobatterie ist für die Verwendung im Womo nicht die erste Sahne, da diese Akkus auf hohe Ströme und nicht auf starke Entladung und Zyklenfestigkeit ausgelegt sind. Solch ein Teil würde ich nicht neben der Heizug aufbewahren - die Möglichkeit einer Knallgasexplosion mal bei Seite gelassen - werden beim Laden auch Säure-Aerosole frei, die die Umgebung doch angreifen, daher auch der Schlauch zum Ableiten unter den Fahrzeugboden. Hier würde ich eine Gelbatterie doch vorziehen, die auch so im Innenraum aufgestellt werden kann, da diese Batterien hermetisch verschlossen sind und nicht gasen. Aber das Ladegerät muss leider hierfür auch noch geeignet sein. Und die Pole müssen gegen versehentlichen Kontakt geschützt sind.


    Vor dem Urlaub würde ich hier keine Experimente machen, das geht doch schief in der wenigen Zeit. Ich würde als erstes eine Haupsicherung direkt vom Pluspol der Batterie im Aufbau zu den Verbrauchern legen und alles was nicht direkt gebraucht wird dann abklemmen. Den 220V Anschluss bitte auch über einen FI-Schalter führen und die Erdung auch nicht vergessen. Einzelheiten hierzu sind im Reimo-Katalog oder auch in den Bücher rund um den Selbstausbau zu lesen.


    Besten Gruß


    HWK

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