Idealer Kabinenaufbau ?

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  • Die ideale Wohnkabine ? Gleichermassen stabil und leicht und sicher ?
    > Das perfekte Material für die Aussenhaut einer Wohnkabine wäre aus meiner Sicht eine Verbundplatte wie ALUCORE oder ALUCOBOND oder DIBOND.
    > Dann als Isolierung xx mm PU-Schaum, wie von den meisten Anbietern verarbeitet.
    > Innen Sperrholz oder ebenfalls Verbundplatte wie aussen oder GFK... je nach Geschmack
    Das Ganze unter hohem Druck zu einer Sandwichplatte gepresst. Mit stabilen Aluprofilen verbunden ( verklebt und / oder verschraubt ). Bei Nutzung als Absetzkabine könnte durch einen integrierten Alurahmen den erhöhten Anforderungen an die Stabilität der freistehenden Kabine Rechnung getragen werden.
    Ich denke, eine solche Konstruktion wäre in Bezug auf hohe Stabilität in Verbindung mit geringem Gewicht nur durch den Einsatz von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen ( wie im Rennjacht-Bau eingesetzt ) zu toppen; dann allerdings kaum noch bezahlber.
    Begründung für die Materialwahl : Für mich kommt grundsätzlich eine GFK-Kabine nicht infrage wegen nicht vorhandenem Blitzschutz.
    Ich war mit meiner BIMOBIL-Wechselkabine ( Alublech / Alurahmen / PU-Schaum / Sperrholz ) viele Jahre als Kletterer in den Bergen unterwegs und habe dabei, an exponierter Stelle stehend, manches schwere Gewitter erlebt ( leider gelegentlich auch in der Wand im Auf- oder Abstieg ). Die Vorstellung, sowas ohne jeden Schutz in einer Plastikkiste zu erleben, ist mir denn doch zu viel Abenteuer.
    Bleibt also nur eine Metallkonstruktion.
    Das von BIMOBIL und anderen Herstellern verwendete Alublech hat gegenüber GFK einen klaren Nachteil :
    Dellen, wie in meinem Fall durch massiven Hagelschlag, enstehen einerseits sehr leicht und lassen sich andererseits nur schwer oder gar nicht spurlos entfernen ( der Schaum unter dem Alublech bietet naturgemäss keine ausreichende Unterstützung für das in sich weitgehend unelastische Blech ). Die oben genannten Verbundplatten bieten da einen vollkommen anderen Widerstand gegen mechanische Einwirkungen.
    Man findet im Internet viele Informationen über die genannten Verbundplatten; speziell zu ALUCORE.
    Daher hier beispielhaft nur dieser Link :
    http://www.dibond.de/anwendungen/index-transport.htm
    Ps. : Die Suche im Forum nach ALUCORE etc brachte keinen Treffer. Ich hoffe daher, hier etwas Neues zu vermelden.
    Gruss aus Weil am Rhein

    Gruss ; Klaus

  • Hallo...........
    das liest sich ja ziemlich Interessant das ganze......


    hast Du noch mehr Info´s, wie z.B. Preis, Gewicht usw?


    Hast Du das Material schon einmal in Natur in der Hand gehabt?
    bzw. gesehen?
    Oder ein Fahrzueg gesehn welches aus diesen Platten gebaut wurde?
    würde mich schon wirklich einmal interessieren.


    Gruß vom achim

  • Hehn beplankt damit seine konventionellen Styropor/Dachlatten-Aufbauten. Selbst da macht das schon einen guten Eindruck.
    dm

  • Ich habe mir die drei genannten Verbundplatten als Muster von Alcan Singen schicken lassen. Das Material macht einen hervorragenden Eindruck.
    Technische Daten sind leicht im Internet zu finden.
    Der von mir oben eingestellte Link zu Alcan beinhaltet in der Tat auch einen Verweis auf die Firma Hehn.
    Bezüglich der Preise kann ich keine konkreten Angaben machen. Was ich in Erinnerung habe, war jedenfalls aus meiner Sicht durchaus im Rahmen.
    Ich werde mir demnächst einen „Kofferraum“ auf ein T4-Fahrgestell bauen lassen zwecks Umzug meiner Kabine von der alten T3-Pritsche. Dann werde ich auch genaue Informationen bezüglich der Preise haben.
    Gruss aus Weil am Rhein

    Gruss ; Klaus

  • Alucubondplatten und Dibondplatten hatten wir früher immer im technischen Großhandel gekauft. Der letzte Kauf ist aber mindestens 13 Jahre her.


    Damals varierten die Preise enorm, außerdem waren sie stark mengenabhängig.


    Ich habe erst vor kurzem noch beim Innenausbau versch. Kleinigkeiten aus Alucubondplatten 4mm gemacht. (hatte ich noch auf Lager gehabt)


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

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