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Picco in Costa Rica 2026

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  • 1. April 2026 um 06:46
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    • 1. Mai 2026 um 08:10
    • #41

    Tag 11: Ab in den Cahuita National Park aber nicht zu den Bribri...

    Die Nacht ist vorbei, Zeit aufzustehen!
    Nach unseren morgendlichen Bemühungen wie menschlichen Ursprungs zu wirken gehen wir wieder mal Frühstücken und erfreuen uns an einem weiteren schönen Tag in der Karibik, in der gemäss Wetter-App und einigen Mitgliedern einer Costa Rica-Gruppe im Facebook, die vorgeben in Cahuita zu sein, durchgehend stürmt und regnet.
    Na ja, man findet immer Leute die sich wichtig machen wollen und das Blaue vom Himmel lügen.
    Hier jedoch ist das Blaue am Himmel geblieben und das ist doch schön so.

    Oben: Blick auf die Karibik...anders als mans erwartet, aber auch schön!

    Oben: Blick auf das Restaurant (links) und die Unterkunft (rechts) mit der Karibik im Rücken.

    Oben: Besucher während des Frühstücks...

    Oben: Besucher nach dem Frühstück im Kopfstand...

    Oben: ...und mit dem Kopf auf der richtigen Seite!

    Nach dem Frühstück ein Blick aufs karibische Meer und schon bald darauf machen wir uns auf die Socken um den Cahuita-Nationalpark
    von der anderen Seite her zu entern!
    Da waren wir ja noch nie!
    ALso fahren wir dahin!
    Nach der Hauptstrasse folgt links ein Feldweg bis zum Tor, wo man den Eintritt bezahlen muss und mit dem Auto (nicht jedoch mit einem Taxi) reinfahren kann.
    Aber nur wenige Meter, dann muss man links auf einen Parkplatz abbiegen und das Auto parkieren.
    Machen wir natürlich, ziehen unsere Wanderschuhe an und latschen los!
    Hier geht man nicht über Naturboden wie auf der anderen Seite sondern über hochgelegte Wanderwege aus Holzbalken mit Geländer, auf dass ja kein Tourist sich einen Fuss verknackst...
    ...dass es an Geländern manchmal giftige Tiere hat ist ja egal...
    Na ja, das Naturerlebnis leidet meiner Meinung nach etwas.
    Aber schön ists trotzdem!

    Oben: Karte des Cahuita Nationalparkes

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    Oben: So siehts am Anfang des Nationalparks bei diesem Eingang aus

    Oben: Es brüllt kein Aff...

    Oben: ...die Blätter hängen schlaff...

    Oben: ...die Früchte machen mich gar nicht an...

    Gruss

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    • 2. Mai 2026 um 08:02
    • #42

    Oben: ...und der Waschbär geht an die Parkbank ran!

    Oben: 0,77Sec und F13 bei (auf KB umgerechnet) 1600mm, ISO 1000...kann ja im dunklen Wald nicht scharf sein!

    Oben: Versuch mit dem Handy: 0,03Sec und F4,9 bei (auf KB umgerechnet) 230mm, ISO 1600 und viel Software...auch nicht so viel schlechter!
    Und was ists? Ein Frosch! Ohne König...und unvorgestellt!

    Oben: Ausschnitt aus dem Handybild: Auch nicht besser als das mit der grossen Kamera...

    Oben: Nun ist auch klar woher der Waschbär seine nassen Pfoten hat!

    Oben: Bei ihm ists wie beim Kontinent Amerika: Er ist entdeckt!

    Oben: Am Strand lässt jemand unvorsichtigerweise seine Schuhe und den Rucksack liegen...ratet mal wo der hin geht...

    Oben: Schon schön hier...trotz Kapuzineraffenbanden!

    Ab hier ist wieder alles gesperrt und wir schauen uns noch etwas um bevor wir uns auf demselben Weg zurück begeben.

    Oben: Beim Umschauen sollte man den nicht übersehen...

    Oben und unten: Diese Blumen (und wohl noch viel mehr) gibts im Park:

    Gruss

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    • 3. Mai 2026 um 07:35
    • #43

    So, genug umgesehen, wir besteigen wieder den Holzpfad und gehen zurück, mal die Pflanzen von dieser Seite her anschauen und Sehen was wir so finden!

    Oben: Zum Beispiel finden wir eine Behausung, jedoch nicht beschriftet und ohne Klingel...na dann halt kein Besuch!

    Oben: Ein Blatt! OK, auch ein Schmetterding, aber hey, ein Blatt!

    Oben: Kein Regenbogen, aber eine Ameive! (Nein, da hats keinen Schreibfehler...wirklich nicht) Nennen wir sie mal Regenbogen-Ameive (Holcosus undulatus)...

    Oben: Es hat noch weitere Blätter im Wald, unglaublich! OK, auch weitere Schmetterdinger...

    Oben: Er ist ein Würger! Aber er würgt wohl nur Ameisen mit Kapuzen, denn er heisst Kapuzen-Ameisenwürger (Thamnophilus bridgesi)...

    Oben: Hier die andere Seite, um ihn besser erkennen zu können. Nicht dass noch jemand von ihm gewürgt wird!

    Oben: Ui! Probt der Cahuita Nationalpark den Aufstand gegen das übertriebene Sicherheitsbedürfnis der US-Amerikanischen Touristen??? :-O

    Oben: Jaja, im Wald lässt sichs vortrefflich abhängen! Müsste eine Hakenlilie (Crinum erubescens) sein...

    Oben: Hoch oben im Baum ein Meister des Abhängens! Dank einer nach oben schauenden Touristin entdeckt, selbst hätt ich den nicht bemerkt...

    Gruss

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    • 4. Mai 2026 um 07:03
    • #44

    Oben: Ebenfalls nicht selbst bemerkt sondern von zwei deutschen Touristinnen gezeigt bekommen.
    Aber das Rotschwanzhörnchen (Sciurus granatensis) war so im Dunkeln dass ich auch mit der grossen Kamera Mühe hatte es zu
    fotografieren. Das Foto ist stark aufgehellt.

    Oben: He's got balls! Ob die Brüllaffen brüllen weil sie sich jeweils versehentlich auf die 'Balls' gestanden sind?
    Gross genug dass das mal passieren kann sind die ja...

    Oben: Auch der Kopfstand oder besser Kopfhang ist möglich

    Oben:`Schön zu sehen wie der Schwanz als zusätzliche Hand dafür sorgt dass der Ast nicht runterfällt...odrr so...

    Oben: Wofür braucht man Hände wenn man so einen Greifschwanz hat?

    Wir verlassen den Cahuita Nationalpark und düsen in Richtung der Gegend wo das indigene Volk der Bribri lebt, also in Richtung der
    Stadt mit dem fantasievollen Namen 'Bribri'!
    Dabei kommen wir an einem Wasserfall vorbei, gross beworben!
    Wir wollen anhalten und finden auch einen Parkplatz, aber nebst einer baufälligen Hütte und etwas Drahtzaun ist da nichts, aber bezahlen soll man dann doch.
    Gefällt uns nicht und so fahren wir weiter in Richtung der Stadt.
    Dort angekommen drehen wir schnell wieder um, was wir sehen gefällt uns gar nicht und für eine Tour zu den Bribri ists zu spät.
    Also wieder zurück und in Richtung Puerto Viejo de Talamanca an der Küste.
    Nicht ohne einen Halt beim Wasserfall, der sich unter der Brücke befindet über die unsere Strasse führt.
    Nicht gerade die Attraktion, also schnell weiter!

    Oben: In Puerto Viejo angekommen sitzen wir bald mal in einem kleinen Restaurant mit Blick auf die Karibik!

    Oben: Wir können Krabben...

    Oben: ...und Vögeln zuschauen ohne uns vom Hocker zu bewegen. Wobei uns die Tierwelt auch nicht von Hocker haut!

    Oben: Und es kommt noch besser: Wir bekommen herrlich erfrischende Smoothies!

    Anschliessend kaufen und kauen wir noch geröstete Kakaobohnen und spazieren etwas durchs strandnahe Dorf und am Strand zurück.
    Da uns aber auch dieses Dorf nicht sonderlich begeistert (Städte und Dörfer in Costa Rica gefallen uns allgemein nicht so gut)
    fahren wir wieder zu unserer Unterkunft zurück und entern den Pool, wobei wir einen weiteren Gast der Unterkunft kennenlernen.

    Oben: Bitte nicht betreten...gilt zwar für alle Frösche, für Pfeilgiftfrösche wie diesen jedoch ganz besonders!

    Oben: Er sass direkt neben dem Pool! Also leicht betretbar, aber zum Glück war er nicht betreten!

    Oben: So hat ihn die KI meines Handys bestimmt...und sein Gift soll wohl gefährlich, aber für Menschen nicht tödlich sein.
    OHNE GEWÄHR!
    Soll mir keiner Kommen und sich auf meine Aussage berufen nachdem er an dem Gift verstorben ist!

    Wir baden noch etwas im Pool und gehen danach duschen, nur um schlussendlich im Restaurant zu landen, wo wir unsere Wildtier-
    beobachtungen fortsetzen.

    Oben: Ein Aguti hoppelt im Garten rum während wir beim Apperitiv auf unser Essen warten.

    Oben: Und ja, wir warten nicht nur aufs Essen, wir bekommen und, haltet Euch fest, essen es auch!

    Schon schön dass ich das Fritto Misto in der Speisekarte entdeckt habe!
    Ich liebe es obwohl der Geschmack zum grossen Teil von der Kruste kommt.
    Zumindest bei den kleineren Tierchen.
    Auch heute gehen wir wieder recht früh ins Bett, wie wir es in Costa Rica immer tun.
    Auch um die Auswirkungen des auf den Urlaub folgenden Jetlags von Anfang an zu bekämpfen.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 5. Mai 2026 um 06:23
    • #45

    Tag 12: Wenn Köche wechseln...

    Heute ist ein ruhiger Tag, wir unternehmen nicht viel, das ist jetzt schon klar!
    Aber erst mal raus an die frische Luft!
    Doch PÄNG!!!
    Die Scheibe der Schiebetür hat was dagegen!

    Oben: Gesichtsabdruck am Glas der Schiebetür...wer putzt Glas auch so perfekt dass es unsichtbar wird???
    Und warum gehe ich so schnell???
    AUA!!!

    Verdammt, ein heftiger Aufprall mit dem Gesicht!
    Nase, Oberlippe und Stirn schmerzen...aber das Glas ist erstaunlicherweise heil geblieben!
    Gut ein Held zu sein und trotzdem ohne Notarzt und Intensivstation in Richtung Restaurant zu gehen, diesmal versuch ich mich vorsichtig davon zu vergewissern dass die Schiebetüre offen ist...
    Wobei...
    Jetzt ist sie ja nicht mehr ganz so sauber...
    Das Frühstück muss sein und die ersten Wildlife-Beobachtungen klappen vom Tisch her schon ganz gut.

    Oben: Frühstücks-Aguti im Garten! Nicht zum Essen, nur zum zuschauen...und auch beim Frühstücken!

    Danach wollen wir mal möglichst dem Strand nach in Richtung Norden gehen, dem Wetter gemäss nehmen wir unsere Regenjacken mit.
    Denn heute scheint es so dass die schon seit Tagen nur Regen vermeldende App wirklich Recht bekommt.
    Wir spazieren also der Piste entlang bis es rechts endlich mal einen Zugang zu einem Strand hat.
    Dort bekommen wir nebst dem Strand und dem Meer unerwartete Meeresbewohner (?) zu Gesicht!

    Oben: Unerwartete Meeresbewohner (?) in Klein...

    Oben: ...und unerwarteter Meeresbewohner (?) in Gross.

    Oben: Immer wieder etwas Schönes: Blick auf das an Land brandende Meer und seine Wellen...ich liebe es!!!

    Doch es ist nicht sicher dass wir an diesem Strand weit gehen können oder einen weiteren Zugang zur Piste haben werden, darum gehen wir hier wieder zurück zur Piste und weiter Nordwärts in Richtung Arktis...
    ...wenn auch nicht ganz so weit...
    Dabei schauen wir immer wieder mal in die am Wegesrand stehenden Bäume auf der Suche nach den selten zu sehenden Vögeln wie den Tukanen, Papageien und so weiter.

    Oben: Okey, weder Papa-Gei noch Mama-Gei noch Tukan, dafür ein faules Tier!

    Oben: Und hier das Faultier von oben mal in der Ansicht wie man es in der Natur findet...siehst Du es?

    Oben: Warnung vor gefährlichen Strömungen an einem kleinen Strand! Wenns also nicht vorwärts geht beim zum Strand schwimmen soll man zur Seite schwimmen...ok, gut zu wissen!

    Oben: Zumindest dem Namen nach könnte man ihn für einen guten Sänger halten: Goldkehltukan (Ramphastos ambiguus)
    Leider weit entfernt und ich hab nur das Handy dabei...

    Oben: Nun erreichen wir den grossen Strand von Cahuita mitsamt Erklärungen zu den dort manchmal vorkommenden Schildkröten.

    Gruss

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    • 6. Mai 2026 um 07:11
    • #46

    Oben: Und so sieht der Strand in Richtung Norden und...

    Oben: ...in Richtung Süden aus. Bei passendem Wetter könnts schön sein!

    Oben: Strandgrundstück zu verkaufen...träumen darf man ja...

    Oben: Die schweizer Auswandererfamilie aus dem TV ist auch hier, etwas abseits des Dorfes, beheimatet.

    Oben: Wir sind hier aber nicht die einzigen Spaziergänger, da sind noch hunderte andere Füsse unterwegs...

    Oben: Wieder einer beim Abhängen...

    Oben: Und derselbe von hinten...sollte wieder mal zum Coiffeur...

    Oben: Das Meer schäumt wohl vor Wut dass der Schmuckreiher (Egretta thula) ihm einfach so einige Fische stielt...

    Oben: Schon fast wieder zurück in Cahuita City finden wir endlich mal eine Karte des Ortes.

    Schön ist er gewesen, der Spaziergang, obwohl wir von älteren Damen und (zum Glück friedlichen) Hunden verfolgt wurden.
    Zumindest sind diese auf dem Rückweg meist knapp hinter oder vor uns gewesen, haben uns aber nichts angetan...
    Den Nachmittag verbringen wir chillend in der Lodge beziehungsweise im Pool.
    Etwas Entspannung tut auch uns gut.

    Oben: Ist ja schon schön hier...

    Die Zeit vergeht im Nu und um halb Fünf Uhr Nachmittags entschliessen wir uns nochmals in das Restaurant mit dem Faultier am Dach zu gehen, vor allem weil wir da am Meer sitzend wirklich sehr gut gegessen haben!
    Wohl das beste Essen der ganzen Reise!
    So watscheln wir los und ich mach mal ein Foto vom Strandzugang direkt neben dem Polizeiposten her auf den Strand.

    Oben: Auf den Fotos sieht das Meer immer so friedlich aus, in der Realität kams mir weniger friedlich vor.

    Oben: Das Faultier ist nicht mehr am Dach des Restaurantes sondern im Baum davor zum Meer hin...

    Oben: ...und es ist nicht allein, heute sinds zwei!

    Oben: Wir sitzen wieder am Selben Tisch wie zwei Tage davor...schon schön hier!

    Kaum sitzen wir kommt schon eine laute Gruppe US-Amerikaner (wie könnte es auch anders sein, sie sind ja laut) und platziert
    sich direkt neben uns...
    ...aber da sie nicht direkt am Meer sitzen können passt es ihnen zum Glück nicht und so verlassen sie jenen Tisch um zum am
    weitesten von uns entfernten Tisch des Restaurantes zu gehen, halleluja!
    So haben wir wieder relative Ruhe, schön!
    Heute bestellen wir was Anderes als vorgestern und werden leider enttäuscht sein...
    Denn heute ists nicht gut gekocht, wirklich nicht!
    Selbst das Gemüse, wo meine Freundin dasselbe bestellt hat wie vorgestern, schmeckt anders.
    Schade!
    Beim Blick in die Küche sehe ich schnell zwei Dinge, die anders sind als vorgestern.
    Zum Einen ist ein anderer Koch dort und zum Anderen ist das Faultier nicht dort!
    An einer der beiden Beobachtungen wirds wohl liegen...

    Oben: Kleiner Liegestützenmacher neben unserem Tisch im Dämmerlicht.

    Da wir nicht so ganz zufrieden sind gehen wir bald nach dem Essen wieder durch die Dunkelheit nach Hause, wo wir im Restaurant noch in Ruhe ein Weinchen trinken bevor wir uns ins Bett schmeissen.

    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 7. Mai 2026 um 07:03
    • #47

    Tag 13: Wo ist denn unser Häuschen und wie kommen wir rein?

    Oben: Tschüss Zimmer 'Nadia', warst ein Schönes! (Übrigens auch nach unserer Abreise noch, wir haben nichts zerstört...)

    Heute heissts packen für die Fahrt in Richtung Fortuna!
    Dann frühstücken, bezahlen und ab geht die Post!
    Wir beschliessen einfach mal zu fahren und zu schauen um welche Zeit wir wo sind, um eventuell noch in den Braulio Carrillo
    Nationalpark zu gehen, denn die reine Fahrzeit ist heute nicht so lang weil wohl alles auf Teerstrassen ist.

    Oben: Die Katze des Hauses mach uns auch noch ihre Aufwartung zur Verabschiedung.

    Oben: Das immer wieder mal im Garten rumhopsende Aguti nimmt sich ebenfalls ein Frühstück!

    Oben: Und es verabschiedet sich damit auch von uns. Nett!

    Nach dem Frühstück fahren wir um 08:29 Uhr gemütlich los und kommen gut voran, auch weil uns heute keine Hunde vors Auto hüpfen...
    Wir fahren an so berühmten Orten wie Liverpool, Bristol, Cairo, Florida und sogar Germania und Mercedes vorbei...sowie África!
    Wie klein doch die Welt ist...
    Schon bald sind wir an der Kreuzung wo wir zum Ziel nach rechts und zum Braulio Carrillo geradeaus müssten.
    Da ich zu dem Zeitpunkt keine Lust habe am Lenkrad zu drehen und weil wir sehr gut in der Zeit sind fahren wir also geradeaus
    in Richtung des Nationalparks.
    Trotz Regens...
    Wir fahren um 10:44 Uhr auf den Parkplatz des Nationalparks und wie jedes Mal werden uns die Abläufe mit dem Parkieren, dem Buchen von Aktivitäten, dem Transport zum Startpunkt der Seilbahn beziehungsweise zur Rangerzentrale usw. erklärt, auch wenn wir das ja schon kennen.
    Und das auch gesagt haben.
    Aber egal, es ist sein Job und er macht ihn gut.
    Er zeigt uns natürlich auch das Schild mit der Karte des Parks.

    Oben: Karte des Braullio Carrillo Nationalparks, inklusive der vielen ZIP-Lines und anderer Touri-Aktivitäten.

    Schon bald steigen wir in den Shuttlebus und fahren zum Autowendepunkt, wo wir am nächsten Schalter noch erklären müssen dass wir nur ins Restaurant wollen.
    Keine Seilbahn, kein ZIP-Lining, nur Restaurant.
    OK, beim Gang zum Restaurant schauen wir uns den Souveniershop genau an, auch die horrenden Preise.
    Und gehen ohne etwas zu kaufen ins Restaurant, wo nebst uns noch zwei Personen sind.
    Der grossen Kamera nach sind sie auch Touristen auf der Jagt nach dem Wildlife von Costa Rica...das jedoch zeigt sich im Regen
    nicht wirklich.
    Wir bestellen und je eine heisse Schokolade, denn es ist recht kühl, geschätzt so um die 15°C.
    Zum draussen unter Dach sitzen nicht sonderlich warm.
    Nebst Pflanzen und Regentropfen ist hier jedoch nicht viel Interessantes zu sehen, nicht mal ein Jaguar taucht auf.

    Oben und unten: Nein, das ist kein Jaguar, das sind Pflanzen und Regentropfen...

    Und so besteigen wir bald mal wieder den Shuttle zum Parkplatz, wo wir noch kurz Toiletten checken und um Punkt 12:00 Uhr abfahren.
    Die Strecke ist zwar lang, doch nebst einigen langsamen Lastwagen lange Zeit ohne Probleme zu bewältigen.
    Sie führt uns wieder durch die halbe Welt, vorbei an Nazareth, Buenos Aires, San Francisco und San Jose, das aber nicht die
    Hauptstadt von Costa Rica und auch keine Stadt in den USA ist.
    Natürlich tanken wir diesmal lange bevor unser Benzin knapp werden könnte, dafür sorgt schon jemand auf dem Beifahrersitz, ohne dass ich hier darauf eingehen möchte wer das sein könnte...nur so viel: Ich bins nicht...
    Bald darauf müssen wir links abbiegen und nun beginnen die Schlagloch- und Schotterstrassen...
    Das Vertrauen meiner Freundin in mein Navi ist so gross dass sie nebenher mit Google Maps mitnavigiert...
    Irgendwann kommen wir am Arsch der Welt an und müssen dort nach rechts abbiegen, auf eine üble Piste über eine Wiese und dann steil und rutschig und eng in ein Tal hinab, das dürfte dann wohl die Arschritze der Welt sein.
    Zum Glück an den schlimmsten Stellen mit teilweisem Betonbelag.
    Kaum unten angekommen gehts schon wieder steil nach oben und plötzlich stehen wir auf einer Wiese mit Autounterstand!
    Es ist 14:09 Uhr und hier ist niemand ausser uns!
    Und ich meine nicht nur keine anderen Gäste, auch kein Personal, keine Rezeption, kein Internet und kein Telefonempfang!
    Aber beim aufs Handy schauen bemerke ich dass im Booking.com eine Nachricht reingekommen sein muss.
    Die wurde offenbar während der Fahrt geladen und so kann ich sie lesen obwohl ich keinen Empfang habe.
    Wir sollen also die Unterkunft per Paypal auf ein Konto bezahlen, auf das ich per Link zugreifen kann...
    Danach würde ich erfahren wie ich in unser Häuschen komme und wie das Passwort des W-Lans ist.
    Na toll, da wird der Bock zum Gärtner!
    Ohne Internet kann ich nicht bezahlen also bekomm ich kein Internet...
    Und überhaupt, welcher Mensch mit Hirn bezahlt einfach so auf ein unbekannten Konto...ich nicht!
    Abgeschickt wurde die Nachricht auch erst kurz vor 14:00 Uhr, daran zu denken das am Tag vorher zu senden ist wohl zu viel verlangt!
    Die checken offenbar nicht dass man hier unten keinen Empfang hat!
    Und sowieso hat nicht jeder Tourist Internetempfang während der Reise!
    Wir sind hier offenbar bei Schlaumeiern gelandet...und niemand ist hier!
    Wir gehen auf dem Areal herum um eine Rezeption oder wenigstens ein sprechendes Lebewesen zu finden, selbst mit einem Papagei
    wären wir da wohl schon zufrieden gewesen, aber wir sind allein.
    ALLEIN!
    Wir beschliessen wieder zur Strasse zu fahren und jemanden zu fragen, da kommt ein Auto über den Platz gefahren!
    Haleluja!
    Doch er ignoriert uns...
    IDIOT!
    Nach kurzer Zeit kommt er aber wieder zurück und ist hüpfe ihm fast vors Auto, so dass er fast anhalten muss.
    Ich frag ihn ob er englisch spricht und er antwortet dass er nur spanisch spreche.
    Na toll....aber irgendwie schaffen wir es ihn zu fragen ob er zur Unterkunft gehöre, was er bejaht.
    Dann schaffen wir es irgendwie mit Händen, Füssen und Internetlosem Handy zu erklären dass wir hier nicht wissen wo wir
    hin sollen, dass wir nicht bezahlen können, dass wir kein Handynetz haben usw.
    Er aber hat Handynetz und ruft irgendwo jemanden an die englisch spricht, dann gibt er mir sein Telefon.
    Nett!
    Nur spricht die Dame nur englisch, zuhören jedoch ist nicht ihre Stärke...ich versuchs mehrfach zu erklären, sie schwafelt immer
    wieder dasselbe was wir eh schon wissen, aber erst als ich laut werde hört sie endlich mal zu und realisiert dass wir ohne Internet
    keine Zahlung im Internet machen können.
    Sie verspricht uns einen neuen Link zu senden, was uns aber auch nichts nützt, da wir diesen auch nicht öffnen können, weil: kein Internet!
    Am Schluss des längeren Gespräches sagt sie uns dass wir ja morgen bei einem anderen Hotel bezahlen können und nennt uns den Namen 'Arenal Palms Hot Springs Hotel' und gibt mir den Code fürs elektrische Türschloss...
    Nun fehlt nur noch das Hüttchen, denn wo das ist haben wir bisher auch noch nicht herausgefunden!
    Zum Glück kann uns der Telefon-Helfer zeigen wo wir suchen sollen, und tatsächlich, ganz zuoberst hinter den Büschen ist ein klein
    wenig des Dachspitzes eines Hüttchens zu erkennen!
    Halleluja, wir müssen nicht im Freien schlafen!
    So gehen wir rauf und tatsächlich finden wir auch den zum Dachspitz gehörenden Rest des Hüttchens!
    OK, ein Baumhaus wie wir es uns aufgrund der Fotos und der Beschreibung vorgestellt haben ist es nicht, aber sieh selbst:

    Oben: Blick vom Zimmer auf den kleinen Pool. Die Beschriftung ist nur vom Zimmer oder seiner Terrasse her zu sehen...

    Oben: Blick von der Eingangstüre ins grosse, sehr hohe Zimmer, das man nach steilen Steigungen und einer Treppe erreicht.

    Oben: Die Nasszelle

    Oben: Das Zimmer von der Nasszelle aus gesehen. Links wäre noch ein Schrank mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und Mikrowellenherd.

    Oben: Hier sieht man sogar einen Teil des herdlosen Küchenblockes.

    Oben: Hier also ist unser Hüttchen im Bild...im Ernst, das da ist die Ansicht unseres Hüttchens von da wo man herkommt!
    Wie soll man das ohne Schilder und Leute vor Ort und ohne Internet weil ohne Handyempfang finden???

    Nachdem wir das Häuschen bezogen haben suchen wir den Weg nach La Fortuna, denn irgendwo müssen wir ja was zu Abend essen.
    Und in einer Stadt ist die Chance auf ein Restaurant grösser als im Dschungel...denken zumindest wir.
    Also mit dem Auto wieder ins Tal runter und die steile Strecke mit den zwei Betonpassagen rauf, über die Wiese und die Schlaglochpiste und schon wissen wir nicht mehr wohin, also in die Richtung, aus der wir gekommen sind.
    Bald wissen wir aber nicht mehr woher wir gekommen sind und darum heissts: Navi einschalten.
    Es führt uns tatsächlich nach La Fortuna!
    Die Stadt ist schon aus dem Auto heraus gesehen stressig, also parkieren und zu Fuss lostigern.
    Souveniershops, Tourirestaurants, hektische Menschenmassen...das kann ich verkraften wenn die Stadt schön oder zumindest interessant ist!
    La Fortuna ist aber nur Stadt, nicht schön, nicht interessant.
    Meine Freundin merkt mir an dass ich mich sehr unwohl fühle, ich bin zu wenig Lügner um so was verbergen zu können.
    Bald schaffen wirs uns für ein Restaurant zu entscheiden, Platz hats aber nur an der Bar, der Rest ist reserviert.
    Na dann essen wir halt an der Bar...

    Oben: Mein Abendessen in der nervigen Stadt La Fortuna...nicht meine Welt!

    Nach dem Essen noch einen Kaffee und dann fahren wir wieder zurück zu unserem Häuschen im Busch.
    Diesmal von Anfang an gemäss dem Navi, und so sind wir in fast schlaglochlosen 22 Minuten schon dort, während wir auf dem Hinweg 34 Minuten gebraucht und gefühlt 173'869 Schlaglöcher umfahren haben.
    Dort angekommen gehen wir noch kurz auf die Terrasse und hören zu ob wir was Urwaldmässiges hören, doch es bleibt, von einigen
    Quakern abgesehen, unerhört.
    Also gehen wir ins Bett.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 8. Mai 2026 um 07:15
    • #48

    Tag 14: Am Lago Arenal und seinem Vulkan

    Die Noche war buena!
    Und so bereiten wir unser Frühstück auf der Terrasse zu, mitten im Grünen!
    Hoffen wir mal dass uns kein Affe oder irgend ein Vogel etwas wegfrisst bis wir alles rausgetragen haben...
    Schon schön so zu frühstücken!

    Oben: Frühstück im Grünen...

    Oben: Zwar weder Affe noch Vogel, und stibizt hat er uns auch nichts, aber er beäugt uns schon aufmerksam...

    Kolibris flitzen vorbei und bevor man sie fotografieren kann sind sie schon wieder weg...
    ...nervöse Viecher...
    Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu dem anderen Hotel um zu bezahlen.
    Da ich nur den Namen habe google ich mal und sehe dass das Hotel nahe Alajuela liegen muss...das kann doch nicht deren Ernst sein!
    Da ich jetzt ja dank W-Lan Internet habe schreibe ich denen mal meine Meinung und schon bekomm ich bessere Infos, so dass ich auch das richtige Hotel finde.
    Nicht anhand des Namens, denn das Hotel ist zu dem Zeitpunkt auch nicht in Google Maps (das tu erst ich rein) sondern anhand der
    Wegbeschreibung die ich im Google Maps versuche nachzuvollziehen!
    Und tatsächlich, das Hotel steht da wo ich es vermute und es ist sogar jemand vom Personal vorhanden!
    Ein sympathischer, lustiger Kerl, ein Flüchtling aus Kuba der sich hier in Costa Rica ein neues Leben aufbauen will.
    OK, er ist nur ein Angestellter und nicht der Chef, aber Angestellt zu sein ist ja schon mal ein Vorteil bei diesem Ziel!
    Wir bezahlen und schauen uns das kleine Hotel an, würde uns auch gefallen.
    Vor allem meine Freundin wäre lieber hier als in unserem einsamen Hüttchen.
    Aber nun können wirs auch nicht mehr ändern und meine Freundin schlägt vor nach Arenal zu fahren.
    Ist mir auch recht, zumal die Fahrt entlang des Sees auch ganz schön ist.
    Also gebe ich 'Arenal' ins Navi ein und schon düsen wir los, immer schön den Schlaglöchern ausweichend.
    Wir fahren so dahin, links von uns liegt der See faul rum, da fragt mich meine Freundin wo ich denn hinfahre!
    Ich staune und sage 'nach Arenal'!
    Sie staunt auch und sagt dass ihr Handynavi sage dass es nicht hierdurch gehe...
    Wir diskutieren etwas hin und her, sie nervt sich weil sie meinem Navi nicht vertraut und ich nerv mich weil sie mit ihrem Handy
    immer wieder mein Navi überprüfen will.
    Wir haben halt auf der Osa-Halbinsel die Erfahrung gemacht dass mein Navi die sinnvollste Strasse nach Drake nicht kannte, warum
    auch immer, immerhin hab ich zwei Tage vor dem Abflug die neueste OpenStreetMap heruntergeladen und aufs Navi getan.
    Und mit ihrem Google Maps habe ich erst vor einem Jahr sehr schlechte Erfahrungen gemacht, da war nicht nur eine Strasse unbekannt, da war eine ganze Gegend unbekannt!
    Und letztes Mal hat man uns hier in Costa Rica auch gesagt dass Google Maps nicht zu gebrauchen wäre.
    So herrscht wegen diesem Mist etwas schlechte Stimmung, aber wir wären nicht wir wenn wir uns nicht schnell wieder
    zusammenraufen würden.
    Wir fahren an einer nach Berner Oberland aussehenden Farm eines Schweizers vorbei, die sogar eine eigene Eisenbahn zu bieten hat.
    Im Google unter 'Pequena Helvecia', 'Hotel Los Héroes' oder 'Tren Turistico Arenal' zu finden.
    Aber offenbar kann man die nicht mehr besuchen, wir nehmen an dass der Besitzer zwischenzeitlich nicht mehr fit genug ist
    die zu unterhalten.
    Weiter gehts und schon bald kommen wir in 'Nuevo Arenal', der Stadt die mein Navi als 'Arenal' gefunden hat, an.
    Wirklich schön ist die Stadt ja nicht, aber in Costa Rica erwarte ich auch keine schöne Stadt.
    Trotzdem parkieren wir und gehen an einer deutschen Bäckerei/Cafeteria vorbei zu einem Souvenierladen, den wir natürlich
    ausgiebig nach Kleinigkeiten für ihre Enkeltochter, also meine 'GrossClaudioTochter'.
    Faultiere aus Plüsch ohne Knopfaugen zum Beispiel.
    Nicht dass sie noch die Augen abreisen und verschlucken könnte...
    Sie wird zwar mit zwei, drei Dingen fündig und was zu knabbern finden wir auch, aber schon bald fahren wir wieder zurück um am
    See in einem Restaurant etwas gemütlich zu sitzen
    Beim dritten Restaurant, das zum Hotel La Mansion Inn Arenal gehört, passts dann für uns und zu unserer Überraschung haben die sogar einen Gartenplatz mit Seesicht zu bieten!
    Und nicht nur das, es gibt noch zwei weitere Überraschungen!
    Aber erst genehmigen wir uns zwei schöne Moktails und schauen uns den Garten und Poolbereich an, denn hier kann man auch übernachten...
    ...was wir erst jetzt bemerken, denn bisher gingen wir davon aus dass es sich hier nur um ein Restaurant handelt.
    Gut zu wissen!
    Vielleicht nächstes Mal...

    Oben: Vor uns liegt der Garten am Boden rum und weiter unten der See...schon schön hier!

    Oben: Vögelchen und Pflanzen hats auch...

    Wir sitzen so und schauen so und denken so vor uns hin, da entdecke ich einen Tukan auf der Palme vor uns!
    Nicht dass noch nie jemand einen Tukan gesehen hätte, also nicht entdecken im Sinne von Kolumbus und Amerika, aber er ist da!
    Und er bekommt auch keine nassen Füsse als wir näher kommen, ich jedoch bemerk dabei dass ich einen nassen Hintern habe!
    Hallo???
    Wieso bemerk ich das erst jetzt?
    Bin ich doch tatsächlich auf ein nasses Polster gesessen ohne es zu merken...immerhin ist klar dass die Flüssigkeit nicht von
    vorne kommen kann, denn dort ist alles trocken.
    Ich wusste das ja, aber von hinten könnte man schon meinen ich hätte...
    Zum Glück interessiere ich mich nicht sonderlich stark für die Vermutungen und Vorurteile anderer Menschen...
    Zurück zum Tukan!
    Der sitzt immer noch!
    Wohl weil ein Milan über ihm kreist und wir da wohl sympathischer rüberkommen als jener Vogel...

    Oben: Wie man sieht sieht man dass man Weihnachtsdecko und nicht nur einen Tukan sieht...

    Oben: Alle schauen auf den Tukan, und niemand entdeckt das weisse Pferd...zumindest meine Freundin und ich sehen es erst jetzt
    beim Reisebericht schreiben!

    Oben: Der Fischertukan (Ramphastos sulfuratus), auch Regenbogentukan genannt, hat offenbar vom langen Sitzen schon einen wundern Ar...

    Oben: Gekonnt wird eine Palmfrucht eingeworfen...

    Nach etwa zehn Minuten beim Tukan entern wir wieder das Autochen und düsen gemütlich um die Schlaglöcher kreisend weiter in Richtung des Vulkans Arenal.
    Dabei sehen wir am Wegesrand keinen einzigen Fussgänger mit nur zwei Beinen, aber welche mit vier Beinen schon!

    Oben: Zwei, aber nicht -beinig sondern Nasen inklusive Bären!

    Oben: Ganze Gruppen von Coatis sind hier an und auf der Strasse unterwegs!

    Gruss

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    • 9. Mai 2026 um 07:38
    • #49

    Oben: Endlich mal ein halbwegs guter und halbwegs wolkenfreier Blick auf den Arenal-Vulkan!

    Da der Tag noch jung ist, es ist ja erst 14:15 Uhr, fahren wir von der Hauptstrasse weg in Richtung des Arenals und sehen auf dem
    Weg Werbeschilder für eine Schmetterlingsfarm, das machen wir uns zum Ziel!
    Also allen den Schildern nach und dabei nicht die Schlaglöcher übersehen, denn die Strasse hier hat schon einige davon zu bieten!
    Und je näher wir dem Arenal kommen umso mehr!
    Irgendwann aber ist die Piste so schlecht dass meine Freundin nicht mehr weiter fahren will, und da hier aus der Erinnerung von
    2019, als wir schon mal hier waren und die Piste zwar auch schon schlecht (aber viel besser als heute) war, kann da hinten nur noch
    die eine Farm sein wo wir 2019 etwas getrunken haben.
    Und die Schmetterlingsfarm ist auch schon länger nicht mehr angeschrieben gewesen...
    Also umdrehen und etwas den Berg hinauf, denn da oben hats ein Gebiet wo man gut spazieren kann.
    Bald ist die Strasse auch hier nur noch Piste und ich muss schon manchmal die ganze Strassenbreite nutzen um den Schlaglöchern auszuweichen.
    Irgendwann kommen wir oben an und stehen an einer Schranke.
    Der nette Schrankenwart erklärt uns dass es keinen Sinn mehr macht weiter hinauf zu fahren da schon bald Feierabend ist und wir doch besser an einem anderen Tag wieder kommen sollen.
    Dann drückt er uns einen Prospekt in die Hand, sagt was es kostet und schon sind wir wieder weg.
    Was nun?
    Meine Freundin googelt etwas rum und sagt dann dass man nahe Fortuna in einem Wellnesstempel mit heissen Quellen auch einfach nur etwas essen kann und da wir eh früh essen wollen passt das doch.
    Kurz vor La Fortuna erreichen wir das gegoogelte 'Baldi Hot Springs Hotel Resort & Spa' und ich biege auf den Vorplatz ab.
    Einer der vielen Sicherheitsleute weist mich in einen Parkplatz ein, wir steigen aus und schon kommt einer der Sicherheitsleute
    und sagt dass wir hier nicht parkieren dürfen!
    Hä?
    Da hat mich doch eben einer eingewiesen???
    Und schon geht die Diskussion los, und schlussendlich sind sich die Sicherheitsleute auch mal einig dass wir doch etwas die Strasse runter auf jenem Parkplatz parkieren sollen.
    OK, machen wir.
    Bei jenem Parkplatz hats dann ein Tor und zwei Sicherheitsleute.
    Und die wollen uns nicht rein lassen!
    Also alles erklären und vor allem sagen dass wir nur ins Restaurant wollen um etwas zu essen und schon bald öffnet sich die Schranke.
    Echt, da wird die Sicherheit so was von gesichert dass selbst die Sicherheitsleute beim Sichern sicherlich an ihre Grenzen stossen...
    Na ja, wir parkieren und gehen wieder zum Haupteingang.
    Dort werden wir von einem Sicherheitsmann (von wem denn sonst?) angesprochen und gefragt was genau wir wollen.
    Also sagen wir ihm dass wir nur ins Restaurant um etwas zu Essen wollen.
    Dann bringt er uns zur Kasse und sagt jenem Sicherheitsmann dass wir nur ins Restaurant zum Essen wollen.
    Dieser fragt uns ob wir nicht baden sondern nur ins Restaurant zum Essen wollen und ich bejae das.
    Also sagt er das dem Herrn an der Kasse.
    Der fragt uns wie viele Leute wir zwei denn wären und ich antworte minim verwirrt mit 'Dos Persones'...
    Schon klimpert er etwas in den Computer und will dann 180$!
    Mir fallen fast die Augen aus dem Gesicht und ich frage wofür denn die 180$ sein sollen, wir hätten ja noch gar nichts gegessen!
    Da sagt er etwas verwirrt dass das der Eintritt in die Badewelt sei...
    OK, ich erklär nun auch ihm dass wir nicht baden gehen wollen sondern ins Restaurant um etwas zu essen!
    Da schaut er uns gross an und frag nochmals ob wir wirklich nicht baden wollen...
    ...GRMPFL!!! denkt sich mein gemartertes Hirn...
    Dann aber, oh Wunder, können wir ohne zu zahlen und ohne noch mal sagen zu müssen dass wir nur ins Restaurant wollen um etwas zu essen ins Restaurant gehen!
    Haleluja!!!
    Ich vermute mal die machen das so unendlich kompliziert damit man während der Prozedur mehr Hunger kriegt...hat geklappt!
    Dass wir im Restaurant dann nochmals sagen müssen dass wir gerne was essen würden verwundert mich dann nicht mehr.
    Recht schnell können wir bestellen (wir sind ja auch die Einzigen im Restaurant) und bekommen auch bald die Vorspeisen.

    Oben: Erst mal etwas trinken, wir haben noch kaum was getrunken heute! Im Hintergrund einige der Becken mit einigen doch eher
    US-Amerikanischen Touristen. Ich musste lange warten bis das Bild frei von Personen war...

    Oben: Die Vorspeisen, wirklich sehr lecker!

    Oben: Und auch die Hauptspeisen waren nicht zu verachten! Vom Essen her ist das Restaurant empfehlenswert!

    Obwohl wir so früh dran sind wirds schon langsam dunkel als wir fertig sind und so darf ich im Dunkeln über die Schlaglochstrassen
    holpern und tatsächlich beginnt es auch noch zu regnen, so dass die Schlaglöcher bald nicht mehr zu sehen sind.
    Erst recht nicht bei dem Licht unseres Autos, das überallhin zeigt ausser nach vorne auf die Strasse.
    Aber da wir nicht die Einzigen sind deren Licht lieber in die Augen des Gegenverkehrs oder auf den Wald nebenan leuchtet fühlen wir uns gar nicht so einsam hier...
    Echt, bei dem Geblende im Regen in der Dunkelheit kann man nur noch raten wo denn die Strasse sein soll und prompt plumpse ich in die einzigen zwei Schlaglöcher während des ganzen Urlaubes!
    Besonders freu ich mich auf die nasse Piste ins Tal hinunter und hinten wieder rauf zu unseren Hüttlein...wenns auch alles zusammen nur vielleicht 50 Höhenmeter sind, so habens die in sich!
    Aber wir schaffens!
    Noch eine Flasche Wein, die wir in La Fortuna gekauft haben, geköpft und bald mal ins Heia-Bettchen.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 10. Mai 2026 um 07:04
    • #50

    Tag 15: Wanderung im Arenalgebiet

    Da wir schon mal aufgehört haben zu schlafen erwachen wir kurzentschlossen und stehen schon bald mal auf.
    Es ist Morgen und die Nacht ist vorbei, die wir drei gemütlich in unserem Häuschen verbracht haben.
    ...Moment...
    Drei???
    Ja, Drei!!!
    Denn ein Gecko hat sich zu uns gesellt und in der Küche geschlafen!

    Oben: Gecko in der Küche! Was will der da? Der soll gefälligst Insekten fressen oder zumindest Kaffee machen!

    Nachdem sich der Gecko von uns zurechtweisen liess bereiten wir unser Frühstück im Grünen vor.
    Natürlich lässt das diverse Getier uns nicht in Ruhe, wobei die Kolibris besonders unnett sind.
    Denn die schwirren so nervös von Blüte zu Blüte dass wir sie nicht fotografieren können.
    Nicht mit dem Handy und schon gar nicht mit der grossen Kamera!
    Fies!

    Oben: Er hält zwar still, aber er kann sich nicht zwischen Eichhörnchen und Kuckuck entscheiden: der Eichhörnchenkuckuck (Piaya cayana)

    Nach dem Frühstück schauen wir dass wir bald mal abfahren können, denn wir wollen heute am Arenal wandern gehen!
    Zumindest in dessen Nähe, darum starten bald mal den Weg durch den Busch zu unserem Autochen.

    Oben: Blick von unten zum nicht so versteckten Nachbarhaus, das wie unseres mehr an ein Vogelnest als an ein Haus erinnert.

    Oben: Blick vom selben Standort zu unserem Häuschen...minim versteckter!

    Wir fahren also wieder los, wie immer holpern wir ins Tal runter und hinten wieder hoch, dann über den Feldweg zur Schlaglochstrasse und von dort zur Strasse zwischen Chachagua und La Fortuna, wo wir rechts in Richtung La Fortuna abbiegen.
    In La Fortuna biegen wir gleich mal links ab und schon sind wir fast aus der Stadt raus!
    Auf Höhe des Lago 'los Patos' biegen wir links auf die Schlaglochpiste ab und fahren dort, immer den Schlaglöchern ausweichend,
    über die Brücke des 'Rio Agua Caliente', nach dem wir geradeaus den Berg hoch fahren.
    Schon bald ist mit den Löchern im Teer vorbei, denn es hat da keinen Teer mehr, nur noch Löcher mit Erdpiste drumherum.
    Da diese schön mit Steinen und Felsen gespickt ist werden wir heute auch noch gratis massiert, herrlich!
    Bald sind wir an der Schranke von gestern und bezahlen den Eintritt, anschliessend holpern wir rauf bis zu den Parkplätzen, die aber
    schon gefüllt sind.
    Nicht weil so viele Leute hier wären, sondern weil so viele Leute hier wie Höhlenbewohner auf Speed parkieren!
    1,7m Abstand zum Nächsten links, 1,8m Abstand zum nächsten rechts, Toll!
    Na ja, ich finde am Strassenrand ein Plätzchen, wo wir niemanden stören und stelle unseren Kleinen dort nahe der Cafe & Smoothie Bar hin.
    Schnell die Sandalen aus- und die Wanderschuhe angezogen und schon bald kanns losgehen!
    Auf gut ausgebauten Wegen gehen wir in den Wald in Richtung eines Wasserfalls.

    Oben: Unsere Wanderschuhe an einer Pflanze am Wegesrand...und irgendwas ist da drin...nur was?

    Oben: So richtig zu erkennen ists nicht, ists eine Schlange, ein Frosch oder nur Dreck? Fragen über Fragen...ich könnt ja reingreifen
    oder zumindest näher ran, aber wenn mir dann ein giftiger Frosch ins Gesicht springt oder eine ebenfalls giftige Schlange in die Nase
    beisst freu ich mich auch nicht mehr über mein neues Wissen...

    Was soll ich übers Wandern gross schreiben...man setzt einen Fuss vor den Anderen und das bitte in brauchbaren Schuhen, verletzt
    sich nicht dabei, hält die Augen offen und hat Wasser dabei.
    Vollgeladenes Handy schadet auch nicht wirklich, wenn auch eher als Notfalltelefon und Taschenlampe für Notsignale denn als Internetverbindung.
    Also kommen jetzt vor allem Bilder:

    Oben: Zum Wasserfall 'Catarata Danta' gehts steil runter und danach denselben Weg steil rauf...

    Oben: Oben angekommen gehen wir über eine stabile Hängebrücke (Meine Freundin geht nicht über jede Hängebrücke, über die schon)
    Danach sehen wir den Wasserfall von der anderen Seite von oben.

    Oben: Um 180° gedreht siehts fast schon wie in der Schweiz aus...Costa Rica wird ja auch 'die Schweiz Mittelamerikas' genannt...

    Oben: ...nur dass es in der Schweiz Europas keine freilebenden Bananenstauden gibt...

    Gruss

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    • 11. Mai 2026 um 06:38
    • #51

    Oben: ...und die Wälder etwas langweiliger aussehen, weil sie grösstenteils fast Monokulturen sind.

    Oben: Blick zurück auf den Arenal oder das was die Wolken davon nicht verstecken...

    Oben: Offenbar hat mein pöser Blick die Wolken etwas verunsichert und sie haben begonnen sich zurückzuziehen, wolke weiss ja nie!

    Oben: Schon schön hier!

    Oben: So unaufgeräumt würde sich in der Schweiz kein Baum freiwillig zeigen...aber mir gefällts!

    Oben: Schöne, wild verwachsene Äste und Bäume wo man hinsieht!

    Oben: Und dann auch mal wieder ein Wald mit einem kleinen Wasserfall, zu dem wir natürlich hinstolpern!

    Oben: Da hinten ist er! Auch wenn er kein Rheinfall ist ist auch er kein Reinfall!

    Oben: Gemütlich plätschert er vor sich hin...

    Oben: Und auch hier wimmelt es von Regenbogenbäumen, wunderschön!

    Gruss

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    • 12. Mai 2026 um 05:43
    • #52

    Auf dem Rückweg kommen wir wieder an einem Busch vorbei wo wir schon auf dem Hinweg kurz einen Kolibri gesehen haben.
    Und jetzt sehen wir wieder einen!
    Was heisst einen, mindestens fünf Kolibris schwirren hier herum!
    Ich schnapp mir die Kamera und schiess drauf los!
    ...dummerweise erfolglos...
    Also erinnere ich mich daran dass meine Freundin auf unserer ersten Reise mit ihrem alten iPhone einen Kolibri erwischte, während
    ich mit meiner Kamera keinen einzigen erwischt habe...
    ....also schnapp ich mein Handy und siehe da:

    Oben: Mit dem Handy klappts, wohl weil das mit seiner eigentlich schlechten Blende einen viel grösseren Schärfebereich hat!

    Oben: Klar ist nicht jedes Bild perfekt... (Das dürfte eine Braunschwanzamazilie (Amazilia tzacatl) sein)

    Oben: ...aber die Vögelchen sind zu erkennen!

    Oben: Hier behaupte ich mal dass das eine Schwarzschopfelfe (Lophornis helenae) ist!

    Oben: Das dürfte nochmals eine Braunschwanzamazilie (Amazilia tzacatl) sein, diesmal von hinten!

    Die Kolibri-Fotos feiern wir bei einem Smoothie in der Caffee- und Smoothie-Bar der Anlage.
    Die Smoothies schmecken uns zwar gar nicht, weil sie irgendwie nach Pommes-Frittes riechen und etwas ölig sind, aber wir freuen
    uns trotzdem über die Vögelchen!
    Nach den schlechten Smoothies gehen wir noch kurz in die kleine Ausstellung im Nebenraum und lesen da viel Interessantes, einige
    der Infos habe ich sogar fotografiert um sie hier zu zeigen:

    Oben: Auf diesem 3d-Relief sieht man schön wie Costa Rica aufgebaut ist und wo die Berge und Vulkane zu finden sind.

    Oben: Hier die Karte der Wanderwege da oben am Arenal

    Oben und Unten: Die Eulen Costa Ricas

    Oben: Typische Vögel Costa Ricas...aber bei weitem nicht alle!

    Gruss

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    • 13. Mai 2026 um 07:18
    • #53

    Oben: Eine beeindruckende Übersicht der geschützten Zonen dieses Landes!

    Dann besetzen wir wieder unseren kleinen Hopser und fahren heimwärts.
    Dort schmeissen wir uns erstmals in den kleinen Pool auf der Terrasse und bleiben nicht lange alleine!

    Oben: So siehts aus dem Pool aus...

    So sitzen meine Freundin und ich im Pool, spielen etwas mit den Wasserdüsen und der Luftbeimischung rum und plötzlich fühlen wir uns beobachtet, als wären wir nicht mehr allein!
    Ein Spanner, ein Einbrecher, die CIA???
    Ich nehm das Handy, starte die Videokamera und erblicke den Eindringling bald!

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    Oben: Zum Schluss noch ein Foto vom Eindringling!

    Schon schön wenn man im Pool sitzend beblubbert wird und gleichzeitig noch Wildlife filmen kann!
    Hat man nicht überall!
    Nach vielleicht einer halben Stunde dem Eindringling zuschauen beschliessen wir Hunger nicht nur zu bekommen sondern auch abzuwehren, indem wir Esswaren in uns reinstopfen!
    Um das zu machen entsteigen wir dem Pool, lassen den Eindringling allein und fahren zum 'Restaurante Ross' (10°24'33.3"N 84°35'59.4"W) nahe des Ortes Chachagua.
    Eigentlich eine Terrasse mit Dach, Küche und Toilette, aber es hat gute Bewertungen.
    Wir werden gleich vom Betreiber empfangen und bekommen von ihm einige Tische vorgeschlagen.
    Auch wenn das parlieren etwas schwer fällt da er kaum englisch spricht und wir noch weniger spanisch sprechen schaffen wir es
    eine Speisekarte zu bekommen und etwas zu bestellen.
    Und das alles sehr angenehm, er ist ein wirklich zuvorkommender Gastgeber, so gut es die Sprachbarriere erlaubt.
    Schon bald nach der Bestellung kommt die Vorspeise mitsamt den Getränken daher, än Guätä!

    Oben: Die Vorspeise für uns beide und...

    Oben: ...die Hauptspeisen, sehr lecker und zart, ein Lob an den Koch!

    Dieses Restaurant kann ich definitiv empfehlen!
    Gut, lokal, günstig und authentisch!
    Doch irgendwann sind wir satt und müde, so machen wir uns wieder auf den Heimweg, schauen da noch kurz nach unserem Eindringling, den wir im Dunkeln aber nicht entdecken und kriechen ins Bett.
    Buenas Noches!

    Gruss

    Picco

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