Alles anzeigenDer Ergänzung kann ich zustimmen. Noch zur Erklärung mit dem gerade verzahnt:
Man muss sich vorstellen, an normalen Zahnrädern werden an die Seite viereckige Klötze eingeschweißt. ein Klotz -kein Klotz -ein Klotz -kein Klotz, im Kreis.
Zwei solcher Zahnräder sitzen - mit den klötzen zueinander - auf einer Welle.
Jetzt wird ein Zahnrad auf der Welle zu dem anderen verschoben, die Klötze des einen greifen in die Klötze des anderen.
Jetzt versteht man das Dilemma: stehen die Zahnräder still, kann man Pech haben, dass die klötzchen aufeinander treffen und nicht greifen.
Ist der Drehzahl Unterschied zwischen beiden zahnrädern jedoch sehr groß, rubbeln Sie einfach übereinander.
Oft haben die Leute die Vorstellung, das im Getriebe die Zähne der Zahnräder ineinander geschoben werden, so wie z.b beim Anlasser des Zahnrad in das Zahnrad der schwungscheibe geschoben wird.
Nö,
Vielleicht kann man sich so besser vorstellen was mit dem Eingriff der Zahnräder gemeint ist, beim Schaltvorgang woran es dann hakt.
Hallo
jo, so weit so gut. Aber ganz so einfach ist es nicht. Es gibt auch noch verschiedene Syncronarten. da wird der Syncronkörper auf der Welle verschoben und grift in die Zahnräder auf der Welle. Und dann noch den Hinterschliff (an den oben genannten Klötzchen) damit die Gänge nicht rausspringen. Und manchmal wird tatsächlich das gerade verzahnte Zahnrad komplett auf der Welle verschoben so das die Zähne direkt ineinander greifen.
Habe ein paar Bilder von einer Reparatur am Landygetriebe. Vielleicht hilft es ja zum Verständnis. Aber so ein altes Teil ist wohl kaum mit einem TGL Getriebe zu vergleichen. ![]()
Viele Grüße
Anton