Vorstellung Bastian mit Selbstbaukabine auf Hilux

  • Moin miteinander!



    Mein Name ist Bastian, bin solide 44 Jahre alt und wohnhaft im Ostwestfälischen nahe des Osnabrücker Landes. Vor knapp 20 Jahren wurde ich mit dem Offroadvirus infiziert, schraubte viel an Hiluxen und 4Runnern rum, sodass es nicht lange dauerte, zu bestimmten Veranstaltungen auch ein Dachzelt als Bodenzeltalternative mit sich zu führen. Und wenn man schon ein geländegängiges Auto mit Dachzelt hat, dann kann man damit ja auch mal weiter verreisen… So kam es, dass die 4x4 Reiselust geweckt und ausgelebt wurde. Aber nach persönlichen und beruflichen Veränderungen wieder in den Hintergrund trat und samt Schrauberhobbyfast vergessen wurde. Da einige „Bekloppte“ in meinem Freundeskreis aber wacker bei den Hobbys blieben, wurde ich nun auch wieder angefixt. Also muss wieder ein reisetaugliches Gefährt her! Da dies aber gleichzeitig auch als Alltagsauto herhalten muss, kommt ein kompromissloses 4x4 Reiseauto leider nicht in Frage. Also was tun, fragte ich mich so vor einem Jahr…


    Kriterien / Bedingungen / Ausgangslagen waren / sind:


    Auto unter 3,5to mit Dieselmotor ohne DPF


    alltagstauglich bezüglich Außenmaße und Verbrauch


    4wd mit Untersetzung und Sperre hinten


    3 – 4 Sitzplätze für Herzensdame, mich und gelegentlich die Tochter (10J., wird nicht immer mitreisen)


    max. Reisezeit 4 Wochen am Stück


    max. 3-4 Tage autark / freistehend, danach auf CP


    Reiseziele: Skandinavien, Baltikum, Balkan



    So ging die Ideenfindung über Landcruiser J95 mit Klappdach, Hiace und Starex mit Klappdach dann doch zu Pickup mit Kabine. Hilux natürlich, insbesondere KUN25/26, die kenne ich, da weiß ich, was ich denen zumuten kann. Also Pickup und Absetzkabine… So schaute ich mir zunächst Hardtopvarianten mit Klappdach an (AluCab, ExKab etc). War mir aber zu spartanisch und zu klein. Also eine feste Kabine. Mit Alkoven. War mir aber auch alles nix. Zu groß, zu schwer, zu ungünstig geschnitten. Die Willy 180 von Multi4 fand ich aber doch ganz interessant, recht simpel und kompakt gehalten, und dann auch noch preisgünstig als Leerkabine! Bock auf Selbstausbau hätte ich ja, bin handwerklich nicht ganz unbegabt und wohne zudem noch einer Tischlerei mit deren Besitzer ich gut kann. Aber auf einem Doppelkabiner, der es nun mal aus Gründen der Alltagstauglichkeit werden sollte, ist so eine lange Kabine aus Schwerpunkt- und optischen Gründen auch nichts. Zudem missfallen mir an allen Absetzkabinen die eingezogenen Seiten / der eingezogene Boden und der damit verbundene Heckeinstieg. Da wird doch irgendwie Platz und Gewicht verschenkt.

    Nun denn, der langen Rede kurzer Sinn, dann muss halt auf die Pritsche verzichtet werden, diese also zu Reisezeiten weichen, und eine nach meinen Vorstellungen gestaltete Kabine her! Für das ganze Vorhaben habe ich nun Ewigkeiten recherchiert, geplant und diverse Foren rauf und runter gelesen. Deshalb soll es nicht wundern, dass ich noch in einem anderen Forum poste. Aber hier wie dort konnte ich so viel theoretischen Input sammeln, dass ich meine Erfahrungen gerne auch eben hier wie dort teilen möchte und die Menschen kennenlernen und mit Fragen nerven möchte :) So werde ich im Bautagebuch mal das zukünftige Projekt vorstellen....



    Bis dahin,

    Bastian

  • Hallo Bastian,


    willkommen im Forum.


    Sehe es wie Picco. Mit einer Flachpritsche hast Du einen hohen Nutzwert und brauchst nichts umzubauen wenn die Kabine abgesetzt wird.

    Habe selber eine T5 Doka mit Absetzkabine gefahren und wollte den Platz durch die nicht vorhandenen Verjüngungen im Bodenbereich nicht missen.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Danke für die Willkommensgrüße! :)


    Eine Flachpritsche scheidet für mich aus, klar, der Nutzwert ist hoch, noch höher als bei der Serienpritsche, und mach das Aufsetzen leicht. Allerdings ist es optisch nicht mein Ding. Der Plan ist, die Serienpritsche ein klein wenig zu modifizieren, um sie leichter und schneller abnehmen zu können. Die Verschraubungen sollen so umgebaut werden, dass ich die Serienpritsche von oben mit dem Akkuschrauber abschrauben kann. Das spart die ekligste Arbeit. Der Kabelstrang zu den Leuchten wird steckbar gemacht. Der Tankstutzen wird 'ne Kopfnuss... Im Sommer, also von Ostern bis Oktober soll die Woka montiert bleiben, dafür habe ich noch ein altes Cabrio mit Saisonkennzeichen. In der Zwischenzeit soll es möglich sein, innerhalb von ~2h umzubauen. Absatteln während des Urlaubs ist nicht geplant, da wir uns selten länger als 2, max 3 Tage an einem Ort aufhalten werden. Der Weg ist das Ziel... :D


    Schönen Gruß,

    Bastian

  • Hallo Bastian,


    den Tankstutzen kannst ja dauerhaft verlegen so das er in beiden Zuständen nutzbar ist.


    Dann ist das wechseln von Pritsche zu Wohnkabine und zurück auch kein Schrecken.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo und willkommen.


    Wen die Kabine das halbe Jahr drauf bleiben soll macht es tatsächlich sinn, auf eine Pritsche zu verzichten. So sparst Du Gewicht und kannst ggf. seitlich am Rahmen noch nach unten bauen (Wassertank, Staufächer, ...)

    Aber ganz erschließt sich mir dann nicht, warum die Kabine dann im Winter runter soll. Oder musst Du im Winter dann damit in Parkhäusern der Tiefgaragen.


    Aber ich bin schon ganz gespannt, we es genau werden soll.

    Gibt es schon Bilder oder Zeichnungen?

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Prima!


    Das mit dem Tankstutzen könnte fummelig werden, vorallem, wenn er nicht dauerhaft versetzt werden soll. Da bin ich gespannt, wo der wohl ggf. hin versetzt werden soll.

    Ich bin mit dem System orig. Pritsche weg bestens zufrieden. Vorallem der Zugang mit den Außenklappen, das Mehr an Stauraum ist ein riesen Gewinn.


    Ostzone Sandkuhle




    Gruß STefan

    Alles wird gut. Irgendwann.

  • Ich denke, der originale Tankstutzen wird verbleiben und evtl. leichter "trennbar" gemacht. Analog bei Wechsel "schnell" ein Tankstutzen an die Rückwand des Fahrerhaus geschraubt. In etwa so wie du, Stefan, es gemacht hast (ich kenne deine Beiträge aus dem Buschtaxiforum, ich schätze mal, wir sind uns bestimmt mal beim BTT über den Weg gelaufen ;) )


    Fotos sind hoffentlich bald online, mein Beitrag im "Bautagebuch" muss wohl noch freigeschaltet werden. Zur Winter-/Sommersaison: Mein jetziges Auto reift gerade stolz zum Youngtimer und hat sich redlich das Saisonkennzeichen verdient und darf im Winter ruhen. Da kann es lieber der Hilux tun!


    Schönen Gruß,

    Bastian

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