Hoi zämä
Seit gestern Abend zurück aus Costa Rica sehe ich dass die eine Frage, die ich nicht beantworten kann, schon beantwortet ist, nämlich ob das Gerät für ein geschlossenes Druck-System funktioniert oder nicht.
Offenbar nicht.
Also offenes System.
Und aufgrund des grösseren Heizwasserinhaltes ein eher grosses Expansionsgefäss. Dazu würde ich die Wassermenge ohne Exp.-Gefäss nehmen, die Ausdehnung von 90 Kelvin rechnen und um den Faktor 3 multiplizieren um die Grösse des gesamten Gefässes zu errechnen. Dann so füllen dass das Gefäss kalt halb gefüllt ist um Reserve wegen Verdunstung zu haben. Je geringer die Oberfläche des Wassers im Gefäss ist umso weniger wird verdunsten.
Einschleifen: Im Rücklauf zum Heizgerät so nah wie möglich auf der Saugseite der Pumpe. Im Heizungsbau machen es die guten Installateure so dass sie die Anschlussleitung hochziehen, dann mit einem grösseren, ungedämmten Rohr nach unten fahren und von unten dann zum Expansionsgefäss hin, damit das ins Expgefäss einfliessende Wasser möglichst kühl bleibt.
Was die Heizkörper angeht: Wieso sollte das nicht funktionieren? Wenn das Wasser durchfliesst und wärmer ist als die Umgebung geben sie Wärme ab!
Vorsicht bei der Leistung! Die ist Temperaturabhängig! Und zwar von der Temperaturdifferenz der Mitteltemperatur zwischen Vorlauf/Rücklauf und der Raumtemperatur. Die meist angegebene Leistung wird meist bei 90/70°C und 20°C angegeben und fällt nicht linear bei tieferen Temperaturen.
Ich würde da aus Komfort- und auch aus Sicherheitsgründen auf tiefere Temperaturen gehen, z.B. 50/40°C oder 60/40°C. Ergibt aber grössere Heizkörper!
Beim Heizkreisverteiler darauf achten dass jeder Ring einzeln gedrosselt werden kann, dann ist es nur eine Fleissarbeit die Wärmeverteilung richtig hinzukriegen. Auch zwischen FBH und Heizkörpern, wobei ich die FBH und den Verteiler der Heizkörper mit je einer handeinstellbaren Regulierverschraubung versehen würde.