Beiträge von Tobi

    Hallo - mit Tipps zum Umgehen von Zöllen meinst Du ganz sicher nur solche, die auch legal sind ...


      1. Es gibt chin. Versender, die aus Deutschland verschicken (sprich - sie haben den Container schon nach Deutschland geschickt und es gibt jemanden hier, der die Ware verteilt). In dem Fall war der Händler fürs verzollen zuständig. Dafür sind solche Angebote dann auch ein wenig teurer - das kann sich aber lohnen. Ob es solche Versender auch schon für die Heizungen gibt, weiss ich nicht.


      2. Es werden manchmal aus China mehrere Versandoptionen angeboten. Manchmal ist ein Premiumservice dabei, bei dem die Zollabwicklung durch den Paketdienst (z.B. DHL) gemacht wird, Du bekommst dann nur die Rechnung dafür. Das ist i.d.R. eher ein Nachteil. Die Wertangabe auf dem Paket ist im Regelfall ganz offensichtlich falsch (zu niedrig, und zwar so krass, dass es kein Zollbeamter glauben wird). Der Zoll hat dann zwei Möglichkeiten: a) Sie lassen sich von Dir einen Beleg über den Kaufpreis zeigen und berechnen Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zoll aus dem Kaufpreis oder b) sie schätzen gem. Warenwert eines vergleichbaren Produktes in Deutschland. Wenn die Verzollung beim Paketdienst läuft, dann bis Du nicht dabei und kannst nichts belegen - die Folge ist oft ein zu hoch angesetzter Betrag für Steuer und Zoll. Da kannst Du später eine Erstattung verlangen, aber erstmal zahlst Du, weil Dir der Paketbote sonst Dein Paket nicht herausgibt. Wenn Du selbst vom Zollamt abholen musst, kannst Du dort den Ebay- und Paypalbeleg vorlegen und es wird zumindest korrekt gerechnet.


      3. Insbes. kleine Päckchen werden oft von der Zollabfertigung ausgenommen (kleiner grüner Aufkleber) und kommen direkt zu Dir. Das wird aber mit einer Heizung eher nichts ;)

    Zitat

    Eine vernünftige Anti-Rost-Behandlung schützt bei durchgeschraubten Schrauben ausreichend vor Rost.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.


    Korrekt. Wobei ich aber bei einem Blechboden auch kein Verschrauben empfohlen hatte. Das ist für diesen Zweck schlicht unnötig.

    Zitat

    Hat jemand einen Rat für einen geeigneten Klebstoff, um Holz mit Metall zu verbinden und der eine Lücke von mehreren mm füllen kann?


    Bei der Fläche reicht Dir z.B. das oben schon genannte Sikaflex 221i. Es haftet auf den genannten Materialien, füllt Spalte und ist dauerelastisch. Auf (lackiertem) Metall würde ich dieses unter der Klebenaht grob anschleifen.
    Andere Montagekleber sollten es auch tun, aber Du benötigst für diesen Zweck keine extremen Haltekräfte, ein Sikaflex 252 wäre z.B. Overkill.

    Hallo Wouter,


    ich würde die Platte an Deiner Stelle auch fixieren wollen, damit da nichts poltert, wenn Du über Stock und Stein fährst.


    Ich weiss nicht, was für einen Sprinter Du so hast - Kastenwagen und damit ein Bodenblech oder ein Koffer mit einem Multiplexboden?


    Du kannst den Hartschaum und die Multiplexplatte natürlich flächig verkleben, auf der großen Fläche hält das in jedem Fall.


    Alternativ einige Leisten (bzw. Multiplexstreifen) von der Stärke der Hartschaumplatte am Wagenboden befestigen (wieder Montagekleber oder schrauben, wenn der Wagenboden aus Holz ist).
    Auf den Leisten kannst Du Deine Multiplexplatte dann auch festschrauben und must nicht flächig Kleber auftragen.


    Gruß, Tobias.

    In meiner Heimat sagt man: War jut jewesen!


    Nette Leute (vom Einsteiger bis zum Veteran), geiles Herbstwetter, schönes und geräumiges Gelände in der Fuldaschleife und viele interessante Fahrzeuge am Start. Einen Teilnehmerrekord gab's nebenbei.
    Das weckt große Erwartungen an das Jubiläumstreffen im nächsten Jahr (das 10.)!


    Großer Dank von uns an das Orgateam und an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Ihr macht einen Klasse-Job und die Jahr um Jahr steigenden Besucherzahlen geben euch Recht!



    Näheres (auch nähere Bilder :lol:) sicher bald auf der Paketkofferseite.

    Hallo auch,


    ich habe die Frost Control bei meiner Truma Combi 6D mitgeliefert bekommen und an der tiefsten Stelle des Druckwassersystems hinter meiner Pumpe eingebaut. Nachdem ich im Herbst mit der Pumpe über die Wasserhähne die Anlage soweit möglich entleert habe, löse ich die Frost Control auch gerne mal von Hand aus - da kommt dann immer noch was raus.


    Ich schätze einfach die (gefühlte) Sicherheit, dass die Entleerung bei Frostgefahr stattfindet, auch wenn ich sie aus irgendeinem Grund vergessen sollte. Bisher funktioniert sie problemlos.
    Was man nicht vergessen sollte, ist bei Wiederinbetriebnahme die Frost Control zu schließen - merkt man aber schnell, wenn die Druckwasserpumpe nicht stoppt und es unter dem Auto nass wird.

    Das wird ein bisschen davon abhängen, ob die chinesischen Hersteller auch auf europäischen Fahrgestellen bauen werden.
    Bisher ist die Marktdurchdringung und das Servicenetz von Great Wall und Co. noch nicht so, dass sich viele Verbraucher darauf verlassen wollen.

    Hallo Lucas,


    ich wiederhole jetzt mal nicht die Kritik der Vorredner zur Fragestellung, obwohl ich es teilweise ähnlich sehe.
    Unser aktueller Wagen ist ja erst 2 Jahre alt (seit Fertigstellung) und ich bin zum Glück noch über nichts daran sehr unglücklich. Wir haben aber im Vergleich zum Vorgänger einiges geändert (und einiges bewusst beibehalten) und das schon in 2 größeren Touren getestet. Darüber kann ich reden, vielleicht hilft es.


    Meine Randbedingungen:

    • 2 Personen
    • Reiseziele liegen in der ersten Welt und sind über Straßen (Teer oder Schotter) erreichbar
    • Campingplätze / Stellplätze sind kein Muss, für uns aber auch kein Tabu
    • Autarkes Stehen über 2 Nächte hinaus ist darum keine Anforderung


    Daraus kommen für uns folgende Prioritäten und Konzepte, die wir schätzen:

    • modernes Fahrgestell (bequemer auf längeren Strecken, aktuelle Technik, die zwar nicht wartungsfreundlicher ist, aber mit der sich in der 1. Welt die Werkstätten auskennen ...sollten)
    • gut motorisiertes Fahrgestell (die ersten 500-800 km unserer Touren sind deutsche Autobahnen, auf denen ich komfortabel mit 100-110 km/h rollen möchte)
    • Koffer von einem erfahrenen Hersteller zugekauft - ich habe weder den Platz noch das große Gerät für einen Kofferbau und hätte mich vermutlich über die Qualität meines Erstlingswerkes mit schlechtem Werkzeug ewig geärgert
    • ausreichend Raum im Fahrzeug, damit wir nicht ständig umbauen müssen (Bett zu Bank, etc.), das sorgt auch für ausreichend Raum an einem Regentag
    • das Konzept mit Bad im Eingang hat sich für uns absolut bewährt (platzsparend, Schlechtwettereingang), würden wir immer wieder so bauen
    • bequeme Schlafgelegenheit (hochwertige Unterfederung, (dicke) Kaltschaummatratze) mit ebenfalls bequemem Einstieg
    • Dusche (Duschraum) incl. Warmwasser ist an Bord und wird auch regelmäßig benutzt (ich sehe viele Fahrzeuge auf Campingplätzen, wo weder Dusche noch Toilette genutzt werden, gleichwohl werden sie durch die Gegend gefahren) :?:
    • Energiequelle für Heizen und Warmwasser ist Diesel, der ohnehin an Bord ist, Energiequelle fürs Kochen ist Brennspiritus (keine Gasprüfung, keine Kompatibilitätsprobleme)
    • Unsere Elektrik ist durchaus etwas aufwändiger (mit Ladebooster, LED-Licht mit Dimmern, etc.), aber wir kommen mit 12V klar, haben keinen Wechselrichter, denn wir haben keine 230V-Verbraucher an Bord
    • Solaranlage haben wir nicht, weil ich den Sinn und Mehrwert in Nordeuropa (unser Hauptreiseziel) nicht sehe
    • Satellitenanlage brauchen wir nicht, wohl aber einen Monitor zum bequemen anschauen von Fotos oder Konservevideos
    • Etliche Plastikteile aus dem Campingbereich (Push-Locks, zu billige Wasserhähne, etc.) verbauen wir nicht, stattdessen Teile aus dem Haushalts- oder Bootsbereich
    • Bequeme und geräumige Sitzbank bzw. Sitzbänke, 5cm-Standardschaumstoff auf einem Brett finde ich nicht bequem
    • Abmessungen sind aktuell 7,20 x 2,32 x 3m - auch mit unendlichem Budget würde ich (zu zweit) kein größeres Auto haben wollen - uns fehlt es nicht an Platz und insbes. ein höheres oder breiteres Auto wäre mir auf kleinen Straßen zu sperrig. Etwas schmaler wäre beim Fahren manchmal schöner, andererseits ist das Raumgefühl im Innenraum aktuell schon sehr angenehm
    • Einen Ausbau für 3,5t zGG habe ich bei den Abmessungen und mit der Ausstattung knapp nicht geschafft (zGG ist aktuell 3,88t). Ich kann aber mit den Nachteilen einer Zulassung über 3,5t durchaus leben und finde es zu mühselig, beim Ausbau auf jedes Gramm zu achten. Wir haben aktuell keine schweren Freizeitgeräte an Bord (Moped, etc.), sonst bräuchten wir ein schwereres Fahrgestell


    So viel mal zum Outing, und damit ist auch schon sichtbar, dass viele Teilnehmer hier im Forum gänzlich andere Reiseziele, andere Vorlieben und Anforderungen haben, da muss dann auch ein ganz anderes Fahrzeug bei rumkommen! Auch das Alter (der Nutzer) spielt sicherlich eine Rolle und nicht zuletzt war da noch das mit dem Geldbeutel, wo auch jeder hier unterschiedliche Möglichkeiten und Motivationen hat.


    Eins noch zum Bauprojekt: Ich habe ziemlich lange "trocken" (und damit gratis) geplant und immer wieder geändert. Als wir uns schließlich entschieden haben einen Neubau zu starten, konnte ich tatsächlich 90% meiner Planung geradeaus umsetzen. Das hat geholfen, die Bauzeit kurz zu halten und bald wieder ein Auto zum reisen zu haben. Gefühlt habe ich schon einige abgebrochene Projekte gesehen, denn die Bedingungen und die Lebenssituation ändern sich nun mal ab und zu und meist nicht ganz geplant oder wunschgemäß. Je länger man baut, desto größer ist m.e. die Gefahr, das irgendeine Veränderung Dich zum Abbruch des Projektes zwingt. Und eine Baustelle verkauft sich einfach nicht so gut wie ein fertiges Auto.


    Und zuletzt: In der Selbstbauerszene findet man oft eine deutliche Abneigung gegenüber der "Weißware" aus dem Fachhandel, also käuflichen Wohnmobilen. Das halte ich persönlich für ein bisschen arrogant. Es lohnt sich aus meiner Sicht absolut auch mal dort reinzuschauen (beste Gelegenheit ist m.e. der Caravansalon in Düsseldorf), und Anregungen mitzunehmen. Man muss nicht alles erstmal aus Prinzip anders machen. Die Jungs von Hymer und Co. machen ihren Job schon ein paar Jahre und das auch mit einigem Erfolg. Wo man andere Anforderungen hat als die Masse, sollte man sich was anderes bauen, aber vielleicht hat man ja gar nicht in JEDER Hinsicht spezielle Anforderungen.


    So, genug Weisheiten verteilt ... 8) mach was draus ...

    Zitat

    Wenn ich das alles so lese, müsste die Thetford, die hier Thretford genannt wird, eigentlich Threadfort genannt werden.


    dann müsste allerdings der Thread gelöscht werden ... :lol:


    ... willkommen im Sommerloch !!

    Spannend ... aber dann war ja wenigstens der Hinweis, mal nach Ausbau des Fäkaltanks von der Seite in die Toilette zu schauen noch hilfreich.


    Ich hab allerdings selbst auch mal ne C2 eingebaut und da war von den Schrauben nach unten irgendwie nicht die Rede...
    Wieder was gelernt.

    Zitat

    Ich kann mich erinnern dass sie nur an der Längsseite zur Wand hin in eine an der Wand befestigte Blechschiene zu befestigen war.
    Zumindest war's bei meinem Eigenbau-Hiace-Camper so.
    Weitere Befestigungen waren wenn ich mich recht erinnere nicht vorgesehen außer natürlich die Fugen.


    Genau - die Toilette müsste sich nach dem Lösen der Verfugung ringsum (die gerne auch mal aus Sika 221 bestehen kann) nach oben abheben lassen.
    Ansonsten kannst Du nach dem Ausbau der Kassette auch mal in den Korpus der Toilette hineinschauen.
    Wenn jemand zusätzlich mit Schrauben nachgeholfen hat, dann sollte das dort zu erkennen sein.

    Zitat

    Meines Wissens müssen Arbeitsscheinwerfer auf das Standlicht angeschlossen werden, damit du nicht ohne Rücklichter vom Unfallort oder Ähnlichem dich entfernen kannst.


    ????? Die Arbeitsscheinwerfer sollen doch meist nicht während der Fahrt genutzt werden. Mich hat ein TÜV-ler mal gebeten, das doch am Schalter auch anzuschreiben. Die STVZO sagt dazu:


    Gemäß § 52(7) Straßenverkehrszulassungsordnung Satz 1 dürfen mehrspurige Fahrzeuge mit einer oder mehreren Leuchten zur Beleuchtung von Arbeitsgeräten und Arbeitsstellen ausgerüstet sein:


    „Mehrspurige Fahrzeuge dürfen mit einer oder mehreren Leuchten zur Beleuchtung von Arbeitsgeräten und Arbeitsstellen (Arbeitsscheinwerfer) ausgerüstet sein. Arbeitsscheinwerfer dürfen nicht während der Fahrt benutzt werden. An Fahrzeugen, die dem Bau, der Unterhaltung oder der Reinigung von Straßen oder Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen, dürfen Arbeitsscheinwerfer abweichend von Satz 2 auch während der Fahrt eingeschaltet sein, wenn die Fahrt zum Arbeitsvorgang gehört. Arbeitsscheinwerfer dürfen nur dann eingeschaltet werden, wenn sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.“

    Hallo,


    Du hast die Gewichtsklasse der Schläfer nicht erwähnt :D
    Wenn wir von durchschnittlichen Personen reden, dann wird eine 12mm Sperrholzplatte m.e. genügen, eine 15mm Platte wäre schon auf der sehr sicheren Seite.

    Jetzt ich auch noch ...


    Ich habe das mit 2 normalen KFZ-Relais (Umschalter) aufgebaut.


    - ein Relais schaltet mit der Spannung für die Rückfahrscheinwerfer um - zwischen den beiden Augen meiner Rückfahrkamera (Rückspiegelblick im Normalbetrieb, Stoßstangenblick bei Rückwärtsfahrt)
    - ein zweites Relais bekommt die Schaltspannung über einen zusätzlichen Schalter am Armaturenbrett und schaltet um auf die Unterbodenkamera für zielgenaue Grauwasserentleerung (Drain Cam :lol: ).


    über den Relaiskontakt geht jeweils die Signalleitung der Kamera (meist der Innenleiter im Kamerakabel), die Masseleitung ist durchverbunden.
    Relais und ein paar Cinchbuchsen in kleine Gehäuse eingebaut, fertig.


    Ich habe mir die Rundumsysteme mit 4 Kameras und simulierter Vogelperspektive angeschaut, eines davon (von Ali) liegt sogar bei mir in der Garage. Das Problem ist die vordere Kamera, ich hatte keine Lust sie hässlich vorne an den Alkoven zu schrauben. Und selbst dort wäre sie bei unserem Wagen noch schlecht platziert (zu weit hinten).