Also kein linkes horrorszenario. Dort gibt es eine dauerausstellung, in der wichtige rohrstoffe zu betrachten sind, und wann dieser zur neige geht, bzw die förderung zu kostspielig wird. Das sind nicht wenige rohstoffe, bei denen es bald soweit ist. Erdöl ist da natürlich dabei, und in gar nicht allzulanger zeit ist schluss damit. Wenn ich mich recht entsinne, zweistelliger bereich mit 1 davor. Wir kommen also gar nicht umhin, die dieselstinker auf den schrott zu fahren und auf was anderes umzusteigen, da hilft alles gemaule um moderne antriebe nix.
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Ich sag mal, wer nicht weiss in was er sein geld investieren soll, geht in dieses museum und schaut welcher rohstoff demnächst wohl teuer sein wird
Ich tue mir mit diesen Prognosen, wie lange ein Rohstoff noch verfügbar ist, etwas schwer. In den 70ern war man der Überzeugung, dass die Ölvorkommen in den 90ern endgültig erschöpft seien. Und in welchem Jahr leben wir jetzt? Andere Quellen als die in diesem Museum sprechen davon, dass die Vorräte bis in die 60er Jahre dieses Jahrhunderts reichen. Die verwertbaren Rohstoffvorkommen sind nicht in Stein gemeißelt. Es werden neue entdeckt und die Fördertechnik entwickelt sich weiter.
Heute ist der Elektroantrieb der Stein Weisen. Im Betrieb ökologisch nur sinnvoll, wenn der Strom regenerativ hergestellt wird. Im Moment beträgt der Anteil der Erneuerbaren noch nicht einmal die Hälfte. Woher soll der ganze Strom für die E-Mobilität, die Wärmepumpen etc. kommen? Nur aus erneuerbaren Quellen? - Eine riesige Herausforderung. Von dem Thema Ladeinfrastruktur wollen gar nicht erst reden.
Ein E-Pkw mag durchaus sinnvoll sein, wenn ich meine eigene Wallbox habe. Aber in städtischen Wohngebieten, wo man kaum einen Parkplatz findet?
Die vielgehypte Feststoffbatterie wird gefühlt seit mindestens 10 Jahren in 3 Jahren serienreif.
Wenn man die Fakten zusammenzählt, sehe ich für die Zukunft noch auf lange Zeit einen bunten Mix an Energiequellen - in Verkehr, Heim und auch Wirtschaft.