Leekabinen Bau

  • Hallo Leute,


    mein Vorschlag - baut mit Holz!


    Habe ´95 einen Holzkoffer auf einen 1113 LA gebaut und bin mit dem durch 2 Kontinente oder etwa 150.000 km gefahren, zum Teil auf extrem schlechten Pisten. Nachgegeben hat bisher nur die Orginalkabine des Fahrezeugs.


    Der Koffer besteht aus 21mm - 18-fach wasserfest verleimten - Siebdruckplatten, dann folgen 55 mmm Kanthölzer als Fachwerk innen sowie eine Styroporfüllung und nochmal 5 mm Sperrholz als Innenverkleidung. Das Ganze innen mit normaler Tapete verkleidet. Würde ich jederzeit wieder so machen!


    Mehr dazu seht Ihr auf http://www.poeff.de/Deutsch/Ex…obil/Expeditionsmobil.htm


    Allzeit gute Fahrt - Euer Pöff

  • Hallo Pöff,


    mal wieder ein Neuer im Club, der mit Leerkabinen eigene Erfahrungen gesammelt hat? Herzlich Willkommen!



    > mein Vorschlag - baut mit Holz!
    Ja, aber ...
    >
    > Der Koffer besteht aus 21mm - 18-fach wasserfest verleimten - Siebdruckplatten,
    Diese wasserfest verleimten Siebdruckplatten scheinen wirklich ziemlich ´unkaputtbar´ zu sein - siehe die Erfahrung von Fritz, der einen Teil seiner Außenwand mit einer solchen Platte seit zwei Jahren im Freien liegen hat und noch immer keine Fäulnis oder nur ein Aufquellen des Holzes festgestellt hat. Aber das Gewicht.... Dein Basisfahrzeug sieht so aus, als wäre Gewichtseinsparung unwichtig, aber bei den 3,5-4,6-Tonnern sieht das schon etwas anders aus...


    > dann folgen 55 mm Kanthölzer als Fachwerk innen sowie eine Styroporfüllung und nochmal 5 mm Sperrholz als Innenverkleidung.
    Hier sehe ich ein Problem (ok, nicht bei Deinem massiven Aufbau, aber bei vergleichbaren Aufbauten für 3,5-Tonnr u.ä.): sollte durch irgend einen dummen Zufall, sei es unsaubere Ausführung von Dichtungen, Undichtigkeiten an Türen, Klappen, Fenstern oder nur Bohrungen für Fahrradträger oder Dachreling Wasser eindringen, saugt das Styropor das Wasser auf und das Holz der Kanthölzer kann - ohne daß man es rechtzeitig bemerkt - zu faulen anfangen, denn die Kanthölzer sind nicht wasserfest verleimt! Und bei einem so teuren Ding wie einem Traum-Womo wäre mir dieses Risiko zu groß.



    > Allzeit gute Fahrt - Euer Pöff
    Danke und zurück! Sieht man Dich vielleicht auch auf dem Leerkabinen-Treffen?


    Gruß aus Bodenheim, wo es doch tatsächlich auch einmal geschneit hat - so etwa 0,3cm
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo,
    da bin ich doch mal gespannt, was der "Ober-Sandwichplattten-Guru" Voßhage dazu sagt!?!?
    Hier werden ja alle guten Erfahrungen mit Holzfachwerk gnadenlos niedergemacht.



    Grüße aus ERlangen
    Heinz

    LG aus "Büg-City" • Eggolsheim
    Heinz



    unternehmen ist besser als unterlassen!
    lieber altes Eisen als neues Plastik

  • Hi, Heinz,


    > Hier werden ja alle guten Erfahrungen mit Holzfachwerk gnadenlos niedergemacht.
    Ich möchte meine Anmerkungen keinesfalls als ´niedermachen´ verstanden wissen. Hoffentlich habe ich nicht den Eindruck erweckt, zu glauben, die alleinige Weisheit auf dem WoMo-Markt innezuhaben und daß alle anderen Ansichten Blödsinn seien!
    Ich möchte nur darauf hinweisen, was bei Holzfachwerk im Falle eines Falles passieren kann. Solange nichts undicht wird, ist Holzfachwerk/Styroporausfachung nicht die schlechteste Lösung (z.B. ist sie in Hinsicht Gewicht optimal), wie man an den vielen alten Campinghängern und Wohnmobilen sehen kann.


    Das ist wie bei den Öltankern: solange alles gut geht, reicht eine einschalige Außenhaut völlig aus. Aber wehe, es passiert einmal etwas, dann läuft im einen Falle das Öl sofort aus, während im anderen Falle doch wenigstens die Möglichkeit besteht, daß alles noch einmal glimpflich abgeht.



    Viele Grüße aus Bodenheim
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • >Auch Hallo,
    als wir unser erstes Wohnmobil kaufen wollten, waren wir bei Eura bei Bad Kreuznach auf dem Hof. Der damals niedrige Preis hatte uns stark beeindruckt. Dort stand damals ein Unfallmobil mit Holzlattengerüst. Wenn da jemand in der Kabine gesessen hätte beim Unfall, der wäre wie im Mittelalter erdolcht und aufgespießt worden. Uns hat das damals sehr abgeschreckt und wir haben Abstand genommen von so einer Bauweise und lieber noch eine Weile gewartet bis das Geld gereicht hat für eine andere Kabine. Wenn nie jemand in der Kabine mitfährt, wird es wohl egal sein, ob sie beim Unfall wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Ich habe noch keine GfK -kabine nach einem Unfall gesehen. Da kann ich nichts dazu sagen.


    Christel
    Hallo,
    > da bin ich doch mal gespannt, was der "Ober-Sandwichplattten-Guru" Voßhage dazu sagt!?!?
    > Hier werden ja alle guten Erfahrungen mit Holzfachwerk gnadenlos niedergemacht.
    >
    >
    > Grüße aus ERlangen
    > Heinz
    >

  • > Hi, Heinz,
    >
    > > Hier werden ja alle guten Erfahrungen mit Holzfachwerk gnadenlos niedergemacht.
    > Ich möchte meine Anmerkungen keinesfalls als ´niedermachen´ verstanden wissen. Hoffentlich habe ich nicht den Eindruck erweckt, zu glauben, die alleinige Weisheit auf dem WoMo-Markt innezuhaben und daß alle anderen Ansichten Blödsinn seien!
    > Ich möchte nur darauf hinweisen, was bei Holzfachwerk im Falle eines Falles passieren kann. Solange nichts undicht wird, ist Holzfachwerk/Styroporausfachung nicht die schlechteste Lösung (z.B. ist sie in Hinsicht Gewicht optimal), wie man an den vielen alten Campinghängern und Wohnmobilen sehen kann.
    >
    > Das ist wie bei den Öltankern: solange alles gut geht, reicht eine einschalige Außenhaut völlig aus. Aber wehe, es passiert einmal etwas, dann läuft im einen Falle das Öl sofort aus, während im anderen Falle doch wenigstens die Möglichkeit besteht, daß alles noch einmal glimpflich abgeht.
    >
    >
    > Viele Grüße aus Bodenheim
    > Leerkabinen-Wolfgang


    Hallo Wolfgang,
    mein Beitrag richtete sich nicht gegen Dich!!!!!
    Ich weiß auch, daß Sandwichplatten besser sind.
    Aber es gibt Menschen, die alles andere als *Teufelszeug* verdammen.
    Und für mich war entscheident, das der Aufbau mit Holzfachwerk und Alu 1/5 (ein fünftel) des aufbaus mit SW-Platten kostet.
    Meine arbeit brauche ich mir nicht zu bezahlen, und ich kenne jeden cm in der Kabine. Wenn da mal was undicht ist bemerke ich das wohl.
    Ich kann mir kein Mobil für 30-50 Teuro leisten, und möchte trotzdem meine Kabine. Und ich sehe nicht ein darauf zu verzichten, nur weil es nicht die Beste Möglichkeit ist.
    Das Thema sicherheit stellt sich mir nicht, ich hab nicht vor während der fahrt im Aufbau zu verweilen.
    Wir sind zu Zweit, und daran soll sich auch nichts ändern!!!!!
    Und wir haben ne DoKa, da sitzt es sich verdammt gut auf den nachgerüsteten Recaros. :-))
    Wenn jemand nur Sandwich will :---- OK, wir wollen eine Kabine, die unsere Anforderungen erfüllt, und das geht auch ohne Sandwich!!!!!!!
    Wenn ich fertich bin, gibts neue Bilder!! Aber das dauert noch eine Weile, solange es so kalt ist, kann ich nicht kleben! Und ausserdem hab ich auch noch eine *Richtige* Arbeit, die mir solche Dinge erst ermöglicht, und die geht in jedem Fall vor.
    Grüße aus ERlangen
    Heinz

    LG aus "Büg-City" • Eggolsheim
    Heinz



    unternehmen ist besser als unterlassen!
    lieber altes Eisen als neues Plastik

  • > >Auch Hallo,
    > als wir unser erstes Wohnmobil kaufen wollten, waren wir bei Eura bei Bad Kreuznach auf dem Hof. Der damals niedrige Preis hatte uns stark beeindruckt. Dort stand damals ein Unfallmobil mit Holzlattengerüst. Wenn da jemand in der Kabine gesessen hätte beim Unfall, der wäre wie im Mittelalter erdolcht und aufgespießt worden. Uns hat das damals sehr abgeschreckt und wir haben Abstand genommen von so einer Bauweise und lieber noch eine Weile gewartet bis das Geld gereicht hat für eine andere Kabine. Wenn nie jemand in der Kabine mitfährt, wird es wohl egal sein, ob sie beim Unfall wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Ich habe noch keine GfK -kabine nach einem Unfall gesehen. Da kann ich nichts dazu sagen.
    >
    > Hallo Christel,
    an einen Unfall habe ich ja noch garnicht gedacht, da hast Du natürlich Recht ich habe auch schon Wohnwagen gesehen von denen nichts mehr übrig geblieben ist nach dem Crash. Na ja irgendwo muß er ja herkommen der günstige Preis. Wie das allerdings bei ner Sandwichplatte ist, könnte mir auch vorstellen das da die Möbel (Oberschränke ausreißén) und wenn man die vors Gesicht bekommt ist auch nicht so angenehm. Ich werde mal eine Frage hier ins Fprum stellen nach Bildern von Unfall Mobilen vielleicht kommen wir da weiter.


    Gruss


    Thomas





    >

  • > Hallo Leute,
    >
    > mein Vorschlag - baut mit Holz!
    >
    > Habe ´95 einen Holzkoffer auf einen 1113 LA gebaut und bin mit dem durch 2 Kontinente oder etwa 150.000 km gefahren, zum Teil auf extrem schlechten Pisten. Nachgegeben hat bisher nur die Orginalkabine des Fahrezeugs.
    >
    > Der Koffer besteht aus 21mm - 18-fach wasserfest verleimten - Siebdruckplatten, dann folgen 55 mmm Kanthölzer als Fachwerk innen sowie eine Styroporfüllung und nochmal 5 mm Sperrholz als Innenverkleidung. Das Ganze innen mit normaler Tapete verkleidet. Würde ich jederzeit wieder so machen!
    >
    > Mehr dazu seht Ihr auf http://www.poeff.de/Deutsch/Ex…obil/Expeditionsmobil.htm
    >
    > Allzeit gute Fahrt - Euer Pöff





    Hallo!


    Für die Selberbauer ein vielleicht nützlicher Hinweis.


    In der Off Road 11/02 steht ein Bericht übder den Bau einer kleinen Kabine auf Toyota HZJ 79. Aluwinkel als Tragtgerüst, Holzfachwerk, Außenhaut Alubeplankung, Innentaum Sperrholz.
    Ich finde, der hat gut gearbeitet und für das AUto eine schöne schleine Kabine für wenig Geld bekommen.



    Fritz

  • Hallo,


    der Kabinenbau auf dem Toyota ist auch im Netz zu finden. http://www.buschtaxi.de und dann bei den Umbauten ( glaub ich).
    Ist sogar noch etwas ausführlicher erklärt.


    viele Grüße


    Frank aus Franken


    > > Hallo Leute,
    > >
    > > mein Vorschlag - baut mit Holz!
    > >
    > > Habe ´95 einen Holzkoffer auf einen 1113 LA gebaut und bin mit dem durch 2 Kontinente oder etwa 150.000 km gefahren, zum Teil auf extrem schlechten Pisten. Nachgegeben hat bisher nur die Orginalkabine des Fahrezeugs.
    > >
    > > Der Koffer besteht aus 21mm - 18-fach wasserfest verleimten - Siebdruckplatten, dann folgen 55 mmm Kanthölzer als Fachwerk innen sowie eine Styroporfüllung und nochmal 5 mm Sperrholz als Innenverkleidung. Das Ganze innen mit normaler Tapete verkleidet. Würde ich jederzeit wieder so machen!
    > >
    > > Mehr dazu seht Ihr auf http://www.poeff.de/Deutsch/Ex…obil/Expeditionsmobil.htm
    > >
    > > Allzeit gute Fahrt - Euer Pöff
    >
    >
    >
    >
    > Hallo!
    >
    > Für die Selberbauer ein vielleicht nützlicher Hinweis.
    >
    > In der Off Road 11/02 steht ein Bericht übder den Bau einer kleinen Kabine auf Toyota HZJ 79. Aluwinkel als Tragtgerüst, Holzfachwerk, Außenhaut Alubeplankung, Innentaum Sperrholz.
    > Ich finde, der hat gut gearbeitet und für das AUto eine schöne schleine Kabine für wenig Geld bekommen.
    >
    >
    > Fritz
    >

  • Hallo Heinz,


    Bau gerade auch einen Aufbau nach dem Vorbild von Pöff, er konnte sich leider nicht mehr erinnern womit er die Konstruktion geklebt hat. Welchen "Kleber" verwendest Du?
    Grüße Stefan

  • > Hallo Heinz,
    >
    > Bau gerade auch einen Aufbau nach dem Vorbild von Pöff, er konnte sich leider nicht mehr erinnern womit er die Konstruktion geklebt hat. Welchen "Kleber" verwendest Du?
    > Grüße Stefan
    >
    Hallo Stefan,
    das ist "Sikaflex 260" Karosseriekleber, da gibts ein Datenblatt von Sika, der hält mehr als eine geschweisste Konstuktion.
    Genausogut dürfte der neue Kleber von Pattex sein. auch in der kartusche aber weiss.
    Den gibts in jedem Baumarkt.
    Grüße aus ERlangen
    Heinz

    LG aus "Büg-City" • Eggolsheim
    Heinz



    unternehmen ist besser als unterlassen!
    lieber altes Eisen als neues Plastik

  • nur kurz zu Eurer Diskussion Holz und Unfallfahrzeugen:


    Vorab: Ich halte normale Sandwichplatten (GfK oder Alu) für instabiler als eine vernünftige Bauweise mit Playwood (wasserfestverleimte Sperrholzplatten, Siebdruckplatten)
    Der Nachteil der Sperrholzkonstruktionen ist
    1. der höhere Materialpreis (bei fertigen Sandwichplatten aus Playwood)
    2. bei Eigenbau der Sandwichbauweise mit Playwood der hohe Fertigungsaufwand.
    3. das höhere Eigengewicht


    Wenn ich an unsere LKW-Aufbauten, bzw. unsere Hänger, z.T. in Eigenbau erstellt, betrachte, dann ist hier vorwiegend Playwood/Siebdruckplatten verbaut worden als widerstandsfähigstes Material neben Stahlblech.
    Es hat auch seinen Grund wieso die Böden der LKW/Hänger-Ladeflächen fast ausschließlich mit Siebdruckplatten ausgeführt werden.


    Aber zurück zur Anfangsfrage, der Unfallproblematik und ggf. Einbruchproblematik.
    In eine GfK/Alu-Sandwichplatte dürfte ich jederzeit mit nem Hammer durchkommen, mit ner Kreuzhacke in ca. 20 Sekunden. Bei einer Playwood-Wand (2x6mm Playwood) dürfte das schon deutlichst schwieriger sein.
    Und wenn jemand nicht aufs Gewicht achten braucht und 21mm Siebdruckplatten verbauen kann, die es übrigens auch als Schaltafeln bis 6-8m Länge gibt, dann ist das Sicherheit pur. Da kommt kein üblicher Stahlblechkasten eines Lieferwagens mit.


    Gruß Dieter

  • Hallo Stefan
    Ich habe Macroplast 2K Kleber von Henkel verwendet. Dabei handelt es sich um einen Spezialkleber für den Fahrzeugbau, zu beziehen in 1 und 5Kg Gebinden. Man kann den Kleber recht einfach mit eine Zahnspachtel auftragen. Und noch ein Tipp! Unbedingt Handschuhe tragen, das Zeug bekommt man nicht mehr ab.


    Servus Lois

  • > Hallo Heinz,
    >
    > Bau gerade auch einen Aufbau nach dem Vorbild von Pöff, er konnte sich leider nicht mehr erinnern womit er die Konstruktion geklebt hat. Welchen "Kleber" verwendest Du?
    > Grüße Stefan


    Hallo Stefan, ich habe vor zwei Jahren ähnlich dem Poeff-Prinzip auf einem Unimog gebaut. Sehr informativ waren die Seiten von http://www.c-kroeger.de . Von dort habe ich auch per Mail sehr präzise Antworten bekommen, und dann auch diese geforderten Kleber verwendet. Bis heute habe ich nichts auszusetzen.
    Viel Spaß mit Deiner "Bretterbude"
    Michael

  • ... und wie sieht es bei den Bikern aus ? Im schlimmsten Falle bekommen
    die dann die Straße oder die Leitplanke direkt ins Gesicht oder wie erst
    kürzlich geschehen, dass ein Cabrio-Fahrer von einer Holzbohle erschla-
    gen wurde, die vom Lastwagen fiel, 4 junge Menschen in ihrem Fahrzeug
    eingeklemmt wurden wie Ölsardinen, etc. etc. etc.. All das wäre im WoMo
    auch mit billigstem Aufbau nicht passiert. Was wäre wenn !?!
    1. kommt es anders und
    2. als man denkt.


    Ich hoffe, ich finde das Foto wieder, wo ein Klein-Lastwagen ins Heck
    eines Clou-Liner's fuhr. Wenn ich es dann hier poste, so wird sicherlich
    die Christel ihren gegen einen panzerschrankählichen Aufbau austau-
    schen wollen und von nun an permanent mit Helm rumrennen, denn
    es könnte auch mal der Tankverschluss eines Flugzeuges vom Himmel
    fallen :-)



    Gruß Jürgen

  • ich glaube kaum, dass im falle eines "echten" unfalls die hinten fahrenden in einer sandwich-kabine (egal ob gfk oder alu) sicherer sitzen als bei einem holzfachwerk. wenn sich ein womo auf die seite oder gar aufs dach legt, dann ist vom aufbau wohl nicht mehr viel zu sehen.
    ebenso finde ich spricht das thema "einbruchsicherheit" weder für holz noch für gfk-wände. der einbrecher, der mit dem kopf (spitzhacke) durch die wand will, müsste ja eh bescheuert sein. schließlich hat ein womo türen und fenster. und die laden in aller regel zum einsteigen ein. übrigens: ich habe im bekanntenkreis zwei womofahrer, die einbrecher im womo hatten (einmal auf einem campingplatz, einmal auf dem parkplatz eines hotels): in beiden fällen sind die einbrecher durch die fahrgestelltüren des ducatos reingekommen und haben sich gar nicht erst an der aufbautür versucht.
    im übrigen mache ich keine erfahrungen mit holzfachwerk nieder, sage nur, dass ein holzfachwerk für ein in mitteleuropa eingesetztes womo nicht mehr zeitgemäß ist. und das nicht nur wegen der anfälligkeit gegen verrotten, sondern auch wegen den schlechten isolationseigenschaften des holzes. und selbst, wenn das lkw-fahrgestell das (unnötige) leergewicht der holzplatten verträgt: ich verstehe nicht, warum man unbedingt mehr diesel verbrauchen will, als unbedingt nötig.
    aber das soll jeder mit sich selber ausmachen. habe jedoch kein verständnis, wenn jemand bauweisen, die mit wesentlichen mängeln beim üblichen womoeinsatz behaftet sind, als gut darstellt.
    jens

  • nein, gewusst habe ich es nicht. aber es zeigt einmal wieder mehr: nicht auf träume warten, sondern das realisieren, was geht. denn manchmal ist viel zu schnell schluss ...
    jens

  • Er hatte ja sein Testament schon vor Jahren gemacht :cry:
    Sah mir gerade in letzter Zeit die Bilder von seinem Kurzhauber öfter an...... ;-(((

    .





    ***

  • Hallo, bin rein zufällig zu Euch gekommen.
    Fahre seit 81 (VW-Bus jetzt LT-Kabine). Über Geschmack lässt sich wohl
    streiten, über Qualität sicherlich nicht, Fakten entscheiden. Als "alter"
    Mobilist kenne ich natürlich die Sache mit den Kosten. Ich möchte jedoch
    jedem "Neuen" empfehlen, die Sicherheit nicht ausser acht zu lassen. Ein
    wichtiger Aspekt bitte ich zu bedenken, das Gewicht. Ein zu grosser und schwerer Aus-Ausbau belastet nicht nur bei Maut-und Fährgebühren, sondern auch an der Tankstelle. Ferner werden Fahrwerk, Bremsen und
    Motor meist überbelastet, gebrochene Federn sind keine Seltenheit. Die
    Foren sind voll von Leistungsmangel, Auflastungen usw. Also bei der Planung nicht nur mit dem Bauch arbeiten, weniger ist manchmal mehr.
    Wollte eigentlich nicht soviel schreiben, denke aber das man nicht alles
    gleich niedermachen soll. Jeder alter Hase hat auch mal angefangen und
    Erfahrungen gesammelt (meist aus Fehlern). Mein Vorschlag, vielleicht könnte man mal in einem Forum ein Thema konstruktiv angehen und
    eine preiswerte Alternative entwickeln.



    Grüsse
    musso (71)

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