Holzmöbel umlackieren ?

  • Moin,


    habe mir vor kurzem einen gebrauchten MB 310D zugelegt mit brauchbarem Innenausbau (verleimte Spanplatten). Die "Eiche Rustikal Optik" behagt mir allerdings nicht und soll geändert werden.


    Der Ausbauer hat eine Umlackierung nach entsprechender Grundierung vorgeschlagen was sicher gut aussehen würde. Bin mir aber nicht sicher, ob das robust/stoss-/kratzfest genug ist. Das Fahrzeug ist kompakt und wir haben 2 Kinder, befürchte dementsprechende Schäden.


    Hat jemand Erfahrung mir dem Umlackieren/Streichen von Holzmöbeln, ggf. Tips ?


    Danke und Gruss,


    Hubi

  • Hallo Hubi, der mutige, der sich einen selbst ausgebauten gekauft hat..... weißt Du, mit dem Selbstausbau ist das wie mit einer Statistik, trau nie einer, die Du nicht selbst gefälscht hast....hihihi


    So, aber jetzt zu Deiner Frage
    mit einem vernünftigen Lackaufbau und einer guten Lackqualität wirst Du auch gute Ergebnisse erzielen. Der Teufel steckt wie immer im Detail. Wenn Du z.B. als Basis ein Furnier hast, das der Vorbesitzer naturbehandelt hat, also mit Ölen eingelassen oder gewachst, dann hast Du für den Lackaufbau eher schlechte Karten, denn dadrauf hält so gut wie nix mehr.... es sei denn, Du verwendest gefärbte Wachse, aber die decken nicht so toll.
    Auf jeden Fall musst Du mit Deinem Lackaufbau mal testen an einer unauffälligen Stelle. Wenn Du niederwertigere Lösungsmittel im Vorgängerlack hast wie Leinölfirnis oder so etwas, kannst Du nicht mit einem PU-Lack einfach so drauf gehen, denn der löst den alten Lack gnadenlos an und platzt dadurch ab.
    Aber da Du den Aufbauer offenbar kennst, kannst Du ihn ja mal fragen und Deinen neuen Lack auf den Untergrund abstimmen. Der Fachhändler wird Dich aufgrund der Information vom Vorgänger zum Aufbau des neuen Lacks beraten können.
    Wichtig ist dann nur, dass Du etwas Mühe in die Vorbehandlung mit Reinigen von so Sachen wie fetthaltigen Kochdünsten etc. und Schleifen investierst, dann sollte es schon klappen.

  • Zitat von Hubi

    ...mit brauchbarem Innenausbau (verleimte Spanplatten)...

    Hallo Hubi,
    ein Ausbau aus (Press)Spanplatten? :shock: Oder habe ich da was falsch verstanden. Dann hat sich der Rest von meinem Geschreibsel weitgehend erübrigt.
    Ich will Dir die Freude an dem guten Stück ja nicht nehmen, aber hast Du das Fahrzeug ml auf die Waage gestellt? Pressspan ist ziemlich gewichtig. :roll:
    Hoffentlich reicht die Zuladung noch für Zahnbürste uns Scheckkarte! :evil:
    Zur Stabilität des Ausbaus ist schwer was zu sagen. Das Spanzeug fängt früher oder später zu bröseln an. Ich hatte auch mal sowas mit Zuschnitten aus dem Baumarkt ausgebaut. Sperrholz ist da mit Sicherheit geeigneter.


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Moin Thomas/Balu und danke für die Kommentare.


    Die Möbel sind nicht aus bröseligem Pressspan sondern aus einigermassen robusten Spanplatten.


    Was das Gewicht angeht, habe ich in der Tat ein Problem. Das wusste ich aber vorher und gehe das Risiko ein, hier ein bischen überladen zu fahren. Die 3.5t MB 310 Bj. 1992 sind angeblich auf dem Chassis vom 4.1t gebaut aber mit Einzel- statt Doppelbereifung. Laut Tüv kann ich hier wohl etwas mehr als eingetragen draufpacken, da die Blattfedern nach mehr als 3.5t aussehen. Wäre noch zu prüfen. Mal seh'n...


    Gruss,


    Hubi

  • Hmm,naja, das Übergewicht verbessert ja auch nicht gerade die Fahrleistungen!
    Wie wäre es denn mit einer Kompromisslösung,und z.B. alle Klappen und großere Wandteile auszutauschen gegen Pappelsperrholz? Das Altholz könntest du z.B Antrazit lackieren und mit hellen Fronten kombinieren. Nur so eine Idee.

    Gruß, Holger


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