Neue Starterbatterie einlagern?

  • Moin!


    Aufgrund eines Transportschadens habe ich 1 neue Starterbatterie übrig (Säure ausgelaufen, aber wieder aufgefüllt).


    Kann man ungenutzte Starterbatterien ohne viel Aufwand 2-3 Jahre lagern, ohne dass sie erheblich an Kapazität verlieren?


    Ich habe als Starterbatterie eine neue Calcium-Batterie und als Boardbatterie eine fast neue einfache Säurebatterie, welche nur diesen Winter als Starterbatterie fungierte.


    Sobald die "Boardbatterie" platt wäre, käme die neue "Reservebatterie" rein. Erfahrungsgemäß kann so etwas jedoch 2 Jahre dauern...


    Alternativ könnte ich den Reserveakku auch als 2 Batterie anschliessen, was jedoch unnötiges Gewicht bedeutet und der Haltbarkeit wohl auch nicht zuträglich ist.


    Für Tipps wäre ich dankbar!


    Gruß


    Christian

  • Also nur lagern ist auf jeden Fall schlecht. Die Batterie hat eine Selbstentladung, also muss regelmäßig mal wieder nachgeladen werden. Am besten mit einem Erhaltungsladegerät was auch entladepulse erzeugt damit die Batterie nicht sulfadiert.
    Besser wäre die Batterie zu benutzen wenn du sie schon hast und mit der anderen parallel im Womo betreiben. Dann müssen beide Batterien aber möglichst gleichartig und gleich alt sein.
    Oder du verkaufst sie und holst dir dann eine neue wenn du sie wirklich brauchst.

    Gruß, Holger


  • Zitat von holger4x4

    ......Oder du verkaufst sie und holst dir dann eine neue wenn du sie wirklich brauchst.



    Hallo zusammen,


    das ist sicherlich bei beste Lösung. Ein Einlagern ist nur möglich bei den trocken vorgeladenene Akkus, die noch keine Säurefüllung haben. Ist einmal die Säure drin, ist es besser nachzuladen und auch zu nutzen.


    Besten Gruß


    HWK

  • Was passiert denn, wenn man aus einer Batterie die Säure rausschüttet (abgesehen von der möglichen Sauerei :oops: ) und die dann trockene Batterie und die Säure getrennt lagert? Hat das schonmal jemand versucht?

    Gruß, Holger


  • Zitat von holger4x4

    Was passiert denn, wenn man aus einer Batterie die Säure rausschüttet (abgesehen von der möglichen Sauerei :oops: ) und die dann trockene Batterie und die Säure getrennt lagert? Hat das schonmal jemand versucht?


    Hallo holger4x4


    Nein, das funktioniert nicht. Die Batterie ist im Prinzip aktiviert. Die Platten kannst Du nicht trocknen (in der Herstellung werden die Platten von trocken, vorgeladene Batterien in speziellen Öfen getrocknet und erst dann in die Batterie verbaut) das bedeuted schlussendlich, dass die Batterie fröhlich vor sich hin sulfatiert und ist dann nur noch gut für das Recycling.


    gruss
    northvan

  • Hallo Holger,


    da kann ich nur northfan zustimmen, da die Säure ja auch in die Hohlräume gelangt und durch einfaches Ausschütten nicht mehr herauskommen wird. Durch die Kapillarwirkung wird die Säure dort festgehalten. Es findet dann der Prozeß der Selbstentladung statt und dann das Wachsen der Bleisulfat-Krustalle, die dann die Kapazität reduziert.


    Bei den trocken vorgeladenen Akkus werden die Platten aus reinem Blei und aus Blei / Bleidioxid durch Guß und Pressen hergestellt. Diese werden also nicht geladen und dann getrocknet (reine Schwefelsäure hat einen Siedepunkt von über 350 Grad).


    Besten Gruß


    HWK

  • Ok, ok, war ja auch nur eine Frage. 8) Ich hatte mir schon gedacht, dass das keine Lösung ist.
    Also doch besser die überflüssige Batterie verkaufen....

    Gruß, Holger


  • Zitat von Greifswald

    Alternativ könnte ich den Reserveakku auch als 2 Batterie anschliessen, was jedoch unnötiges Gewicht bedeutet und der Haltbarkeit wohl auch nicht zuträglich ist. Christian


    Moin Christian,
    ich sehe kein Problem darin, diese mit der vorhandenen Bordbatterie (sie sind ja wohl einander ähnlich) parallel zu schalten. Bei längeren Etappen müsste die Lima damit (hfftl.) auch zurechtkommen.

    Aus NRW grüsst Berny.
    --------------------------------------------------------------------------------
    Renault Trafic Hochdach, langer Radstand, Selbstausbau 1992.

  • Mhhh, falls die Nutzung als Boardbatterie besser als die Nichtnutzung wäre, würde ich es evtl. doch in Betracht ziehen. So könnte ich zumindest die 2. Batterie (=Boardbatterie) vor tieferer Entladung schützen.


    Die LiMa packt des sicherlich. Im T3 TD ist original eine 65A-LiMa verbaut. Bei mir werkelt eine 120A-LiMa.


    Ich habe noch ein einfaches Relais rumliegen, welches über D+(?) geschaltet wird. Die Boardbatterie sitzt an einem besseren Relais (LG20?), welches bei externer Ladung (z.B. Solar) bei voller Bordbaterie auch die Starterbatterie zuschaltet.


    Ich könnte es mir leicht machen und die (neue) 3. Batterie manuell zur 2. zuschaltbar machen und an der 3. nur einen Zigarettenanzünderanschluss für starke Verbraucher (insbes. Laptop) anschließen. Da die Batterie nur ca. 40cm kabelweg auseinander sind, könnte die 3.Batterei bei Bedarf zuschalten, um die 2. Batterei zu laden. Das sollte die schonenste Methode für beie Bordbatterien sein oder?

  • Zitat von Greifswald

    Ich könnte es mir leicht machen und die (neue) 3. Batterie manuell zur 2. zuschaltbar machen und an der 3. nur einen Zigarettenanzünderanschluss für starke Verbraucher (insbes. Laptop) anschließen. Da die Batterie nur ca. 40cm kabelweg auseinander sind, könnte die 3.Batterei bei Bedarf zuschalten, um die 2. Batterei zu laden. Das sollte die schonenste Methode für beie Bordbatterien sein oder?


    Moin Christian,
    niemand hält Dich davon ab, es Dir leicht zu machen...
    Du kannst dann bspw. zwischen 2 Möglichkeiten wählen:
    1. Die beiden Boardbatterien einfach parallel schalten oder
    2. die 2. Boardbatterie über das von D+ geschaltete noch vorhandene Relais zu laden (genauso wie wohl die 1. Boardbatterie) und diese dann für bspw. für Notebook, Fernseher o.ä. nutzen. Dann wird die "normale" (1.) Boardbatterie entsprechend entlastet.
    Der Lima dürfte das wohl weniger ausmachen.

    Aus NRW grüsst Berny.
    --------------------------------------------------------------------------------
    Renault Trafic Hochdach, langer Radstand, Selbstausbau 1992.

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