Meine Hubdach Idee zum Diskutieren.

  • Hallo Forum,


    ich möchte hier meine Idee der Hubdach Konstruktion zur Diskussion stellen um an euren Erfahrungen teil haben zu können.


    Bitte wartet mit dem Posten der Thread besteht aus mehreren Teilen


    Voraussetzung für uns (2xE 2xK 2xH) waren:


    • Geländegängikeit 4x4
    • Doka
    • Genug Platz
    • Separate Garage für Krempel
    • Vollwertiges Bad
    • Einen geschlossen Raum für mich zum Arbeiten


    An andere Stelle hatte ich schon mal darüber geschrieben das wir einfach nicht das richtig für uns gefunden haben weil der Kompromiss zwischen Geländefähigkeit und der Größe einfach so schwer war.
    Zu guter Letzt war es dann doch da eher das Komfortablere und sichere Reisen was uns zum LKW gebracht hat. Da ich zurzeit nur über Kl. 3 alt verfüge werde ich dann wenn es gar nicht geht C machen um das Gewichtsproblem zu lösen.


    Geplant ist einen Iveco Magirus 110-17 4x4 als Ex THW oder BW Fahrzeug zu erwerben, eventuell das Gestell zu kürzen, und da den Zeppelin 2 drauf zu machen.
    Der Zep 2 hat Innen 4080x2030x1865.
    Mit 2 Kids und 2 Hunden ist mir das echt zu eng. Ich möchte auch bei schlechtem Wetter oder im Winter mich noch einigermaßen Wohlfühlen können.
    Also sollten die Betten nach oben und mein Mini Büro auch.
    Ach ja, wenn ihr euch fragt “warum will der im Urlaub sein Büro mit nehmen?“.
    Ich verdient mein Geld zu 95% im Internet, das heißt ich bin nicht Ortsgebunden.
    So haben wir die Möglichkeit zu Reisen und können das Geschäft normal weiterlaufen lassen.
    Also sollte ein Hubdach her.
    Nach langem Hin- und Her, Schuhschachtelprinzip, Teleskopwände, wie heb ich das alles an, usw. bin ich dann auf diese Lösung gekommen die ich hier jetzt vorstellen möchte.


    Das ist übrigens das Geschoss von Koenigsdorf aus dem Blauen Forum das hier mal als Probeexemplar herhalten muss. Er war auch so nett mir ein paar Daten durchzugeben.
    Danke nochmal dafür.
    Das ist nur ein grober Entwurf zum besseren Verständniss. Es soll so wie bei den Dachzelten für Offroad KFZ eine art Deckel auf dem Zep liegen. Denke euch den Überrollen an der Doka weg, war nur ein Experiment. Türen und Fenster sind von Königsdorf übernommen und passen für mich so nicht.


    So soll er aussehen im geschlossen Zustand.

  • Weil ich im Winter damit auch unterwegs sein möchte soll alles Winterfest sein.
    Also ist den Zeltstoff von außen nicht ausreichend.
    Daher sollen im Deckel Klappbare Seitenwände aus GFK sein die ich bei Bedarf runter klappe. Im Sommer kann ja sein das man die gar nicht braucht.
    Die Zeltbahn soll mit Sichtfenster und Moskitoschutz ausgestatten sein.
    Und auch in die obere GFK reihen lasse ich Fenster ein damit es nicht so ein dunkles Loch wird.


    Warum so, und nicht als Schuhschachtel?
    Ich fand einfach für mich keine befriedigte Lösung der Abdichtung an den Shelter.


    Warum keine Teleskopwände?
    Dadurch verlier ich, wenn ich Innenmaß von 1,40m höhe haben will und nicht mehr als 40 cm Dachaufbau, zu viel an Breite. Dadurch könnte ich nicht mehr quer liegen.
    Und die Abdichtung ist auch so einen Sache.


    An der Version favorisieren ich das es von außen gegen Wind und Regen geschützt ist.
    Man kann das Dach auch im Regen von innen aufbauen und abbauen ohne nass zu werden.
    Durch die klappbaren GFK Wände bekomme ich eine 100% Isolierung gegen Kälte.
    Und es ist extrem einfach zu bauen.


    Den Antrieb stelle ich mir so ähnlich vor wie es Volker bei seinem Unimog gemacht hat.
    Metrische Gewindestangen in den 4 Ecken die angehoben werden von Muttern die in ein Fahrrad-Zahnrad eingeschweißt werden. Das ganze in der Zwischendecke auf dem Shelter drauf, in Kanälen geführt, und mit einem Kettenspanner versehen, Zentral mit einem Motor oder im Notfall per Handbetrieb. So kann ich wenn die Wände runter geklappt sind auch durch runter drehen das ganze schön dichtpressen. Die Gewindestangen gehen durch die Decke des Shelters durch nach unten in Eckverkleidungen. Im ausgefahren Zustand sind die Gewindestangen zwischen Zelt und GFK. So hat man die Öligen Dinger nicht im Raum.


    Grundriss unten

  • Die Sitzbank ist zum Fahrerhaus hin.
    Das ganze Podest ist um 50cm angehoben. So bekommen ich ein 168x200x50 große Stau Box, von außen beidseitig über Klappen erreichbar, in die alle Tanks usw. reinpassen.
    Und das ganze Gewicht liegt damit mitten tief im Fahrzeug. Unter den Sitzbänken ist zusätzlicher Stauraum.
    Das ganze hat 2 Eingänge, einmal die Original Shelter Tür als Zugang zur Garage.
    Ob ein Durchgang zwischen Wohnraum und Garage bleibt weiß ich noch nicht.
    Hier ist er erst einmal mit drin.
    Der Haupteingang soll seitlich durch die Dusche erfolgen. Das ganze ist somit innen und außen Bad.
    Duschwasser soll gesammelt werden und als Wasser für das Zerhacker Wc fungieren das dann in einen der Tanks geht.
    Küche erklärt sich von selber Details dafür stehen auch noch nicht fest.


    Hier ein paar Eindrücke:

  • Die Dachlösung gefällt mir beim ersten Überfliegen sehr gut - wenn ich Zeit finde, muß ich mir Dein Konzept noch einmal genauer ansehen.


    Was planst Du über dem Fahrerhaus? Bei einem Treffen vom 'blauen Forum' habe ich einmal ein Fahrzeug gesehen, der auf das Fahrerhaus fest eine Art Alkoven gebaut hat, der allerdings nur über das Fahrerhaus zu erklimmen war und keine Verbindung zum Aufbau hatte. Vorteil: Platzgewinn hinten, größere akustische Entkopplung zweier Schlafbereiche. Netter Nebeneffekt: Ihr hättet auch bei eingefahrenem Dach zwei bis drei feste Schlafplätze...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Die Dachlösung gefällt mir beim ersten Überfliegen sehr gut -


    Was planst Du über dem Fahrerhaus?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    Danke für die Blumen :D


    Ja, was plane ich für das Doka Dach?
    Also eine weiteren Schlafplatz erst einmal nicht.
    Es soll eigentliche eine Transportplattform drauf inkl. Überroll. gar nicht mal zwecks umkippen sondern um den Aufbau vor Ästen oder sonstigen zu schützen. Reserveräder müssen auch wo hin und ich brauch eine große Schüssel damit Internet über Satellit haben kann. Auf das Zep Dach wollte ich nichts mehr drauf machen damit ich nicht noch höher komme.
    Vielleicht wenn das Geld reicht noch Solar, das ist aber weit weg.

  • So, Surfjunk,


    jetzt habe ich Deine Pläne nochmals in Ruhe durchgelesen - wenn Du Dir zutraust, daß Du und Deine Familie so streßfest sind, immer auf so kleinem Raum ohne ständige Reibereien zusammen leben zu können, erscheint mir Dein Konzept sehr schlüssig - die Idee mit den Zeltwänden plus GfK-Platten behalte ich 'mal für meine Urlaubskabine im Kopf...


    Einzig Dein Hubvorrichtung erscheint mir nur suboptimal - vielleicht hab' ich sie auch nur falsch verstanden. Wenn Du um eine Achse ein Fahrrad-Zahnrad bauen und eine solche Konstruktion in allen vier Ecken montieren willst, heißt das, daß alle Achsen um den Radius des Zahnrades nach innen versetzt sind. Damit steht sie den GfK-Klappwänden immer im Weg... Außerdem eine Fahrradkette, die einmal rund um die Aussenwände geführt wird - hmmm, unschön...
    Ich hab' meine hydraulische Hubvorrichtung noch nicht in Betrieb nehmen können (bin seit einigen Wochen wegen mehrfacher Sehnenscheidenentzündung lahm gelegt), aber mir erscheint dieses System nach wie vor als unkompliziert und wenig fehleranfällig. Ok, wenn einmal ein Problem auftritt, muß evtl. eine provisorische Ölleitung gelegt werden, aber ich glaube nicht, daß die Hubzylinder oder die Pumpe (bei passender Auslegung) Probleme bereiten werden.
    Und das Zuziehen in geschlossenem Zustand realisiere ich durch Schnappschlösser...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Wolfgang, schön das wenigstens einer mitmacht.
    Mich wundert das mein Entwurf so wenig Resonanz erzeugt, naja kommt vielleicht ja noch. :?


    Wieso findest du das es wenig Platz ist, das Leben soll ja größtenteils draußen stattfinden. Klar im Winter oder bei schlechtem Wetter geht das nicht.
    Aber wenn ich die Doka mitrechne habe ich 3 geschlossene Räume wo man sich aus dem Weg gehen kann.


    Aber erst einmal muss ich das mit dem Kettenantrieb bessere erklären, das ist falsch verstanden worden.


    Ich hab mal mit Paint was gemalt.


    Das obere ist die Draufsicht auf den Shelter.
    Die roten Sterne sollen Zahnräder sein :roll: , das grüne die Kette.
    In der Mitte das soll Spannvorrichtung und Antrieb sein.
    Das gelbe ist die äußere Zelthülle und das blaue sind die GFK Wände.
    Dass das alles nicht maßstäblich ist erklärt sich denke ich von selber.


    Das ganze wird in eine Zwischendecke montiert (Bild unten Seitenansicht rot).
    Das grüne sind die Ketten und lila sind die Gewindestangen die durch die Ecken gehen.


    Ich hab heute noch mal über die Gewindestange und die Steigung bei normalen metrischen Gewinden nachgedacht.
    So einen GWS müsste, denke ich min. DN 24 sein, um die Seitenkräfte aufzufangen und die sind nicht billig und davon 2m. Stangen zu bekommen stellt sich laut Google nicht sehr einfach da.
    Darauf kam mir die Idee, als alter Klempner :wink: , verzinkte Rohr in 1-1/2 Zoll zu nehmen. In dem Bereich wird Whitworthgewinde verbaut und man kann mit Elektrokluppen endlos Gewinde auf ein Rohr ziehen.
    Das wäre dann ca. 3,8cm Durchmesser und weil kein vollmaterial auch leichter. Das Whitworth hat auch eine höher Steigung als metrisches Gewinde. Also schnelleres öffnen und schließen.
    Wie es sich mit den Kräften verhält muss man testen.


    Ich hoffe das bringt etwas Klarheit.

  • Ach noch was, deine Pumpen finde ich super.
    Aber ich komme nicht auf meine Hubhöhe von 140cm.
    Da dachte schon ich kaufe ein System mit 8 Zylindern und baue die übereinander. Es gibt aber nur max. 6.

  • Hi, Surfjunk,


    es gibt hydraulische Hubsysteme, die auch deutlich schwerere Dächer als meines deutlich höher heben können und gleichzeitig eine deulich höhere Seitenführungskraft haben als mein System, das ja eigentlich für Krankenbetten oder Arbeitstische gedacht ist. Unikat, Bocklet, Archemobil und andere Leerkabinenhersteller bieten/boten solche Hubdächer in ihren Expeditionsmobilen an, aber auch hier im Forum gab's schon so etwas...
    In diesem Thread findest Du allerhand Anregungen zu Deiner Hubvorrichtung - u.a. ein System aus Achsen und Umlenkgetrieben, mit dem Du ebenfalls eine mechanische Anhebung realisieren könntest, ohne diese riesige Kettenmimik in einem Zwischenboden umsetzen zu müssen...


    Zu Deinen Dachzeichnungen komme ich noch, jetzt ist erst einmal Feierabend...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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