Kurzschlußquelle Wasserpumpe bei Frost?

  • Hallo miteinander,


    hab vor Frosteinbruch meine Wasseranlage am Womo entleert - aber nicht vollständig. Im Wasserhahn war noch wenig Wasser.
    Nach starkem Frost lief die Wasserpumpe im leeren Kanister ständig.
    Was war passiert?


    Der Frost hat den Wasserhahn "gesprengt", das hat den Pumpenschalter aktiviert und die Pumpe angeschaltet.
    Wäre die Pumpe festgegangen hätte das ein Feuerchen auslösen können?


    Also: auch die Hähne und Schläuche beim Entleeren nicht vergessen und durchblasen.
    Aber das wißt Ihr ja sowieso. Ich eigentlich auch.


    Nur zur Warnung vor blöden Zufällen. Und ein gutes Jahr 2010!

  • Zitat von Alter Hans

    ...Der Frost hat den Wasserhahn "gesprengt", das hat den Pumpenschalter aktiviert und die Pumpe angeschaltet.
    Wäre die Pumpe festgegangen hätte das ein Feuerchen auslösen können?...

    Hallo Hans,
    Zeug gibt's :shock:
    Bei mir war das auch so, dass der Wasserhahn eingefroren ist, aber bei mir hat's den Auslauf aus der Halterung gedrückt! Bude heizen, den Auslauf wieder einstecken, das war's! Anschließender Funktionstest positiv. Danach habe ich den bei laufender Pumpe die Sicherung abgeschaltet. So läuft der Rest zumindest aus den gefährdeten Bereichen. :lol:
    Ich hätte da wahrscheinlich eine Menge teuerer Elektronik geflutet, wenn mir Dein Malheur passiert wäre! :?
    Aber wegen des Feuerchens hätte ich mir keine Sorgen gemacht. Da wäre doch hoffentlich vorher die Sicherung geflogen.
    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hi Hans.


    hattest du den betreffenden Wasserhahn auch beim Einmotten geöffnet?


    Weil: Normalerweise sollte die Mischbatterie leerlaufen, wenn ein tieferliegender Ablauf geöffnet wird! Da hilft dir "Newton" mit der Schwerkraft, OK, Archimedes ist auch mit dabei. :D

  • Also bei mir werden grundsätzlich beim Entleeren der Druckwasseranlage die beiden Wasserhähne geöffnet und zwar , da es Einhandhebelmischer sind, in der Mittelstellung. Die Hähne bleiben in der Stellung für das Überwintern auch offen. Ferner wird die komplette Stromversorgung der Kabine mittels Knebel-Hauptschalter abgeschaltet.

  • Hallo,


    das wars ja gerade daß ich die Armatur nicht ordentlich leerlaufen lassen habe (vergessen: "Alter" Hans). Regelrecht einmotten tu ich ja nicht, da das Womo übers ganze Jahr auch alltags genutzt wird.
    Für Newton und Archimedes wäre es ein leichtes gewesen, die einfache Anlage ordentlich leerlaufen zu lassen.
    Wegen dem Feuerchen hätt ich schon auf die Sicherung vertraut wenn ich nicht folgendes Erlebnis gehabt hätte:
    Am fabrikneuen leeren VW Kombi fing ein Beleuchtungskabel (im VW-Werk verkabelt und von mir nicht verändert) im Laderaum an zu schmoren. Der Sicherung war das egal.
    Also auf der Schnellstraße scharf rechts anhalten, nach hinten gegangen und mit beherztem Griff das freiliegende Kabel herausgerissen. Qualm und Gestank haben mir verraten wo ich es finde. Es war auf großer Länge verschmort. Dann war Ruhe. Die Ursache hab ich nicht gefunden.
    Nun verwende ich wieder meinen schönen Natoknochen (Hauptschalter für die Wohnelektrik) hinter dem Fahrersitz und schalte den Strom bei Abwesenheit weg.
    Sicher ist sicher. Und wozu sonst hab ich ihn denn eingebaut?

  • Nach einschlägigen Erlebnissen mit den Shurflopumpen, deren Ventil-Membranmimik besonders anfällig und was besonders deswegen blöd ist, weil es das Kästchen aus purer Bosheit des Herstellers nicht als Ersatzteil gibt (man muss eine neue Pumpe kaufen!!!! :twisted: ), habe ich immer vor der Winter-Außerdienststellung einen Plan gemacht mit einer Druckluftpumpe und Anschlüssen im Leitungsnetz zum Ausblasen der Leitungen einschl. der Pumpenventile und habe seitdem dann keine Probleme mehr gehabt. Den Natoknochen hatte ich natürlich auch eingebaut, das war besonders im 609er existenziell, weil dessen Fahrtenschreiber in 4 Wochen über die darin laufende Uhr es schaffte, 2 x 88 Ah innerhalb von 4 Wochen von total voll in die Tiefentladung zu bringen....grrrrr.
    Heute im Wohnwagen mit Tauchpumpe habe ich einen Hauptschalter, der mir erlaubt, die letzte Etappe mit offenen Hähnen und Leitungen zu fahren. Durch die Fahrbewegungen läuft alles raus und ich hab dadurch keinerlei Probleme mit Frost ín den Leitungen und in den Geräten.

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