Kompressorkühlschrank

  • Hallo alle zusammen,
    da meine neue Kabine nun bald fertig sein wird, muss ich schon mal an die Ausstattung denken und diese bestellen. Ein wichtiges Utensil ist der Kühlschrank. Bis lang hatte ich einen Absorberkühlschrank, war allerdings mit der Kühlleistung nicht so ganz zufrieden (Trotz diverser Zusatzlüfter etc.). Ich habe jetz daran gedacht einen Kompressorkühlschrank zu erwerben. Gibt es Erfahrungen zu diesem Thema (Kühlleistung und Geräusch)?


    Ansonsten wünsche ich allen in diesem Forum ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr (kanns kaum erwarten bis meine Kabine fertig ist).


    Uwe77

  • Hi
    Wir hatten in unserem Mietmobil in Südafrika einen Kompressorkühlschrank von Engel und waren sehr zufrieden. Das Brummen des Kompressors ist so leise gewesen , dass es nicht gestöhrt hat. Abstand Kopf zum Schrank war ca. 1 Meter. Das Problem aller Engel Geräte ist, dass die Ersatzteilversorgung grottenschlecht ist. Schau Dir mal die von Kissmann an ( http://www.kissmann.net) Die werden viel im Yachtbau eingesetzt. Auch soll Waeco von der Qualität wieder besser geworden sein.

  • Hallo
    Ich besitze selbst zwei Kompressorgeräte der Fa. Engel.
    Eine Kühlbox 40 L ( 12 Jahre alt ) sowie ein Einbaugerät 35 L sechs Jahre alt.
    Ich bin mit beiden Geräten sehr zufrieden, bisher kein einziger defekt, und würde diese jederzeit wieder kaufen.


    Viele Grüße


    Reiner

  • Ich habe in meinem derzeitigen Womo genau wie im letzten einen Waeco-Kompressor mit Kältespeicher.
    Von der Kühlleistung her nicht mit einem Absorber zu vergleichen, selbst bei 35°C Hitze kühlt der noch problemlos bei unterster Stellung auf 4°C runter. Auch Energietechnisch in Kombination mit großen Batterien und Solaranlage kein Problem. Und dank Kältespeicher nachts völlig geräuschlos.
    Im letzten Womo hatte ich aber immer wieder Ärger mit der Elektronic, der Kühlschrank schaltete bereits bei 11,9 Volt auf Speicher um, erst nach zig Reparaturversuchen hat Waeco das in Griff bekommen.


    Ich würde nie wieder etwas anderes als einen Kompressorkühlschrank in ein Womo einbauen!

  • Nach den mäßigen Erfahrungen mit einem Absorberkühlschrank (trotz zusätzlicher Belüftung) wird mein zukünftiges Traum-Mobil auch einen Kompressor-Kühlschrank erhalten.
    Im Augenblick grüble ich darüber nach, ob ich nicht Kompressor und Verdampfer einzeln kaufen und mir den Kühlschrank selbst bauen sollte, z.B. aus den gleichen 5cm-Sandwichplatten, aus denen auch die Kabine bestehen wird (Beispiele siehe bei <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/mk/0502.htm">Waeco</a>). Rückwand und Boden würden schon existieren und der Kompressor könnte dann außerhalb des Kühlschrankes in einem separaten, gut belüftbaren Fach im doppelten Boden untergebracht werden, so daß der zur Verfügung stehende Kühlraum größer wird. Außerdem wird so das Geräusch des laufenden Kompressors im Innenraum vielleicht etwas geringer; zusätzlich könnten die Kühlschrankfächer wie ein Auszugsschrank konzipiert werden, so daß man auch an die hinten liegenden Kühlschrankinhalte gut herankommen könnte.


    Allerdings sehe ich ein Problem: die Bereitstellung des notwendigen Stroms im Winter. Die Solaranlage hat dann nur einen Bruchteil ihrer Nennleistung und allein das Heizungsgebläse braucht einiges an Strom, so daß selbst größere Battereien recht bald am Ende ihrer Kapazität sein könnten. Meine Überlegung: die Solarleistung ist dann am geringsten, wenn es draußen kalt ist (sprich Winter) - wieso dann nicht die kalte Außenluft mit Hilfe eines Minilüfters zur Kühlung in den Kühlschrank blasen? Müßte doch schon ab etwa +8°C funktionieren, oder? Vielleicht noch einen Thermostaten dazu, der den Zuluftlüfter regelt und den Kompressor dann bei über +8°C aktiviert. Was haltet Ihr von dieser (Schnaps-?)Idee?


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • das wäre mir viel zu viel aufwand. es gibt doch gute fertige lösungen. außer dem hätte ich ein problem: mit der außenluftkühlung kannst du kein eisfach betreiben. und das benötigen wir schon hin und wieder.
    ich persönlich bin absorber-fan. die sind unproblematisch im betrieb, gas hab ich immer genug an bord und im sommer stell ich ihn halt auf die höchste stufe - dann fließt auch das magnum im eisfach nicht weg. und wenn ich im warmen süden unterwegs bin, park ich halt so, dass der kühlschrank möglichst nicht in der vollen sonne steht. klar, bei dem mini-electrolux im t3-california, da war das was anderes, da ist im sommer selbst die butter weggelaufen. aber das problem haben wir bei unserem jetzigen rund 100-l-schrank nicht mehr.
    jens

  • > ich persönlich bin absorber-fan. die sind unproblematisch im betrieb, gas hab ich immer genug an bord und im sommer stell ich ihn halt auf die höchste stufe - dann fließt auch das magnum im eisfach nicht weg. und wenn ich im warmen süden unterwegs bin, park ich halt so, dass der kühlschrank möglichst nicht in der vollen sonne steht. klar, bei dem mini-electrolux im t3-california, da war das was anderes, da ist im sommer selbst die butter weggelaufen. aber das problem haben wir bei unserem jetzigen rund 100-l-schrank nicht mehr.


    Mit dem 103l-Electrolux-Absorber in meinem früheren Eura hatte ich auch keine Probleme, sogar ohne Zusatzbelüftung blieb´s im Sommer kalt. Aber der ~60l-Kühlschrank (ebenfalls Elekrolux) in meinem Distance Wide gibt schon bei moderaten Außentemperaturen auf. Und das passiert bei einem Kompressorkühlschrank einfach nicht.
    Wie sind allgemein die Erfahrungen mit unterschiedlichen Absorberkühlschränken? Nach meinen eigenen Erfahrungen reiche die ja von ´einwandfrei´ bis ´kaum ausreichend´.


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Wolfgang!


    Ich finde die Idee im Prinzip gut. Wenn soviel Arbeit, dann würde ich sofort auf zwei Systeme gehen. Also Kompressor-und Absorbersystem, ist aber sicherlich viel Arbeit.


    Ich habe beim Ausbau mich (erneut) für Absorber entschieden. Wollte keinen Generator und war (bin) mir nicht sicher über die notwendige Energiegewinnung durch Solar bei schlechtem Wetter. Will auch nicht 300 kg an Akkus mitnehmen.


    Ich war mit dem Absorbersystem (Elektrolux, Typ Tropicana) für gut 6 Monate in Australien. Temperaturen lagen so zwischen 20 °C und 40°C. Bin nicht unzufrieden gewesen, war eigentlich nie am 220 V Netz, immer Gas oder 12 V während der Fahrt. Hatte Zusatzlüfter eingebaut, den aber in der NAcht abgeschaltet, da er zu laut war.


    Einziger Nachteil war der eher kleine Kühlschrank in heißen Gegenden, dann muß halt mehr in die Kühlkammer.


    Ich denke, wer eine große Solaranlage aufbaut weil er Fernseher/Radio/CD usw. benötigt, der ist letztlich mit dem Kompressorsystem besser bedient. Er ist ja auch vom Gas unabhängig. Ich habe zwar weder in Australien noch in Mittel- und Nordamerika Probleme mit der Gasversorgung gehabt, aber das sieht in Afrika und in Osteuropa schon anders aus. In den Baltischen Staaten (Lettland/Estland/Litauen) habe ich kein Gasfüllmöglichkeit gesehen, aber auch keine gesucht. Für 5 Wochen reichte der Vorrat.


    Gruß


    Fritz

  • hallo,
    ich hatte in meinen WoMos (Werksausbauten(!) v. WESTFALIA, KARMANN, TISCHER) auch Absorber (immer ca. 60l) die nicht optimal funktionierten;
    folgende Optimierungsmaßnahmen führten dazu, daß der Betrieb einwandfrei war (max. Hitze: Sommer Spanien/Portugal):
    1. große Be- u. Entlüftungsgitter (möglichst in "Türversion") eingebaut
    2. Einbauort Belüftung: unterstes Kühlschrankniveau, Entlüftung etwas über Kühlschrankniveau
    3. Luftfluß strömungstechnisch optimiert (Rundungen durch gebogene Isomatten)
    4. verbesserte Isolation + Abdichtung (damit keine "falschen" Luftströme den Austausch stören)
    5. Ventilator eingebaut (den v. PABST mit geringster Stromaufnahme u. höchstem Luftdurchsatz); im TISCHER waren sogar 2 drin: den guten PABST-Lüfter hat man kaum gehört; nachts war das Teil dann eh aus (ausser Lissabon wo mal Mitternacht über 30°C war)
    Ventilarorstellung seitlich ca. 30° zur Vertikalen (=> Kühlbleche des Kühlschranks werden "angeblasen" => erhöhter bzw. intensivierter Wärmeaustausch; Ventilator behindern möglichst wenig den Luftstrom
    Schaltung: aus / manuell Dauer-Ein / ein über Thermoschalter
    6. (nur beim WESTFALIA weil dort sehr schlecht) optimierte Abgasführung (erhöht den Brenner-Wirkungsgrad!)


    meist liefen die Teile auf mittlerer Stufe; an heißen Tagen u. beim Eis ansetzen dann auf 3; Lüfter habe ich selten gebraucht (z.B. beim parken in der Sonne o.ä.)
    generell ist es natürlich nicht schlecht, den Brenner, Lüftung, Abgasrohr usw. hin u. wieder zu reinigen (mit Fachverstand, also vorher kundig machen wie); habe ich allerdings auch so gut wie nie gemacht ;)


    im TISCHER waren die Optimierungen wg. dem Alter des Kühlschranks (13J) nicht so ergiebig wie in den anderen Fällen aber noch ok.


    jetzt habe ich (wieder in einem TISCHER) einen WAECO-Kompressor (mit Kätespeicer u. TEC; ca. 10-12J ??) mit dem ich gar nicht zufrieden bin: Strom von 155W Solarmodulen reichte im Sommer nicht aus(!); Hilfestellung v. WAECO war mir auch zu wenig: "wird das Kältemittel raus sein. kann nicht mehr aufgefüllt werden [Anm.: enth. FCKW = Umweltgift = gesetzl. verboten(?)]. nur Komplettaustausch des Aggregates [u. damit wg. Kosten gleich Austausch des kompletten Kühlschranks] notwendig".
    entweder ich finde jetzt noch einen Kühltechniker der mir das Teil repariert o. ich probier mal einen KISSMANN-Kompressor-Kühlschrank aus: hat da jmd. Erfahrungen mit?


    Gruß
    JoS



    > Nach den mäßigen Erfahrungen mit einem Absorberkühlschrank (trotz zusätzlicher Belüftung) wird mein zukünftiges Traum-Mobil auch einen Kompressor-Kühlschrank erhalten.
    > Im Augenblick grüble ich darüber nach, ob ich nicht Kompressor und Verdampfer einzeln kaufen und mir den Kühlschrank selbst bauen sollte, z.B. aus den gleichen 5cm-Sandwichplatten, aus denen auch die Kabine bestehen wird (Beispiele siehe bei <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/mk/0502.htm">Waeco</a>). Rückwand und Boden würden schon existieren und der Kompressor könnte dann außerhalb des Kühlschrankes in einem separaten, gut belüftbaren Fach im doppelten Boden untergebracht werden, so daß der zur Verfügung stehende Kühlraum größer wird. Außerdem wird so das Geräusch des laufenden Kompressors im Innenraum vielleicht etwas geringer; zusätzlich könnten die Kühlschrankfächer wie ein Auszugsschrank konzipiert werden, so daß man auch an die hinten liegenden Kühlschrankinhalte gut herankommen könnte.
    >
    > Allerdings sehe ich ein Problem: die Bereitstellung des notwendigen Stroms im Winter. Die Solaranlage hat dann nur einen Bruchteil ihrer Nennleistung und allein das Heizungsgebläse braucht einiges an Strom, so daß selbst größere Battereien recht bald am Ende ihrer Kapazität sein könnten. Meine Überlegung: die Solarleistung ist dann am geringsten, wenn es draußen kalt ist (sprich Winter) - wieso dann nicht die kalte Außenluft mit Hilfe eines Minilüfters zur Kühlung in den Kühlschrank blasen? Müßte doch schon ab etwa +8°C funktionieren, oder? Vielleicht noch einen Thermostaten dazu, der den Zuluftlüfter regelt und den Kompressor dann bei über +8°C aktiviert. Was haltet Ihr von dieser (Schnaps-?)Idee?
    >
    > Gruß
    > Leerkabinen-Wolfgang

  • > Ich denke, wer eine große Solaranlage aufbaut weil er Fernseher/Radio/CD usw. benötigt, der ist letztlich mit dem Kompressorsystem besser bedient. Er ist ja auch vom Gas unabhängig. Ich habe zwar weder in Australien noch in Mittel- und Nordamerika Probleme mit der Gasversorgung gehabt, aber das sieht in Afrika und in Osteuropa schon anders aus. In den Baltischen Staaten (Lettland/Estland/Litauen) habe ich kein Gasfüllmöglichkeit gesehen, aber auch keine gesucht. Für 5 Wochen reichte der Vorrat.
    aber butan oder propan gibt´s doch praktisch überall. und um so weiter die länder weg sind, desto geringer sind dort die sicherheitsstandards - sprich man wird auch flaschen mit irgendwelchen adaptern gefüllt bekommen. außerdem sind wir eh nicht von gas unabhängig, da wir üblicherweise das duschwasser damit erwärmen. klar, wir sind halt warmduscher ...
    jens

  • HuHu Gemeinde
    das hätte was, wenn´s Gas überall gäben tun würde ;)
    Auch die Adapter Frage ist ungeklährt - so ca. 20 an der Zahl ?!
    Ich kann mich noch an eine abenteuerliche Füllaktion in Island erinnern. Das Gas spritze ca 2 Meter weit - aber auf Tankstellen ist das Rauchen sowieso verboten ;)
    Da wir einen längeren Tripp nach "down under" planen, werden wir einfach den Kocher nebst Flasche usw. vor Ort kaufen und haben zumindest das Adapter Problem gelöst. oder doch einen Dieselkocher oder einen Benzin...oder ....
    und gekühlt wird mit ´ner KühlBOX, da fällt beim Öffnen nicht jedesmal die Kälte raus.
    Am besten 2 - eine für Drinks und eine für den Rest


    Gruss
    Matthias

  • > aber butan oder propan gibt´s doch praktisch überall. und um so weiter die länder weg sind, desto geringer sind dort die sicherheitsstandards - sprich man wird auch flaschen mit irgendwelchen adaptern gefüllt bekommen. außerdem sind wir eh nicht von gas unabhängig, da wir üblicherweise das duschwasser damit erwärmen. klar, wir sind halt warmduscher ...
    > jens



    Hallo!


    Du hast Europa noch nicht verlassen, warst noch nie für einige Monate weit weit weg.


    Such in manchen Ecken Afrikas mal dein Gas, viel Glück.
    Ich erinnere mich an Tankstellensuch in China, in Millionenstädten. Der Tankwagen parkt ja an irgenteiner Kreuzung, aber an welcher.
    Such da mal Gas.


    Fritz

  • > Da wir einen längeren Tripp nach "down under" planen, werden wir einfach den Kocher nebst Flasche usw. vor Ort kaufen und haben zumindest das Adapter Problem gelöst. oder doch einen Dieselkocher oder einen Benzin...oder ....
    > und gekühlt wird mit ´ner KühlBOX, da fällt beim Öffnen nicht jedesmal die Kälte raus.
    > Am besten 2 - eine für Drinks und eine für den Rest



    Hallo!


    War gerade mit eigenen Auto dort.
    Die haben das amerikanische Flaschensystem. Der Adapter aus Nordamerika passte, hat mir 5 Monate geholfen. ABer dann in Queensland waren die Sicherheitsbestimmungen wohl härter. An viel Stellen wollte mir keiner die Flaschen füllen. Habe mir dann eine gekauft. Den Druckminderer (28 mbar) habe ich vorher schon gehabt. Ich glaube, 50 mbar Druckminderer haben die nicht. Wenn Deine Geräre also für 50 mbar ausgelegt sind, dann bekommst Du vielleicht ein Problem.


    Fritz

  • Also ich hatte mal nen Absorber (Electrolux, ca. 50l) und der hat bei Wärme kaum gekühlt - was noch geht (wundert ja auch keinen) - und wie verrückt Gas verbrannt. Nach zwei Wochen war dann eine 11kg Flasche leer und ich konnte mich in Island nach ner Füllung umsehen - hab auch jemanden gefunden der mir meine Flasche füllen wollte - es hat dann aber 1 1/2 Wochen gedauert.


    Den Kühlschrank mit Strom zu betreiben ist auch keine Lösung, der frisst ja 6-8 Ampere!


    Also flog das Mistteil gleich nach der Reise raus und wurde durch nen Kompressor ersetzt. Dadurch komme ich jetzt mit meinem Gasvorrat von 2x11kg über Monate. Strom fressen tut der Waeco (82l mit Kältespeicher) auch nicht viel und kühlt halt bedeutend besser. Die Qualität geht - jedenfalls viel besser als andere Waeco-Geräte, die ich kenne. Mit der Batterie Kapazität hab ich auch keine Probleme - die reicht für 2-3 Tage und da bin ich schon lange wieder unterwegs...


    Also für mich gibt es nur noch eine Form des Kühlens : Kompressor, weil Strom kann man leicht erzeugen, Gas besorgen ist in den Gegenden der Erde, die für mich interessant sind ein zu großer Aufwand.


    MfG


    Robert

  • Hallo


    stehe ebenfalls vor der Entscheidung Kompressor oder Absorber und schwanke bei jedem Beitrag erneut zwischen den Systemen.
    Die Belüftungsgitter (mit integriertem Abluftkamin) bringen bei der Gestaltungsfreiheit des Ausbaus (Kastenwagen) starke Einschränkungen mit sich, von daher tendiere ich eher zum Kompressor, möchte jedoch nach Möglichkeit keine Solaranlage einbauen.
    Wie lange kann ich Erfahrungsgemäss mit 2x100Ah Zusatzbatterien in Italien/Spanien (Sommer) stehen?





    > Hallo alle zusammen,
    > da meine neue Kabine nun bald fertig sein wird, muss ich schon mal an die Ausstattung denken und diese bestellen. Ein wichtiges Utensil ist der Kühlschrank. Bis lang hatte ich einen Absorberkühlschrank, war allerdings mit der Kühlleistung nicht so ganz zufrieden (Trotz diverser Zusatzlüfter etc.). Ich habe jetz daran gedacht einen Kompressorkühlschrank zu erwerben. Gibt es Erfahrungen zu diesem Thema (Kühlleistung und Geräusch)?
    >
    > Ansonsten wünsche ich allen in diesem Forum ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr (kanns kaum erwarten bis meine Kabine fertig ist).
    >
    > Uwe77

  • Hi, Markus,


    m.W. kann man aus der Angabe der Batteriekapazität in Ah (Ampere-Stunden) berechnen, wie lange man einen bekannten Strom aus der Batterie ziehen kann, d.h. eine 100Ah-Batteriekann 100 Stunden lang 1A liefern oder 10 Stunden lang 10A.


    Es hängt also sehr davon ab, welchen Stromverbrauch Dein gewünschter Kühlschrank hat; bei <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/default.htm">Waeco</a> sind einige Kompressorkühlschränke mit ihren Stromaufnahmen angegeben. Beispiel <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/mk/kks.htm">Coolmatic RDF 50B (47Liter Inhalt)</a>: 70W Leistungsaufnahme, d.h. rund 5.8A Stromaufnahme (70W/12V=5.8A); dazu muß der Kompressor bei 32°C Umgebungstemperatur muß 45% der Zeit laufen, um genug Kühlung zu erzielen - das führt zu einem durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 2.6A. Bei einer Kapazität von 200Ah könntest Du den Kühlschrank also rund 76h, das sind gut 3 Tage, betreiben - vorrausgesetzt, Deine Batterien sind topfit, voll geladen und Du hast keine weiteren Verbraucher aktiv (Radio, Beleuchtung, Wasserpumpe...).


    Realistisch sind bei Berücksichtigung anderer Verbraucher wohl ehr zwei Tage Laufzeit, und ob Dir das reichen wird?


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang,


    das ich damit maximal 2 Tage frei stehen kann ist mir klar, ob mir das reicht frage ich mich im Moment auch. Habe bisher nur Campingplätze mit dem Zelt besucht, von daher fehlt mir echt diesbezüglich die Erfahrung. Einerseits denke ich wird man nach 2 Tagen sicher mal wieder fahren, das WC muss auch entleert werden, die Frage ist natürlich wie weit/lange man fährt.
    Heute ist wieder so ein Tag wo ich mehr zum Absorber tendiere, denke ich brauche auf den cp´s dann auch meistens keinen Strom, aber wie schon gesagt, meine Meinung ist stark Tagesabhängig.
    Meine grössten Bedenken sind die mangelhafte Kühlleistung(??) wie sie dem Absorber in einigen Forumsberichten nachgesagt werden.
    Gruss Markus




    > Hi, Markus,
    >
    > m.W. kann man aus der Angabe der Batteriekapazität in Ah (Ampere-Stunden) berechnen, wie lange man einen bekannten Strom aus der Batterie ziehen kann, d.h. eine 100Ah-Batteriekann 100 Stunden lang 1A liefern oder 10 Stunden lang 10A.
    >
    > Es hängt also sehr davon ab, welchen Stromverbrauch Dein gewünschter Kühlschrank hat; bei <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/default.htm">Waeco</a> sind einige Kompressorkühlschränke mit ihren Stromaufnahmen angegeben. Beispiel <a href="http://www.waeco.de/pages_d/products/mk/kks.htm">Coolmatic RDF 50B (47Liter Inhalt)</a>: 70W Leistungsaufnahme, d.h. rund 5.8A Stromaufnahme (70W/12V=5.8A); dazu muß der Kompressor bei 32°C Umgebungstemperatur muß 45% der Zeit laufen, um genug Kühlung zu erzielen - das führt zu einem durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 2.6A. Bei einer Kapazität von 200Ah könntest Du den Kühlschrank also rund 76h, das sind gut 3 Tage, betreiben - vorrausgesetzt, Deine Batterien sind topfit, voll geladen und Du hast keine weiteren Verbraucher aktiv (Radio, Beleuchtung, Wasserpumpe...).
    >
    > Realistisch sind bei Berücksichtigung anderer Verbraucher wohl ehr zwei Tage Laufzeit, und ob Dir das reichen wird?
    >
    > Gruß
    > Leerkabinen-Wolfgang

  • Hallo Markus, ein Absorber kann prinzipbedingt nur eine Temperaturdifferenz von ca 20 Grad zur Aussentemperatur erzeugen. Dies ist in warmen Ländern eindeutig zu wenig. Außerdem muss man, um dies zu erreichen einiges an Zusatzlüftern einbauen. Was spricht gegen eine Solaranlage? Wahrscheinlich nur die Kosten. Auf jeden Fall braucht Du dann auf den CP keinen Strom mehr. Auch Stellplätze sind dann auch für 2-3 Tage nutzbar. Schwierig wird es sicherlich im Winter. Dann kommst Du wahrscheinlich ohne Zusatzstrom nicht aus.


    Uwe

  • > Hallo Markus, ein Absorber kann prinzipbedingt nur eine Temperaturdifferenz von ca 20 Grad zur Aussentemperatur erzeugen. Dies ist in warmen Ländern eindeutig zu wenig. Außerdem muss man,


    ich will jetzt nichts gegen das "prinzipbedingt" sagen. aber in unserem eisfach bleibt das magnum auch gefroren wenn draußen 30 grad sind. und die butter ist uns auch bei 35 grad noch nicht im kühlschrank weggelaufen. also wir haben bei einem richtigen absorber noch keine probleme gehabt - auch nicht im sommer an der cote d´azur. unter richtig verstehe ich einen elektrolux mit rund 100 l volumen.
    jens

  • > Hi, Markus,
    >
    > m.W. kann man aus der Angabe der Batteriekapazität in Ah (Ampere-Stunden) berechnen, wie lange man einen bekannten Strom aus der Batterie ziehen kann, d.h. eine 100Ah-Batteriekann 100 Stunden lang 1A liefern oder 10 Stunden lang 10A.


    das ist leider nicht richtig. denn eine batterie kann man nie ganz entladen. in der praxis wirst du aus einem 100 Ah-Akku sicherlich nicht mehr als 70 bis 80 A rausbekommen. und auch die sache mit dem 1 A bzw. 10 A stimmt nicht. die batterien verhalten sich unterschiedlich, je nachdem wie man sie entlädt. daher gibt es ja auch unterschiedliche kapazitätsangaben bei den batterien. in unserem karmann haben wir eine 75 Ah-batterie oder eine 90 Ah-batterie. der eine wert ergibt sich bei einer entladung in (ich glaube - bin mir bei den werten nicht sicher!) 20 stunden, der andere bei 10 oder 1 stunde. das zeigt jedenfalls, dass es schon einen gewaltigen unterschied macht, wie man entlädt.
    jens

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