Heckgarage, einbau einer Klappe

  • Hallo,
    ich bin gerade dabei, für unserem Mobil eine Garagenklappe zu entwerfen. Was mit im Moment Kopfzerbrechen bereitet, ist die Art der Dichtung.


    Zuerst aber einmal die Beschreibung meiner angedachten Konstruktion:


    Auf dem Foto seht Ihr eine Aufnahme von Innen, die Breite beträgt ca. 2,40m, die Höhe vom Boden aus dürfte im Heck noch 2,15 betragen.
    Die im Heck sichtbaren Stufen werden so weit wie es geht runtergebaut, ich vermute am Ende bleiben noch ca. 10cm stehen.
    Die Vierkantrohre links und rechts bleiben stehen und werden nach unten verlängert, der obere Abschluss bleibt ebenfalls. Als unterer Abschluss, derzeit nicht sichtbar weil die Stufe noch im Weg ist, schwebt mir ein 40x60mm Vierkantrohr vor, dieses soll auch mal Rampen und vielleicht einen Smart tragen, der darüber in die Garage gezogen wird.
    Das über der Stufe zu sehende, waagerecht verlaufende Rohr soll weg, die drei Streben nach unten ebenfalls.
    Konstruktion siehe Zeichnung.


    Nun die Dichtung:
    Komplett umlaufend wollte ich ein L-Profil, bzw wahrscheinlich ehr ein U-Profil einsetzen (das kann ich dann mit einem Schenkel aufkleben). Darauf soll eine Standard-Türdichtung kommen, das gibts im Zubehör als Meterware. Wenn die Klappe nun zugemacht wird, liegt sie mit dem L-Profil flächig an der Gummidichtung an. Von aussen ist dann nur ein schmaler Spalt zu sehen.
    Auch hier: Siehe Zeichnung.


    Die Klappe selbst soll oben mit einem Gummischarnier montiert werden, dazu hat mir ein Karosseriebauer geraten. Die Klappe geht nach oben auf wie ein Kofferraumdeckel, zur Unterstützung verbaue ich passend berechnete Gasfedern.


    Unten in die Mitte soll ein Türgriff mit Schloss montiert werden, von da aus Verbindungen zu zwei Fangschlössern nach aussen. Hier möchte ich normale Türschlösser zB. von Fahrerhaustüren verwenden. Dass an die Klappe noch einige Streben mehr kommen, versteht sich von selbst, ich habe erstmal nicht jedes Detail eingezeichnet.



    Das wäre es eigentlich im Groben.


    Ist mein Vorhaben mit der Dichtung so realisierbar? Oder wird es bei der angestrebten Größe von 2x2m für die Klappe schwierig, das Profil rundherum dicht anliegend zu bekommen?
    Habt Ihr weitere Anregungen oder Bedenken?


    Ausserdem:
    Wie bebleche ich die Klappe am besten? Ich denke am besten wäre es, 1mm Alublech aufzuspannen, aber sowas kann ich nicht. Lieber 2mm am Stück draufkleben und dazu vorher in die pralle Sonne legen?

  • Hallo Martin,


    Wende Dich doch mal mit dem Vorhaben an einen Leerkabinenbauer. Mabu z.B. hat solche Profile im Angebot, aus denen Klappen und auch große Türen gefertigt werden können. Da die ja schon einige Fahrzeuge mit Heckgarage für ein Beiboot gebaut haben, können sie sicherlich auch Aussagen über die Art der Profile und auch die Anzahl und Position der Zuhaltungen machen. Ich schätze mal, wenn man in Bochum bei Mabu anruft, wird Herr Burkhardt recht bereitwillig Auskunft geben.


    besten Gruß


    HWK

  • Hallo,
    habe gerade mit ihm telefoniert, sehr netter Mann und gibt wirklich gerne Auskunft. Ich hab gleich nach einer gesamten Klappe gefragt, mit ca. 2000 EUR wäre ich dabei. Das Material alleine macht schon deutlich mehr als die Hälfte aus, das von Dir beschriebene Pofil kostet 33 EUR der lfd Meter, plus Steuer versteht sich. Bei meiner Klappe sind das dann schon über 600 EUR nur für das Profil. Und am Ende macht es nicht wirklich was anderes als das was ich hier skizziert habe.


    Wenn ich zwei Linke Hände hätte, würde ich mich sofort Herrn Burkhart anvertrauen, das Gespräch war wirklich sehr positiv.
    Da ich aber den Antrieb habe, selbst eine Lösung zu entwickeln, werde ich zunächst das anstreben und somit steht wieder die Frage nach Euren Anregungen im Raum...


  • Den Vorschlag wollte ich auch machen. Ormocar hat auch Profile zur Maßanfertigung für Klappen. Da kannst du auch mal fragen, wird aber vermutlich auch nicht viel billiger sein.
    Alternativ kannst du noch versuchen die Profile irgendwo im Großhandel zu besorgen.

    Gruß, Holger


  • Also ich sehe eigentlich kein Problem darin, normale Aluprofile zu kaufen und auf diese Dichtungen aus dem Standard Zubehör oder, im Moment gut verfügbar, gut erhaltene Türdichtungen aus Abwrackautos zu nehmen.
    Mein Beitrag zielt eigentlich ehr darauf ab, ob die Konstruktion, die ich mir da ausgedacht habe, in der Art Sinnvoll ist oder ob man das doch besser anders machen sollte...

  • Bei einer Eigenkonstruktion würde ich es auf jeden Fall so bauen, dass bei leichten Undichtigkeiten das Wasser konstruktionsbedingt immer nach aussen abfließen kann. Also z.B. unten auf der Innenseite immer noch eine kleine senkrechte Kante stehen bleibt.

    Gruß, Holger


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