Ausbau beginnt

  • hi wie unter aufbau geschrieben fangen wir im herbst mit neubau an.


    nun suche ich die idealen materialien.
    hatte bisher die beschichteten pappelholz platten von reimo, möchte aber gerne etwas gewicht sparen.
    für küche und oberschränke dachte ich an die aluprofile und die klappeneinlagen evtl. aus doppelstegplatten.
    sitze schon aus pappelholz beschichtet möglichst weis.


    nasszelle ??? sandwichplatte in 20mm stärke ?? oder auch nur 15 stark wie pappelplatten?? oder was habt ihr für tipps.
    möchten eine separate dusche. haben für toilette und dusche ges 1,5m x 0,9


    bett mit normalen lattenrost?? 1,4m x 2m wie unterbau.


    da nur 2,05 innen höhe kommt nur ein kleiner zwischenboden vor bad und heckbett in frage zum verlegen der heizrohre und wasserleitungen. so ca 10-15cm hoch.


    für alle infos dankbar


    grüße
    offroadfun

  • Hallo Offroadfan,


    ein Zwischneboden mit einer Höhe von 10 cm ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll, da hier Stehhöhe verschenkt wird, ohne den Zwischenboden wirklich nutzen zu können. Was hälst Du davon, die Schränke auf ein Podest von 8 cm zu stellen. Dann kann man unter den Schränken die Heizungsrohre sowie die übrige Installation prima unterbringen. Sofern man die Böden der Schränke dann noch schraubbar auslegt, kann man auch später sehr gut an die Rohre und Kabel kommen.


    Wenn umlaufend Hängeschränke gebaut werden, ist es auch eine Möglichkeit, hier die Kabel zu verlegen und dann jeweils im Kabelkanal ind den Schränken nach unter zu führen.


    Besten Gruß


    HWK

  • Hallo O r f,
    hast Du schonmal über Wände und Türen aus Styrodur nachgedacht? Das Prinzip ist so, dass Du einen Rahmen aus Latten je nach den aufzunehmenden Kräften machst, also für die Sitzbänke vorn oben 20x20, darunter aus dem gleichen Material 3 oder 4 senkrechte Stempel, je nach länge der Sitzbank. Das wird mit 20 mm Styrodur ausgefacht und je nach Beanspruchung mit mehr oder weniger dünnem und vor allem billigen Material verkleidet. Da gibts z.B. 3 mm dünnes Sperrholz für innen, 4 mm Multiplex für höhere Beanspruchung (Absätze gegen die Sitzbanl), Du kannst Preßplatte nehmen, Alublech, Kunststsoffplatte, was Du willst. Bei Schranktüren kannst Du z.B. mit Latten 10 X 15 arbeiten, da solltest Du aber von oben links an der Scharnierseite anfangend nach unten rechts außen eine Schräglatte einziehen, die sorgt für Formstabilität auf Dauer (wie bei Scheunentoren in groß auch, dasselbe Konstruktionsprinzip). Die Sachen werden vollflächig verklebt und gut ist´s.
    Am Boden kann man sowas befestigen, indem man eine Aussparung im Styrodur vorsieht und das entstandene "Brett" über ein am Boden verschraubtes Leistenstückchen stülpt und mit ner kleinen Spax von der Seite her durch den Belag festschraubt. Das an zwei Stellen, dann rutscht es nicht mehr, läßt sich immer lösen und die richtige Festigkeit bekommt man sowieso erst im Verbund mit Fronten, Seitenwänden und Verankerung an der Rückwand.
    Sogar eine Küchenplatte läßt sich so machen, man nimmt auf 50 cm Tiefe drei parallele 20x30er Leisten hochkant über die Länge, wobei die hintere an der Rückwand besfestigt wird (es ginge bei 30x30 auch "freitragend") und schraubt 4 oder 5 mm Multiplex oben und unten drauf, oben wird noch ne Resopalplatte daufgeklebt und vorne bildet eine schöne abgerundete Profilleiste den Abschluss. Für Becken und Kocher macht man einen Rahmen, zwischen den beiden sollte die Geschichte aber auf ner senkrechten Schrankinnenwand aufliegen, weil an den Stellen die 3. Leiste zum Tragen fehlt. Mit der Auflage kann man auch mit den Fleichklopfer oben drauf hauen oder sich auch zur Not mal schwer abstützen, ohne dass was bricht.
    Die Geschichte hat den Charme, dass sie leicht, billig, einfach zu machen und absolut flexibel ist. Schränke, Nasszelle, alles läßt sich durch die richtige Auswahl des Obeflächenbelags herstellen. Auch der Phantasie in der Gestaltung, farblich, Struktur, Furnier, Folie, Lack, Teppichboden, Tapete, Kork, Du kannst draufpappen, was Du willst. Wenn es Dir gelingt, Rubens aus dem Grab zu holen, malt der Dir ne üppige nackte Frau auf die Klotür...hihihi... aber da ist es billiger, ein Poster mit ner Stute, die aus der Stalltür guckt zu kaufen und das mit Klarlack zu schützen.... 8):lol: ..gibt auch weniger Stress mit Frau oder Freundin....
    Ach so, auch Sachen wie die Wasserarmatur läßt sich problemlos befestigen, man muß dafür nur ein Brettchen mit einkleben und schrauben, dann hat man die Basis, wo man sowas solide befestigen kann. Wenn man große Kräfte nach unten erwarten muß, z.B. an einer Seitenwand die Auflageleiste für ein Stockbett befestigen will, dann zieht man bis zum Boden neben den Randleisten, die dann vielleicht 30x20 sein dürfen, noch eine 3. senkrechte Leiste ein, an den dreien kann man ein 200 kg tragendes Bett sicher befestigen. eh, natürlich nicht mit 2,5 x 30er Spax, ist doch klar.... :-)

  • Hi,


    betr. Lattenrost: Habe meinen extremst niedrig und billig hergestellt. Buchenlatten auf ca. 3 cm hohe Leiste drauf geschraubt, damit gerade so der gelochte Lüftungsschlauch für die Heizung mit drunter passte. Den Lattenrost habe ich von einem Matratzenhändler und es war die billigste, die man dort kaufen konnte.

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Hallo O r f,
    hast Du schonmal über Wände und Türen aus Styrodur nachgedacht? Das Prinzip ist so..



    hallo


    tolle anleitung, danke
    genau so wird das mal bei mir


    frage:
    das mit den kanten .....


    werden die einfach in passender stärke vorne mit aufgeleimt?
    und das kleben?
    wasserfester leim?
    oder 1k kleber?


    lg
    g

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