• Markus,


    ich will hoffen, Du hast die beiden "Treiber" dieser Mobile nicht nach den Wieder - "Erstehungs" - Kosten gefragt!


    Unimog und Bremach mußten ja auch schon leiden...


    Gruß
    Wilm


    P.S. schön anzusehen nach Restauration!

  • Mein Koffer hatte ! die gleiche Lagerung auf einem Steyr 12M21. Das Fahrzeug ist in der Oberlausitz im Tagebau als Mannschaftstransporter gelaufen (nicht bei der Rheinbau sondern bei der Firma die die Rehkultivierung gemacht hat) . Diese Lagerung ist von der Aufbaufirma wohl häufiger verbaut worden. Der Koffer war aber im Gegensatz zum Fahrgestell ziemlich fertig (Wasser in den Wänden usw. und irre schwer !!!).
    Ich habe mich von der ganzen Technik getrennt und eine einfache Lagerung mit hinten kraftschlüssiger Verschraubung und vorn Führungsschienen am Rahmen eingebaut. Dazwischen sind Federbolzen die den Hilfsrahmen auf den Fahrzeug halten. Für meinen leichten Geländeeinsatz reicht das. Es gibt sehr viele Konstruktionen, Dreipunkt.- Rauten.- und was weiß ich noch für Lagerungen. Die haben alle ihre Vor.- und Nachteile.


    Ich hatte die Ehre das Fahrzeug mit dem alten Koffer zu fahren, ein echtes Abenteuer. Wenn der Motor mit dem Kompressor Druck auf dem System hatte, hob sich der ganze Aufbau ca. 10 cm in die Höhe. Während der Fahrt erhebliche Schwankbewegungen und dann die anfällige und aufwendige Technik mit Luftbalgen, Regelventilen, Nivoausgleich , Regel.-Steuerelektronik, Schwingungsdämpfern usw. …. war mir einfach zu aufwändig.


    Ich habe ein älteres Fahrzeug gesucht um es auch ohne Elektronik in der Pampa repariert zu bekommen und dann das … ist Geschichte !


    Es war eine sehr interessante Konstruktion, habe übrigens noch einige Teile davon liegen wer sich da bewogen fühlt und nachbauen möchte. Die Fahrzeuge waren übrigens auf 60 km/h begrenzt (wegen Aufbau mit Luftbälgen).


    Gruß Heiner

  • Das waren mit ziemlicher Sicherheit keine Arbeiterbusse.
    Die Basis - IFA L60 aus den letzten 80igern.
    Der Aufbau höchstwahrscheinlich erst später. Sollten die Kabine von Anfang an drauf gewesen sein - dann waren's womöglich Laborwagen. Da gäbe die Luftlagerung Sinn. Dann sind sie vielleicht in der Wendezeit entstanden - ich weiss jetzt grad nicht wie lang man den L60 noch gebaut hat.
    Das die Autos so in der DDR enstanden sind glaub ich fast nicht.


    Grüße aus denm Vogtland ( da wo Thüringen und Sachsen und Bayern zusammentrifft)

  • Dem Fahrerhaus nach sollte es ein L60 sein. Beim W50 ist der Radausschnitt halbrund, nicht so gerade nach hinten weg.


    Die W50 sind zwar echt simpel und robust, aber doch sehr träge, da is son L60 schon ein Fortschritt.


    gruß Uwe

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