Stabilität Alkoven

  • Hallo,
    ich habe das Gefühl, ich werde mir doch noch eine Leerkabine anschaffen.
    Was mich jetzt umtreibt ist die Stabilität des Alkoven. Er kragt ja doch ein ganzes Stück über die DOKA. Wie bekommt dann den dann steif, dass er nicht abknickt?
    Vielen Dank,
    Gruß
    Steffen

  • Keine Bange, die sind so steif, die knicken sicher nicht ab. Die amerikanischen PickUp Kabinen sind alle so gebaut (und die sind nicht bekannt für SUperqualität) und die haben Alkoven von gut 210cm Länge frei schwebend über der Kabine.
    Lothar

  • Hi Steffen,


    schau Dir mal meine Bilder an. Und der Alkoven hält auch.
    Das ist alles nur GfK-PU-GfK Sandwich, kein Tragwerk etc.
    Bei mir wurde nur eine 2mm Außenlage verwendet (gegenüber 1,5 mm normal) und kein abgerundetes Eckprofil.
    Die Stabilität kommt aus den Wänden und aus dem durchgehenden Dach (Rückwand, Dach und Alkoven(boden) sind aus einer durchgehenden Platte gefertigt).

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo,
    ich war auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf und da haben alle Herrsteller, Tischler, Bimobil, Nord Star, Aluprofile mit Knotenblech einlamminiert. Bei Tischler ist die Grundplatte sogar eine Alukonstruktion mit Iso und Sperrholz und unten GFK!
    In den Ecken, wo die Stützen stehen, also wo die ganze Last drauf ruht, wenn die Kabine abgesetzt ist, braucht es da auch kein Eisen?? Reicht da ne Holzplatte einlamminiert?
    Ich tendiere gerade dazu, wie Tischler es macht, nen Alurahmen zu nehmen und den oben mit Sperrholz und unten mit GFK zu belegen. Was haltet ihr davon??
    Lieben Gruß
    Steffen

  • Hi Steffen,


    was willst Du denn für eine Kabine bauen, oder andersrum, wie willst Du die Kabine bauen - welchen Wandaufbau willst Du machen.


    Denn Du must auch berücksichtigen, dass eine Kabine aus Sandwichplatten natürlich ganz anders aufgebaut ist, als eine in Rahmen- oder Fachwerkbauweise.


    Und z. B. BiMobile und Nordstar sind ja keine Sandwichkabinen. Bei den akuellen Tischer bin ich jetzt nicht sicher. Und deshalb brauchen die die Profile und Bleche für die Festigkeit.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,
    Ich trage mich mit dem Gedanken eine Kabine aus Sandwichplatten zu bauen, ohne ein Fachwerk. Hat, soweit ich das bisher gelesen habe nur vorteile, evtl. im Bereich Gewicht einen kleinen Nachteil.
    Sind die Kabinen von Nord Star und Tischer gar keine Sandwichplatten? Dann kann ich natürlich verstehen, dass man da noch was braucht. Aber wie bekomme ich die Festigkeit in den Boden? Du hast ja Holzplatten einarbeiten lassen zur Aufnahme der Stützen. Biegt die Grundplatte, wenn die Kabine frei steht nicht durch? sind doch nen paar Zentimeter freitragend? Wenn ich die auf der Pritsche stehen habe, hab ich da gar keine Bedenken.


    Die Kabinen in Düsseldorf haben mir schon sehr gut gefallen. Auch die Möglichkeiten große Klappen zu verbauen um quasie draussen zu sitzen am Tisch. Ich würde den Tisch nämlich ins Heck bauen.

  • Zitat von steffen-t4

    Die Kabinen in Düsseldorf haben mir schon sehr gut gefallen. Auch die Möglichkeiten große Klappen zu verbauen um quasie draussen zu sitzen am Tisch. Ich würde den Tisch nämlich ins Heck bauen.


    Wenn Du hierbei an BiMobil denkst - bei denen scheint bei den großen Klappen das Problem zu bestehen, daß die Klappenrahmen nicht kältebrückenfrei sind. Bei irgendeinem Leerkabinen-Treffen hat mir jemand einmal erzählt, daß er hier im Winter reglmäßig Eiszapfen wachsen hat und sich deshalb eine zusätzliche Polsterung gebastelt hat, um den Kältebrückeneffekt wenigstens zu mindern, wenn er sich schon nicht ganz beseitigen läßt.
    Ich hatte mit einer solchen Klappe auch schon liebäugelt, aber wir werden in der Urlaubskabine hinten eine Heckrundsitzgruppe einbauen, da macht die Heckklappe sowieso keinen großen Sinn mehr.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hi Steffen,


    nein, Nordstar und m. W. BiMobile sind keine Sandwichkabinen. Bei Tischer hab ich gerade noch mal auf der HP geschaut. Bei denen sind die älteren Kabinen auch kein Sandwich und die neuren sind zwar aus Sandwichplatten, aber diese sind zum einen sehr dünn und zum anderen verzichtet er aus Gründen der Optik auf einiges an Stabilität mit seinen Abschrägungen oben. Da hat er ein Schnittbild von im Katalog, dass das deutlich zeigt.



    Ich hatte bei meinem Alkoven natürlich zunächst auch etwas bedenken, ob das denn so klappt, obwohl ich vorher schon eine T3-Doka mit ähnlich langem Alkoven von Ormocar gesehen hatte. Ich habe das dann mit Hr. Bohrer (Fa. Ormocar) besprochen und er meinte, dass das machbar sei. Er hat dann nur zur Bedingung gemacht, dass der Alkoven sich nicht nach vorn verjüngen darf (also die Seitenwände ganz bleiben müssen – hatte ich eh vor), die Kabine eine Außenlage von 2 mm GfK (statt 1,5 mm) bekommt und ich keine „runden“ Eckprofile nehme, sondern die „rechtwinkligen“, zur Sicherheit mit verstärkten Ecken.
    Je nachdem aus welchem Oldenburg Du kommst: Ich werde KW 41 in Hamburg sein und dann das Wochenende auf dem S.A.T. (Selbstausbauertreffen) in Wietzendorf. Dort kannst Du Dir meine Kabine gerne mal ansehen.


    Den Mega-Alkoven hier im Forum hat Lothar auf seinem LT. Der ist zwar nicht komplett freitragend, aber dafür verjüngt. Und der hält auch. Seine Kabine ist m. W. von Bocklet.



    Beim Boden geben die verklebten Wände ha noch einiges an Stabilität. Natürlich verwindet meine Kabine, wenn ich sie allein auf- und absetze und dann immer nur eine Stütze kurbeln kann, aber bisher hat Ihr das noch nichts ausgemacht. Und auch durchbiegen wird sich der Boden wahrscheinlich ein wenig, aber das ist nicht schlimm, sind ja alles in gewissen Grenzen elastische Materialien. Die Kabine ist ja sowieso kein ganz starres Gebilde. Sie „verformt“ sich ja auch durch die Längenänderung der Platten bei Temperaturveränderung.


    Die große Klappe, die BiMobile hat sieht Klasse aus, da geb ich Dir recht. Aber wie Wolfgang schon schrieb: Auch ich habe von Besitzern einer solchen Klappe auch schon gehört, dass sie nicht immer ganz zufrieden damit sind und die nicht wieder bestellen würden. Im Sommer ist die schön, aber in den kälteren Jahreszeiten handelst Du Dir damit eine Kältebrücke ein. An dem Rahmen der Klappe findet sich wohl auch immer Kondenswasser, und teilweise zieht es wohl dadurch rein.
    Hier im Forum hat HelmutT4 so eine BiMobile-Kabine. Frag ihn doch mal nach seinen Erfahrungen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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