Neu hier /Paar Fragen für Low-Budged-Kabine

  • Hallo Ihr,


    erst mal muss ich Euch sagen, das ich in den letzte Tagen in Eurem Forum einige super Anregungen gefunden habe. :D
    Großes Lob und Danke


    Nach der Dauerschrauberei an meinem AL 28 (vor allem am Basis-FZG) :?
    hatte ich´s mit einem Transit Nugget (Klappdach) und J5-Hochdach von der Stange probiert.


    War alles nix. Durch die Ideensuche, vor allem bei Euch bin ich auf die Idee gekommen mir einen Transit- oder Dukato-Doka zu nehmen, einen großen Kühlkoffer aus dem ich einen Teil wegschneiden möchte (so dass ich über der Kabine einen Alkoven mit Längsschlafrichtung habe). 8)


    Geht so ´was? Hat jemand von Euch so etwas schon mal gemacht? Worauf muss ich achten? :idea:


    Der Aufbau sollte nach Möglichkeit später in einen Seecontainer passen (5,8x2,3x23m) da wir in ein paar Jahren auswandern wollen und ich ihn gerne mitnehmen möchte.
    :lol:



    Ich bin freue mich bereits jetzt über Eure Tipps


    Danke


    Toto

  • Ein Transit oder Ducato mit Alkovenaufbau in einen Container zu bekommen wird denke ich kaum möglich sein, selbst wenn man die Räder durch Laufringe ersetzt. Bedenke bei der Containerhöhe auch das die Einfahrtshöge niedriger als die Innenhöhe der Container ist. Aber es gibt Flatbed- und Opentop-Container für Fahrzeuge die höher als 2,3m sind.

  • Hallo Sven,


    danke für die schnelle Anwort.


    Nein ich möchte das Basisfahrzeug dann nicht mitnehmen.


    Ich suche nach einer günstigen Möglichkeit einen Koffer nach meinen Wünschen zu bauen, diesen hier in Deutschland bzw. Europa so ca. 3-5 Jahre zu nutzen und wenn er sich bewährt hat später mitzunehmen.
    Die Einfuhr von Autos ist beim Auswandern eh sehr aufwändig und deswegen soll der Koffer dann auf ein neues Auto in Argentinien. Mit ´nem Hilfsrahmen dürfte das ja gehen.


    Ich habe bisher keine Erfahrung mit GFK (ausser als Jugendlicher beim Segelfliegen und reparieren)


    Daher weiss ich nicht ob es mit Auschneiden aus einem Kühlkoffer, Platten einsetzen und verkleben/laminieren (evtl. zusätzliche Umlaufprofile) geht.


    Von der Art her soll es ähnlich deinem Aufbau werde , jedoch mit den Maximalmaßen eines Seecontainers. Hättest Du vielleicht ein paar Innenfotos als Anregung.


    Vielen Dank



    Toto

  • Man kann problemlos aus einem Gerippefreiem Sandwichkoffer ein Stück ausklinken und dann einen Boden, eine Vorderwand und eine schräge Front einkleben. Bei einem Doka mit langem Alkoven solltest Du nur darauf achten das die GFK-Dickschicht des Aufbaus am Besten 2mm nicht unterschreitet.


    Das Einkleben von Platten funktioniert dann genauso wie beim Neubau einer Kabine.

  • Hallo, Sven,


    bist Du sicher, daß die Klebestelle zwischen Alkoven und Koffervorderwand genügend Stabilität besitzen wird, um den dynamischen Belastungen beim Fahren zu widerstehen? Ich hätte da so meine Bedenken.
    Bei einer 'geplanten' Alkovenkabine sind die Kabinenseitenwand und Alkovenseitenwand bzw. die Dachteile aus einem Guß, somit können hier die auftretenden Kräfte sehr gut verteilt werden, so daß auch ein ausladender Alkoven stabil sein kann. Aber bei einem 'angefrickelten' Alkoven?!?


    An Deiner Stelle, Toto, würde ich mit dieser Frage einmal Kofferaufbau- oder Leerkabinenhersteller ansprechen, die haben da vielleicht mehr Erfahrung. Nicht alle werden antworten, aber falls ein Hersteller antworten sollte, wäre ich an seiner Antwort interessiert.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang,


    er möchte wenn ich es richtig verstanden habe keinen Alkoven ankleben sondern aus einem Koffer einen Teil so rausschneiden das daraus ein Alkoven wird. Dann sind ja das Dach und die komplette Seitenwand aus einem Guss. Er muss dann nur noch die Vorderwand es Alkovens. den Alkovenboden und die neue Vorderwand der Kabine einkleben. Und das ist dann ja genau so wie beim Kabinenneubau.

  • Hallo Toto und willkommen hier im Forum.


    Wie hast Du das mit dem ausschneiden aus dem Kühlkoffer genau vor. Soll Dein Alkoven vorn dann eine senkrechte Front haben, willst Du also nur unten eine Ecke aus dem Koffer ausschneiden? Und wie lang soll der Alkoven werden?
    Wenn Du das so bauen willst, und Dein Alkoven nicht zu lang werden soll, dann sehe ich da keine größeren Probleme. Wenn es geht, dann würde ich bei der Lösung den Ausschnitt in der Seitenwand nicht rechtwinklig machen, sondern eine Abrundung mit ca. 10 cm Radius vorsehen.
    Dann einfach als untere Kabinenvorderwand und als Alkovenboden entsprechende Sandwichplatten mit Körapur 666 zwischen die Wände einkleben, Eckprofile aufkleben und fertig ist die billige Alkovenkabine.
    Problematischer könnte es werden, wenn Du die Alkovennase noch abrunden willst.
    Aber wieso willst Du denn unbedingt auf Containermass kommen, wenn es nach Südamerika geht? Da kommt man doch auch recht gut mit RoRo-Schiffen hin.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,


    ich dachte an einen Alkoven mit ca. 1,60m Länge. Mit einer Verlängerung ähnlich meinem jetzigen Hochdachauszug sollen wir in Längsrichtung schlafen können.


    Muss ich bei einer Breite von 2,2m beim Alkovenboden ´ne spezielle Unterkonstruktion einplanen, oder reicht kleben, sowie innen und aussen laminieren? Wir bringen zusammen ca. 150-160 Kg auf die Waage.


    Die Alkovennase möchte ich nicht rund machen, sondern ähnlich wie z.B. Bimobil oder N+B anschrägen (wg. Windwiederstand und Optik).


    Auch möchte ich das ehemalige Heck nach vorne bauen um auf die großen Türen zu verzichten.


    Hat jemand von Euch damit schon Erfahrungen gemacht?


    Ich bin derzeit auf der Suche nach einem Kühlkoffer von 5-5,5m Länge und einer maximalen Breite von 2,2m. Die meisten sind leider 2,5m breit.
    Auch soll das ganze FZG in der Gesamthöhe nicht über 3,15 max 3,2m haben.


    Wie oben beschrieben möchten wir keinen Urlaub in Sübamerika machen, sondern auswandern. Fahrzeuge dauerhaft einzuführen bringt eigentlich nur Arbeit und Stress. Besser vor Ort einen großen PU kaufen, den brauchen wir dort eh. Und ich brauche mich dort nicht so sehr um Vorschriften für Absetzkabinen kümmern.


    Wenn ich den Aufbau hingegen mit in den Umzugscontainer packe und vollade dürfte es kein Problem sein. Er könnte uns sogar bis das Haus fertig ist als kleine Wohnung dienen, da sich das Leben ja eh meistens draußen abspielt.


    Bin für alle Info´s und Tipps dankbar, den es gibt bestimmt Dinge an die ich noch nicht gedacht habe.


    Vielen Dank


    Toto

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