Robur mit NVA-"Leerkabine"

  • hallo forum. ich lese jetzt auch schon ein weilchen mit und will hiermit mal offiziell guten tag sagen. mein fahrzeug ist vielleicht nicht das typische wohnmobil, aber die themenbereiche und probleme sind dann doch oft recht nah beieinander.
    Ich habe den Robur (baujahr 85) im Oktober 2003 gekauft, da hatte er 4500km hinter sich. neuwagen sozusagen. bislang bin ich ca. 2000 km gefahren, wochenendausflüge in D hauptsächlich. Ende july 05 gehts mit frau und 2 kindern für 3 wochen nach polen. bis dahin muss ich allerdings noch ein paar kleinigkeiten machen. der aufbau ist nämlich noch leer bzw das was drin ist, ist lose. aber es geht auch ohne, ist halt dem zelten recht nah :wink:
    das interessante an der kiste hintendrauf ist die tatsache, das ich die seitenwende herunterklappen kann und somit aus 6 qm grundfläche einen 17qm raum zaubere, mit rundrum festen wänden. das ganze ist dann eine besondere herausforderung für den innenausbau. die pressspahnplatte die mal das dach bildete hab ich durch eine 4-fach stegplatte mit uv-beschichtung ersetzt. ansonsten ist das meiste noch im ur-zustand.
    hier noch ein paar bildchen zum schauen,
    bis dann,
    matthias



    eine seite ausgeklappt



    der "westflügel" von innen



    deckenlicht



    nur die harten kommen in den garten

    Klappt nicht gibts nicht

  • Hallo Matthias,


    willkommen im Forum. Da bin ich ja mal auf Deinen zukünftigen Innenausbau gespannt. Mit den beiden Klappwänden dürfte da ja ein Interessanter Umbau rauskommen. Auf Anhieb kann ich mir nicht vorstellen wie man die Kabine Sinnvoll einrichten.
    Hast Du schon Pläne wie es mal aussehen soll?

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • hallo krabbe,


    zitat: "Auf Anhieb kann ich mir nicht vorstellen wie man die Kabine Sinnvoll einrichten soll"


    da gehts dir wie mir. ich hab schon mal ein wenig mit einem pappmodell möbel rumgeschoben und auch den rechner bemüht. das ersetzt aber nicht die guten ideen, die man trotzdem noch braucht.
    der ausbau soll ja sowohl geöffnet, wie auch geschlossen funktionieren.
    aktueller planungsstand ist:
    vorne eine "klassische" sitzgruppe, mit absenktisch. darüber ein bett für die kleinen, hochklappbar wie zb bei den vollintegrierten über dem fahrerplatz. damit wäre dann sitzen und schlafen im geschlossenen zustand realisiert. dann kommt links und rechts nichts, also jeweils ein durchgang in die flügel. am ende, also hinten neben dem heckeingang eine seite mit küchenblock und die andere mit einem schrank (noch nicht näher definiert). wenn dann alles ausgekurbelt ist, bleibt die sitzgruppe zum sitzen, elternschlafzimmer links (mit roll-lattenrost, klappbett, faltmatratzen oder so) und kinderzimmer rechts.
    wie man sieht ists noch nicht so richtig ausgereift, aber sobald ich einen plan habe, poste ich ihn (oder fotos vom bewohnten zustand...)
    bislang hatte ich für die wochenend-touren vorne quer (knapp 2m) einen 140er futon auf lattenrost/bettgestell und am eingang eine feste tischplatte. der restliche kram incl. biertischgarnitur war hinten reingeworfen und nach dem ausklappen dann nach rechts und links verteilt. leider kann ich die sachen nicht durch simples zukurbeln wieder in die mitte befördern... :D
    bis dann,
    matthias

    Klappt nicht gibts nicht

  • Ich finde den Wagen mega-stark!!! Schade, dass es so was heute nicht mehr neu zu kaufen gibt. Klappwände! der Vorläufer dessen, was man in Düsseldorf an motorisch bewegten Erkern sieht - viel zu schwer, viel zu teuer, viel zu kompliziert.


    Ein gewisses Manko scheint die Isolation der Wand- und Deckenplatten zu sein - aber das ist nur eine Vermutung, schliesslich zeigt ja ein Bild den Wagen bei klirrender Kälte.


    Ich würde das Problem folgendermassen lösen:


    Wenn ich das richtig sehe, müssen die Möbel für die "Flügel" im "Schiff" befestigt sein, um nach Öffnen der Flügel dort ihren Platz zu finden. Also 1. Flügel aufklappen und 2. Möblierung da rein und 3. Wohnen oder schlafen oder was auch immer. Und umgekehrt.


    Daraus folgt: die Möbel müssen aus dem Mittelschiff in die Flügel geklappt werden können. Der Klappmechanismus liesse sich recht einfach auf einer der Grundfläche des Mittelschiffs entsprechenden Platte aus Siebdruckplatte (auch ausserhalb des Wagens) aufbauen und in Ruhe austesten.


    Da ich nicht abschätzen kann, ob man beim Ausklappen der Flügel von innen an bestimmte Stellen muss, ist eine konkretere Hilfestellung erstmal nicht möglich. Schliesslich muss ja erst der Flügel geklappt werden und dann kommt die Möblierung. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nur so gehen kann und sicher gestellt ist, dass die Möblierung während der Fahrt nicht verrutscht - weil ja fest an den Klappachsen befestigt.


    Noch mal: ein irre gutes Konzept der Wagen, ich wünschte, der wäre mir eher über den Weg gelaufen!


    Gruß von Chris

    Gruß,
    tikro


    Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

  • die klirrende kälte wird optimal in den innenraum weitergeleitet, da die ausgeklappten wände sehr dünn und schlecht (mangels platz in zusammengeklapptem zustand) isoliert sind. das größere problem am morgen nach dem schneesturm war, die ganzen gelenke und passungen eisfrei zu bekommen um das ganze wieder zusammen klappen zu können.
    deshalb:
    im winter bleibts in zukunft zusammengeklappt!


    bin grad gesundhtl. etwas lediert, aber fotos vom provisorischen ausbau folgen...

    Klappt nicht gibts nicht

  • Idee:
    Die Möbel zum drehen jeweils hinten aussen. Ist die Kiste zu, hast Du noch einen schmalen durchgang. Aufgefaltet zB den Küchenblock um 90 Grad drehen, so wirds dann luftig.


    Gruß Uwe

  • jop, original-benziner mit 75 PS bei 4700kg lebendgewicht, allerdings inzwischen mit elektronischer zündung.

    Klappt nicht gibts nicht

  • mich würde mal interessieren, welches benzin du tankst ( gemisch ?)


    außerdem der benzinverbrauch


    wünsche dir viel spaß beim ausbau


    mike

  • normalbenzin reicht. gemisch wär was für zweitakter, soweit geht die liebe aber dann doch nicht.


    verbrauchen tut er 25 liter. ja, ja, weiß ich selber. bin auch immer bei ebay am suchen nach nem diesel-spenderfahrzeug. kostet aber noch mehr auf einmal. würde sich bei meiner momentanen jahresfahrleistung nach 10 jahren amortisieren (steuermehrbelastung nicht eingerechnet).

    Klappt nicht gibts nicht

  • Zitat von robumatz

    Ich hab eine software entdeckt, mit der das zeichnen deutlich schneller geht, als das spätere bauen (ist nicht selbstverständlich...)


    hier mal eine skizze des oben beschriebenen:


    Welche Software hast Du hier benutzt?


    Hansen

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