Umzug BIMOBIL-Wechselkabine von VW-T3 auf T4

  • Hallo Klauda,
    herzlichen Glückwunsch. s
    Sieht ja noch besser aus als auf dem T3. Und Stauraum scheint auch nicht verloren gegangen zu sein. Warum haben wir unseren T3 mit Bimobil bloß verkauft?
    Christel

    Wenn kein Wind weht, zeigt auch der Wetterhahn Charakter.

    Einmal editiert, zuletzt von christel ()

  • Vielen Dank.
    Da der komplette Koffer abzüglich der Radkästen von den Seiten und von hinten uneingeschränkt zu beladen ist, hat sich der Stauraum vergrössert.
    Wichtiger noch ist die Tatsache, dass ich nun exakt 500 Kg Zuladung habe ( Fahrgestell mit Koffer 1700 Kg / Kabine 1100 Kg / zul. Ges.Gew. 3300 Kg ). Der T 3 war da etwas überfordert.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo Klaus
    Wer hat die Unterkonstruktion gemacht ?
    Ein Bekannter mit Bimobilkabine auf T3 liebäugelt auch mit dem T4

  • Hallo Christian.
    Der Koffer wurde nach meinen Plänen als Einzelstück bei einem hiesigen Fahrzeugbauer gefertigt. Zur naheliegenden Frage nach dem Preis folgende Anmerkung :
    Ich habe auf drei Kriterien Wert gelegt :
    1. Es muss eine möglichst hohe Zuladung bei den max 3.300 Kg zul.Gesamtgewicht verbleiben
    2. Der Koffer muss ggf. einem neuen Fahrzeug ( z.B. VW – T5 ) angepasst werden können, also leicht demontierbar sein
    3. Die gute Zugänglichkeit zu dem grossen Stauraum muss durch ausreichende Dimensionierung der drei Klappen gewährleistet sein
    Aus diesen Forderungen ergibt sich allerdings eine äusserst aufwändige Bauweise.
    Leichtbau bei hoher Belastbarkeit führte zu den 1“-Alu-Waben-Verbundplatten. Die grossen Klappen bewirken eine Schwächung der Konstruktion, die durch den Einsatz von drei integrierten Stahlprofilträgern kompensiert wird.
    Für die lösbare Verbindung der einzelnen Elemente wurden weit über 1000 Gewindeinserts und Schrauben unter Verwendung des dafür vorgesehenen Spezialklebers verbaut. Die Kosten für Material- und Zeitaufwand sind entsprechend.
    Die Grössenordnung für den kpl. Neu- und Umbau liegt beim Neupreis eines deutschen Kleinwagens.
    Bei Reduzierung der Anforderungen liesse sich das Ganze natürlich erheblich weniger aufwändig und damit kostengünstiger realisieren.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo Klaus,
    es meldet sich der Ästhet :twisted: in mir, der meint, das Teil wäre in den Proportionen mächtig unausgewogen, der "Goldene Schnitt" nicht getroffen.
    Klar, durch die Konstruktionsvorgaben sitzt die mächtige Kabine hoch auf dem relativ zierlichen Fahrgestell.
    Wenn ich dann noch die aufwendige Bauweise bedenke........ :oops:


    Nur, auf der anderen Seite, Du hast Deine Vorstellungen umgesetzt und das Ding dürfte praktisch und auf Deine persönlichen Bedürfnisse optimal abgestimmt sein, also habe ich dem Meckerpott in mir einen in die Fresse gehauen :? und beglückwünsche Dich zur Konsequenz in der Umsetzung, außerdem wünsche ich Dir allzeit schrott-, knitter- und gebührenfreien Flug :P .

  • Hallo Thomas.
    Da die Kabine für den VW T3 gebaut wurde, ergab sich die Höhe des Koffers und damit die Fahrzeug-Gesamthöhe aus dem Abstand Aufliegefläche zur Alkoven-Unterkante. Im Vergleich zum T3 ist das Auto nun vorn ( Frontmotor ) um einige cm länger bei praktisch unveränderter Höhe.
    Das Fahrgestell ( langer Radstand ) wurde hinten um 26 cm gekürzt, um ohne Kabine parklückentauglich zu bleiben. Die hintere Schräge des Koffers dient eigentlich nur der besseren Optik ( ergaben Vergleiche bei der Planung ). Ob es einem gefällt oder nicht, ist sicher eine Frage individueller Betrachtung.
    Besonders zierlich wirkt das Fahrgestell mit dem Koffer - in Natura - nun allerdings eher nicht.

    Gruss ; Klaus

  • Ja, richtig, Klaus, von den Flächen aus gesehen in der Draufsicht kann man von zierlich eigentlich nicht reden. Was ich meinte, war das Verhältnis Spurbreite zur Höhe in der Heckansicht und Radgröße zur Riesenfläche in der Seitenansicht :idea: .


    Aber, wie gesagt, alles nicht so wichtig.... :wink::D

  • Hallo Klaus,


    gratuliere zu Deinem "neuen" Bimobil.
    So einen Umbau hatte ich auch schon mal vor, allerdings mit einer etwas neueren Kabine.


    Letztendlich haben wir dann aber eine 340er Kabine Bj. 86 auf Peugeot (umgesetzt auf Ducato) gekauft.
    Letztes Jahr habe ich mal einen Umbau einer 340er auf einen T4 gesehen. Da war das Verhältnis Spurweite zu Fzg-Breite und Höhe sicher deutlich krasser als bei Deinem. Das Mobil sah nicht so aus, als ob es schon mal umgekippt wäre.


    Man muß halt immer berücksichtigen was man fährt und wo und wie und wie schnell.


    Gruß aus Langenau
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Mal genau hinschauen!! Das Auto ist im PC entstanden!. Mal ist unter dem Alkoven ein Verbindung zur Dachhaut des Trägerautos, und mal nicht. Und ihr reagiert alle nach dem Motto: Boa - toll, ehh.
    Das ganze Teil ist ein Hirngespinst, eine Kreation am PC - sonst nix.

  • Hallo Lachnummer.
    Dein Name scheint gut gewählt.....
    1. Der Abstand Dach - Alkoven beträgt ca 6 cm.
    2. Der Huckel im vorderen Dachbereich des T 4 ist die Antenne des Radio-Navigationssystems.

    Gruss ; Klaus

  • Ich bin mal neugierig:


    Leider finde ich im Web keine Maßzeichnungen mehr zu den T4 Pritschen/DoKas.


    Haben die unterschiedliche Radstände (DoKa 40 cm länger?) analog zum kurzen und langen Radstand bei den T4 Kästen?
    _____


    Die Pritsche wurde abgenommen. Liegt diese verschraubt auf oder war die auch geschweißt?


    TIA Martin

  • Danke, die Tabelle dort hat's mir schon offenbart: Pritsche sowohl KR als auch LR - identisch mit denen vom Kasten. Muß mir die Seite gleich mal verlinken - hoffentlich bleiben die Infos dort noch länger erhalten... Oder ich mache gleich .pdfs daraus. :)


    THX Martin

  • Hallo Klaus


    Mir sind gleich die Stützen ins Auge gefallen. Sind die von Bimobil, oder hast du die selber besorgt. Hydraulisch oder Motorbertieben. Hast du vielleicht eine Herstellerangabe.


    Servus Lois

  • Hallo Lois.
    Die ursprünglich von Herrn Bilgram ( Hersteller der unmöblierten Kabine ) montierten Stützen / Elektromotoren stammten von der US-Firma A&E-Systems. Die Antriebe habe ich später ( vor ca 18 Jahren ) im Eigenbau durch angepasste 12 V - Industriemotoren mit Planetengetriebe ersetzt ( Vorteil - kompakte Bauweise ). Die Stützen selbst sind noch unverändert.

    Gruss ; Klaus

  • hallo Klaus,


    echt super.
    nach so etwas habe ich schon lange gesucht. ich habe die identische kabine und will die auf meinen t4 doka montieren. und nun hab ich das von mir angesprochene problem mit der alkovenhöhe der kabine und dem erhöhten fahrerhaus des t4. ich habe mir schon einige ideen gemacht, was und wie ich eine "unterkonstruktion" bauen könnte. deine alternative ist natürlich echt spitze. leider wird dies für mich auf grund des angeführten preises nicht in frage kommen. trotzdem würde ich mir die kontruktion und die verbindung zwischen kabine und unterbau mal gerne im original anschauen kommen. dann wird mein vorhaben eventuell auch mal wieder ein stück vorrangetrieben. denn der nächste sommer kommt bestimm, und dann soll auch mein auf(umbau) abgeschlossen sein.
    also wäre echt klasse wenn wir mal näher in kontakt kommen würden.
    schreib mir doch bitte mal ne email an clickclack@gmx.de.


    mfg
    chris

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