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Idee für Wechselsystem

  • Ronny
  • 13. Februar 2004 um 08:40
  • Ronny
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 12:37
    • #21

    Hallo wohnmog,
    wenn ich Deinen Nicknamen richtig deute hast Du nen Unimog mit Wohnkabine? Dann reden wir über verschiedene Kabinengrößen und Gewichte.
    Um die Haltbarkeit der Scherenwagenheber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, denn wie oft wird man wohl im Jahr die Dinger gebrauchen? Man kann Sie ja in ne stabile Folie einpacken, damit kein Dreck ran kommt, oder so.
    Was die Getriebemotoren anbelangt ist mein Hauptproblem, dass ich nicht weiss, wie stark so ein Teil sein muss. Da ist ja meist ein Drehmoment angegeben, aber wie ermittele ich den Drehmomentnedarf des Wagenhebers bei einer bestimmten Last? Wäre folgendes möglich:
    Last auf den Heber, an die Spindel statt ner Kurbel nen 1m langen hebel und dann Gewichte ans Ende des Hebels, solange bis sich die Spindel dreht. Gewicht in kg mal 10 ist dann Newton, könnte so doch klappen, oder?

    Viele Grüße,
    Ronny

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 14:21
    • #22

    Hallo Ronny, erstmal zwei Zitate von Dir:

    Zitat von Ronny

    Man hat z.B. vier Scherenwagenheber, die auf dem Fahrzeugrahmen befestigt sind. Scherenwagenheber sind relativ flach gebaut und bieten mit ca. 18cm ausreichend Hub (denke ich). Die Wagenheber müssen den Aufbau halt soweit hochheben, dass dieser über die Räder/Radkästen passt, wobei das Ausfedern des Fahrzeugs bei verminderter Last auch noch dazugerechnet werden muss.

    "Ein Knackpunkt der Kabinenaufsetzerei ist ja auch, dass ich meine Kabine ans Fahrerhaus ranziehen möchte, um den Abdichtungsgummi des Durchgangs etwas zu pressen. "

    Zusätzlich noch aus dem Vorlauf die Info, daß Deine Kabine 650 kg wiegt und auf einem HZJ79 von Toyota montiert werden soll.

    Fehlen noch die Abmessungen und die Form. Ich geh mal davon aus, daß die Form und die Abmessungen der Bimobil Husky in etwa Deiner Kabine entsprechen.

    Als Bewegung beim Absetzen hast du als erstes eine "Schiebung" von einigen cm nach hinten, um die Kabine von Fahrerhaus zu lösen. Dann muß sie angehoben auf ihren Stützen fixiert werden, damit du mit dem Auto drunter wegfahren kannst.

    Die Bewegung nach hinten (und vorn) setzt voraus, daß unter dem Rahmen eine Gleit- oder Rollvorrichtung angebracht ist, es sei denn, du hast im Hubmechanismus eine Bewegung, die im letzten Teil auch schräg nach vorn/hinten versetzt. Das bringt mich gerade auf eine Idee, die ich mal weiter durchdenken muß, ist auch zu lange für hier, ich mail Dich an.

    Aber weiter zu Deiner Idee mit den Scheren zwischen Auto und Kabine: Mit der Hubhöhe von 18 cm kommst Du nicht aus, denn neben dem Ausfedern des Autos (exakt auf Beton vermessen!!) brauchst Du Reserve für fast unsichtbare Geländeunebenheiten/Steine im Gras etc. und für das Einsinken der Stützen in weichen Boden.

    Also rechne mit einem Hubweg von 25 cm, besser noch was mehr, um auf der sicheren Seite zu sein.

    Im Übrigen würde ich eine Dreipunktlagerung vorsehen, beim mittleren Punkt als Pendel ausgeführt, um die Verwindungen von der Kabine fernzuhalten. Hätte auch den Vorteil, daß Du nur an drei Stellen anheben mußt, wenn du die Hubbewegung zwischen Auto und Kabine durchführst.

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 14:38
    • #23

    Hallo Ronny,
    sei so gut und mail mir Deine e-mail-Adresse über womobox, schreib bitte in den Betreff:

    Womobox Ronny

    damit ich´s aus dem Spamfilter fischen kann. Danke.

  • Ronny
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 14:58
    • #24

    Hallo Thomas,
    meine e-mail Adresse ist ronnyhzj79@gmx.de

    Bis später,
    Ronny

  • wohnmog
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 15:19
    • #25

    Ronny,
    ja, so könntest Du das Moment feststellen. Leider legen die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Prüfsysteme voraus. Generell solltest Du den "weichen " Schraubfall nehmen. Versuche es einfach mit verschiedenen Geräten aus dem Bekanntenkreis.
    Thomas
    Denke du meinst so eine Art Scherenfunktion. Mit einem Zwischenrahemn könnte es klappen. Bedenken hätte ich nur wg des Gewichtes?
    Grüße
    Markus

  • Ronny
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 15:43
    • #26

    Hallo,
    @ wohnmog
    werd das Drehmoment mal bei Gelegenheit messen

    Beim Ranziehen der Kabine an das Fahrerhaus handelt es sich lediglich um den letzten 1cm. Ich hab schon versucht die Kabine mit Hilfe des Trägheitssatzes nach vorne zu bringen (nach vorne rollen und vollbremsung), die Gummidichtung drückt die Kabine aber immer wieder nach hinten in die Ausgangsposition. Ich denke, das Ranziehen könnte ich auch mit Seilspannern/Spannschlössern realisieren oder mit einer Spindel/Schraube hinten an der Kabine.

    Gruß,
    Ronny

  • Anonymous
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 19:56
    • #27
    Zitat von wohnmog

    Thomas
    Denke du meinst so eine Art Scherenfunktion. Mit einem Zwischenrahmen könnte es klappen. Bedenken hätte ich nur wg des Gewichtes?

    Hallo Markus,
    ich dachte an eine Hebelei, mit der die Kabine zwangsgeführt wird. Das würde im Prinzip auch klappen, auch für die Energieeinleitung gibt es 3 gute Möglichkeiten. Nur scheitert das ganze an der Aufnahme der Kabine auf die Hebel, vor allem bei drunterfahren. Der :twisted: sitzt im Detail.

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 19:58
    • #28

    Hallo Markus, das letzte war von mir, hatte das einloggen vergessen.

  • wohnmog
    Gast
    • 19. Februar 2004 um 20:25
    • #29

    deswegen meinte ich ja mit Zwischenrahmen- aber ich glaube das sprengt den Gewichtsrahmen. Bewegen könnte es man nat hydraulisch, oder aber mit eine guten, mehrmals umgelenkten Elektrowinde, was den Aufwand etwas vereinfacht.
    Das ganze geht aber mit der Winde sicher auch zu Lasten der Bodenfreiheit. Vor allem wird es für einen Pickup zu schwer!- kenne eh kaum einen, der nicht überladen auf eine (lange) Reise geht.
    Mal gespannt, ob sich daraus noch was entwickelt.
    Grüße
    Markus

  • Leerkabinen-Wolfgang
    Administrator
    Beiträge
    6.079
    Wohnort
    Rheinhessen, Bodenheim
    Wohnkabine
    Sonstiges
    • 20. Februar 2004 um 06:25
    • #30
    Zitat von Rudi

    Ist bereits gescannt und an Wolfgang gemailt.Gruß Rudi


    ... und jetzt endlich auch im Forum:

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    01.-03.05.2026: 25. Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (05.-08.06.2026): Weinfest - Stellplatz nicht nutzbar

    vierter Sept.-Samstag (26.09.2026): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplatz von Nov. bis Frühjahr 2026 wg. Umbau geschlossen! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Ragnhild
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    821
    • 20. Februar 2004 um 23:03
    • #31
    Zitat

    wie wäre es mit folgender Idee:
    Man hebt die Wohnkabine/Aufbau über eine Hubvorrichtung am Fahrzeugrahmen. D.h. man hat z.B. vier Scherenwagenheber, die auf dem Fahrzeugrahmen befestigt sind. Scherenwagenheber sind relativ flach gebaut und bieten mit ca. 18cm ausreichend Hub (denke ich). Die Wagenheber müssen den Aufbau halt s

    Muß nochmals hier Einhaken: Die Scherenheber sind da sehr anfällig, da reicht ein Sandkorn und du drehst unter Last nichts mehr. Hab da mal einen DucAlkoven befreit, der neben mir im Sand versank. Schaufel,schaufel, Serienscherenheber drunter, vier mal gedreht, knartz, nix mehr, meinen Hydraulikheber geholt, in den Sandgeschmießen, Scherenheber untergraben, rausgezogen, den Hydraulik rein und hoch mit der Karre...
    Haben nachher bei einer Flasche selbstgebranntem Port mit der "Zahn"bürste die Spindel und das Untersetzungsrad saubergepfriemelt

    Wegen dem Kabine ranziehen. Mach dir doch eine Art Positionierung mit einer "Rutsche", die die Kabine den cm nach vorne drückt. Muß wieder die Firma aus Oberpframmen erwähnen, so ähnlich machen die es mit der Seitenausrichtung. Ein "Blechle" keilförmig, auf das die Kabine langsam abgelassen wird und sie sich dann selbst hinrutscht.

    .


    ***

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