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Sanierung - offensichtlich Wassereinbruch

  • Gaston
  • 25. Mai 2026 um 19:55
  • Gaston
    Frisch-dabei
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    • 25. Mai 2026 um 19:55
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe es endlich geschafft unsere alte rollende Bibliothek zu entkernen. Dabei haben sich mir ein paar Fragen gestellt, insbesondere was den Aufbau betrifft. Ich habe erst einmal alle Bücherregale ausgebaut und dabei festgestellt, dass die Halteschienen einfach in die Wände verschraubt wurden. Also Nietmuttern kannte man damals (2009) noch nicht oder war dem Hersteller zu aufwändig ?( Ich versuche immer noch raus zu finden, was das für ein Material ist, jedenfalls eine Art Sandwich, wobei die Decke stärker zu sein scheint als die Wände. Offensichtlich hat aber die Haltekraft ausgereicht die Bücherregale zu tragen ohne auszureißen. Sollte ich die Löcher generell schließen?

    Beim Ausbau der Ausleihmöbel musste ich aber feststellen, dass unter dem aufgeklebten Linoleum der Boden aufgequollen und die Bodenplatte verrottet war. Ich hab daher mich erst einmal daran gemacht, die vermoderten Teile zu entfernen

    Beim weiteren "Graben" musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass Isolierung drunter ist. Das hatte ich nicht so wirklich erwartet. Rechts an der Wand sieht man auch einen Winkel, mit dem wohl die Seitenwände aufgesetzt sind. Die sind auch leicht angerostet. Daher hab ich mich auch erst mal auf die Suche gemacht, um eine Eindringstelle zu identifizieren.

    Dabei sind mir an den Außenkanten erstmals die "Fugen" an dem Winkel zum Boden aufgefallen. Könnte hier das Wasser durch ablaufen an der Seitenwand eingedrungen sein? Reicht es diese Fugen mit Sikaflex 522 nachzuziehen?

    Was wäre eine vernünftig Bodensanierung? Den ganzen Boden rausreißen inkl. Isolierung? Abtrocken lassen und die offenen Stellen mit flüssigen Kunststoff ausgleichen?

    Ursprünglicher Plan war eine Wasserfußbodenheizung einzubauen und die Rohre in den alten Boden einzufräsen. Dann einen Neuen Deckboden drauf, vielleicht Klick-Vinyl.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar

    Grüße

    Stefan

  • Urlaubär
    womobox-Halbgott
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    • 25. Mai 2026 um 21:35
    • #2

    Ich habe, wie der ein oder andere hier auch, hinreichend Erfahrung mit Wasser im Aufbau. Alte Kabine lief teilweise unter Hochmoor.

    Ich würde bevor ich weiter darein investieren würde als erstes einen Wandfeuchtemesser besorgen. Damit hast du einen groben Überblick, was evtl noch Probleme macht. Dann hoffe ich für dich das die Isolierung hauptsächlich geschlossen poriger Schaum ist.

    Über Feucht und Kondensation, kann man sich vortrefflich mit Picco unterhalten.

    Das Holz lässt sich aus meiner Erfahrung mit meiner Alten Kabine gut mit einem speziellen Holzöl aus dem Yachtbedarf wieder stabilisieren. Im Wohnkabinenforum gab es mal jemand der morsches Holz mit Epoxidharz erfolgreich stabilisiert hat.

    Aber am wichtigsten: Uralte Dichtungen sind oft nicht mehr Dicht. Und einfach eine neue Dichtung drüberziehen ist nicht unbedingt erfolgreich, kann dir sicher ein Spezialist genauer erklären. Also eigentlich alle Dichtungen öffnen, säubern und neu abdichten.

    Beste Grüße

    Peer

  • Picco
    Moderator
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    • 26. Mai 2026 um 07:09
    • #3

    Hoi Stefan

    Zitat von Gaston

    Was wäre eine vernünftig Bodensanierung?

    Kommt halt drauf an wie die Kabine aufgebaut ist. Wenn möglich würde ich die Bodenplatte komplett durch ein Sandwich ohne Holz ersetzen. Obs möglich ist kann ich jedoch nicht wissen...

    Zitat von Gaston

    Ursprünglicher Plan war eine Wasserfußbodenheizung einzubauen und die Rohre in den alten Boden einzufräsen.

    Wenn Du den Boden auffräst nimmst Du ihm auch die Stabilität.
    Es gibt Trockenaufbau-Fussbodenheizungssysteme, die bauen je nach System inklusive Dämmung exclusive Bodenbelag zwischen 20 und 45mm auf. Das auf das Sandwich kleben und drüber z.B. ein Klickfussbodensystem ohne Trittschalldämmung dazwischen.
    Und nimm kein Rohr mit weniger als 12mm Innendurchmesser.

    Gruss

    Picco

    http://www.comoltech.ch Meine Reiseberichte

  • Gaston
    Frisch-dabei
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    • 27. Mai 2026 um 16:40
    • #4

    Hey ,

    Danke schon mal für die wertvollen Hinweise. Ich werden den Boden wohl mal an allen Seiten öffnen, um zu schauen wie weit der Schaden geht. Durch die Hitze der letzten Tage ist das auch schon sehr schön abgetrocknet.

    Habe jetzt mal versucht die alten Fugen mit dem multitool freizukratzen und neu zu verschliessen. Mal schauen ob das was hilft

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  • Wasser
  • Bodenaufbau
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