Hallo zusammen,
ich habe es endlich geschafft unsere alte rollende Bibliothek zu entkernen. Dabei haben sich mir ein paar Fragen gestellt, insbesondere was den Aufbau betrifft. Ich habe erst einmal alle Bücherregale ausgebaut und dabei festgestellt, dass die Halteschienen einfach in die Wände verschraubt wurden. Also Nietmuttern kannte man damals (2009) noch nicht oder war dem Hersteller zu aufwändig
Ich versuche immer noch raus zu finden, was das für ein Material ist, jedenfalls eine Art Sandwich, wobei die Decke stärker zu sein scheint als die Wände. Offensichtlich hat aber die Haltekraft ausgereicht die Bücherregale zu tragen ohne auszureißen. Sollte ich die Löcher generell schließen?
Beim Ausbau der Ausleihmöbel musste ich aber feststellen, dass unter dem aufgeklebten Linoleum der Boden aufgequollen und die Bodenplatte verrottet war. Ich hab daher mich erst einmal daran gemacht, die vermoderten Teile zu entfernen
Beim weiteren "Graben" musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass Isolierung drunter ist. Das hatte ich nicht so wirklich erwartet. Rechts an der Wand sieht man auch einen Winkel, mit dem wohl die Seitenwände aufgesetzt sind. Die sind auch leicht angerostet. Daher hab ich mich auch erst mal auf die Suche gemacht, um eine Eindringstelle zu identifizieren.
Dabei sind mir an den Außenkanten erstmals die "Fugen" an dem Winkel zum Boden aufgefallen. Könnte hier das Wasser durch ablaufen an der Seitenwand eingedrungen sein? Reicht es diese Fugen mit Sikaflex 522 nachzuziehen?
Was wäre eine vernünftig Bodensanierung? Den ganzen Boden rausreißen inkl. Isolierung? Abtrocken lassen und die offenen Stellen mit flüssigen Kunststoff ausgleichen?
Ursprünglicher Plan war eine Wasserfußbodenheizung einzubauen und die Rohre in den alten Boden einzufräsen. Dann einen Neuen Deckboden drauf, vielleicht Klick-Vinyl.
Ich bin für jeden Tipp dankbar
Grüße
Stefan