Außenküche ???

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  • Hallo Reisemobilfreunde,


    ich bin zwar neu in diesem Forum, aber nicht mehr ganz so neu an den
    schönsten Ecken diser Erde. Wer neugierig geworden ist, hier ein
    kurzer Hinweis: http://www.globedrivers.com.


    Nun aber ein konkrete Frage an das Forum:


    Für unser nächstes Fernreisemobil habe ich eine von außen zugängliche
    Küche geplant. Nicht nur bei der derzeitigen Hitze freut sich die
    Küchenchefin über ein bißchen frische Luft beim Kartoffelschälen und
    Brot backen. Es sollte ein (fast) vollwertiger Küchenblock mit Gas-
    und Wasserversorgung (natürlich von innen) und Abwasser (wie gehabt
    in den Abwassertank)werden, d.h. Kocher, Spüle und Arbeitsfläche,
    daneben die wichtigsten Kochutensilien und Kleinteile.


    Im unbenutzten Zustand soll das Ganze hinter einer Stauraumklappe in
    der Außenwand verschwinden, durch die man dann auch gleich an Tisch
    und Stühle kommt.


    Frage: Hat jemand von Euch schon jemand "so etwas" konstruiert oder
    bei einem "Kollegen" gesehen?? Wäre für alle sachdienlichen Hinweise
    sehr dankbar.


    mit freundlichen Globigrüßen


    Klaus-Peter (the Globedriver)

  • Schau mal bei den RAPIDO Wohnwagen. Die haben die Küche bei einem Modell hinter einer Außen-Klappe und können die Küche innen und außen benutzen.
    dm

  • Hallo Klaus-Peter,
    Beim Lesen Deines Anliegens kam mir als erstes in den Sinn, daß es u.U. schwierig ist, eine Küche innen wie außen zu nutzen, vor allem aufgrund der sehr unterschiedlichen Höhen. Wenn Dein Aufbau (z.B. Unimog) erst in ca. 1,2m anfängt. So etwas läßt sich m.E mit einem geländetaugl. Mobil nur realisieren mit doppelter Küche/kochstelle oder wolltest Du das ganze hydr. absenken?


    Übrigens: Ich habe ein wenig auf Deiner Seite rumgeschnuppert. Deine Vorstellungen gefallen mir ausgesprochen gut.
    Ich habe zwar eine andere Nutzung für mein Mobil in Spe angedacht, die Voraussetzungen dafür sind jedoch verwandt. Vielleicht kann ich noch mal von Deiner Erfahrung (2xbauen + Planung) profitieren.


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

  • Hallo, Reisemobiltüftler,


    Natürlich habt ihr recht mit der Höhe: Wenn man/frau auf die Leiter steigen muss, um in den Kochtopf zu schauen, wird das Meiste wohl anbrennen ... Im Ernst: ich dachte an einen völlig separaten Küchenblock für das Nötigste, ca. 1 bis 1,2m breit, ca. 40 cm hoch und ca. 60 cm tief (passt damit in das Raster der bewährten Expeditionskisten). Das Ganze sollte aus Einheit ausziehbar, ausklappbar oder sonstwie in die Arbeitshöhe gebracht werden. Die Herausforderung dabei ist tatsächlich die Höhe: Die Unterkante Stauraum beim geplanten Reisemobil liegt so bei 1,2m Höhe, Oberkante der ausgefahrenen Außenküche müsste bei 90-95 cm Höhe liegen. Mit den Maßen von oben (40cm) muss das gute Teil demnach um ca. 70 cm abgesenkt werden, nachdem es aus dem Stauraum ausgefahren ist. Dabei sollte das Teil im ausgefahrenen Zustand auch ausreichend stabil sein, um beim Steak klopfen oder Zwiebel schneiden nichht gleich zusammenzubrechen.


    Wie lässt sich so etwas realisieren??? Hydraulik?? Ist wohl aufwändig und teuer, ich denke es könnte eine Lösung mit Parallelabsenkung und ein paar Gasdruckfedern geben. Leider bin ich mechanisch aber ein ziemlicher Trottel, ich hab's eher mit den Elektronen :evil: Daher wäre ich für jeden Ratschlag dankbar.


    Herzliche Globigrüße
    Klaus-Peter

  • Hallo Globedriver


    Es wird sich sicher eine Lösung finden, nur sollte darüber gründlich nachgedacht werden.
    Ich könnte mir eine Lösung mit Schienen zum herrausziehen und Scheren zum herunterschwenken schon vorstellen.
    Das Ganze sollte aber eher klein gehalten werden, der Anschluß des Kochers kann in diesem Fall per Schlauch mit Schnellverschlusskupplung
    realisiert werden, ebenso die Frisch- und Abwassertechnik. Ich würde es aber für mich so bauen das es mobil wäre, aushängbar, um auch mal im Schatten zu kochen.


    Zum Schnitzelklopfen (Steaks werden meines Wissens nicht geklopft :lol: ) würde ich über einen Tisch nachdenken der separat von der Küche irgendwo, daneben am Rahmen befestigt wird.

  • Hallo Klaus-Peter,
    Das Hauptproblem dürfte nicht im Absenken der "Küche" liegen, sondern in der rüttelfesten Befestigung während der Fahrt.


    Ich könnte mir folgendes vorstellen:
    1. Du nimmst je Seite des Kastens ein Scherenscharnier (wie bei manchen PKW-Wagenhebern) zum Ablassen und Heben des Kastens und sorgst für eine feste Arretierung in hoher Stellung.
    oder
    2.Du nimmst 2 Gewindestangen mit je fest verschweißter Doppelmutter am Küchenblock, besorgst Dir 2 alte Scheibenwischermotoren und läßt die Küche elektr. hoch- und runterfahren mit Anfangs- und Endkontakten.


    Beides wäre relativ einfach zu realisieren.
    Punkt 2 wäre der bequemere und wahrscheinlich auch einfacher in der Herstellung. Du brachtest dann aber ca. 10 cm Platz oberhalb des Kastens für die 2 Motoren, die natürlich gleich schnell laufen sollten ansonsten würde der Platz für eine Handkurbel benötigt.


    Wie sich das ganze nach 10.000 km Piste verhält, vermag ich nicht so richtig zu beurteilen, Gummipuffer, stramme feste Arretierung wäre wahrscheinlich das mindeste, was vorzusehen wäre.


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

  • würde ich eine Variante wählen, die von innen und außen zugänglich ist.
    Könnte vielleicht so aussehen:
    eine große Stauraumklappe , die seitlich aufschwingt und sehr gut gedichtet ist. Ein komplettes Küchenpodest mit Unterbau, denn ich möchte ja überall dran stehen können( und ehrlich gesagt weis ich auch nicht wie du alles unterbringen willst: Backofen, kocher, gas?, arbeitsfläche,...Wasser und abwasser über Schnellkupplungen) Falls noch mehr Platz vorhanden wäre, würde ich auchgleich die nötigsten Küchenutensilien mit verstauen, sonst rennst du ja imer rein und raus.
    Das wäre z.B. dann ein Block mit 1,0x0,4x0,8- okay, die Klappe wäre groß: 1,0x0,8 :)
    Das Ganze auf vier breite Rollen und mit einem Schubladensystem versehen, so könnten die Rollen im Fahrzeug mittragen, und das Schubladensystem nur für die seitliche Sabilisierung dienen- natürlich innen nochmal sichern.
    Mit dem Schubladensystem nach draußen, und mittelseiner Seilwinde( mech. !) auf dem oden absetzen- hier könnte man auch mal ein paar Meter verfahren- vorausgesetzt der Untergrund läßt es zu und die Zuleitungen sind ausreichend.
    Das Ganze muss draußen natürlich gedreht werden, damit man auch an den Ofen kommt. Hier schlägt nichts aus, denn nur beim Ein- und Ausziehen wird das Schienensystem belastet. Du hast immer das meiste dabei und kannst je nach Wind und Untergrund auch mal etwas verfahren.
    Ganz so schnell wie bei einer Scherenkonstruktion ist man nicht, aber bei regen oder im unsicheren Gebiet läßt sich auch mal drinnen kochen.
    Grüße
    Markus

  • Kann mich nur wiederholen: Schaut euch den RAPIDO WOWA an. Dort wird der Küchenblock an einem Gestänge von innen nach außen geschwenkt. Die Außenklappe wird nach oben geschwenkt und ist gleichzeitig das Vordach.
    Und den Höhenunterschied kriegen die auch hin. Mit einer anderen Anlenkung ders Gestänges könnte ja auch dein Höhenunterschied hinzukriegen sein.
    Das ganze habe ich mir mal ausführlich betrachtet, da mich solche Ideen immer faszinieren. Das ganze sah ganz gut und auch recht praktikabel aus.
    Ihr / Du sollst ja nicht den Wohnwagen kaufen, sondern nur die Konstgruktion begutachten.


    dm

  • Hallo Leute,
    ich möchte euch ja nicht den Spaß verderben, aber haltet Ihr das ganze nicht für etwas zu aufwendig, fehleranfällig, schwer? Insbesondere wenn Ihr Pisten fahren wollt, würde ich das bedenken.


    Ich koche zwar auch sehr gerne draußen, aber das würde mir dann doch etwas zu weit gehen. Ein Unimog bietet schließlich auch nicht Platz und Zuladung bis zum abwinken.


    Meine Lösung sähe wie folgt aus:


    1. Ein guter, höhenverstellbarer Campingtisch (leicht, flexibel zu nutzen,...)


    2. Ein mobiler 2-3 flammiger Gaskocher der per Schraubverbindung an die bestehende Gasanlage angeschlossen werden kann.


    3. Eine Gute Außenlampe


    4. Evtl. ein Moskitonetz


    5. Wenn es umbedingt sein soll, ein ausklappbares Hackbrett (kann man auch Prima ein Schraubstock dran befestigen!)


    Ich weiß, das das vielleicht nicht umbedingt euer Weg ist. Ich wollte nur mal eine einfache Lösung vorschlagen!


    Viele Grüße
    Florian

  • Zitat von ellwood25


    2. Ein mobiler 2-3 flammiger Gaskocher der per Schraubverbindung an die bestehende Gasanlage angeschlossen werden kann.


    Florian


    Hallo Florian
    Schraubverbindung ???? Gas ????? Is nicht, mein Lieber, allenfalls eine
    Gassteckdose, den Wumms würde nicht einmal ein Unimog überstehen.

  • Hallo,


    tut mir leid, wenn ich mich ungenau ausgedückt habe.
    Ich verstehe die Verbindung, die man normalerweise von Schlauch zur Gasflasche hat, als Schraubverbindung (weil Sie ein Gewinde hat!). Sowas schwebte mir auch für Außen vor.
    In Kombination mit einem vernünftigen Hahn ist das doch in Ordnung oder?


    Ich habe das geschrieben, weil ich kein Vertrauen in Gassteckdosen besitze.


    Insbesondere draußen und nach Pistenfahrt ist die Aufnahme unter Umständen verdreckt. Kleine Lecks sind schwierig zu bemerken. Die Gasverschraubungen sind einfacher auf Verschmutzung zu kontrollieren!


    Natürlich sollte man bei jeder Gasinstallation nur zugelassenes Zeug verbauen und ggf. Experten um Rat fragen!


    Wie sind Eure Erfahrungen mit Gassteckdosen? Was sagt der TÜV dazu?


    Grüße
    Florian

  • Hallo Florian, hallo Alle
    Gassteckdosen, der zweiten Generation mit integriertem Absperrhahn,
    (dieser läßt sich erst dann öffnen wenn der Schlauchnippel ordnungsgemäß eingerastet ist) sind absolut sicher, vom DVGW anerkannt
    und zugelassen. Der TÜV muss sich bei Gasprüfungen an die Regeln des DVGW halten, ebenso wie alle Sachverständigen und Sachkundigen für
    Flüssiggas.
    Wenn außerhalb des Fahrzeugs, weit weg mit Gas manipulliert wird darf jeder machen was er auch verantworten kann, nur wenn eine Gasanlage
    zum Fahrzeug gehört das an dem Straßenverkehr teilnimmt und somit andere gefärden kann sind die Regeln des DVGW, Arbeitsblatt G 607, zwingend vorgeschrieben.
    Gegen Staub besitzen die Dinger eine Plastikkappe, jeder andere Verhüterli ist aber auch denkbar.


    Wenn Ihr diesbezüglich Fragen habt, wendet Euch an mich, ich bin so ein
    DVGW "Gasfuzzi" :lol:

  • hey,
    habe nioe gesagt dass ich es so mache- ne- ist nicht mein ding- aber so könnte eineLösung aussehen.
    ich selbst bin kein freund von klappen- auch nicht so vom kochen:)
    grüße
    markus

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