PU oder Styrofoam ist im Gegensatz zu GFK oder ALU eine....

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  • HalliHallo
    stehe nun vor der Fage nach der Außenhülle. PU oder Styrofoam ist wohl eine Galubensfrage, wenn ich euch alle so recht verstehe??? :roll:
    Für die aüßere Hülle wird denn GFK besser sein. Denke ich und werde es auch nehmen. :wink:
    Mit dem Boden Aufbau rätsel ich auch noch. AluRahmen ala Bimobil klingt stabil, aber Kältebrücken hab ich doch da immer ohne aufdopplung des Bodens?? :( Ein GFK-PU-Holzboden langt doch auch vollauf ???? Oder?


    Einige wirre Fragen, aber die tauchen nun mal so auf bei mir :)


    Ciao Markus

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    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • HalliHallo
    und danke schön für die Antwort. Die Ormocar Lösung hat mir auch sehr gut gefallen. Jedoch hätte ich bedenken, dass wenn einmal Wasser in die Bodenplatte eindringt, es keine Möglichkeit mehr hat wieder zu endweichen, wenn du eine GFK Schicht darauf laminierst.
    Hab so ein Problem bei meinem Kastenwagen. Wasser unter dem Bodenbelag - einmal im Jahr und wo her auch immer. Da darüber ein PVC / Linoleumboden liegt kann das Wasser nicht mehr weg und gammelt so vor sich hin . Schei...e :cry:
    Werde also den Ormocar-Boden nach oben offen lassen.


    Ciao Markus

  • Hallo,


    Markus hat schon recht mit dem Boden.
    1. Ormocar durchbohrt den Boden und steckt dann eine Schraube durch(ohne Dichtmasse) zum Befestigen am Rahmen oder Hilfsrahmen,
    2. alle anderen Durchführungen durch den Boden muessen 100 % dicht sein und bleiben,


    ich hab die dritte Kabine von Ormocar und mit dem "normalen" Boden noch keinen Aerger gehabt

  • HalliHallo
    gegen Feuchtigkeit von oben wäre eine Versiegelung des Holzes nicht schlecht. Da würde nicht mal ich ölen. Aber eben die von unten oder der Seite oder worher auch immer sollte wieder abtrocknen können.

    .





    ***

  • Wenn mich jetzt nicht alles täuscht ist Styrofoam ein geschlossenzellig geschäumtes Polystyrol. D.h., es hat die gleichen schlechten physikalischen Eingenschaften wie Styropor, vor allem, was die Wärmefestigkeit angeht.
    Mag sein, dass durch die Struktur ein paar Grad mehr gehen.


    Ebenso ist es mit der chemischen Beständigkeit schlecht bestellt: PS ist gegen viele GFK-Harze empfindlich und reagiert mit Auflösung.


    PU hingegen hat einen Temperaturbereich von -180 bis +100° und ist eben kein Thermoplast. Auch ist es chemisch sehr beständig und somit wesentlich besser für unsere Zwecke geeignet. Allerdings ist es mechanisch schlechter, es ist spröde. Aber auch härter, so dass für Untergeordnete Zwecke auch Iso-Dübel verwendet werden können (besser sind jedoch Nietmuttern, je nach Belastung). Die Härte sorgt auch für eine bessere Strukturstabilität und natürlich Druckfestigkeit, so dass es sich für Sandwichkonstruktionen anbietet.


    allerdings kann es auch Feuchtigkeit aufnehmen, was bei Styrofoam nicht der Fall ist. Für Einzelfälle (Feuchtraumbereich) kann deshalb letzteres die bessere Wahl sein, wenn dort Isolation überhaupt notwendig ist.


    Gruss,
    Dirk

    Gruss,
    Dirk
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    Es ist einfach, glücklich zu sein. Es ist nur schwer, einfach zu sein.

  • HalliHallo


    für unsere Zwecke geeignet. Allerdings ist es mechanisch schlechter, es ist spröde. Aber auch härter, so dass für Untergeordnete Zwecke auch Iso-Dübel verwendet werden können (besser sind jedoch Nietmuttern, je nach Belastung). Die Härte sorgt auch für eine bessere Strukturstabilität und natürlich


    Nietmuttern? in die GFK Innenwand??? :o in allerlei Blechle, da verwenden wir sie. Oder hab ich da was falsch kabbierd???


    Bin aber auf dem GFK/PU/GFK Kabinen-Tripp :D innen vielleicht auch Sperrholz. Gerade im Wohnbereich wohnlicher als die nackte-kalte GFK Wand. Im Bad vielleicht nicht...

    .





    ***


  • Hi,
    ich war geistig bei Alubeschichtung und Querbelastung. Aber du hast Recht, die meisten Sandwiche sind ja aus GFK, insofern war der Gedanke nicht so sinnvoll. Aber auch nicht ganz abwegig, je nach Belastungsrichtung! Wenn du z.B. "ein Bild" dranhängen willst könnte das schon gehen, senkrechter Zug ist allerdings nicht so gesund, da würde sich sowieso die Lamination lösen. ebenso untergeordnete Belastungen wie Lampen o.ä..


    Gruss,
    Dirk

    Gruss,
    Dirk
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  • HalliHallo
    was bleibt dann eigendlich zum befestigen? Kleben, oder? Holzeinbauten in die GFK Kabine allseits kleben. Ich werds so machen.
    Bimobil hinterlegt vorher AluBleche zum befestigen, bei Selberbauern aber zu aufwendig.

    .





    ***

  • Hi!
    Ich würde z.B. Aluwinkel innen ankleben, da du damit die Kraft auf eine grössere Fläche verteilst. Das Einpassen ist auch einfach, wenn du die zusammengebauten Möbel mit den Winkeln einsetzt und den Kleber (Sika o.ä.) über Nacht härten lässt.
    Wenn grössere Verformungen zu befürchten sind (thermisch, o.ä.) würde ich vielleicht noch Gummimetallelemente zwischenschalten, die gibt's ja in allen Härten und Ausführungen (z.B. Zylinderform mit Bolzen und Bohrung M6).
    Und ich würde drauf achten, dass das Laminat nicht auf Zug, sondern nur in der Laminatebene auf Schub beansprucht wird.


    Wenndu ein Fachwerk baust kannst du ja ein paar massive Punkte durch Einnietmuttern erstellen und den Rest untereinander verschrauben.


    Gruss,
    Dirk

    Gruss,
    Dirk
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  • HalliHallo
    wird eine GFK-PU-GFKoderSperrholz Kabine werden. Im Sperrholz könnte ich ja einfach anschauben. Nicht auf Zug aber eben auf verschub hält das. Im GFK würde ich vollflächig kleben

    .





    ***

  • HalliHallo


    stehe immer noch vor der unlösbaren Frage nach der Außenwand. GFK erscheint mir gut. Leicht, stabil und gut zum überlamminieren. Aber im Falle eines Remplers, delle ich mir die GFK-Wand ein, der PU-Schaum wird zusammengedrückt und die Außenwand schnappt im ungünstigem Fall wieder zurück. Was bleibt ist ein Hohlraum. Bei einer Aluaußenhaut delle ich die halt rein und sie bleibt verdellt, ohne Luftblase. Erscheint mir fast besser. Oder :?:

    .





    ***

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