Nun ist eine Parallel-Hubdach-Kabine schon keine ganz leichte Aufgabe. Vor allem, wenn man - wie ich - das erste Mal mit Karbon, Epoxidharz und Vakuumverfahren arbeitet.
Aber ich kann bis jetzt sagen: Es macht echt Spass !
Wichtig zu erwähnen: nachdem! ich in einem Bootcamp in Sebastians Werkstatt so gaaaaanz grob aufgesattelt wurde.
Und trotzdem hab ich mir noch Vieles anlesen müssen, Materialien erkundet, ausprobiert, Fehler gemacht ... und am Ende bekommt man dann doch mal fertige (kleine) Muster-Panele heraus und ist stolz wie Bolle !
Vor allem beeindruckt mich die Leichtigkeit und trotzdem Steifigkeit des Materials!
Das war auch der Grund, warum ich unbedingt mit Karbon bauen wollte ... und auch selbst bauen möchte - anstelle fertige Wände einfach zu kaufen und Lego zu spielen.
Nun ja, die ersten Experimente sind bereits ein Jahr her ... seitdem ist viel probiert, verworfen, Wissen angeeignet, Prozesse optimiert in der Fertigung.
Jetzt muss es losgehen !
Ich will bis Weihnachten eigentlich die Außenwände fertig haben. Sehr ambitioniert
.
Warum so viel Zeitstress ?
Weil ich das Glück habe, ein Verbundfaser-Forschungs-Institut mit seinem Know-How nutzen zu dürfen. Die können nicht nur umfassend fertiges Material testen (dynamische Lastspitzen, Rütteltests, UV- Klima-Tests, etc.), die können mir aus vielfältige Berechnungen liefern, um eine möglichst optimale Auslegung der Deckschichten (und deren Schicht-Aufbau) zu erreichen ← Optimal im Sinne von Offroad-Fähigkeit und Leichtigkeit der Kabine.
Also heißt es: ranklotzen !