Beiträge von Ronny

    Hallo,


    also ob Gel oder AGM dürfte fast egal sein. Ich hatte früher immer Gel, jetzt versuche ichs mit AGM.
    Es ist besser einen Laderegler zu nehmen anstatt zwei, bisher hatte ich immer die MPP Regler von Votronic, jetzt ist es das CTEK 250s dual geworden, weil es auch gleichzeitig die Aufbaubatterie mit Lichtmaschinenstrom vernünftig lädt.
    Solarzelle, hatte ich bisher immer Kyocera, nie Probleme, aber auch recht teuer. Wenn das Dach stabil ist und sich niecht verbiegt, dann kann man durchaus die billigen Varianten aus der Bucht probieren, die hier nur der Rahmen deutlich billiger ist.
    Hast Du mehrere Zellen, dann immer parallel schalten.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo,
    kleiner Dieseltank in der Absetzkabine ist kein Problem, aber vorher mit dem TÜV sprechen, denn evtl reicht ja auch ein Reservekanister aus.
    Ich hatte das damals in meiner Absetzkabine eine Webasto Standheizung, die natürlich auch Diesel gebraucht hat. Im Motorrad Zubehörhandel gibt es Kraftstoffkupplungen. Also hab ich in die Rücklaufleitung ein T-Stück eingebaut und an das freie Ende die eine Hälfte der Kupplung und die andere eben dann an den Kraftstoffschlauch der Webasto. Hat super funktioniert. Bei modernen Motoren sollte man die Rücklaufleitung nicht mehr anzapfen und statt dessen eine separate Tanksonde für die Standheizung in den Tank einbauen (Webasto Zubehör), das mit der Kupplung kann man aber dann trotzdem so machen.
    Nachteil: Standheizung (und Dieselkocher) funktionieren nur wenn die Kabine aufgesattelt ist, oder man besorgt sich nocht eine 2te Kupplung und sodass man auch einen Reservekanister anzapfen kann.


    Gruß,
    Ronny

    Hallo Ingo,
    wir haben unseren Bus mit Multiplex Platten innen verkleidet. Dann die Möbel eingebaut und mit der Innenverkleidung erklebt. Im Küchenbereich haben wir PVC in Riffelblechoptik and die Innenverkleidungsplatte geklebt, das war einfach. Schwieriger war im Bettbereich die Innenverkleidung (Multiplexplatte) mit Velourstoff zu bekleben. Wir haben zuerst die Wände und dann den Stoff mit Sprühkleber eingesprüht und dann aus der Mitte jeder Teilfläche heraus angefangen die Wände und Decken zu bekleben. Dort wo das Velour an Schränke sties und zu groß war habe ich es später mit einem Skalpell abgeschnitten. Das ist aber eine echte Fieselarbeit. Ging aber.


    Eigentlich müsste doch Lösungsmittelhaltiger Sprühkleber bzw Kontaktkleber am GFK halten?


    Grüße,
    Ronny

    Hallo Ralf,
    ich hab Deinen Beitrag erst jetzt gelesen.
    Normalerweise ist ja die Ladefläche bei einem PickUp mit 6 oder 8 Schrauben am Fahrzeugrahmen verschraubt. Willst Du zwischen Ladefläche und Wohnkabine wechseln, wird man sich in aller Regel ein System ausdenken mit dem der Wechsel leichter geht, als jedes Mal die 8 Schrauben raus und reinzudrehen. Also braucht ein Wechselsystem, das selbst mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt ist und hier kommt der TÜV ins Spiel.
    Ich habe selber schonmal soetwas gebaut, zuerst eine Wohnkabine als Festaufbau, statt der Ladefläche und einige Zeit später dann als Wechselaufbau. Den Zwischenrahmen habe ich selber geschweißt (ohne Schweißerausbildung und ohne Berechnungen). Auch die Wohnkabine habe ich selber gebaut. Vom TÜV wurde alles eingetragen. Wichtig ist, dass man vorher alles mit dem TÜV Prüfer abklärt, Vorsorge ist besser als ...


    Eine Wohnkiste, die Du nur in die Ladefläche stellst und mit Spanngurten oder Spannschlössern sicherst brauchen keine TÜV Abnahme. Kommt es auf Grund dieser Ladung zu irgendwelchen Schäden (Unfall) dann ist es möglich, dass die Versicherung sich quer stellt. Ist das ganze TÜV abgenommen, dann hast Du mit sowas keine Sorgen.


    Bei weiteren Fragen, einfach melden.
    Gruß,
    Ronny

    Hallo Rudi,
    der Wohnort ist nicht mehr München, sondern ca. 50km westlich von MUC.
    Ein PickUp wird es nicht mehr sondern ein Festaufbau, das Aufstelldach vermutlich mit Stoffwänden, vermutlich auf einem LR 130 SingleCab Chassis.


    Gruß,
    Ronny

    Hallo,
    bei uns steckt die Planung eines neuen Reisefahrezugs noch in den Kinderschuhen, aber ich habe dennoch schon einige Fragen. Vermutlich wird das Basisfahrzeug ein Lanfrover auf dem eine Kabine mit Aufstelldach aufgebaut werden soll. Die Kabine selbst soll aus GFK-Sandwichplatten gebaut werden. Die Kantenleisten würde ich jedoch gern aus gekanteten Riffelblech Winkel machen. Sinn ist der, dass man dann eine etwas interessantere Optik hat und evtl auch etwas maehr Schutz im Stoßbereich/Kantenbereich. Hat jemand sowetwas schonmal realisiert?


    Vielen Dank für die Antworten,
    Gruß,
    Ronny

    Hallo hoffi70,
    recht großes Gefährt was Ihr da baut.
    Hast Du Detailfotos von den Türprofilen, die Ihr verwendet, oder verwendet ihr fertige Türen aus dem Handel?


    Kompliment und Grüße,
    Ronny

    Hallo Thomas130,
    schöne Kabine baust Du da. Schweißt Du das Alu selber? Ich habe bis jetzt nur Stahl zusammengebrutzelt. Hab das nie professionell gelernt, aber geht so. Ich plane auch gerade an einer Kabine für einen 130er hab aber bis jetzt noch keine Erfahrung mit Aluschweißen. Was braucht man da denn für ein Gerät und kann man das Schweißen von Alu mit etwas Übung lernen.


    Weiter so,
    Ronny

    Hallo Clerk,
    ich hab die Stihl Seilwinde mal im Wald ausprobiert, die geht echt gut.


    Wenn ich das richtig sehe, dann soll Deine Kabine auch voll wintertauglich sein. Daher verstehe ich nicht ganz den Aufbau mit Alugerüst. Dadurch bekommst Du ja schon einges an Fläche wo die Isolierung dünner ist. Sicher ist Deine Kosntruktion extrem stabil, aber braucht es soviel Stabilität. Ich plane auch einen 130er SC Aufbau, werde aber wohl mit GFK Sandwich bauen, da es schneller geht und die Isolierung glaichmässig ist. Ausserdem kann ich kein Alu schweißen, habs auch noch nie versucht, Stahl kann ich. Ich wage auch zu bezweifeln, dass die Alukonstruktion leichter ist als GfK.
    Noch eine Frage zu Deinem Wasserwärmetauscher: Meinst Du der TD4 Motor bringt genug Abwärme um im Winter die Fahrerkabine zu heizen und das Wasser zu erwärmen?
    Wegen dem Kocher kannn ich Dir nur nahe legen diesen vorher zu Testen. Wir hatten den auch mal und im Sommer roch das ganze Auto nach Spiritus, weil immer Spiritus aus dem Kocher gedampft ist. Ausserdem war er in der Leistung bei weitem nicht so gut zu regeln und die Töpfie sind unten immer schwarz geworden.


    Gruß,
    Ronny

    Hallo Clerk,
    schönes Projekt planst Du da.
    Bezüglich leichtem Generator habe ich mir auch schon einige Gedanken gemacht. Wir campen auch im Winter und genau in dieser Jahreszeit bringt halt die Solarzelle am Dach nicht so viel um den Stromverbreuch zu decken (Standheizung, Kühlschrank, Licht). Dazu kommt eine möglcihe Nutzbarkeit des Stromaggregats bei -30°. Sicher hast Du mit dem Hatz Diesel mit den besten Klainstdiesel, aber das Gewicht und die Einsetzbarkeit bei extremer Kälte machen mir Bedenken. Meine Lösung sieht derzeit einen Kettensägenmotor vor und einen Brushlessmotor aus dem Modellbau als Generator, oder eine kleime Lichmaschine. Meine Stihl springt immer an, egal wie lange sie stand und wie kalt es ist und ich käme mit dem Gewicht deutlich unter 10kg. Bezüglich Lärm müsste man natürlich das ganze irgendwie kapseln und mit einem vernünftigen Auspuff versehen.


    Gruß,
    Ronny

    Hallo,
    hat schonmal jemand eine Hubdachkabine mit Seitenwänden aus Stoff/LKW Plane gebaut, wobei die Stoffwände isoliert sind. Ich stelle mir das so vor, dass man zwischen 2 LKW Planen eine Lage Fleece oder etwas ähnliches macht. Für Reisen im Sommer könnte man diese isolierte Zeltwand durch ein leichteres Gewebe austauschen.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo mowagman,
    ich habe mir 2001 eine Wohnkabine gebaut, mit 2 Sitzen in der Wohnkabine. Das war zunächst ein Festaufbau, den ich 2002 zum Wechselaufbau umgebaut habe. Mit der Eintragung als Wechselaufbau waren die beiden Sitze hinten nicht mehr möglich. Nach den Verschärfungen bei den Vorschriften für Rückhaltesysteme geht da vermutlich garnichts.


    Gruß,
    Ronny

    Hallo michaela,
    im Sommer kein Problem, im Winter wenn die Starterbattierie eh schon mit der Kälte zu kämpfen hat und dann eine Nacht die Webasto Heizung pro Stunde ca. 1,5A zieht, dann kann es ein, dass der Motor sich am nächsten Morgen nicht mehr starten lässt.
    Aber ausprobieren kann man es ja.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo michaela,
    wir haben in unserem Ducato Bus eine Webasto AirTop 3500. Das ist auch eine reine Luftheizung. Bei uns ist die Heizung im Kleiderschrank verbaut und trotzdem haben wir sie in der Nacht nur im Notfall an. Die Heizung ist nicht das laute, sondern die Luft, die durch die Schläuche ströhmt.
    Für den Caddy würde die kleinste Webasto vollkommen ausreichen, denn so eine Heizung muß auch von Zeit zu Zeit Vollgas laufen, sonst verkokt sie. Unterm Caddy ist sicher noch Platz, die AirTop 2000 ist recht klein.
    Allerdings braucht ihr dann unbedingt eine separate Batterie, die Starterbatterie würd ich nicht für die Heizung nehmen, da diese zu schnell leer wird.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo Jonson,
    das wichtigste bei einem Holzhaus ist der konstruktive Holzschutz und das erreicht man nur mit einem weiten Dachüberstand. Bei Naturstammhäusern beträgt der Dachüberstand am Giebel in der Regel 1,8m und an der Traufe 1,5m.
    Wobei bei einem Häuschen dieser Größe es nicht stört, es alle 1-2Jahre neu zu streichen/lasieren/ölen. Ansonsten wird das Holz sehr schnell grau.


    Wenn Du das Häuschen aussen farblich lasierst, dann kannst auch auf eine 2-schalige Bauweise gehen, das wird etwas leichter und Du kannst es gut isolieren, musst aber auf eine Dampfbremse achten. Ausserdem könntest Du die Elektroleitungen "Unterputz" legen.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo Wolfgang,
    wenn Du das mit den Nieten machst, dann musst Du die ja später wieder entfernen, oder Du nimmst Wasserdichte Nieten und spachtelst die dann über.
    Wenn die GFK Leisten nicht verwunden sind, dann sehe ich eigentlich mit dem "nur ins Kleberbett drücken" kein Problem, insbesondere da Sika ja eine sehr hohe Haftkraft hat.
    Alternativ würde ich auf jeden Schenkel der Leiste eine Dachlatte legen und dann Spanngurte um die ganze Kabine.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo Rainer,
    stimmt, Du hast Recht.


    gbmuc,
    ich hab ja einen FIAT Ducato Kastenwagen mit 3,7m Radstand. Der Rahmenaufbau ist zu vergleichen mit dem der Sprinter Kastenwagens. Letztes Jahr hab ich mal auf einem Weg gewendet und bin mit dem rechten Vorderrad in den Strassengraben. Wir hatten aber soviel Gewicht auf der Hinterachse, dass das Auto nicht in den Graben ist, sondern auf nur noch 3 Beinen stand. Dabei hat nicht geknarzt oder sonst was.
    Auch hat unser Bus den Islandurlaub 2006 gut überstanden, genauso wie diverse Militärstrassen in Italien.
    Was diese Auto allerdings nicht aushalten, sind permanente Pistenfahrten und Dünenausflüge.


    Grüße,
    Ronny

    Hallo Christopher,
    den 4,6Tonner gibts aber nicht als Allrad wegen der unterschiedlichen Reifengröße (und damit leicht unterschiedlichen Drehzahlen) auf Vorder- und Hinterachse.


    Man kann das mit dem Sprinterrahmen auch leicht testen:
    1. Holzplatte auf den nackten Rahmen Schrauben
    2. mit ein Vorderrad und das gegenüberliegenden Hinterrad mit 20cm dickem Holzklotz unterbauen
    3. Wasserkanister oder anderes schweres Zeugs auf der Holzplatte verteilen, bis die 1500kg Zuladung erreicht sind.


    Verwindet sich hierbei die Holzplatte nennenswert, sollte man verstärken.


    Gruß,
    Ronny