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  2. Jan-aus-EF

Beiträge von Jan-aus-EF

  • Befestigung CFK-Wohnkabine auf Sprinter Fahrgestellt

    • Jan-aus-EF
    • 9. März 2026 um 12:06

    Hallo Peter,

    du hast also von vorn nach hinten diese Kunststoff-Alu-"Brücke" durchgehend - wie von mir eingezeichnet (weil es in den Radkastenausschnitten auch "schwarz" ist, nehme ich an, die gehen durch bis hinten) ?

    Die Rahmen verwinden sich wirklich sehr wenig, aber etwas eben doch (wenn man im Gelände kein geeigneter Standplatz zu bekommen ist). Vor allem: ich plane ja eine Schuhschachtel als Kabine - also zwei bewegliche Boxen, Daher darf es sich möglichst gar nicht verwinden und zudem fehlt die Steifigkeit der geschlossenen 6-seitigen Kabine für eine Gegenkraft beim Verwinden. (Ich versuch das abzufangen über eine Art "Ringanker" oben am Rand der Seitenwände der unteren Box ... aber ob das reicht :/) -- Daher lieber etwas Spielraum geben nach unten, zum Rahmen.

    Die Befestigung im Sandwich möchte ich eben OHNE Alu und Kunststoff realisieren, nur mit "Karbon-Modulen". Da ich dort aber kein Gewinde reinbekomme und selbst RampaMuffen (Einsetzmuttern) mir zu fraglich erscheinen, würde ich einfach gern durchschrauben. (dann hält Mutter und Schraube definitiv (versehen mit dem blauen "Fixierkleber" Loctite) und ich muss mich nur um die Ableitung der Kräfte kümmern. Dafür ist Karbon aber genau gemacht, da hab ich schon Module zum Test gebaut und werde das noch weiter austüfteln.

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Jan-aus-EF
    • 9. März 2026 um 11:55

    Ich habe mal (falls das Sinn macht?) noch einen Plattenwärmetauscher kurz vor dem Entnehmen eingebracht - aber noch nicht "angeschlossen".

    Idee dahinter ist: wenn ich nur kurz warmes Wasser benötige, mach ich lieber schnell die Heizung an und erzeuge diese geringe Menge "live", anstelle immer den ganzen Boiler warm vorzuhalten. Hierzu fehlen mir aber echte Erfahrungswerte (wie lange bleiben die Warm, bei Innenraum ca. 15-20° ? Wie viel Energie (Diesel) geht flöten für das tägliche Warmhalten (im Stand, in Übergangszeit, wenn Heizung noch nicht laufen müsste)). Wir haben unsere Boiler in früheren Campern bislang nie wirklich in Betrieb gehabt - daher mein Unwissen.


    Picco ich habe gleich mal die PPT mit angehangen, das sollte es hoffentlich einfacher machen für dich - für die Korrektur ? Vielen Dank !

    Dateien

    Heizkonzept_Wasserheizung.pptx.zip 44,11 kB – 9 Downloads
  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Jan-aus-EF
    • 7. März 2026 um 20:17

    Ohh. Naja. Ich hab’s wirklich versucht, zu verstehen Picco 😩


    Sebastian: ich hab einfach versucht Piccos Vorschlag umzusetzen - warten wir mal auf seine Skizze. Der Hinweis mit dem Ablass an tiefster Stelle muss noch in die Grafik. Danke.
    Was die Rückschlagventile betrifft, bin ich anderen Schemata gefolgt - u.a. Wallas.

    Riesigen Dank an dieser Stelle an Picco !!

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Jan-aus-EF
    • 6. März 2026 um 16:28

    Hallo Picco Bild ist nachträglich eingefügt. Sorry. Zu schnell auf Senden gedrückt.

  • Befestigung CFK-Wohnkabine auf Sprinter Fahrgestellt

    • Jan-aus-EF
    • 6. März 2026 um 16:27

    Ich möchte mir noch mal euren Rat holen.


    ich beabsichtige eine Wohnkabine aus CFK (GFK - nur mit Kohlefaser-Decklagen) auf dem Fahrgestellt zu montieren. Dazu würde ich Silent-Blöcke verwenden, wie es auch Martin im Explorer NFK-Aufbau gemacht hat:

    (verlinken kann ich das nicht, da es aus dem Mitglieder-Video-Bereich des Explorers ist. Ich hoffe, dieser Ausschnitt verletzt nicht das Copyright, wenn ich hiermit erwähne, dass das Video vom Explorer Magazin stammt)


    Ich habe 10 Aufnahmepunkte (5 je Träger), von denen die vorderen Beiden fest montiert sind (weil Wandanschluss an Fahrerhaus), und die hinteren 2x4 jeweils mit diesen "schwingenden" Fixierungen.


    Alle diese Fixpunkte sind schön hinter/unter Möbeln zu verstecken - können somit ganz einfach durchgeschaut werden - durch den Kabinenboden (leichte Vertiefung wird im Boden vorgesehen - entsprechende Verstärkungen ebenfalls.
    Nur der vordere, auf Fahrerseite befindliche, Fixpunkt ist genau in der Dusche. (hier blau dargestellt)


    Frage: wie löse ich das wassergesichert - und auch wartungsfreundlich ??

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Jan-aus-EF
    • 6. März 2026 um 13:37
    Zitat von Picco

    Die gewählten Farben sind für mich als Installationsfachmann etwas verwirrend :/, bei uns wird Kaltwasser grün gestrichelt, Warmwasser rot strichpunktiert, Heizungsvorlauf rot durchgezogen, Heizungsrücklauf blau gestrichelt usw gemacht, aber nach einschalten einer weiteren Hirnzelle hab auch ich begriffen was Du meinst. :saint:

    Ich habs mal versucht, farblich korrekt darzustellen. Hoffe, so ist es halbwegs korrekt.

    Zitat von Picco

    Ausdehnungsgefäss Wasserseite: Nimm das so nah wie möglich an den Kaltwasseranschluss des Boilers, mit Rückschlagventil zwischen Boiler und Pumpe sowie ein weiteres Ausdehnungsgefäss nahe der Pumpe. Bei nur einem Gefäss darfst Du kein Rückschlagventil einbauen da sonst entweder die Ausdehnung des erwärmten Wassers im Boiler in Richtung Ausdehnungsgefäss drückt (=teilweise warmes Kaltwasser) oder die Pumpe das Gefäss nicht zum Ausgleich des Volumenstromes nutzen kann.

    Ich habe zwei Ausdehnungsgefäße eingebaut:

    • direkt hinter dem Boiler (danach kommt dann direkt ein Rückschlagventil (offen in Richtung Boiler))
    • direkt nach (oder lieber vor?) der Pumpe, die vor dem Wassertank hängt (davor kommt direkt ein Rückschlagventil). ← so richtig ?
    Zitat von Picco

    Motoreinbindung: Warum nicht einen Plattenwärmetauscher zwischen Dieselheizung und Boiler einbauen? Man könnte sogar auf diesen verzichten...mit der Gefahr dass der Motor Schaden nimmt wenn in der Kabine ein Leck ist. Vorteile: Du kannst jeden für Wasserheizung brauchbaren Boiler nehmen und Du kannst den Motor vorwärmen, indem Du eine zusätzliche Pumpe einbaust. Wenn Du den Plattenwärmetauscher in den Rücklauf vor der Dieselheizung einbaust und die Konvektoren nicht im Hauptstrom der Heizung eingebaut werden )Abzweig, Thermostatventil, Rückfluss in den Hauptstrom oder in einen eigenen Rücklauf) wäre hydraulisch geregelt dass erst das Warmwasser, dann der Raum und zum Schluss mit der Restleistung der Motor erwärmt werden könnte.

    Plattenwärmetauscher ist eingebaut (im Bild), direkt am Rücklauf zur Heizung.

    Konvektoren sind parallel verbaut (nicht im Hauptstrom der Heizung).

    Auch die Fußbodenheizung sollte ein ThermostatVentil bekommen wie Konvektoren? (hab mal eines eingezeichnet) → damit könnte man doch sicher (vorausgesetzt, man hat Leitungen, die 100° aushalten) das Glykol auch in voller Hitze in den Innenraum/Fußboden leiten - der Mischer regelt es auf xx ° runter ?

    "zusätzliche Pumpe" → du meinst im Kreislauf der Motorwärme ? Habs mal im Rücklauf eingezeichnet ?


    Zitat

    Du kannst jeden für Wasserheizung brauchbaren Boiler nehmen

    → heißt: der braucht keinerlei Intelligenz oder Elektronik, nur eben die zwei Kreisläufe (Dieselheizung (DH) = Glykol + Wasserkreislauf) ? Somit würde aber bei 6h Autofahrt die ganze Zeit der Boiler befeuert - braucht es dort dann nicht Überdruckventile oder Sicherheitsventil (entweder im Boiler oder davor im Kreislauf) ?

    Zitat

    ... wäre hydraulisch geregelt dass erst das Warmwasser, dann der Raum und zum Schluss mit der Restleistung der Motor erwärmt werden könnte.

    Hört sich sehr fein und noch einfach als Gesamtlösung an. DANKE <3


    Wenn ich das nun alles richtig verstehe, würde die extra Pumpe im Motorkühlkreislauf quasi folgende Szenarien darstellen
    (vorausgesetzt, die Pumpe geht bei laufendem Motor autom. an)

    Im Fahren:

    Winter: Motor heizt Boiler, Konvektoren, Fußboden (weil Ventile auf "offen" sind)

    Sommer: Motor heizt nur Boiler, weil Ventile Konvektoren/Fußboden abriegeln

    Im Stand:

    Pumpe Kühlkreislauf ist aus (default): Innenraum wird warm über DH, aber nicht unnötig der Motor mit erwärmt

    Pumpe Kühlkreislauf wird manuell angeschaltet: Motor wird über DH erwärmt


    Welche KW-Leistung sollte die Heizung haben?
    (für eine 5cm Sandwich-Kabine 3x2x2m) ... damit sie:

    • auch den Motor bei -10/-20 ° warm bekommt,
    • im Sommer (nur Boiler-Erwärmungs-Betrieb) nicht ständig an/aus taktet und unnötig Strom frist,
    • im Herbst morgens einmal Boiler heizt, dann tagsüber Fußboden (ohne Konvektoren)) leicht anwärmt,
    • im skandinavischen Winter Boiler + Konvektoren + Fußboden warm hält


    Und noch eine Frage zum Nachdenken: ich würde gern komplett ohne Wasserboiler bauen - nur mit Durchlauferhitzer. Dafür gibt es auch mittlerweile gute Systeme. (Allerdings könnte man dann die Energie des Motors nicht wirklich nutzen - oder nur beim Fahren ^^)

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Jan-aus-EF
    • 5. März 2026 um 18:43

    Ich häng mich hier mal rein, obgleich der Chat schon recht alt ist. Aber mein System soll ähnlich werden:

    • vordergründig wassergeführtes System - und Konvektoren (Wärmetauscher) für die Übertragung an die Luft
    • Boiler für Warmwasser - idealerweise über Motor oder Diesel geheizt
    • Einbindung Kühlkreislauf Motor für Boiler
    • Dieselheizung zur sonstigen Wärmeerzeugung - z.B. die AUTOTERM FLOW 5D ?
    • evtl. noch Fußbodenheizung


    Das System soll wie abgebildet mit der D-Heizung den Boiler erwärmen - dazu gibt es einen Glykol-Kreislauf. Darin hängen dann die Konvektoren für warme Luft im Raum. Irgendwie soll da noch die Fußbodenheizung dran - aber hier müsste ja eine geringere Temperatur eingeleitet werden ← wie ?


    Irgendwie soll hier noch die Motorwärme mit dazu, um den Boiler während der Fahrt schon (ohne Extra D-Heizung anzuschmeißen) zu erwärmen ← wie ?


    Ansonsten ist noch die Frage (vermutlich insbesondere an Picco :love:), was im derzeitigen Schema noch fehlt bzw. falsch oder verbesserungswürdig ist.

    Als Geräte hatte ich überlegt:

    • die AUTOTERM FLOW 5D als Basis gedacht: sie kann mit 5KW viel zu viel Leistung bringen (eine Wallas Viking ist mir zu teuer ;(), reicht dafür auch, um den Motor mit zu erwärmen - im winterlichen Skandinavien. (dieser Kreislauf ist (noch) nicht dargestellt)
    • es gibt von Autoterm auch "regelbare Heißluft-Gebläse-Tauscher" - die würden dann die Wärme aus dem Glykol an die Luft übertragen; find ich besser, weil damit der Glykolkreislauf generell heiß bleiben kann - und man bei wenig Heizbedarf einfach die Konvektoren-Lüfter abschaltet (wenn ich das richtig verstanden habe :/)
    • Boiler ist fraglich, weil ich nicht weiß, wie ich zwei Zugänge realisiere (Motorwärme und Heizung) - mir reichen in jedem Fall 5 Liter.
    • naja, und einen Druckminderer, Sicherheitsventil, und sowas ist auch noch nicht dargestellt (falls benötigt)


    Soweit meine bisherigen Überlegungen. Wo muss ich optimieren/ändern ?


    Danke für die Rückmeldungen von euch.

    Jan

  • Aufstelldach in gewölbes Sandwichdach integriert (außen/innen bündig)

    • Jan-aus-EF
    • 3. März 2026 um 22:44

    Ohh. Bis -6 grad ist schon mal eine gute Hausnummer. Und nur mit 2kW. Gut zu wissen.
    Da komm ich glatt ins überlegen, ob ich wirklich feste Wände brauche ??? :/

    Ich habe noch nicht angefangen.
    Und ja, die vordere Wand würde nicht mit fahren. Die würde von innen unten hochgeklappt werden. Damit kann ich bei der eingefahrenen Höhe des fahrerhauses bleiben. Das ist mir wichtig.
    Also ein kleiner Kälte-Nässe-Kompromiss.

  • Aufstelldach in gewölbes Sandwichdach integriert (außen/innen bündig)

    • Jan-aus-EF
    • 2. März 2026 um 17:13

    Hallo,


    nein, ich habe das noch nicht so umgesetzt. Ich bin noch in der Planung - und nun doch wieder zu einem festen Hubdach - also mit sich parallel zu den unteren Wänden nach oben auffahrende Wände. Also quasi eine Hutschachtel.

    Damit ist es im Winter wärmer ... wenngleich schwieriger und sehr viel schwerer :(


    Wie ist deine Erfahrung im Winter - bei 0° oder gar -10° ?? Wart ihr da schon mal unterwegs mit den Stoffwänden ?

    Irgendwie denke ich mir, dass das zwar warm zu bekommen ist, aber eben dauern Heizleistung benötigt oder ?


    LG

    Jan

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 10. Februar 2026 um 22:33

    Grüße nach Halle (oder Malaga?)

    Ganz so dolle will ich es ja eben mi Hr treiben. Deshalb diskutieren wir ja hier verschiedene Ansätze.
    Nun wurde es im letzten Versuch ja weniger „klippidi-klappidi-klipklapp“ …

    Das gefällt mir auch viel besser.

    Danke Picco, für deine super einfache aber wirkungsvolle Idee!

    Auch eine einfache Schraubzwinge würde ja eine sehr wirkungsvolle und schnelle Arretierung erlauben.
    Mann muss nur eben auf die einfachen Sachen immer erst wieder stoßen.

    Dafür ist dieses Forum wunderbar.

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 6. Februar 2026 um 16:03

    Ich habe noch mal ein wenig skizziert und probiert ... um möglichst wenig (schwere) bewegliche Teile im Fahrzeug zu haben. Zu heftig sind doch unsere Kurse und Wege, die wir oftmals zurücklegen mit dem Auto.

    Es kam ein leicht gewandelter Grundriss dabei heraus (hier von der Beifahrerseite in Fahrtrichtung):


    ... folgendes Funktionsprinzip:

    die beiden blauen Türen schwenken jeweils links anschlagend auf; dahinter sind jeweils (mitschwingende) Kleiderstangen / Handtuchhalter - sodass der tote Raum dort für Textilien genutzt wird = leicht und auch leicht beweglich mit der Tür


    die Arbeitsplatte klappt rechtsanschlagend auf den vorderen Küchenblock auf (dort ist die Spüle drin und darunter der Kühli)


    Sind alle drei Klappen weggeklappt, kann man ins Fahrhaus durchsteigen oder ins Bad (blaue Markierung = Badtür). Es ist also im großen Korpus hinter dem Fahrersitz - die Tür ist rechtsanschlagend und verschließt gleichzeitig den Durchstieg - abends. (dann wäre das Bad offen, aber von vorn durch die anderen Türen ja nicht zu sehen).

    Auch an dieser Tür hier befindet sich wieder (im Vorbereich, also dem Gang zum Durchstieg) eine mitschwingende Kleiderstange - die beim Öffnen des Bades ins Fahrerhaus mit reinklappt - sodass dort dann die Jacken abends/beim ins Bad gehen direkt zwischen den beiden Sitzen hängen.

    Der Gang zum Durchstieg ist 43 cm breit, schräg sitzend, aber parallellaufend, sodass der Durchstieg selbst eine Breite von 45 cm hat; und eine Höhe von ca. 1,20 m.


    Für noch mehr genutzte Tot-Fläche kommt ein Regal ins Bad:

    A) beim Kochen normal als Hochschrank nutzbar - Tür nach links öffnend

    B) für Dusche/WC wird er über normale SchubkästenAuszüge (an der Decke hängend) vorgeschoben auf die Küchenzeile


    Damit hab ich exakt nur ein größeres (schwereres) bewegliches Bauteil - den Hochschrank im Bad. Und trotzdem sehr viel toten Gehweg- und Bad-Raum genutzt.


    Ich hoffe, man kann es mit den ersten Skizzen halbwegs erkennen, wie ich mir das vorstelle.

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 6. Februar 2026 um 11:06

    Danke dir mrmomba !!

    Die Gedanken sind alle richtig. Doch bei mir ist es genau anders herum. Ich möchte den Korpus eben während der Fart im Zustand "offen" arretieren. Damit der Hund während der Fahrt doch mal hin-und-her laufen kann. (was tut man nicht alles für die Vierbeiner)

    Den Korpus gänzlich zu lösen und frei beweglich zu haben im Stand ist eine prima Idee. Das ist tatsächlich eine gute AlltagsLösung.

    Es müsste also eine formschlüssige Arretierung irgendwo seitlich an einer anderen Wand stattfinden - was nun (weil frei beweglich) natürlich noch mal andere Überlegungen zulässt, wie und wo man es arretiert. Zum Beispiel könnte man es auf die Fahrerseite, zw. festem Küchenkopus und der Sitzbank "klemmen" und mit diesen Bolzen arretieren. (muss ich noch mal den Grundriss leicht anpassen, um das passend zu bekommen)

    Danke jedenfalls für diesen Gedanken ! :thumbup:

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 4. Februar 2026 um 16:25

    Danke, Danke.

    langsam nimmt das Fahrt auf.

    Danke Gabriel und Anton für die Skizze !!

    Gabriel: genau so sieht meine aktuelle gedankliche Lösung auch aus. vielleicht ohne Klavierband - dafür längere Scharniere, die gleichzeitig noch etwas mehr Hebel auffangen (wobei durch die Länge des Klavierbandes dies auch gegeben sein müsste). Ich muss mir einfach mal ein ordentliches im Fachmarkt bestellen, und sehen, ob das sehr wenig Spiel hat (die Baumarktteile gehen dafür nicht).


    Anton: ich habe das mal im 3D Programm skizziert, damit es sauber wird. So Winkel täuschen leider recht schnell. Aber ja: weniger tote Fläche wäre gut. Ich habe aber schon das Optimum erreicht - zumindest nach meinen bisherigen Versuchen, das ganze hin-und-her zu schieben, den Radius zu vergrößern, etc. (Es ist dann immer an eine Ecke nicht mehr passend: z.B. Durchstieg muss noch erreichbar sein, AusgangsTür seitlich (hier unten, links neben dem Eck-Korpus (mit Kühlschrank)) wird dann immer irgendwie zu eng.

    (bitte vergrößern)

    ... und zu deiner Frage: "Was ist denn eigentlich in dem hohen Schrank links in der Ecke? Muss das so?" → das ist der einzige Hochschrank, wo Kleider/Jacken/usw. rein kommen.


    holger4x4 Der Platz hinter der runden Seitenwand ist auch genutzt - in Teilen. Dort steht das WC schon halb herausschauend, somit reden wir über sehr wenig ungenutzte Fläche (hier über die blau markierten Striche angedeutet). Und ja, ich bin ganz bei dir: ich baue lieber einen viereckigen Kasten, als einen mit verschiedenen Radien (Korpus und Schubfächer) =O ... bisher komme ich nur auf keine brauchbare Idee - die ausreichend Stabilität im Fahrzustand (in beiden Lagen - geschlossen und offen) ermöglicht.
    Auch die Idee, beide Korpus (Kühlschrank in der Ecke unten + den besagten im Durchstieg mittig) als EINEN zu bauen, und den Eckkorpus (Kühlschrank) drehbar zu machen, würde nur noch weniger Stauraum erzeugen (denn dann bräuchte es dort ebenfalls eine Rundung, hinten) und es würde noch mehr Gewicht während der Fahrt zu stabilisieren sein.


    Letztlich ärgert mich der ungenutzte Stauraum nur unwesentlich, denn ich habe bereits tote Fläche (einen Durchstieg) - die ich wenigstens stückweise wieder befülle - durch diese komplizierte Sache hier ;)

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 4. Februar 2026 um 08:35

    Wieder gute weitere Ideen.
    Einen komplett frei beweglichen Würfel sehe ich vor allem schwierig zu arretieren. In beiden Positionen. Deshalb hatte ich an etwas halbwegs statisch befestigtes gedacht - dann muss die zusätzliche Arretierung nur etwas der Kräfte abfangen.
    Oder gibt es Überlegungen, wie man so einen Würfel befestigt bekommt? In der Nische zum Durchstieg und auch vor der Eingangstür (rechts).


    derMartin danke für deine Recherche und Idee. Mir sind jedoch zwei wackelige Korpus zu viel. (In der Ecke soll der Kühli rein - also auch ordentlich Gewicht!)


    Gabriel so ähnlich hätte ich auch gedacht. Einfach einen Bolzen ganz durch alle drei FächerEbenen ziehen und fertig. Deine Idee, mit nach unten gefedert, damit es zu bleibt, ist sehr gut.
    Ich hatte anders herum gedacht: Feder drückt es auf: die aufklappende Tischplatte öffnet, gibt den Bolzen somit frei, Korpus ist beweglich. Tischplatte zu: der oben leicht überstehende Bolzen wird nach unten gedrückt.

    Nur im offenen Zustand (Korpus rausgeklappt) würde dann eine Arretierung fehlen. Also müsste hier eine Selbstarretierung für den Bolzen her. Vielleicht ein kleines Plättchen, was einfach darüber schiebt (und ihn unten hält) oder so?

    Dann wäre alles mit ein, zwei Handgriffen erledigt. Dann wird es auch genutzt. Da bin ich ganz bei holger4x4 .


    Danke.

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 3. Februar 2026 um 11:28

    Danke für eure Anregungen. Es sind ein paar gute Überlegungen dabei.

    Die "Küchen-Auszug-Schwenkarme" hab ich noch mal intensiv bedacht, scheiden aber aus, da ich diese nicht arretiert bekomme (in beiden Positionen). Klassische Schwenkarme könnte man sicher arretieren (wie das Schwenktischbein der Esstische für Camper), aber sind mir zu viel Höhenverlust von Staufläche zu Staufläche.

    Um platzsparend (zwischen den Stauböden) zu sein denke ich über eine 10er Stange über die gesamte Höhe des Korpus nach; darauf steckt jeweils eine 10cm hohe Hülse, woran zwei Hochkant-Streben angeschweißt sind, woran wiederum seitlich zwei Wände des Schubkastens befestigt sind. Das müsste ausreichend Stabilität bringen und weiterhin sehr leichtgängig drehbar sein (aufliegend auf zwei Kontermuttern).

    Die Stange selbst müsste oben und unten einfach in Boden und ArbeitsplattenÜberstand vom Eckkorpus eingeklemmt werden, idealerweise ist dort auch jeweils eine Hülse, die Abrieb verhindert. Oder sie bekommt an beiden Enden einen Platte angeschweißt, sodass ich sie verschrauben kann.


    So in etwa stelle ich mir das vor:


    Weiterhin problematisch: Arretierung in beiden Positionen ??


    woifi wie meinst du das:

    Zitat

    ich würde das auch auf einer Rolle fahrend lösen mit Einrast- und Arretiermöglichkeit in geschlossenem Zustand

    komplett frei beweglich halte ich für zu wage - bei starken Schwankungen im Gelände.


    Anton ein Haustürband ist auch eine gute Idee, doch sind mir die Bolzen durchaus zu kurz, um die ca. 50cm auskragenden Schubkästen dann noch zu halten (bei Wellblechpiste) → aber die Idee hab ich oben weiterentwickelt: eine Hülse und daran dann anflanschende Stützelemente.


    derMartin ich bin sehr gespannt auf deine Skizze. Ich hab so etwas ähnliches schon gesehen in einem CamperVideo, allerdings kommt dann ein Eckschrank-Element nach vorn und dann zur Seite. Ich habe allerdings einen Korpus ohne diese zusätzliche verdeckte Ecke. (Zumal mein Eckkorpus rechts davon keine 180° Front mit der Front des zu drehenden Korpus bildet)

  • ein Küchenschrank-Element zum Drehen (als Durchgang ins Fahrerhaus)

    • Jan-aus-EF
    • 2. Februar 2026 um 16:04

    Hallo liebe Gemeinde,


    ich brauch mal bitte wieder ein wenig eurer guten Ratschläge und Ideen.

    Ich möchte möglichst viel Stauraum haben - dadurch Laufwege-Fläche minimieren. Da man zum Fahrerhaus nur selten durchsteigt, würde ich hier gern einen Block (Küchenarbeitshöhe) hinstellen, und seitlich an einem Drehscharnier öffnen - sodass es vor den Kabineneingang klappt (beides brauche ich nicht zeitgleich).

    Idealerweise sind innerhalb des Korpusse noch Auszüge (vermutlich dann drehend an der selben Achse wie der Korpus befestigt). Wenn ich von Korpus spreche: dieser ist vielleicht gar nicht nötig, sondern nur 2-3 "Schubladen" (seitlich aufdrehend - wie in einem Eckküchenmodul), die sauber vorn abschließende Fronten haben - den Korpus bräuchte es dann nicht ?


    Hier sieht man das Element (blauer Korpus) "geschlossen" (also vor dem FahrerhausDurchstieg):


    und hier aufgeklappt (nun steht es teilweise vor der Eingangstür in die Kabine):


    Fragen:

    • welches Scharnier würde für die Drehung in Frage kommen ?
      • ein Klavierband wäre sicher die einfachste Lösung - aber würden diese ein Gewicht von Schubladen für Küchenutensilien und Teller, etc. halten ??
      • eine Art GewindeStange, auf der mit "Unterlegscheiben" (oder großen Tellern) und doppelten, gekonterten Schrauben dann jede Schublade einzeln aufliegt und drehbar ist
    • wie arretiere ich diesen Korpus (oder noch schwieriger: die drei Einzelschubläden) in "geschlossen" und "offen" Zustand ?
      • ich denke hier über Bolzen nach, irgendwie. ...
        • für "geschlossen": eine noch auf den Korpus runterklappende Tischplatte könnte jeweils Stifte an deren Unterseite haben → diese drücken jeweils einen weiteren Stift im Korpus direkt in die Bodenplatte der Kabine. Solange die Küchenplatte im Gelände nicht hochspringt, würde alles sauber am Boden (unten) und durch die Tischplatte (oben) arretiert sein
        • und "offen" ?? wie würde hier eine Arretierung möglich werden ?


    Bin gespannt auf Eure möglichst technisch einfachen Lösungsvorschläge. Danke schon mal.

  • Steinfurnier Küchenarbeitsplatte

    • Jan-aus-EF
    • 15. Dezember 2025 um 22:09

    Hallo Jonas, bin gespannt was du weiter berichtest. mich interessiert dies wirklich brennend, da ich derzeit auch diese Überlegung im Kopf habe - nur mit der Planung noch lange nicht so weit bin, schon Innen-Raum-Tests zu veranstalten.


    Ich freu mich auf weitere Verarbeitungs- und spätere Praxistauglichkeits-Tipps !


    LG

    Jan

  • „Open-Source“-Bauelemente für Expeditionsmobile?

    • Jan-aus-EF
    • 15. Dezember 2025 um 21:54

    Hallo Arne, ich finde deine Idee sehr gut - und kenne es auch aus dem Softwareumfeld.

    Ich bin da ganz bei Abweg: dafür ist im Grunde die "Wissensbasis" da. Doch auch mir - ebenfalls noch Anfänger z.B. im Sandwichbau - fehlt da sehr viel Basis-Info.

    Also bemüht man Stunde für Stunde das Forum selbst, überliest unzählige Artikel, um daraus Ideen und Do´s und Dont´s abzuleiten. Das kostet enorm Zeit, bringt allerdings auch eine gewisse Fachkenntnis und damit Entscheidungsbasis für sein eigenes Projekt mit sich - so sehr ich es hasse, diese unzähligen Artikel immer zu lesen (Ich bin lesefaul ||). Aber es hilft (also danke an alle Forumsschreiberlies :thumbup:)


    In vielen Bereichen ist die Wissensbasis auch gut gefüllt, beim Sandwichbau selbst leider (noch) nicht.

    Aber hey, lass uns beide doch hier mit gutem Beispiel unseren Teil dazu beitragen. Ich starte zum Beispiel aktuell auch im Sandwichbau. Eine Kabine für ein Sprinter Fahrgestell. Aus Karbon allerdings - aber das ist im Wesentlichen das Selbe vorgehen. Den ersten Wissenseintrag - "ein Basiskurs zum Sandwichbau selbst" - findest du hier.


    Ein weiterer Aspekt scheint mir auch die fehlende Expertise in den 3D-Planungstools. Das ist nicht jedermanns Sache. Wenn man es erstmal verstanden hat und anwenden kann eine super Sache. Aber bis dahin ... da planen lieben viele mit dem Bleistift auf Papier, gleich im Kopf, oder in Word & Co.
    Auch deshalb sind Konstruktions-Bibliotheken, wie du sie dir vorstellst, nur schwer aufzubauen. Aber auch hier sind einfache Handskizzen, Fotos fertiger Produktdetails und kurze Erklärungstexte dazu auch gern willkommen - würde ich sagen. (Vielleicht denkt nur jeder Experte hier: die anderen wissen das besser, also starte ich lieber keinen Wissenseintrag? ;))

  • Sandwichplatten selbst herstellen (aus Karbon)

    • Jan-aus-EF
    • 15. Dezember 2025 um 13:04

    Stufe II - Profile bauen - als Verstärkung diverser Bauteile


    Profile, in jedweder Form, sind super sinnvoll, um mehr Steifigkeit in bestimmte Baugruppen oder Bereiche einer Platte zu bekommen.

    Ich verwende diese vor allem an folgenden Stellen:

    • in der Bodenplatte (als Querträger und Ersatz für einen Zwischenrahmen)
    • an Ecken, wo Fenster, Türen, Panoramaklappen, Aufstelldächer ... und sonstige große Öffnungen entstehen sollen
    • an Punktlasten, wo z.B. Gasdruckfedern oder Scharniere große Lasten auf einer geringen Fläche aufnehmen (sofern dies nicht mittig in einer planen Fläche der Fall ist - was über Inlays zu realisieren wäre)


    Die Vorgehensweise ist dem normalen Sandwich–Plattenbau quasi identisch. Die Unterschiede möchte ich anhand eines L-Profils mit Kern-Verstärkung skizzieren:

    Anforderung: Für die Bodenplatte möchte ich ein Vierkant als Verstärkung (Prävention des Durchbiegens) einbringen. Gleichzeitig möchte ich dort eine Lippe anbringen, die die Befestigung der ganzen Kabine am Fahrzeuggestell ermöglicht. Üblicherweise verwenden die Aufbauhersteller hier Alu-Flachstäbe oder L-Profile. Beides ist sehr schwer, biegt sich stark durch und hat vor allem sehr hohe Ausdehnungskoeffizienten (was Karbon und PU-Schaum kaum haben).

    Diese Nachteile kann ich umgehen, indem wir Karbon-Vierkant-Profile (mit L-Lippe) selbst herstellen.

    Aufbau (Allgemein)

    Wie im Bild oben zu sehen, hat dieses L-Profil mit PU-Kern eine sehr dicke Schicht von Karbon. Diese entsteht durch sehr viele Lagen Gewebe/Gelege) = ca. 10-12 Lagen = ca. 0,5 - 1,0 cm Dicke (je nach Dicke der Karbonfasermatten (200g bis zu 800g gibt es zu kaufen)).


    Mein Aufbau:

    2x Karbon-Gewebe (200g/m2) + 10-12x Karbon-Gelege (uni-directional - die Fasern entlang der langen Seite des Trägers ausgerichtet für bestmögliche Zugsteifigkeit) umwickeln den Kern vollständig und laufen dann als Lippe zu einer Seite (im Bild links), um das L-Profil zu erzeugen.


    Formenbau:

    Um eine solch stabile und vor allem hochfeste Endform zu erzeugen ist mir (und meinem Mentor Sebastian) ein Vakuum nicht ausreichend, daher wird eine Form gebaut und in dieser Form das Endprodukt eingepresst und somit sehr stark komprimiert, sodass alle Lagen bestmöglich zu einer Einheit verschmelzen. (die einzelnen Lagen kann man oben im Bild an der Schnittkante nicht mehr erkennen)

    Tipps für den Formenbau:

    • es braucht unzählige Schraubzwingen !
    • es braucht eine sehr stabile Form = entsprechende Materialdicke/-steifigkeit (sodass nach dem Festspannen mit Schraubzwingen keine Beulen und Dellen im Formwerkstoff durch den enormen Druck entstehen)
    • die Form muss vormontiert, dann wieder gelöst werden können
    • sie muss "variabel" sein, um die Kabon-Gewebe gut und knitterfrei einlegen zu können, den Kern noch gut einschieben zu können und dennoch am Ende genügend Druck über die Schraubzwingen erzielen zu können → Tipp: an mindestens zwei Seiten der Form variable Elemente verwenden, die nur über die Schraubzwingen Druck erzeugen; aber das Einlegen des Karbon erleichtern.
    • Berechnung der exakte Dimension von Kern + Karbon-Lagen-Gesamtdicke ist nötig für exakten Druckaufbau am Ende


    Meine Form waren simple Holzreste, nicht all zu dick, dafür hier und da doppelt genommen.


    Ich habe zunächst ein L-gebaut und beide Elemente fix verschraubt (= Rückseite des L-Profils - gegenüber des eigentlichen "L").
    Für das eigentliche "L" des Profils habe ich einen Block aus verschiedenen Reststücken zusammengeschraubt - um die exakte Höhe zu erhalten und vor allem ausreichend Steifigkeit in die spätere Druckrichtung.

    Dann kamen oben (an der Unterseite des "L") noch zwei Holzplatten drauf - nur über die Schraubzwingen fixiert. Hier im Bild steht das L also auf dem Kopf.


    Karbonmaterial vorbereiten

    Zunächst werden - wie im normalen Vakuumieren auch - alle benötigten Materialien wieder zugeschnitten (exakte Längenberechnung und vor allem Faserausrichtung sind hier wichtig zu berücksichtigen)

    Wie oben geschrieben habe ich ca. 10 Lagen Karbon-Gelege verwendet (wo also alle Fasern nur in eine Richtung laufen)

    Dazu zwei Lagen Gewebe (ein wie Stoff gewebtes Material, wo im 90° Winkel die Fasern gegenläufig verwebt werden) ← diese kommen ganz außen hin (um die Karbon-Gelege während der Verarbeitung besser zu fixieren - oder für schönere Optik, wer das am Ende sichtbar lassen möchte)

    Wichtig: Für Karbon-Gelege: Faserrichtung beachten: Fasern sollten immer entlang der Zugrichtung verlaufen. Bei einer sich durchbiegenden Boden-Verstärkung also direkt entlang der Länge des Profils.


    1. Epoxieren

    • Vakuumfolie kommt als Arbeitsunterlage direkt nach unten auf den Tisch.
    • darauf eine Lage Vlies, darauf eine Lage Lochfolie
    • darauf ein Lage Abreißgewebe (ein spezielles Material, was auch sehr leicht vom Epoxy später zu trennen ist, aber eine raue Struktur auf der Oberfläche hinterlässt ← sehr wichtig für späteres Weiterverkleben des Profils in den eigentlichen Sandwichboden)
    • Dann die Karbonlagen (Wichtig: die Gewebe zuerst (weil außen), dann die ganzen Lagen Gelege)


    2. in Form bringen

    Diese ganzen Schichten dann in einem Stück auf die offene Form legen und überall stückweise eindrücken, dann die dritte Seite mit der Pressform schließen und schon leicht fixieren.

    Dann den Kern einlegen - und mit gaaaaanz viel Epoxy volllaufen lassen, sodass alle Lücken und möglichen Luftbläschen möglichst gut ersetzt werden.

    Dann die vierte Seite der Form schließen - und anpressen.

    Schrittweise alle Schraubzwingen ringsherum anziehen - so fest es geht. (Meine geringe Erfahrung zeigt, hier kann man kaum zu doll verzwingen - bei gleichmäßigem Druck von allen Seiten kann auch der Kern kaum in seiner Offenporigkeit zu stark komprimiert werden)

    Die ganze Form so drehen, dass das überschüssige Harz entweichen kann - daher hab ich meine auf den Kopf gestellt, sodass es am "L" entweichen kann; an den Randenden sowieso. ← Vakuumfolie unterlegen, um keine Sauerei auf dem Tisch oder Boden später zu haben

    Tipp:

    • Vakuumfolie ausreichend groß dimensionieren, damit auch keine Schraubzwinge oder Holzform-Enden daran festkleben
    • die Lochfolie, Vlies und Abreißgewebe möglichst ohne Falten - vor allem an den Überständen auslegen - das erleichert später das "Abreißen"/ Trennen
    • man braucht sehr viel Harz. Epoxy geht hier sehr viel drauf - nicht zu vergleiche mit normalen 2-lagigen Sandwichplatten


    Diese Form nun bei Zimmertemperatur ca. 2 Tage stehen lassen. Danach ist das Epoxy vollständig ausgehärtet und die Form kann stückweise zurückgebaut werden.

    Hierbei kann man feststellen, dass vor allem an den überlappenden Kanten ein Entfernen der Materialien nicht so leicht ist; und auch auf den glatten Karbonflächen das Fließ, Lochfolie, Abreißgewebe sehr gut haften und nur mit ganzer Kraft zu entfernen sind. (Je schwerer, desto besser ist der Verbund verdichtet worden - so mein Eindruck)


    (Hier sieht man schön, wie "gut" die Lochfolie am Karbon/Epoxy haftet ... und beim Ablösen komplett ausfranst. nervig, dafür aber guter Verbund der Materialien)

    Am Ende hält man ein stark ausgefranstes Bauteil in der Hand, welches man ringsum noch auf Maß sägen kann, dann etwas die Kanten entkraten (normales Schleifpapier) und fertige ist ein sau stabiles Werkstück.


    (Man sieht hier noch die Fransen am Rand - vom Laminieren)


    (hier sieht man schön die matte Oberfläche des Werkstücks - diese entsteht durch das Abreißgewebe)

    Meines wiegt gerade mal 1,8kg (bei einer Länge von ca. 1m und 5x5 Außenmaße des "Würfels" und einer Schenkellänge des "L" von ebenfalls 5cm. (bei 10-12 Lagen Karbon á 200-300g/m2) → das wäre ca. 4kg pro QuerTräger ... bei mir mit 5 Trägern sind das nicht einmal 20kg.


    Zur Steifigkeit: Wenn ich diesen Träger nur an beiden Enden auflege, biegt er sich bei einer kurzzeitigen Lastspitze von ca. 100kg um max. 4mm durch.

    Nimmt man nun ein Gesamt-Kabinengewicht von max. 400kg an, bei 5 (allerdings fast doppelt so langen) Trägern, sollte man somit eine enorm hohe Biegefestigkeit damit erreichen.


    Ich bin zufrieden.:love:

  • Aufstelldach in gewölbes Sandwichdach integriert (außen/innen bündig)

    • Jan-aus-EF
    • 25. November 2025 um 16:51

    Man könnte auch in diese stabilisierenden Platten gleich eine Sicht-Öffnung mit integrieren. Das bleibt immer noch genügend stabil.

    So kann man wenigsten schauen, woher ein Geräusch kommt / Gefahr droht oder nicht.

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