Beiträge von Krabbe
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Moin,
wie kommst Du auf Heizen mit Strom? Das kannst Du im Wohnmobil vergessen, wenn es autark sein soll. Dann bleibt als Alternative zum Gas Diesel. Wobei Dieselheizungen u. a. wartungsintensiver sind und Teillstbetrieb nicht so sehr mögen (und dann auch mehr Strom brauchen, als Gasheizungen).
Bei den gasfreien Ausbauten bleibt dann nur noch die Wahl bei der Energiequelle beim Kochen. Möglich wären auch Diesel (würde ich von abraten), Spiritus oder Strom (dann meist Induktionskochfeld).
Ich selber setze zum Heizen und Kochen auf Gas. Für mich die problemloseste Energie dafür.
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Oder es wird wieder umgemeldet auf LKW geschl. Kasten.
Dann ist man auch wieder raus mit der Gasabnahme.
Das ist ein Trugschluss. Die Fahrzeugart ist völlig egal. Ist im Fahrzeug eine Gasanlage verbaut, so muss sie auch den gültigen Regeln entsprechen und geprüft sein.
Siehe §60 StVZO.
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Ja, die Gerüche während der Fahrt im Fahrzeug sind etwas anderes. Entweder durch schwappendes Wasser im Tank, wodurch immer wieder Luft durch die Rohre ins Fahrzeug gedrückt wird, oder Unterdruck durch geöffnete Fenster innerhalb der Kabine, wodurch ebenfalls die Luft aus dem Grauwassertank gezogen werden kann.
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Ich tendiere daher immer dazu die Be-/Entlüftung höher zu legen und um den Nachbarn keine Geruchsbelästigung zuzumuten auch noch einen Geruchsfilter in die Leitung einzubauen.
Und dann stehst Du neben einem Fahrzeug mit meiner Höhe, und die Grauwassertankentlüftung ist neben meinem Alkovenfenster…
Wobei es aus der Grauwassertankentlüftung meist relativ wenig Geruch gibt, denn riechen kann es ja nur, wenn Luft aus dem Tank gedrückt wird. Also dann, wenn gerade Wasser reinfließt, oder wenn das Wasser schon so lange drin ist, dass es gasen würde.
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Eine Grauwassertankentlüftung nach unten funktioniert problemlos. Hab ich auch.
Und wenn Du die am Tank oben ziemlich mittig ansetzt und einen kleinen Bogen nach oben machst, dann kommt auch eigentlich nichts beim Anfahren oder Bremsen raus.
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Darüber, wie Normen und andere Vorschriften entstehen, könnte ich (aus eigener Erfahrung) Seitenweise schreiben. In Normengremien kommen Vertreter verschiedener Interessengruppen zusammen und dann kommt es häufig zu Kompromissen. Und manchmal muss man für spezielle Anwendungsfälle Ausnahmen zulassen, auch wenn diese nicht das generell gewünschte Schutzniveau haben.
Die Regelung für Kastenwagen ist nun so eine Ausnahme. Die Gründe sind mehrschichtig und sind auch im zeitlichen Verlauf zu sehen.
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Den Prüfer möchte ich sehen der mir nachweist wieviel Querschnitt das Lüftungsgitter tatsächlich hat.
Sorry aber das ist doch alles Korintenka....
Was möchtest Du mir damit sagen? Du hast hier die Frage nach dem Normeninhalt gestellt. Und die habe ich Die korrekt beantwortet. Wenn Dir die Antwort nicht gefällt, dann kann ich nichts dafür.
Und Du kannst natürlich versuchen irgendeinen Prüfer zu finden, der Dir eine nicht zulässige Anlage abnimmt. Vergiss aber bitte nicht, dass Du zukünftig alle zwei Jahre zur Gasprüfung musst und Du dann jedes mal wieder einen Prüfer brauchst, der ein Auge zudrückt. -
Habe aktuell dieses Thema mit dem Sachverständigen der die Eintragung vornimmt abgeklärt. Die Kleinflaschenregelung kommt aus dem Bootsbau und kann zu zu 100 % auch bei unseren Fahrzeugen angewandt werden.
Nun, ich bin auch Sachkundiger für Flüssiggasanlagen und habe die aktuelle Norm hier vorliegen. Und in der Norm steht das drin, was ich oben geschrieben habe,
Flüssiggasanlagen in Booten unterliegen einem anderen Regelwerk. Die Regelung mit den Kleinflaschenanlagen und den Entlüftungsschläuchen war in Fahrzeugen ursprünglich nur für die Campinggaz-Flaschen zulässig und für deren besondere Einbausituation in einigen Campingbussen vorgesehen.
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ein kleineres Loch würde ich einfach bevorzugen weil es nicht soviel Spritzwasser "einsammelt".
Spritzwasserprobleme habe ich bei der Gaskastenentlüftung noch nie gehabt.
Habe ich keinen so großen Kreislochbohrer und für ein Loch extra einen kaufen ... naja.
So wird es dann wohl auf zwei Löcher mit 50qcm hinauslaufen.
Der Ausschnitt muss ja auch nicht rund sein. Du kannst Ihn auch aufteilen in 1x 50 qcm im Boden und 50 qcm im oberen Bereich des Gaskastens nach draußen („Querlüftung“).
Du musst auch garnicht durch den Boden. Es geht auch unmittelbar über dem Boden durch die Seitenwand. (hatte ich im Krabbavan 1 mittels Lüftungsgitter in der Tür vom Gaskasten. - Dafür natürlich den Boden des Gaskastens etwas angehoben.
Muss die tatsächliche Öffnung 100qcm sein oder kann ich über die Löcher ein Lochblech mit Isektenschutz machen ? Dadurch wir der Durchfluss natürlich verringert.
Im letzten Satz hast Du Dir die Antwort ja schon selber gegeben. Natürlich ist der freie Lüftungsquerschnitt gemeint. Wenn Du ein Lüftungsgitter drüber machst, muss der Ausschnitt natürlich entsprechend größer sein.
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In der Wissensdatenbank habe ich nichts passendes gefunden. Ich würde ihn ja fragen, aber er ist ja in letzter Zeit eher selten hier.
In letzter Zeit schau ich eigentlich fast jeden Tag hier rein. Ich muss halt nicht zu allem was schreiben.
Und in dem Beitrag in der Wissensbasis steht es drin. Unter Ausnahme für Gaskästen in Kastenwagenausbauten.
Das ist auch noch der aktuelle Stand. Ist also nur bei Kastenwagenausbauten zulässig. Oder genauer gesagt, bei Fahrzeugen, bei denen ein Karosserieausschnitt am typgenehmigten Basisfahrzeug erforderlich wäre.
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Die Abgasrohre kannst Du nicht rechtwinklig biegen. Du brauchst schon den Radius, der sich ergibt, wenn Du es von Hand locker um die Ecke legst.
Hast Du mal ein Bild von der Einbausituation?
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gibt es ein Bild dazu?
Früher hat man das mit Sand gefüllt (damit das Rohr beim Biegen nicht zusammenfällt) und dann gebogen.
Für den Radius kannst du eine Schablone aus Holz machenDas „Rohr“ sind zwei ineinanderliegende Wellschläuche aus Alu. Da wäre mit Sand füllen oder mit Schablone führend wenig zielführend.
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Ich bekomme es nicht mehr zusammen, ich glaube es waren eigentlich Flexmodule und die waren verklebt. (Jeweils eins?)
Er hat diese Lösung für dich als super empfunden und auch passend dargelegt. Ich empfinde seine Lösung auch als super.
Ja, es waren flexible Module, aufgeklebt.
Die auf den Seiten hatte er insbesondere für den Winterbetrieb, auf dem Dach hatte er auch noch Module.
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Würde die Solarzellen auf der richtigen Seite mehr wie flach auf dem Dach bringen.
Ja, aber nur, wenn Du den Maximalertrag übers Jahr siehts.
Meine Theorie bzw. meine Ansicht zu Solar auf dem Wohnmobil:
Zumindest im Sommerhalbjahr sind der Maximalertrag bzw. irgendwelche Überlegungen über den optimalen Winkel zur Sonne eigentlich unnötig, denn es geht uns ja garnicht darum den (theoretisch) maximalen Ertrag unserer Solaranlage zu erreichen. Denn um immer genug Strom zu haben, muss man eine Solaranlage im Wohnmobil so dimensionieren, dass sie auch bei bedecktem Himmel oder sogar leichtem Regen über den Tag hinweg genug Ertrag bringt. Und dann haben wir diffuse und indirekte Einstrahlung, bei der die Module idealerweise flach auf dem Dach liegen, um dann das Maximale aufnehmen zu können.
Bei klarem Himmel mit direkter Sonneneinstrahlung würde ein aufgestelltes Modul zwar mehr Ertrag bringen, brauchen wie aber nicht, weil unsere (für schlechte Tage optimierte) Solaranlage dann eh genug Ertrag bringt und wir die Batterien eh sehr früh wieder komplett voll haben und die überschüssige Energie nicht nutzen können.
Bei einer stationären Anlage (mit Einspeisung) sieht die Sache etwas anders aus, da wir da ja den gesamten Ertrag „verwerten“ können. Wobei ja in der Praxis auch da ein Ost-West Dach oft besser ist als eine theoretisch optimale Südausrichtung, weil dann die Eigenverbrauchsquote meist höher ist.
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Ich hatte da immer Streifen von Antirutschgummi zur Ladungssicherung drunter, +-6mm dick.
Ich hatte die Absetzkabine beim Krabbavan1 auch auf Antirutschmatte stehen.
Vorteil davon: Die sind für den Zweck vorgesehen und haben definierte rutschhemmende Eigenschaften.
Denn insbesondere, wenn die Kabine Ladung sein soll, müssen ja auch die Vorgaben für die Ladungssicherung erfüllt werden, wobei die Antirutschmatte schon ein gutes Stück hilft. Wenn sie auch noch lange nicht alles an Kräften aufnehmen kann.
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Wie war das schon wieder: Hobby macht erst richtig Spass wenn man es übertreibt...

Sehr schick. Einen richtigen Achsmessstand hätte ich auch gerne. 360 CHF waren gut angelegt, denke ich. Waren da die Drehteller auch schon mit bei?
Ich habe mir letztens erst wieder mit einem Schnurrgerüst geholfen, beim Fahrwerk justieren.
Weil ich es kann...

Ja, ein sehr valides Argument. Das kenne ich, das nutze ich auch öfter.
Aber Urs, vorsicht, die Einrichtung einer Werkstatt kann selber zum Hobby werden. Ich spreche da aus Erfahrung. 😀 -
Du kannst ja auch Schlösser tauschen mit einer Klappe die selten gebraucht wird.
Nein, klappt leider nicht, da es ja ein Schloss für die Tür ist.
Noch hat es nur Aussetzer und funktioniert dann irgendwann wieder.
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Einen zusätzlichen Griff innen zum ziehen habe ich auch.
Ok, der wurde in den ersten Jahren vermutlich nicht so wirklich verwendet, womit das erste Push-Lock geschädigt wurde.Seit dem sollte der Griff aber genutzt werden.
Nun werde ich hier erst mal in Frankreich eine. Campinghändler suchen, bevor das derzeit verbaute ganz den Geist aufgibt.