Ahoi,
So sehr ich das Forum mag, aber wir müssen uns doch bei unseren Bauten auch mal auf die rechtlichen Grundlagen verständigen können. Hier handelt die Werkstatt / der Prüfer nun einmal entsprechend, alle Empfehlungen, "sich eine andere Werkstatt zu suchen", mögen zwar im Ergebnis hier zielführend sein, weil vielleicht der nächste Prüfer aus Zeitmangel nicht in den Aufbau schaut,
Eigentlich seh ich das genauso (wie man auf Seite 1 des Threads ja auch lesen kann). Wir wissen alle nicht was im Fahrzeug ist und was nicht. Vertäfelung ist für den einen die schrecklichen Nut- und Federbretter, für andere schon eine Pressspanplatte (wie sie im ehemaligen Ducato meines Vaters ab Werk an den Wänden war).
Genauso wissen wir natürlich auch nicht was genau die Werkstatt jetzt gesagt hat (und was der Prüfer gesagt hat). Bei einem, abgesehen von Wandverkleidung, leeren Postkoffer passt aber die Aussage "der muss zum Wohnmobil umgeschlüsselt werden" schon nicht, da fehlt ja wesentlich Ausstattung. Das ist was mich zur Empfehlung des Werkstattwechsels bewogen hat.
Selbst wenn jetzt die Verkleidung entfernt würde müsste der Wagen dann eigentlich über eine Waage geschoben werden, wird er dann ja vermutlich leichter sein als es in den Papieren steht, da die Post-Einbauten ja offensichtlich raus sind.
Die Sachverständigen sind zunehmend genervt von den Basteleien seit der Coronazeit, in sofern überracht mich das nicht weiter.
Ehemaliger Arbeitskollege kam Ende 2020 auf mich zu (für den Ausbau eines kurzen flachen Transit) und hat nach Tipps gefragt, hab mich ausführlich mit ihm unterhalten. Zum Ende des Gesprächs als ich auf die für WoMo-Zulassung erforderlichen Einbauten hingewiesen hab kam die Antwort "Wohnmobilzulassung ist kein Problem, ich hab einen Freund beim TÜV". War für mich dann der moment ab dem ich den Kontakt wieder auf's berufliche Beschränkt hab...
Gruß
Sven