Beiträge von Holzwurm

    Guten Morgen, Alex,
    natürlich kanns Du den B2B-Regler auf Gel oder AGM einstellen. Nach meiner Erfahrung mit dem Gerät (und ich habe "nur" 160 Ah AGM) wird die Batterie sehr schnell nachgeladen. Jedenfalls hatte ich (und ich habe eine 172l Kompressor-Kühlbox) auch nach drei Tagen Standzeit noch keine Barreriesorgen.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Joy,
    genau Deine Gedanken hatte ich auch seit Jahren zum Thema E-Book (immer wenn ich die dreißíg/vierzig Bücher für den Urlaub einpacke habe ich mir gesagt: was wäre der Platz herrlich für andere Dinge - auch wenn ich Bücher liebe). Im März habe ich mir den Sony-Reader gekauft. Gründe: Ich will nur lesen, keine Musik mit dem Gerät hören oder Kaffee kochen oder Wäsche waschen. Der Sony-Reader stellt die Seiten per I-Ink her, ist also nicht ständig in Betrieb, was ihn als Stromverbraucher unschlagbar macht. Die I-Ink ist auch im Sonnenschein zu lesen, was man von keinem der anderen Geräte mit BILDSCHIRM sagen kann. Mit 250gramm ist er außerdem ein Leichtgewicht. Auch auf den Touchscreen habe ich verzichtet. weil ich "noch " meine Finger gebrauchen kann und die Schmierereien (mein Navi/Radio hat Touchscreen) finde ich auch nicht so anregend. Der in Deutschland tatsächlich hohe Preis für die elektronischen Bücher ist der deutschen Buchpreisbindung geschuldet und wird sich sicher erst in einigen Jahren der Realität anpassen. Das Herunterladen der Dateien ist nicht sonderlich kompliziert.
    Mag gut sein, dass sich Geräte wie das iPad oder der Kindle DX durchsetzen, aber wer nicht seine Technikbegeisterung bedienen möchte, sondern einfach nur lesen, ist mit dem Sony besser bedient. Meine Frau und ich sind mit der Lesbarkeit hoch zufrieden. Meine Frau hatte ihn im Winterurlaub mit und war hell begeistert.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Rudi,
    ich habe die Platten direkt geklebt. Ein Druck, der durch die Melamingetränkte Resopal-Platte durchstößt, wäre nur sehr punktuell und nur durch sehr große Kraft möglich.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Holger,
    die Schnellverschlüsse funktionieren bis jetzt einwandrei (Habe auch nirgends gelesen, dass es Probleme geben soll. Typischer Weise werden Kühlboxen ja vor allem im Schiffsbau selber gebaut. Und bei den meist großen Schiffen hast Du über die Diesel-Aggregate sehr viel stärkere Vibrationen wie im Campingfahrzeug.), aber Du hast Recht: gegen die Vibrationen habe ich sie jeweils vor und nach der Verbindung mit einer Schelle befestigt.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Rudi,
    die Platten haben bis jetzt noch keine Gebrauchsspuren (nach zwei Jahren), aber Du kannst natürlich auch eine Duroplaste, also einen Hartkunststoff (Hornitex, Resopal) verkleben. Beide würden mit wasserfestem Holzleim verklebt und würden sich gleich verhalten. Arbeitsschritte: Wenn die Box fertig ist, Kunststoffplatten genau zuschneiden lassen und in einzelnen Schritten, unten, rechts/links, vorne/hinten, einkleben. Großen Druck braucht's nicht, nur festen Dauerkontakt, bis der Kleber abgebunden hat, was ziemlich schnell geht. Die Ecken habe ich dann sauber mit Sika abgedichtet (eine "Wurst" gleichmäßig langgezogen und mit dem Finger versäubert). Ich hatte im laufenden Betrieb eigentlich mit Kondenswasser gerechnet und schon vorher mit einem eventuell erforderlichen Ablauf geliebäugelt. Aber Schwitzwasser war bisher auch bei sehr hohen Temperaturunterschieden noch kein Problem.
    Wie auf meinen Bildern zu sehen ist, habe ich die obere Abdeckung des Schaumstoffs mit Holz vorgenommen. Der Deckel ist nur lose aufgelegt und hat innen auf jeder Seite eine kleine Holzleiste aufgeklebt, damit er nicht verrutscht. Man könnte das mit Scharnieren auch anders lösen, aber in meinem Konzept war das die einfachste Variante. Die Dichtung ist ringsrum eine aufgeklebte Moosgummidichtung 20/15mm. Den Härtegrad so gering wie möglich, die Dichtung soll ja Unebenheiten ausgleichen, muss sich also anpassen.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Rudi,
    im Selbstbauforum habe ich im Beitrag "Ein neuer Ausbau beginnt" auch eine selbst gebaute Kühlbox beschrieben und mit Bildern dokumentiert. Stärke der Isolierung 12cm, Verkleidung innen Kunststoff, außen Holz. Inhalt 127 liter. Du wirst mit Deiner Bauweise keine prinzipiellen Probleme kriegen. Allerdings musst Du Dir (für einen Auszug) was für die starre Leitung des Plattenverdampfers überlegen. In den letzten zwei Sommern konnte ich den Verbrauch testen: Du wirst weit unter der Einsparung von 30% bleiben.
    Herzlich
    Holzwurm

    Grüß Dich, Der Holzwurm,vom Holzwurm,
    was hast Du Dir an Koffer gedacht? Ich habe gerade ein sehr ähnliches Projekt durchgezogen und der Koffer war ein schlichter Industriekoffer, aber isoliert und ebenfalls für einen 3,5t-Ausbau.
    Herzlich
    Holzwurm (ich kann nichts dafür, denke aber, dahinter steckt auch eine Professionsliebe)

    Salve, Detlef,
    nur kurz: "kalt" ist erheblich heller als "warm". Aber sowohl von meiner Frau als auch von mir wird "kalt" als reines Leselicht sehr geschätzt. Ansonsten haben wir nicht nur das Womo ganz auf LED umgestellt: Auch im Haus sind wir fast Komplett. Du musst ausprobieren. Meine Frau war im Wohnzimmer mit "kalt" für die Grundbeleuchtung nicht einverstanden, konnte aber mit "warm" trozt der deutlich schwächeren Leistung gut Leben. Die Einschätzung von "angenehm" bei Lichtstärke oder Lichtfarbe fällt wahrscheinlich bei jedem anders aus.
    Herzlich
    Holzwurm

    Und an diesem und letzten Wochenende habe ich eine neue Einstiegstreppe gebaut. Ich hatte Euch schon eine präsentiert, aber sie war mir zu klobig. Dann habe ich mir Eure in den verschiedenen Beiträgen angeschaut, habe gelernt und ein Ergebnis, welches ich Euch mit den folgenden Bildern nicht vorentalten möchte.
    Herzlich
    Holzwurm

    Die letzte Errungenschaft vor dem Urlaub vergaß ich zu erwähnen: Ich habe einen Rollerträger gebaut. Hintergrund war der Urlaub im letzten Jahr bei den Dolomiten. Wir hatten die Fahrräder auf dem Wagen und fanden die Fahrten im Gebirge nicht so aufregend. Da wir in diesem Jahr in Norwegen urlauben wollten, kam der Gedanke an einen Roller. Hauptkriterium: leicht. Roller wurde der Peugeot Ludix, in seiner Klasse (Höchstgeschwindigkeit 45 kmh) mit 75 kg der leichteste Roller. (Wir waren übrigens über die Leitstung des Rollers begeistert. Stärkste Steigung im Gebirge mit 12% nahm der Roller mit zwei Personen noch mit ca. 35 kmh. Und das Fahren bei schönem Wetter ist eine Freude. Was so auch von meiner Frau empfunden wurde.) Den Aufbau dafür könnt Ihr in den folgenden Bildern sehen. Ausgangspunkt war die hintere Treppenstufe, die ich aber durch meinen Karosseriebauer durch die sichtbaren Nirosta-Stangen habe verstärken lassen. Zwar gibt der Hersteller des Aufbaus an, die Stufe mit mindestens 200 kg belasten zu können, aber im Angesicht der stettigen Vibrationen und harten Auf- und Ab-Bewegungen eines Fahrzeuges im Betrieb, wollte ich doch lieber auf die sichere Seite. Der Aufbau kann kompett demontiert werden.
    Herzlich
    Holzwurm

    Ein Risiko hat die einseitige Beklebung immer. Aber "Verziehen" wird erst so ab 50/60cm in den Konsequenzen unangenehm oder bei Schranktüren mit ab 150cm ziemlich wahrscheinlich. Was ich aber auf keinen Fall machen würde (Duschwand), ist das Bekleben mit Sperrholz und GFK. Zwei so unterschiedliche Materialien werden sich garantiert verziehen. Bei Platten gibt es nicht ohne Grund zum Edelfurnier auf der Gegenseite auch immer ein gleichartiges Blindfurnier. Und wenn Ihr Euch die gekauften Wagen anschaut: Wie oft sind selbst in teuren Fahrzeugen die Türen verzogen. Der Campbetrieb ist für Holz schon ziemlich anstrengend. Und da Holz heute nicht mehr gelagert sondern im Schnellverfahren getrocknet wird, ist das Verhalten später nur schwer kalkulierbar. Zur Lattung: Nadelholz, also z.B. Fichte, reicht völlig.
    Herzlich
    Holzwurm

    Hallo, Steffen,
    so wie Rainer schrieb, würde ich die Lattung nur mit Leim stumpf verkleben. Übrigens, wenn Du das so machen möchtest: Du kannst natürlich auch nur auf die Außenseite ein Sperrholz kleben. Habe ich bei meinem ersten Ausbau vor vierzig Jahren auch gemacht. Ist absolut ausreichend bei den Möbelteilen, die sich durch Verschraubung oder Verleimung gegenseitig halten. Bei meinem jetzigen Ausbau habe ich auch Sperrholz, einseitig, aber auf Alu-Vierkant verklebt. Du siehst: Auch ein Schreiner geht im Busausbau fremde und unbekannte Wege. Denn Gewicht wird zu häufig unterschätzt.
    Herzlich
    Holzwurm

    Um Gottes Willen, nicht Überheblichkeit war mein Ziel, sondern Unsicherheit. Da man nicht weiß, wie gut jemand handwerklich ausgebildet ist, wollte ich gerade nicht überheblich klingen, wenn ich mit Erklärungen anfange und der Angeschriebene das alles sowieso weiß. Dann meinte ich, würde das überheblich klingen.


    Zur Antwort: Da das Sperrholz schon eine mindestens 4mm Stärke (mal Vor- und Rückseite sind das schon 8mm) hat, würde ich die Innenlatten nur noch 12mm stark machen. So kommst Du auf eine 20er Wandstärke. Leimen würde ich ohne Nägel oder Krampen. So hast Du saubere Flächen, die später nur noch lackiert, mattiert oder gewachst werden. Ich hoffe, die Antwort ist für Dich ok.
    Herzlich
    Holzwurm

    Neudeutsch "by the way": Zur Vorbereitung meines letzten Ausbaus hatte ich mir eine solche Platte mit Rahmen und innen sogar noch Styropor gebaut, weil ich die Steifheit und das Gewicht prüfen wollte: Gewicht ca. 40% von 15er Pappel von Reimo und die Platte steht jetzt noch nach drei Jahren in meinem Schuppen und ist nicht verzogen.
    Herzlich
    Holzwurm

    Zapfen oder Überplattung würde ich mir ersparen (Außnahme Türen), da die Teile nach dem Zusammenbau nichts mehr wirklich zu halten haben. Und natürlich hättest Du an jeder Öffnung eine Latte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Dir die Rahmenbauweise so klar ist. Für einen Schreiner ist das selbstverständlich, aber das gilt nicht unbedingt für andere Handwerker. Habe ich da eventuell recht? Und Zapfen oder Überplattung bei den Türen hängt ab von den Maschinen, mit denen Du diese herstellen kannst. Optisch würde ich die Zapfung vorziehen.
    Herzlich
    Holzwurm