Wenn du die Türtaster an allen Türen kurzschliesst (überbrückst), denkt die ZV, "alle Türen zu", und es gibt keine Veranlassung mehr, irgendwelche Not-Sperrvorgänge einzuleiten. Die ZV per Fernbedienung sollte trotzdem funktionieren. Hat sie bei meinem Bj 2003 Sprinter 903 jedenfalls. Du hast glaub ich den 906er Sprinter, oder? Ich hab das kurzschliessen der Taster gemacht, damit nicht sämtliche Türen öffnen, wenn man eine mit dem Schlüssel oder innen am Griff entriegelt. Das war Teil meines Einbruchsschutzes. Wenn jemand vorn das Schloss knackt, sollte nicht hinten die Tür am Aufbau entriegelt werden.
Beiträge von pseudopolis
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Ich hab bei dem Freund aus Griechenland nachgefragt, und selbst nochmal etwas recherchiert, damit Klarheit herrscht.
Es ist definitiv möglich mit deutschen Kennzeichen in Griechenland zur HU zu fahren, und dort die griechische Plakette zu bekommen. Er hat die ja an seinem Auto, und ich hab es selbst gesehen. Eine HU Pflicht für ausländische Fahrzeuge gibt es in Griechenland aber keine. Mit abgelaufener HU im Ausland unterwegs zu sein, hat keine Konsequenzen. Im Ausland beim TÜV vor zu fahren ist freiwillig und dient, die dortige Polizei zu beruhigen. Man erhält keinen Eintrag in den Fahrzeugschein, aber einen Prüfbericht und eben die Plakette. Die griechische Plakette hat in Deutschland keine Gültigkeit, was für ihn aber keine Rolle spielt, da das Fahrzeug eh dauerhaft in Griechenland bleibt.
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Quelle?
Kannst du das mal näher ausführenIch hab es letztes Jahr für jemanden recherchiert, die ihr Wohnmobil mit deutschen Kennzeichen in Italien lassen möchte. Wohnsitz in beiden Ländern. Die genaue Quelle der Googlesuchen kann ich dir nicht mehr sagen. Aber es war nicht irgendein Vermuten, sondern eine offizielle Quelle. Wie gesagt, ich kenne jemanden in Griechenland, der das seit Jahren so macht, ich wollte das halt nochmal bestätigt haben, wie, warum und weshalb das so ist. Vor allem war interessant, dass es keine EU-weit gültige TÜV Plakette gibt. Ich hatte aus dem Fall in Griechenland geschlossen, das wäre so. Schaut ja auch genauso aus wie in Deutschland, die griechische TÜV Plakette. Man kann also im Ausland den TÜV machen, um unbehelligt fahren zu können, kehrt man aber in das Land zurück, in dem das Fahrzeug gemeldet ist, muss man nochmal eine TÜV Plakette holen. Wo da der Sinn ist, frage nicht ... vielleicht um einen Grenzüberschreitenden TÜV Tourismus zu verhindern, was den TÜV sicherlich vorm Bettelstab rettet.
Unverzüglich bedeutet, du kannst noch zum Ort fahren, wo das Fahrzeug gemeldet ist, dann muss aber die nächste Fahrt die zum TÜV sein, der sich dann maximal im angrenzenden Landkreis befinden darf. Die Strafe wegen überziehen müsste eigentlich mit der EU Plakette wegfallen. Wenn in Deutschland der TÜV abgelaufen ist, gilt, 2-8 Monate überzogen: Geldbusse und weiterfahren. Ab dem 8. Monat dieses "unverzüglich" zum TÜV.
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Man kann den TÜV in jedem anderen EU Land machen. Nur wenn du dann nach Deutschland zurück kommst, musst du nochmal zum deutschen TÜV. Des überziehen gilt in dem Fall nicht, du hast ja die aktuelle EU Plakette, nur musst du den TÜV sofort erledigen. Ich kenne jemanden auf Kreta, der dort schon jahrelang mit deutschen Kennzeichen herumfährt, und immer den griechischen TÜV macht. Das mit nach 1/2 Jahr Ummelden bezieht sich auf den Wohnsitzwechsel. Hast du noch einen Wohnsitz in Deutschland, bleiben die deutschen Kennzeichen. Geht auch eine Briefkastenadresse. Hast du keinen Wohnsitz mehr in Deutschland, musst du eigentlich ummelden. In der Praxis sehen unsere südlichen EU Kollegen da einen weiten Auslegungsspielraum. Vielleicht wirst du nach Jahren in einer Kontrolle abgemahnt. Mehr wird aber kaum geschehen.
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Es bleibt auch angeschaltet, wenn ich das Fahrzeug verlasse und zeichnet die Strolche auf, die allzu neugierig sind. Blöd ist nur manchmal, wenn ich vergesse die Dachluke der Kabine aufzulassen, schaltet der Akku-Schutz das Gerät wegen Überhitzung ab (das richtige Wetter vorausgesetzt).
In ganz schlechten Empfangsgebieten ist mir schon öfters in den Sinn gekommen, ob eine passende Richtantenne funktionieren würde, bei der ich das Handy direkt in den Brennpunkt stecke. Muss den Gedanken mal weiter spinnen - oder googeln.
@Robur: Als Strolch würde ich dir, neben Geld, dein Handy klauen, besonders wenn es mich filmt

Handy in ein größeres Edelstahl Küchensieb, und schon hat man ne Richtantenne. Ich hab anno-dingsbums mit Eigenbau Wlan Richtantennen experimentiert, um die Reichweite zu erhöhen. Funktioniert durchaus.
Eine Router Stabantenne hat übrigens einen Gewinn von 0db, wie beim Handy auch. Dafür ist die Antenne Omnidirektional, also kann Kugelförmig Wellen empfangen. Wenn ein Router viele Antennen hat, verbessert das den Empfang auch nicht, sondern die Antennenlänge ist auf die jeweilige Sendefrequenz abgestimmt. 2,4Ghz Wlan nutzt eine andere Antenne, als 5Ghz. Deshalb die vielen Antennen. Aber natürlich auch Kundenfang, denn der Laie übersetzt "mehr" immer in ein "= besser". Man könnte das technisch auch in eine Antenne packen, oder im Gerät verschwinden lassen. Einen wirklichen Gewinn, im Gegensatz zur Omni - 0db Antenne, bringen Richtantennen, die auf den Sender ausgerichtet werden. Ein gutes Beispiel sind die alten TV Antennen. Je länger, und mehr Elemente, desto mehr Gewinn/Verstärkung. Als TV Techniker wusste ich, wohin die Antenne zu drehen war (bei uns in München waren die grössten Antennen nach Salzburg gerichtet, um Österreichisches TV zu holen. Immerhin um die 100km weit weg). War ein wenig daneben ausgerichtet, war der Empfang gleich gestört, oder ganz weg. Beim Mobilfunk weiss man aber in der Regel nicht, wo sich der Sender befindet, wenn er schwach ist. Das macht die Justage ziemlich schwieríg.
Das Küchensieb hat nicht sooo viel Gewinn, aber eine recht breite Richtwirkung.
Ich hab festgestellt, ist man am Rande eines Mobilfunkbeams, ist das Problem meist stark schwankender Empfang, so, dass man oft längere Totalaussetzer hat. Es gibt sogar Karten im Internet, bis wohin so ein Beam reicht. Das ist erstaunlich exakt. Drum glaub ich, dass sich mit einer grösseren Antenne nicht allzuviel ausrichten lässt, wenn man sich ausserhalb des Beams befindet. Ein Mobilfunkanbieter richtet den Beam ja aus, dass es Sinn macht. Also dort hin, wo Menschen wohnen. Wäre ja sonst Resourcenverschwendung. Viele Camper fühlen sich aber gerade dort wohl, wo keine Ansiedlungen sind. Ich persönlich hab kein Problem damit, 1-2 mal am Tag einen Hügel hoch zu latschen, wo dann der Empfang da ist, oder auch eine Weile Verzicht zu üben, wenn der Stellpatz schön ist.
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Macht doch ein jedes Handy genauso. WLAN Hotspot nennt sich das.
Vorteil: Wenn man mal schlechte Empfangsbedingungen hat, kann man das Smartphone an eine Ort legen, wo der Empfang besser ist. Ausserdem ein Teil weniger im Auto.
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Ja, das kann man umprogrammieren. Es gibt da wirklich eine Option in einem Untermenü der Zentralverriegelung von DAS/Xentry. Ursprünglich dient die bei den Postfahrzeugen aktivierte Funktion dazu, falls eine Tür beim Verriegeln als unverschlossen erkannt wird, öffnet das Fahrzeug wieder alle Türen, um darauf hinzuweisen. Das kann aber auch solchen Murks wie bei dir verursachen. Man kann das wegprogrammieren. Dann bleibt die nicht geschlossene Tür unverriegelt und alle anderen schliessen.
Du kannst aber auch die wirkliche Ursache suchen, anstatt das Symptom zu beseitigen. Die unverriegelte Tür. Das ist normalerweise der Schiebetürkontakt, der schmutzig ist, und dem ZV Steuergerät fälschlich meldet "ich bin unverschlossen".
Michi
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Umrissbeleuchtung bei mehr als 210cm Breite, oben soweit aussen wie möglich, nach vorn weiss, hinten rot. Sagt eigentlich der Name, in dem "Umriss" vorkommt schon. Wären die Leuchten weiter innen, würde zb bei Nebel der Umriss kleiner erscheinen.
Falls die hintere Beleuchtung unter den Aufbau verschwindet, muss man noch unten rechts und links am Aufbau runde rote Reflektoren anbringen. Keine Dreiecksrefelektoren, die sind für Anhänger vorgesehen.
Ab einer bestimmten Aufbaulänge gibts noch die Pflicht für orange Seitenreflektoren. Die Abmessungen hab ich aber nicht im Kopf.
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Du bist ja im Winter auch immer im Süden!

Wenn man mal im Winter nach Norwegen will, dann muss man schon mehr Aufwand treiben.
Wir sind auch Schönwettercamper und haben die Abwassertanks einfach Unterflur.
Ja stimmt, auf die Idee im Winter nach Skandinavien zu fahren, würde ich nicht kommen
Ich bin davon ausgegangen, man verbringt vielleicht mal ein Winterwochenende in den Bergen und kehrt danach wieder in > 0 Grad Regionen zurück. Man soll nicht von sich auf andere schliessen 
Gruss von Fuerteventura
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Ich würde den Aufwand mit einer Hebeanlage nicht treiben. Ist ja wieder ein Teil mehr, das ausfallen kann.
Abwassertank aussen. In den wenigen Fällen, wo der Tank einfrieren könnte, bleibt er halt offen. Oder den Tank einfach Nachts einfrieren lassen. Tagsüber steigen die Temperaturen zu 90% eh über Null. Hat bei mir immer so geklappt. Ich war wirklich oft im Winter im Bus und der Abwassertank ist mir genau einmal über längere Zeit eingeforen. 2 Tage wenn ich mich recht erinnere, dann war der Tank wieder frei. Das hat von der Zeit nicht gereicht, dass der Tank voll geworden und übergelaufen wäre. Irgendjemand hier hat den Abwassertank aussen am Auspuff der Standheizung angebracht, um den Tank eisfrei zu halten. Fand ich, ist eine schlaue, pragmatische Lösung.
Nebeneffekt vom Abwassertank aussen: man hat den Platz innen für etwas anderes.
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Ich würde mit Glasfaser über Dach und Profile drüber Laminieren. Ist erstmal das selbe Material wie der Koffer, und man weiss, das Zeug hält bombastisch. Ist einfach zu verarbeiten und auch nicht teuer. Bei der Folie kann man schwer sagen, wie sich das auf längere Zeit verhält. Evt löst es sich, oder das Wasser kriecht drunter. Wäre mir zu viel Risiko. Ich habe bei meinem Postkoffer immer wieder nachgedichtet, und das hat genervt. Vor allem, wird es wieder undicht, merkst du es erst, wenn das Wasser schon reingekrochen ist.
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Um nochmal das eigentliche Thema aufzugreifen, ohne Wasserhahn an Wasser kommen. Das einfachste wäre, Regenwasser aufzufangen und eventuell zu filtrieren. Wenn es mal regnet, fliessen ganz schöne Mengen von meinem Dach. Man könnte das Regenwasser in einem Zwischentank unterm Auto auffangen, von dem aus es dann über einen Filter in den Haupttank gepumpt wird. Das setzt natürlich voraus, dass es überhaupt mal regnet

Mir wäre das zu aufwändig, aber an einem fest stehenden Fahrzeug oder einem Tinyhouse kann ich mir sowas gut vorstellen. Ist man aber unterwegs, tuts ein grosser Wassertank, dass man alle paar Wochen auftankt, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
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Ich hab es im Sofakasten, direkt neben dem Wassertank.
Der Gedanke ist, der Wassertank braucht sehr lange um abzukühlen und erreicht deshalb nie die für Lifepo4 kritische Grenze von 5 Grad, wo sie nur noch langsam Ladung annehmen. Da es ja, solange das Gefährt bewohnt ist, nie zum totalen auskühlen kommt, weil ja auch geheizt wird, stabilisiert der Wassertank die Temperatur. Und das auch nach oben. Wenn im Sommer die Sonne auf den Bus knallt, hält der Wassertank die Temperatur der Batterien und des BMS niedrig.
Wird das Auto wirklich einmal uber den Winter stillgelegt, entleert man das Wasser. Füllt man dann wieder voll, hat das Wasser ja einigermassen Temperatur, dass die Batterien in ein paar Stunden "eisfrei" sind.
Mein JK BMS hätte zwar einen Anschluss für Heizpads um die Temperatur der Zellen nach unten hin stabil zu halten. Aber ich denke mal, mit meiner spartanischen Wassertanklösung schaffe ich das selbe. Bis jetzt hat das BMS jedenfalls keine zu niedrigen Temperaturen gemessen, sondern immer schön im grünen Bereich.
Michi
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Das könnte Barcelona aktuell sehr gut gebrauchen. Wenn wir denken, wir haben ein Gas-oder Ölproblem, Trinkwasser ist noch wichtiger.
Nicht nur Barcelona. Ich bin grad in Spanien unterwegs und hab ein paar Stauseen angefahren. Bestürzend. Oft ist kaum mehr als ein Baggerloch übrig, dabei ist Winter, und die Seen sollten sich füllen. Klimawandel live. Obendrein gräbt die ausufernde Landwirtschaft das Wasser ab, damit bei uns Früchte zur Unjahreszeit im Supermarkt stehen, die dann noch nicht mal nach was schmecken.
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Das wird in Marokko gemacht. Das Prinzip ist bestechend einfach, man könnte es direkt nachbauen. Hier ist ein Bericht drüber:
Wolkenfänger: Kampf gegen die Dürre | Weltspiegel Doku | ARD MediathekWolkenfänger: Kampf gegen die Dürre | Weltspiegel Doku | Video | Trinkwasser aus Nebel: Die Wolkenfänger sind eine genial einfache Idee, ein Hoffnungsschimmer…www.ardmediathek.de -
LED-Band klingt gut. Brauche dann aber ein Netzteil dafür. Der Kühlschrank ist fest eingebaut, so ein Modell ohne Gehäuse. Zuviel Modifikation wollte ich nicht machen.
Ach so, du hast ja 230V. Du könntest natürlich das originale LED Netzteil reparieren, und den LED Strip dran hängen
Aber dann kannst auch gleich die reparierte LED Platine weiter nutzen. Ist glaub ich eh das einfachste. -
Wie wäre es mit diesen LED Bändern, die man sich nach Bedarf zurecht schnippeln kann? Da kannst du mit der Länge auch schön die Helligkeit anpassen.
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sehen, ob es ggf. ne kleine flache 230V Aufbaulampe gibt. Oder ich löte einfach eine LED-Birne an das Kabel. Mal sehen, was die zum Trapez sagt
Wird wahrscheinlich alles viel zu hell sein, aber warum nicht. Dann sieh aber zu, dass es in die alte Lampenaussparung passt. Da ists, schätze ich mal, feuchtigkeitsgeschützt. Sonst korrodieren dir die Kontakte von der Luftfeuchtigkeit im Kühli.
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Danke für Input.
Ja, hatte auch schon an einen festen R gedacht. Hab keine Idee, den R eines auf 100 Grad aufgeheizten PTC im AC-Primärkreis der Schaltung zu messen. Klaro, könnte mich rantasten. Hab aber auf Reise kein R-Sortiment dabei.
da reichen ein paar wenige Widerstände aus, LEDs sind relativ unkritisch. Du musst ja kein ganzes Widerstandssortiment kaufen, nimm irgend ein altes Elektrogerät und schlachte aus. Widerstände findest du überall.
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Ich würde sagen, der Ptc ist als Spannungsteiler gedacht, aber wohl völlig falsch dimensioniert. Soweit ich es, ohne die Lötseite zu kennen, sehen kann, ist der Ptc zwischen dem 230V Eingang und dem Gleichrichter. Also ist der Sinn, einen Spannungsabfall zu erzeugen, damit die LEDs mit einer brauchbaren Spannung versorgt werden.
Ich würde den Ptc gegen einen ganz normalen Widerstand tauschen, dann bleibt die Helligkeit konstant. Du kannst einfach den Widerstand des Ptc messen, um zu wissen, welchen Wert du brauchst. Wenn das nicht möglich ist, experimentieren, da für eine Berechnung die Werte der LEDs nötig wären, die du ja nicht hast. Schätzen würde ich, dass 100-300kOhm rein gehören um die Spannung entsprechend herunter zu teilen. Ich kann mich an ein Grundig TV Netzteil erinnern, bei dem ein 330kOhm Widerstand nach dem Gleichrichter genutzt wurde, um die 12V für den SteuerIC zu erzeugen. Deine LEDs laufen wahrscheinlich auch mit einer Spannung in der Richtung. Kauf dir 3x 100kOhm/1W, nehm alle 3 in Reihe, also 300kOhm. Wenn dir die LEDs zu dunkel sind, nimmst du nur 2 Widerstände, oder nur einen.
Michi