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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • 24V Elektroplan für meinen Atego Koffer - schaut Ihr mal drüber?

    • Urs
    • 20. Januar 2022 um 12:53
    Zitat von nunmachmal

    Zuhause in D an einer 16A. Wenn alles richtig ist an einem max 25m langem Kabel mit 3x2,5mm². Ist wichtig da sonst der im Wohnmobil eingebaute FI nicht sauber arbeitet.

    Kannst du mir das erklären warum das FI bei einer kleineren und/oder längeren Leitung nicht mehr sauber arbeitet? Also nur rein physikalisch, dass es eine Vorschrift ist, ist erstmal nebensächlich.

    Zitat von nunmachmal

    Ich persönlich halte jede weitere Sicherung für fragwürdig, zumal (fast) alle Leute da nochmal eine 16A Sicherung, oder mehrere, verbauen.

    Im Falle eines Kurzschluss können die externe und interne Sicherung um die Wette rennen.

    Du hast recht dass dabei die Selektivität nicht gegeben ist. Das bringt keine zusätzliche Sicherheit und kann bei der Fehlersuche mühsam werden, aber ganz unnütz sind sie dennoch nicht. Ich hab z.B für fast jeden Verbraucher einen 13A Leitungsschutzschalter eingebaut. Nicht wegen der Sicherheit sondern damit ich z.B. das Ladegerät oder die Kühlbux usw. einzeln abschalten kann wenn das Fahrzeug an 230V hängt.

    Zitat von nunmachmal

    Wenn nun ein Wechselrichter am arbeiten ist, und die Leistung des WR ist kleiner wie der Sicherungswert wird immer der WR in Überlast gehen, nie die Sicherung fliegen! Egal welche Marke.

    Die Sicherung ist in den meisten Fällen auch kein Geräteschutz sondern ein Leitungsschutz. Das heisst, wenn der WR defekt geht und einen Überstrom bis hin zum Kurzschluss produziert wird die Leitung nach einer gewissen Zeit Stromlos geschalten was diese vor dem Schmelzen bis hin zum Durchbrennen schützen soll. Für den Geräteschutz haben die meisten WR eingebaute Sicherungen oder Sicherheitsschaltungen eingebaut.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 11. Januar 2022 um 21:39

    Vielen Dank Wolfgang für das Nachmessen. Das bringt mir schon sehr viel zum einschätzen was für mich funktionieren könnte. Bei der Länge bin ich noch unschlüssig, im Moment tendiere ich dazu einfach die ganze länge der Garage zu nehmen, und was ich jeweils nicht brauche abzudecken. Da bin ich aber noch am klären was das Baurechtlich bedeuten würde (man liest das ab einem gewissen Volumen andere Anforderungen an Lüftung usw. gestellt werden) und was das mich mehr kosten würde...praktisch wäre es auf jeden Fall wenn man sowohl vor als auch hinter dem Auto raus steigen könnte und nicht überlegen muss ob man es vorwärts oder rückwärts rein stellt, aber unter dem Strich muss es auch Verhältnissmässig sein...es geht ja hier um ein Hobbyprojekt welches nicht täglich benutzt wird. Da wären knapp 4m auch schon eine wesentliche Verbesserung zum jetzigen Zustand.

    Zitat von mrmomba

    Ich glaube... das Thema ist überbewertet:
    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:A…B4yyRw&usqp=CAU

    Und das gepaart mit einem Umbau, den ich bei Youtube gefunden habe: Angetriebener Anhänger an der Zapfenwelle.
    Da wurde an der Zapfenwelle eine Kardan nach einem Getriebe unter dem Anhänger "gelegt". Das Getriebe kam vom Trabi, und in Summe konnte er damit 40kmh Fahren :D

    Das gibt (oder gab) es ja auch käuflich zu erwerben. Such mal nach Rapid 606 oder Rapid S bzw. Spezial oder allenfalls auch Rapid 505 (wobei letztere eher als Einachser als mit Triebachsanhänger betrieben wurden, der 606 hingegen fast nur mit Anhänger da als Einachser zu schwer). Von der Firma Aebi gab es auch solche Fahrzeuge, aber da kenne ich mich nicht aus welche Modelle es gab.

    Bis weit in die Achtziger Jahre waren solche Fahrzeuge, gerade bei uns in den Bergregionen, wie Sand am Meer anzutreffen und auch Heute fahren solche noch vereinzelt rum. Dabei wird der "Anhänger" auch angetrieben (darum heisst es ja auch Triebachsanhänger ;) ), es ist also ein 4x4. Den konnte man auch recht einfach weg nehmen und vorne einen Mähbalken, Schneepflug, Schnneefräse usw. anbringen. Könnte man wohl als Schweizer Version des Unimogs bezeichnen.

    Sogar für meinen kleineren Bruder (ist ein Rapid Rex) gab es laut Betriebsanleitung solche Anhänger im kleineren Massstab. Die waren aber nicht angetrieben da der keine Antriebswelle nach hinten hat und ich hab einen solchen auch noch nie in freier Wildbahn gesehen.

    So einen 606 mit Treibachsanhänger in passablen Zustand kriegt man im Moment für nen tausender, ein wenig restauriert für das doppelte (wobei restauriert meistens heisst: Ein bisschen neue Farbe und vielleicht ein paar neue Dichtungen...mechanisch geht sonst an den Dingern ja nichts kaputt). Da muss man nichts selber basteln. Ok, 40 schafften die nicht...eher weniger als 20km/h, aber das reicht auch...wer schonmal mit sowas gefahren ist weiss warum...ich sag da nur Lenken, Randstein und Muckis =O;).

    Das einzige Problem dabei: es ist kein Einachser mehr, also gilt das nicht ;)

    Gruss

    Urs

  • RTW-Ausbau Austausch

    • Urs
    • 11. Januar 2022 um 20:31
    Zitat von kannix

    und hochgradig gespannt, wie ich das Wasser aus dem Automatik-Getriebe bekomme.

    Hmm, Wasser im Getriebe tönt jetzt nicht so gesund. Wie du das Wasser da raus bekommst dürfte wahrscheinlich noch das einfachste sein. Viel mehr Kopfzerbrechen wurde mir bereiten wieviel und wie lange das da drin war, wie es rein gekommen ist, ob und wie oft das Wasser durch's Getriebe gespühlt wurde (dummerweise hat Öl die Eigenschaft auf dem Wasser oben auf zu schwimmen und dummerweise wird in aller Regel zuunterst in der Ölwanne angesaugt) und welche Schäden allenfalls durch Korrosion oder mangelnde Schmierung schon entstanden sind.

    Trotzdem wünsche ich dir viel Spass mit dem Fahrzeug und beim Ausbau.

  • Öffnungen reinschneiden

    • Urs
    • 10. Januar 2022 um 22:50
    Zitat von nunmachmal

    Einige planen das vorher und legen beim fertigen der Wände Verstärkung, oft aus Holz, als Rahmen ein.

    Das würde ich tunlichst sein lassen. Wird es nicht sauber gemacht dringt da erst recht Wasser ein und es gibt eher früher als später Risse...ich hab da so meine Erfahrungen (mit vermeintlichen Kabinenbauprofis) in dem Zusammenhang! Meines Erachtens hat Holz in einer GFK-Platte nichts zu suchen.

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 10. Januar 2022 um 22:19
    Zitat von mrmomba

    Wer baut jetzt die erste Wohnbox für Einachser??

    Hast du schon ideen? ;)

    Ich stell mir die Gewichtsverteilung vor/hinter der Achse etwas tricky vor :D;)

    Zitat von mrmomba

    Vielleicht noch ein Vinyl als Rollenware?

    Hmm, wenn es ein Showroom werden sollte vielleicht...

    Ich denke das wäre für das Projekt zu viel des Guten. Auch habe ich Zweifel dass das überhaupt funktionieren würde. Ist nämlich unbeheizt, also im Winter bis so um die maximal -20, im Sommer bis 30 oder vielleicht mal 35 Grad. Dazu knapp 5t auf 4 Postkartengrosse Fleckchen drauf stellen, womöglich noch mit den einen oder anderen spitzen Stein im Profil...

    Ich denke es wird entweder der rohe Betonboden bleiben oder aber (mein derzeitiger Favorit) ein Anstrich mit irgend einer einfachen 2K-Epoxidbeschichtung...mal schauen, noch existiert der Boden ja nicht.

  • Wiedervorstellung von der Schwäbischen Alb

    • Urs
    • 10. Januar 2022 um 21:55

    Ich wohne zwar in der Schweiz, da unsere Gesetzgebung aber auf die gleichen ECE-Richtlinien basieren welche auch bei euch gelten, hier mal meine Erfahrungen mit dem Thema. Vielleicht erklärt das auch ein wenig warum es nicht *die* allgemeingültige Antwort dazu im Netz gibt.

    Bei meiner originalen Stosstange hiess es dass man klären müsse ob ich für die Zulassung über den Lüftungsschlitz in der Mitte irgend eine Abdeckung oder ein Gitter oder irgendwas anbringen müsse:

    Musste ich nicht. Begründung: Die Öffnung ist nicht hoch genug dass jemand bei einem Unfall zum Beispiel mit einem Arm darin hängen bleibt und mitgeschleift würde (ob es jetzt besser ist unter ein 5t Fahrzeug zu kommen statt davor hergeschleifft zu werden lasse ich mal dahin gestellt). Wenn ich es recht im Kopf habe hätte ich bei einer Höhe von über 7cm abdecken müssen.

    Bei der neuen Stosstange sieht es so aus:

    Der Lüftungsschlitz in der Mitte war schon mit so einem Gitter ab Werk zu, daher weiss ich nicht sicher ob ich ohne den durch die Kontrolle gekommen wäre. Hätte von den Abmessungen klappen können, aber dann wäre der Prüfer vermutlich mit Scharfe Kanten gekommen...

    Die seitlichen Löcher für Blinker und Nebellampen musste ich zu machen und wurden bei der MFK (Tüv) auch mit Fotos dokumentiert. Die sind 90x90 bzw 110x90mm gross. In den Papieren steht bei mir nun folgender Spruch:

    Ein Bekannter musste sein Rollenfenster der Seilwinde abdecken. Begründung war da: Scharfe Kanten welche eine erhöhte Verletzungsgefahr bei einem Unfall oder auch nur auf dem Parkplatz mit vorbeilaufenden Fussgängern bedeutet hätte. Das ist immer dann gegeben wenn Kanten ein Radius von weniger als 2.5mm aufweisen. Das wiederum bedeutet aber auch dass die Seilfenster für Kunststoffseile, welche schon aus eigenem Interesse in aller Regel keine Scharfen Kanten aufweisen, auch nicht zusätzlich abgedeckt werden müssen. Ist da nur das Loch und das ist nicht zu gross aber Scharfkantig so könnte man auch Kantenschutz anbringen und gut ist...sofern man kein Optik-Freak ist.

    Zu den Roo-Bars: Die sind meines Wissens grundsätzlich in ganz Europa nicht verboten (auch bei uns in CH nicht, obwohl viele Leute das behaupten). Sie müssen nur gewisse Anforderungen erfüllen. Bei uns sieht das dann so aus: Gesetzliche Regelung Roo-Bar

    Im prinzip heisst das: Keine Schrfen Kanten (da wäre deine verlinkte wohl schon sehr grenzwertig), dazu müssen sie bei einem Unfall mit Fussgängern nachgeben, was sie de fakto der ursprünglichen Funktion komplett beraubt und sie zu reinen Zier- oder Showelementen macht. Das ist auch der Grund warum die in Europa praktisch ausgestorben sind...stellt sich eh die Frage ob die bei uns je einen tieferen Sinn als reine Show erfüllt haben. Im Australischen Busch kann ich aus eigener Erfahrung sagen dass das anders aussieht...

    Im obigen Link ist auch die Rede von 3.5t. Bei schwereren Fahrzeugen (wie meinen) gilt das eigentlich nicht. Man könnte also versuchen so eine Roo-Bar doch noch legal dran zu bekommen...ob's klappt? Keine Ahnung, vermutlich würden da noch weitere Gummiparagraphen zum Zuge kommen.

    Was ich bestätigen kann ist dass bei über 3.5t der Fussgängerschutz weniger streng ist (oder zumindest war?), denn für die Zulassung musste ich keinen Nachweis zum Fussgänger- und auch keinen zum Insasenschutz beibringen.

    Der Prüfer hat mir das letzte mal auch von sich aus ans Herz gelegt den obigen Spruch in die Papiere einzutragen damit ich in Zukunft keine Probleme bekomme, es sei was am Gesetzes-Horizont. Was wollte oder konnte er mir nicht sagen. Das war vor anderthalb Jahren.

    Und nun, weil es da nicht *die* Antwort dazu gibt, gehst du am bessten mit deinem Anliegen zum Tüv deiner Wahl und bequatschst das mit dem der es schlussendlich auch einträgt. Und zwar am bessten vor dem Kauf...

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 4. Januar 2022 um 12:52
    Zitat von Picco

    Zum Beispiel wenn Du nach Schneefall oder auch nur schon einer Winterfahrt reinfährst wirds schnell mal eine Sauce geben.

    Bei einer täglich genutzten Garage würde ich das auch als Thema ansehen. Hier soll aber eigentlich eine Einstellhalle für's Womo entstehen wo ich auch schrauben kann. Und da wird leider viel zu selten rein und raus gefahren...daher sehe ich das nicht so als ein riesiges Problem.

    Zitat von womo3

    obige Maße sind geschätzt. Kann in der nächsten Woche genau messen, wir sind gerade Skifahren im Piemont (Sestriere).

    Wenn du Zeit und Lust hast und eh mal da bist nehme ich gerne das Angebot zum nachzumessen an. Bis dahin noch viel Spass im Süden ;) Seid ihr mit dem Womo da? In der weiteren Umgebung hat es einige schöne 4WD-Strecken...aber die sind wohl im Winter geschlossen.

    Zitat von womo3

    Das mit der Ölfestigkeit halte ich für übertrieben bei ein- bis zwei Ölwechseln im Jahr.

    Ich reisse mich auch nicht darum das zu machen. Ist jetzt mal Plan B wenn die Behörden da was verlangen. Ansonsten sehe ich das recht pragmatisch. Wenn was daneben geht, Sägespäne drauf, aufwischen und fertig.

    Zitat von holger4x4

    Wenn man es schön machen will, kann man den Boden ja auch fliesen. Dann lässt sich auch gut was aufwischen.

    Zum Aufwischen sollte eine entsprechende Bodenfarbe auch ausreichen. Fliesen wären mir jetzt für das Projekt doch ein wenig zu viel Aufwand. Es soll ja kein Ausstellungsraum für einen Ferrari oder Oldtimer werden ;)

    Wobei, wenn ich darüber nachdenke, ein Oldtimer steht ja schon da drin. Ist von 1971 und vor ein par Tagen nach ziemlich genau 30 Jahren das erste mal wieder gelaufen...aber das nur so am Rande:

    Danke und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 2. Januar 2022 um 23:56
    Zitat von womo3

    Ist etwa 4,5m lang und etwas über 1m breit, Tiefe ca. 1, 70.

    Danke für deine Erfahrungen.

    Unsere Fahrzeuge dürften bezüglich Radstand, Spurweite und Bodenfreiheit recht ähnlich sein. Wie gross bist du? Haben sich die Masse bewährt oder würdest du Heute was anders machen (vor allem Höhe und Breite, Länge tendiere ich zu etwas länger)?

    Zitat von mrmomba

    Mit einer "Grube" für eine Sickerpumpe würde ich es mir schon überlegen, für den Fall, dass es einfach mal "Doof" läuft

    Für den Fall dass es ein oder 2 mal doof läuft wäre Plan B ein Industriesauger der auch Nass saugen kann. Steht ja eh da in der Nähe. Dass es öfter doof läuft hoffe ich baulich verhindern zu können.... aber ihr habt ja recht, vorbereiten kann mann's ja.

    Zitat von clubby

    fahr lieber los, ist doch viel schöner als im Dreck buddeln...

    Darum lasse ich ja buddeln... sobald der segen der Behörden vorliegt...

    Zitat von Gunther

    Hast Du / ihr ein schönes Luxusproblem....ich wäre momentan schon mit einem Hallenstellplatz zufrieden.

    Alle Bauern usw......sind ausgebucht.

    Kommt mir bekannt vor. Als ich mein Womo ausgebaut habe war in der Region wo ich damals wohnte überall in den Medien die Rede davon dass viele Geschäfte die Türen zu machen und daher viele Lagerhallen und Geschäftsräume leer stehen würden. Ich hab da unzählige Telefonate geführt und überall nur Absagen bekommen...

    Nochmal allen vielen Dank.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 1. Januar 2022 um 19:57

    Bei 15 cm Matrazzenstärke bin ich schon vor 10 Jahren angekommen. Der Nächste Meilenstein des Älter werdens ist wenn du nicht mehr unter's Auto kriechen sondern laufen möchtest :D;)

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 1. Januar 2022 um 18:08

    Zuerst mal allen alles gute für's neue Jahr.

    Vielen Dank für euren Input.

    Zitat von Picco

    Warum nicht einige Metallgitter als Abdeckung?

    Gute Frage. Hatte ich mal für die Treppe runter in die Grube in Erwägung gezogen, aber eher hinten an gestellt. Einmal wegen des Preises, aber auch weil es im Nachhinein nicht ganz so einfach ist es anzupassen. Muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Gewicht ist dabei nicht so relevant...Wenn Holzbohlen zu schwer sind nimmt man die Tauchsäge und macht 2 leichte draus ;)

    Danke für deine Erfahrungen mit der Höhe. Meine Augen sind zum Glück (noch) so dass ich deswegen nicht mehr Höhe brauche. Das mit dem Schemel hast du wohl recht. Aber wenn es ohne ginge wär ich auch nicht unglücklich. Bei 1.82 Körpergrösse dachte ich an 1.70. Dann sollte ich auch unter dem PKW gerade noch so passen, unter dem Chevy sowieso. Als Plan B könnte man ja den PKW auch noch auf so kleine Rampen fahren oder mit dem Achsfreiheber hochheben...

    Was mir da mehr Sorgen macht; Bei den Deutschen Kollegen liest man dass ab 1.6m eine Absauganlage vorgeschrieben ist, zum Teil mit wiederkehrende Prüfungen...Da muss ich noch herausfinden ob es sowas auch bei uns gibt. Zumindest Reserverohr für Lüftung ist zwar vorgesehen, aber auf so Wiederkehrende Prüfungen hab ich irgendwie keine Lust.

    Zitat von Picco

    Die Grube würde ich mit Gefälle ausführen und an der tiefsten Stelle noch etwa 10cm tiefer gehen, eine geeignete Schwimmerpumpe kaufen und die da reinstellen. Ölabscheider könnte gefordert werden...

    Auf Pumpen wollte ich da eigentlich verzichten, da ich sonst ein Anschluss an die Kanalisation erstellen lassen muss. Im Moment ist kein Abwasser und auch kein Wasseranschluss vorhanden. Möchte ich eigentlich auch nicht, einmal wegen Erstellungs- und Wiederkehrende Kosten aber nicht zuletzt auch wegen Frostgefahr usw. Ich hab ich einen öffentlichen Brunnen 1m neben meinem Grundstück...zum Pfoten waschen hat das die letzten gut 40 Jahre vollkommen ausgereicht ;).

    Ziel sollte sein dass die Grube so dicht wird dass da kein Wasser rein drückt. Da wir in den Bergen sind fliesst das Wasser zum Glück ab und es ist nicht so dass wir im Grundwasser bauen müssen. Vielleicht wäre eine Sickerleitung was. Ob Sinnvoll und machbar steht auf der Liste der Dinge die ich mit dem Profis vor Ort bequatschen muss.

    Zitat von holger4x4

    In Deutschland darf man sowas nicht ohne Ölabscheider einbauen. Dazu gehört dann auch eine Bodenabdichtung.

    Wie sieht bei euch so eine Bodenabdichtung aus? Von aussen drauf, also zwischen Erdreich und Beton oder eine Beschichtung in der Grube? Wenn in der Grube so stelle ich mir den Aufwand als überschaubar vor da eine Abdichtmasse aufzubringen. War eh angedacht zumindest hell zu pinseln...ob ich da eine etwas teurere Dichtmasse pinsle oder reine Farbe wird den Braten nicht feiss machen. Ölabscheider reisse ich mich nicht drum, werde ich aber klären was gefordert ist. Wenn kein Ablauf da ist und die Grube Abgedichtet ist frage ich mich was dann da noch abgeschieden werden soll...aber ja irgendwo wird es schon einen Gummiparagraphen geben ;)

    Zitat von holger4x4

    Zumindest ein bisschen Belüftung der Grube ist sicher nicht schlecht. Die wird ja die meiste Zeit des Jahres zu sein.

    Guter Punkt. 120er Reserverohr Rohr für Belüftung und einen 2. für Versorgung waren zwar eingeplant, aber Belüftung wollte ich eigentlich nur dann wenn wirklich gefordert einbauen. Da werde ich dann aber doch einen Lüfter rein stellen und den mal ab und an über eine Schaltuhr anwerfen.

    Zitat von holger4x4

    Bei nur Gitter fällt ja aller Dreck da unten rein.

    Darüber steht ja im Normalfall mein Womo bzw. mein PKW. Da würde ich jetzt nicht soo viel herunterfallendem Dreck erwarten...Bei Bohlen ist es doch auch so dass es spätestens wenn man sie anhebt runter fällt. Ob ich das dann vorher von den Bohlen sauge oder aus der Grube...das sehe ich eher recht entspannt.

    Zitat von holger4x4

    Es wäre vielleicht auch nicht schlecht den Winkelrahmen so lang zu machen, dass der ein Stück oben rausguckt, so ein bisschen als Führung für die Räder.

    Hmm, ja, von wegen Radführung hab ich auch schon meine Gedanken dazu gemacht aber irgendwie sträube ich mich noch gegen solche Stolperfallen und auch beim Arbeiten hab ich das Gefühl dass das immer wieder im Weg ist. Andererseits, in die Grube rein fahren will ich auch nicht...ein Dillemma. Unsere MFK (Tüv) hat mich dann auf eine Idee gebracht: Die haben einen Spiegel am gegenüberliegenden Ausfahrtstor wo man schön sieht wo die Räder sind wenn man rein fährt. Einfach und effektiv. Ich denke ich werde das im kleinen Maasstab für mich kopieren.

    Zitat von holger4x4

    Heute würde ich sagen für einen Pickup braucht man sowas eigentlich nicht, da kann man auch so gut drunter rutschen.

    Hmm, ja, kann man, hab ich die letzten 10 Jahre auch so gemacht. Das letzte mal vorgestern um am Chevy Öl zu wechseln. Ja es geht auch mit meinen Zarten 45kg ( ;)), aber irgendwann kommt man in einem Alter wo man das Herumrobben auf dem kalten Betonboden nicht mehr braucht.

    Ist so wie mit dem Campen. Mit 20 kann man noch gut auf einer 1cm Isomatte pennen, mit 30 darf es dann auch das Dachzelt mit 5cm Unterlage sein und irgendwann möchte man auch beim campen nicht auf die richtige Matratze verzichten.

    Zurück zum Thema: Bei einer Grube/Lift sieht man einfach viel besser was man macht. Man kann auch mal einen abgebrochenen Bolzen am Auspuff heizen und rausmeisseln ohne angst zu haben dass das heisse Teil auf den Beinen landet. Und man kann auch mal den Unterboden inspizieren, was beim da runter herumrobben einfach nicht wirklich sinnvoll praktikabel ist. Und gewisse Arbeiten gehen einfach leichter von der Hand. So hab ich zum Beispiel einen Schmiernippel an der Lenkung, da muss ich mich so verrenken, um auf dem Rücken liegend überhaupt da dran zu kommen.

    Auch Getriebeöl und Filter tauschen ging die letzten 10 Jahre ohne Grube...Dafür muss die Ölwanne runter und der Auspuff ist im Weg. Die Wanne hat dabei keine Ölablasschraube (meine inzwischen schon), dann den Filter raus (ist noch das einfachste) und dann die Dichtung zwischen Filter und Getriebe rauspopeln (macht garantiert keiner ohne Grube/Lift). Und das alles auf dem Rücken mit überall runter sabberndem Getriebeöl und ohne richtig Platz zum sich bewegen. Irgendwie gibt es spassigere Dinge im Leben ;) (ihr könnt ja mal GM transmission filter change in Youtube eingeben...) eine Grube/ein Lift würde da den Fluchfacktor wesentlich reduzieren.

    Dazu kommen die Preise welche bei uns für einen schnöden Service am PKW inzwischen aufgerufen werden (Service inkl. Getriebeölwechsel bekam ich am Ford Mondeo letztes Jahr Offerten zwischen 1400.- und 1650.- Chf) und immer mehr Schmarotzer die einem Bremsen mit 70% Restbelag für einen vierstelligen Betrag komplett neu machen wollen usw. Darum mache ich immer mehr an meinen Fahrzeugen selber. Die Grube würde sich für mich innert weniger Jahre amortisieren.

    Zitat von Anton

    wie - einfach die Garage einen Meter teifer buddeln? Legst du damit nicht die Fundamente frei bis sie fast, oder gar nicht mehr, da sind wo sie hingehören, nämlich in den Boden?

    Die Garage ist irgendwann als Anbau in L-Form um einen bestehenden Stall herum entstanden. Und naja, mit den Fundamenten ist das so eine Sache, die bestehen an 2 Wänden im Moment aus ausgegossene 30cm Betonrohre auf einer Wand und aus etwa 4 Betonsockel von 40x40cm an der anderen Wand. Die anderen Wände sind gleichzeitig die Stallwände (Natursteinmauern) welche bereits auf dem angepeiltem Niveau runter gehen. Darüber ein Riegelbau.

    Wenn ich jetzt in die Garage fahre will muss ich eine rechte Steigung hoch fahren auf einer Wiese. Bisher stand ein Traktor mit Heulader da drin (steht übrigens zum Verkauf falls jemand Interesse hat ;) ), mit dem war das kein Problem. Mit PKW wird es spätestens bei Nässe ganz spannend. Wenn ich nun da von der Strasse gerade rein buddle (bzw. buddlen lasse) könnte man da gerade rein fahren.

    Zitat von Anton

    Oder willst Du die Fundamente nachträglich tiefer legen? Was zwar geht, aber ein mords Aufwand ist.

    Haben wir vor ein paar Jahren an einem Stall (Jg 1899) genau so gemacht. Eine Wand abstützen und darunter rausbuddeln, dann neue Betonwand rein ziehen, dann die nächste...ist keine Hexerei, wird bei uns öfter mal so gemacht.

    Zitat von Anton

    Und dann noch ca. ein 150cm tiefes Loch (ohne Bodenplatte!) für die Grube, wird das alles nicht ein wenig wacklig?

    Wieso wackelig? Nehmen wir mal den Boden des Stalles als Niveau 0. Dann ist der Boden der Garage jetzt bei Niveau +1.5m. Jetzt wird die ganze Garage auf Niveau 0 (oder -0.2m) ausgebuddelt. Danach mittig rein ein Graben von 1.5m Breite und auf -1.9m. dort unten eine Bodenplatte für die Grube betonieren, dann die Wände der Grube betonieren und hinterfüllen/verdichten, dann die Betonplatte für die Garage auf Niveau 0 betonieren. Der Maurer war auch schon da und hat es begutachtet, sieht keine Probleme, warte auf seine Offerte.

    Zitat von Anton

    Ist es nicht einfacher, die Garage höher zu bauen?

    Bautechnisch gesehen vielleicht schon. Bauästethisch, von der Topographie her und vor allem Baurechtlich sieht das ganze dann schon wieder ganz anders aus.

    Gruss

    Urs

  • Wechselrichter....Fragen

    • Urs
    • 31. Dezember 2021 um 00:20
    Zitat von Gunther

    Die Widerstände der Verschraubungen bzw. Sicherungen usw. kommen natürlich als Verluste noch hinzu und ziehen die Spannung weiter runter.

    Die selbstgebaute Winston eventuell noch mehr als die AGM

    Eher nicht. Die Winston dürfte Dank wesentlich kleinerem Innenwiderstand und leicht höherer Spannung als die AGM dir eher entgegenkommen.

    Zitat von Gunther

    da hier ein weiterer Sicherungsautomat und Relais sowie weitere 20-30cm Kabel verbaut sind.

    Hmm, also schlussendlich 2 Sicherungsautomaten und ein Relaiskontakt in Reihe? Auch das würde ich überdenken. Der WR gehört direkt über eine (eigene) Sicherung an die Batterie. Abgeschalten wird der über einen Steuereingang, nicht über ein zusätzliches (Hochlast-)Relais im Hauptstromkreis. Wenn der BMS den bei Unterspannung abschaltet (was ja am ehesten bei hoher Belastung geschieht) verbrennen dir die Kontakte innert kürzester Zeit.

    Dazu kommt dass WR eingangsseitig grosse Kondensatoren drin haben. Wenn die keine Ladeschaltung haben fliesst kurz nach dem Einschalten ein riesiger Strom was den Relaiskontakt innert kürze verbrennt. Daher ist es eine schlechte Idee am WR (ohne entsprechende Ladeschutzschaltung) ständig die Eingangsspannung ein und aus zu schalten.

    Zitat von Gunther

    Hast du/ihr hier wirklich bedenken wenn ich über den Tag verteilt max 20 Tassen Kaffee zubereite.....d.h. für zwei Tassen laufen die Geräte maximal 3 Minuten (allerdings nicht 3 Minuten mit den 200A .....zwischendurch ab und zu weniger)

    Gehe ich aber von den 200A bei 3 Minuten mal 10 für die 20 Tassen, dann sind das über den Tag verteilt "nur 100A" Verbrauch.

    Ja, die Bedenken habe ich. Das Problem ist nicht der Verbrauch (Klugscheissermodus ein>welcher 100Ah, nicht 100A betragen würde<Klugscheissermodus aus) sondern die Spitzenleistung auf welche du die Anlage auslegen musst.

    Einzig weil du geschrieben hast dass du schlussendlich Lithium einsetzen willst hab ich mich durchgerungen zur Aussage dass es vielleicht funktionieren kann...oder auch nicht. Müsste ich es bei jemanden installieren, ich würde mich weigern es so zu installieren...aber das ist nur meine persönliche Meinung welche ich aus meinen Erfahrungen gebildet habe. Und wie geschrieben, es kann funktionieren, aber du bist überall an der Grenze und da kann es ganz schnell eben auch nicht funktionieren...

    Deine Messungen haben leider wenig Aussagekraft denn du misst an einer komplett anderen Anlage mit komplett anderer Topologie, mit komplett anderer Akkutechnik, lässt dabei nicht wenig relevante Teile bei der Messung aussen vor...auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, so wird kein Schuh draus.

    Das mit der Messerei ist sowieso so eine Sache. Wie die Geschichte vom Hartwig zeigt können solche elektronischen Leistungs-Geräte sehr schnell mal kleine fiese Stromspitzen verursachen oder mit dem WR ein Schwingkreis bilden usw usf. welche im Hausnetz nicht auffallen (ein Problem ist das auch dort, nur dass dort das EW versucht dem entgegenzuwirken und eine einzelne Kaffemaschine nicht ausreicht um das Netz auszulasten und allenfalls lahm zu legen) an einem WR aber durchaus zum Problem werden können.

    Sowas messen ist nicht ganz einfach. In der alten Firma wo ich arbeitete hatten wir mal den Fall dass eine Maschine mit 40kW Anschlussleistung an einem 100kW Wechselrichter sporadisch wegen Unterspannung abgestellt hat. Alle Messungen mit Multimeter, Zangenamperemeter und KO haben auf 40kw ohne nennenswerte Spannungseinbrüche schliessen lassen. Da haben wir einen Spezialisten aufgeboten. Der hat Messungen mit Spitzen von über 120kw aufgezeichnet. Sein Messequipment kostete aber auch soviel wie ein Kleinwagen und seine Erfahrung mit solchen Messungen liess er sich auch entsprechend entlöhnen. Was ich damit sagen will, du kannst es noch lange messen, mit deinen Möglichkeiten wird da immer eine Schätzung raus kommen. Und das meine ich auch gar nicht abwertend, mit den Messmitteln und dem vorhandenem Wissen was 99.8% der Menschheit zur Verfügung steht (und in den 99.8% schliesse ich mich mit ein) kann da nur eine (mehr oder weniger genaue) Schätzung herauskommen.

    Was du noch tun kannst ist an der Genauigkeit der Schätzung arbeiten: Also Lifepo anschliessen, am bessten mit dem ganzen Sicherungs-Relais-Gedöns (wobei ich zumindest das Relais knicken würde, siehe oben) und dann Spannung an den WR-Klemmen messen und Strom (irgendwo) in dem Stromkreis messen. Viele relevante neue Erkenntnisse erwarte ich dabei aber nicht, denn was du bisher gemessen hast zeigt mir dass du den WR an seiner Grenze (oder darüber) betreiben möchtest und dabei auch die Verkabelung an der Grenze ausführst. Wie bereits erwähnt: Das kann gut gehen, muss nicht.

    Jetzt hast du 2 Möglichkeiten: Du baust das ganze so auf und hoffst dass es funktioniert oder du gehst auf Nummer sicher und baust den WR auch nach vorne womit zumindest die Verkabelung nicht an der Grenze ist und schaffst dir somit etwas Luft für das altern der Anlage...denn Erfahrungsgemäss werden mit dem Alter der Anlage die Massen schlechter, die Übergangswiderstände grösser, der Akku schwächelt...

    PS: Wie lange soll denn die neue Leitung vom WR zur LIFEPO überhaupt werden (die komplette Leitung, also Plus hin und Minus zurück) wenn du den WR nicht versetzt? Und sind die von Victron angegebenen 1.5-5m die Leitung hin und zurück gemeint (also de facto maximal 2.5m entfernt) oder plus und minus dürfen beide je 5m sein?

    Gruss

    Urs

  • Wechselrichter....Fragen

    • Urs
    • 29. Dezember 2021 um 21:05
    Zitat von Gunther

    70mm² hätten bei den Belastungen auch gereicht....aber besser ist besser.

    Von den Leitungen her vielleicht schon, bedenke aber dass es noch bei jeder Verschraubung weitere Übergangswiderstände gibt. Bei einer kleinen Lichtinstallation kann man die vernachlässigen, bei deinen Strömen definitiv nicht.

    Zitat von Gunther

    Kabel Batterie bis Sicherung ca 80cm und von dort aus nochmal die 90cm bis Eingang Wechselrichter.


    Um direkt am Wechselrichter zu messen, müsste ich den aufschrauben, was ich mir erst mal ersparen wollte.

    Womit du die hälfte der Anlage aussen vor lässt. So wird leider kein Schuh draus, im Gegenteil, du bescheisst dich damit nur selber und kriegst Messwerte welche die Realität beschönigen. Das wird sich rächen...

    Nach den Zahlen bleibe ich dabei: Die einzig richtige Lösung ist den WR mit nach vorne zu zügeln und dann dort,am bessten mit den geordeten 95mm2, so kurz wie möglich verkabeln. Dann hast du eine Saubere Sache um die du dich nie mehr kümmern musst und bringst noch etwas mehr Gewicht nach vorne. Alles andere bleibt eine Krücke. Kann funktionieren, muss es nicht. Wundere dich also nicht wenn der WR am Morgen beim Einschalten der Kafeemaschine mal eben in Unterspannung geht und du zuerst mal die Batterien laden musst bevor du an dein Kaffee kommst.

    Mein gutgemeinter Tip: Mach es einmal, mach es richtig.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 29. Dezember 2021 um 01:48

    Hallo zusammen,

    Für das neue Jahr muss ein neues Projekt her ;). Da mein Womo gerade erst eingefahren ist, ist es noch zu früh für ein neues womo. Also hab ich mir überlegt meine Garage etwas mehr als einen Meter auszubuddeln damit die Höhe für's Womo passt. Soweit so gut.

    Wenn man dann schon am buddeln ist, kann man auch gleich eine Grube mit einbauen, was das Öl wechseln und sonstige Reparaturen wesentlich vereinfachen würde, so zumindest der Gedanke.

    So nun seid ihr dran. Wer von euch hat bereits einmal eine Grube erstellt und kann mir ein paar Tips vor allem zu den Abmessungen geben?

    Man liest ja von 80 bis 110cm breite sei normal was hat sich bewährt? Im Moment tendiere ich zu 100cm.

    Welche Höhe, bei welcher Körpergrösse hat sich bewährt?

    Abgedeckt soll das ganze mit Holzbohlen. Wie dick sollten die sein? Voll drüber kann ich eh nicht fahren, dafür ist seitlich zu wenig Platz, aber so am Rande mal 1.5t Radlast sollten die schon halten. Ich dachte an irgend ein einheimisches Holz. Fichte währe gut und günstig verfügbar, aber vermutlich wäre ein einheimisches Hartholz besser geeignet? Welches? Welche Dicke? Das würde dann auch den Rahmen rundherum festlegen. Ich dachte an Wknkelprofil 50x50mm. Zu wenig?

    Weitere Fallstricke an die ich nicht gedacht habe?

    PS: Die vorzüge eines Liftes gegenüber einer Grube sind mir bewusst. Leider stehen die kosten eines Lifts in der benötigten Tragkraft in keinem Verhältniss zur Nutzungsdauer/Jahr. Desweiteren fehlt einfach der Platz, sowohl seitlich als auch in der Höhe.

    PPS: Hinweise zu Vorschriften und Bauordnungen könnt ihr gerne anbringen, bedenkt aber dass ich in der Schweiz lebe und bei uns jede Gemeinde seine eigene Bauordnung hat. Das Thema werde ich daher eh mit einem Fachmann aus der Gegend bequatschen. Brauche eh jemanden der Pläne für die Baueingabe zeichnet...

    Vielen Dank und Gruss

    Urs

  • Herzliche Grüße aus dem Oberbergischen Kreis

    • Urs
    • 28. Dezember 2021 um 23:47
    Zitat von Elwood

    Das Buch von Dolde ist mir die einzig bekannte Beschreibung, wie man einen Offroadcamper selber baut. Wenn du noch bessere Empfehlungen hast, gerne her damit.

    Hier anmelden und nächtelang lesen und schreiben ?.

    Leider wird dem Herrn Dolde sein Buch sehr kontrovers angesehen. Die einen halten es für die Bibel schlechthin, die anderen für Halbwissen bis hin zu nicht brauchbar...ich hab's nicht gelesen daher kann ich es nicht einordnen...vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

    Zitat von Elwood

    Aber es gibt eine Menge Basiswissen, dass sich mir als anfänger aus Foren nur in nächtelangem Studium an der Goggle-Akademie erschließt

    Bei einem solchen recht speziellen Projekt (wie die meisten, (oder alle?) hier) wirst du meines Erachtens nicht drum herum kommen. Ich denke wir haben das alle mehr oder weniger durchgemacht. Der Lohn deiner Mühen wird eine speziell auf deine Bedürfnisse abgestimmte Kabine mit wenig Fehler oder Unstimmigkeiten sein.

    Die meisten die diesen Aufwand scheuen werden wohl zum nächsten Womohändler fahren und mit dem glücklich werden was da auf dem Hof steht.

    Gruss

    Urs

  • Wechselrichter....Fragen

    • Urs
    • 28. Dezember 2021 um 23:22

    Ich denke das wird schon mit einem Gleichstrommessgerät gemessen sein, denn ein reiner Wechselstromzangenamperemeter basiert meistens auf dem Trafoprinzip. Da müssten schon extreme Störungen auf der 12V-Leitung liegen dass er 200A messen würde. Theoretisch möglich, aber extremst unwahrscheinlich.

    Die 200A sind schon halbwegs realistisch. Die 14V, wie meine Vorredner schon geschrieben haben, bei dem Strom garantiert nicht.

    Richtigerweise misst man den Strom und die Spannung gleichzeitig (oder zumindest sehr Zeitnah). Und die Spannung bitte an den Eingangsklemmen vom Wechselrichter, dann hast du auch den Spannungsabfall auf den Leitungen schon aus deiner Gleichung raus. Nur so als Beispiel: Rechnest du mit 14V, hast tatsächlich nur 12.6V am WR hast du schonmal einen Fehler von 10%. Weiss jetzt nicht was für einen Wirkungsgrad der WR hat, ich würde mal von 70-80% aus gehen. Also weitere 20-30% die in deiner Gleichung rein schneien...von daher ganz plausibel.

    Aber wieso eigentlich die ganze messerei und rechnerei? Wenn du die Batterien versetzt gehört der WR ebenfalls versetzt und dann eine 230V-Leitung mit kleinem Querschnitt (1.5 oder 2.5mm2) nach hinten.

    Es würde mich auch nicht wundern wenn in der Einbauanleitung vom WR steht dass der so nahe an der Batterie wie möglich gehört.

    Natürlich kannst du den WR hinten lassen, aber dann brauchst du mit jedem m mehr Leitung grössere Kabelquerschnitte (je nach Leitungslänge reden wir da von 95 120mm2 und grösser!) um den Spannungsabfall auf den Leitungen auch nur halbwegs in den Griff zu bekommen...lass es sein, es wird eine Krücke bleiben.

    Gruss

    Urs

  • Moin, moin aus Schleswig Holstein

    • Urs
    • 27. Dezember 2021 um 20:22

    Ich denke auch dass die Planung wichtig ist. Wenn ich bei meinen Vorrednern so sehe wie diametral das gehandhabt wird so denke ich dass es dazwischen auch noch etliche gangbare Wege gibt.

    Ich hab auch viel im Vorfeld geplant...und diese Planung dann vor dem Kauf des Fahrzeugs und dem Bau auch mehrmals komplett über den haufen geworfen. Man könnte meinen das wäre vergeudete Zeit gewesen. Betrachtet man es rein economisch mag das sogar stimmen...wenn man es aber als hobby verbucht sieht das dann wieder ganz anders aus.

    Irgendwann stand der Plan dann. Dieser wurde aber während des Baus - gerade in den Details- x-mal angepasst, sei es weil Teile nicht lieferbar waren, weil es Teile gab welche bei der Planung nicht auf dem Radar waren, oder weil sich herausstellte dass das Geplante zwar nett auf dem Papier (oder Bildschirm) aussah, in der Praxis aber nicht das gelbe vom Ei war.

    Darum plädiere ich für den goldenen Mittelweg. Den finden muss jeder für sich selber.

    Gruss

    Urs

  • LKW kaufen - Tipps für Laien

    • Urs
    • 12. Dezember 2021 um 12:51
    Zitat von nunmachmal

    In meiner aktiven Zeit habe ich in der Firma auf Michelin bestanden. Die sind teurer, laufen aber extrem lange und zuverlässig und rechnen sich dadurch.

    Ist das bei LKW-Reifen immer noch so? Bei PKW-Reifen war das Jahrelang genau meine Begründung warum ich immer wieder zu Michelin gegriffen habe, aber vor 10 oder 15 Jahren haben die angefangen immer weniger km durchzuhalten und da stimmte für mich der Preis-Leistungs-Verhältniss eben nicht mehr.

  • Mal was ganz anderes .... alter Versicherungsfall und was jetzt?

    • Urs
    • 12. Dezember 2021 um 12:31
    Zitat von ivo

    Der Kontakt mit der Versicherung war allerdings damals schon anstrengend (kein Durchkommen, keine Rückrufe oder Antworten auf Mails, Umstrukturierung gerade usw usw), aber da muss ich wohl nochmal ran.

    Na, dann sollten sie ja jetzt umstrukturiert und wieder voll einsatzfähig sein ;)

    Da hilft wohl nur ein langer Atem (und manchmal auch eine Kündigungsandrohung).

    Naja, Versicherungen halt...in Kunden aquirieren sind sie sehr zuvorkommend und Hilfsbereit, Schadenfälle begleichen sieht dann meistens ganz anders aus...dennoch hatte ich noch nicht den Mut wie Peter einfach auf viele Versicherungen zu verzichten.

  • Mal was ganz anderes .... alter Versicherungsfall und was jetzt?

    • Urs
    • 12. Dezember 2021 um 12:16
    Zitat von nunmachmal

    Das mit dem Zahlungsziel würde ich Recht locker sehen. Klar der Satz ist ein Hammer, aber in Rechnungsprogrammen Standard. Wenn der wieder 3 Jahre braucht für die erste Mahnung kann man ja nochmal über die Regulierung nachdenken.

    Das würde ich auch so sehen. Ich würde dem Rechnungssteller eine freundliche Mail schicken mit dem Hinweiss dass er jetzt 3 Jahre gebraucht hat und dass du nun auch etwas mehr Zeit brauchst. Dann mal in Ruhe mit allen Beteiligten abklären was genau Sache ist und nichts über's Knie brechen.

    Es ist halt Heutzutage schon so, steht da 8 Tage wird die Firma das meiste Geld wohl nach 30 Tagen haben, steht da 30 Tage wird es bei vielen wohl eher 40-60 Tage.

    PS: In DE habt ihr aber -zumindest für den Kunden- grosszügige Verjährungsfristen. Bei uns in CH können die zwischen 2 und 10 Jahre betragen, bei Handwerker-, Arzt-, und Anwaltshonorar-Rechnungen sind es meines Wissens 5 Jahre.

    Gruss

    Urs

  • LKW kaufen - Tipps für Laien

    • Urs
    • 12. Dezember 2021 um 11:55
    Zitat von Karsten61

    Seit bei uns im Betrieb über den Preis bereift wird, gibt es extrem spannende Momente die eigentlich keiner möchte...

    Das kann, muss nicht ins Auge gehen. Diesen Winter hab ich zum ersten mal in meinem Leben auf meinem Pkw keine sogenannten Markenreifen sondern eine Marke die ich vorher noch nie gehört hatte drauf gezogen, nämlich solche der Firma Apollo (anscheinend ein grosser Indischer Hersteller, irgendwie verbandeld mit Michelin, Dunlop und Vredestein, meine sind in Ungarn gebacken).

    Ein Bekannter schwört darauf und irgendwann hat er mich überzeugt mich mal auf so ein Experiment einzulassen. Ich war mehr als nur skeptisch und beim geringsten Anzeichen dass die Schrott sind hätte ich die runter geschmissen und Markenreifen besorgt. Und was soll ich sagen, ich bin viel im Schnee und in den Bergen unterwegs. Fahrtechnisch merke ich weder im Schnee noch im Regen noch im Trockenen, egal ob Kurvenreiche Bergstrecken oder Autobahn einen relevanten Unterschied zu den Platzhirschen. Einen gewaltigen Unterschied merke ich allerdings, nämlich hinten rechts, sie kosten die hälfte. Zur Standzeit kann ich noch nichts sagen, dafür sind sie noch zu wenig lang drauf, aber wenn ich meine Erfahrungen zur diesbezügliche Entwicklung der Platzhirsche (insbesondere Michelin) heranziehe bin ich guter Dinge dass die auch nicht so schlecht abschneiden werden.

    Und nein, es soll kein Statement sein dass Billigreifen immer gleichwertig mit den Markenreifen sind, im Gegenteil, da wird sicher viel Schrott angeboten werden. Auch ist es mir bewusst dass PKW und LKW Reifen zwei paar Schuhe sind. Es soll einfach ein Statement sein dass man durchaus auch mal einen Blick über den Tellerrand wagen kann.

    Lange Rede kurzer Sinn: Frag mal bei den Truckern rum. Da gibt es sicher den einen oder anderen der, wie Karsten schreibt, keine freie Wahl hat und somit überraschend gute oder auch schlechte Erfahrungen mit dem einen oder anderen Hersteller gemacht hat. Dabei muss man aber immer auch hinterfragen welche Einsätze der entsprechende Trucker fährt und ob die dem eigenen Einsatzzweck nahe komme. Und nicht zuletzt auch versuchen die Markenverliebtheit raus zu filtern.

    Gruss

    Urs

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