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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 2. August 2025 um 15:44

    Hallo zusammen,

    Zitat von Anton

    was mir an dem ganzen Projekt am besten gefällt ist die Grubenabdeckung aus Gitterrosten! 8)

    Ja, die Abdeckung hat sich bisher gut bewährt. Bin ich auch eher zufällig drüber gestolpert und es war auch ein schnäppchen (wenn ich es recht im kopf hab 140.- für 1.2m breite und insgesammt ca 7.5m länge). Wenn man es nicht eilig hat kann man auf Ricardo (Schweizer Online-Bieterplattform) ab und zu ein Schnäppchen ergattern. Ich finde zwar je länger je weniger, aber es geht immer noch.

    Zitat von Anton

    Wenn einem da was kleines runter fällt wird es nicht sofort beim nächsten Werkstattfegen mit weggefegt!

    Hmm...das ist so eine Sache...

    Wenn meine Putzkraft (ich nenne mal keine Namen, liest meines Wissens aber auch hier im Forum mit :saint:😉) da konsequent wäre, hättest du wohl recht. Leider denkt die Person sich auch mal dass nach dem späneproduzierenden Projekt vor dem übernächsten Späneproduzierenden Projekt ist. Und dann hält die Putzkraft ab und zu auch mal ihren Aufwand in Grenzen...

    ...und da können Schräubkes dann auch sehr schnell sehr gut versteckis spielen... ;)

    Zitat von Krabbe

    360 CHF waren gut angelegt, denke ich. Waren da die Drehteller auch schon mit bei?

    Normalerweise werden hier ähnliche Vermessungsanlagen mit Startpreis von 1500.-, wenn man Glück hat auch mal 1200.- auf der Bieterplattform eingestellt. Als dann die hier mit Startpreis 200.- eingestellt wurde musste ich mal mitbieten. Leider wollte noch ein anderer sie darum wurde es etwas teurer, war aber immer noch unter meinem gesetztem absoluten Maximalbetrag. 500.- wäre es mir noch wert gewesen, darüber wär ich ausgestiegen.

    Nachteil: Drehteller waren leider nicht dabei. Original von Beissbarth gibt es mit Drehwinkelmessung und ohne. Ohne hatte ich welche gefunden für 500 € pro Stück (neu). Mit Sensoren hab ich keine gefunden, aber angesichts der zu erwartenden Preisregion auch nicht gross gesucht. Geht auch ohne. Mann kann das Programm statt auf Normalmessung von 20° Lenkeinschlag auch auf "Messung mit 10° bei defekten Drehplatten" umstellen. Dann wird der Einschlag auch über die Spieghel gemessen. Funktioniert einwandfrei.

    Ich hab die günstigsten No-Name-Platten gekauft für ca 180 € (für 2) mit (angeblicher) Traglast von 2T pro Teller. Für den Pkw funktionieren die einwandfrei. Das Womo mit knapp 1500kg pro Vorderrad hab ich auch schon drauf gehabt...geht. Viel mehr würde ich da aber wohl auch nicht drauf packen wollen.

    Was auch noch ist, die Anlage war in einer VW-Werkstatt im Einsatz. Daher sind einige Datensätze von VW vorhanden, aber bei weitem nicht alle. Von Beissbarth direkt würde ich auch anzweifeln dass man Datensätze für so alte Anlagen noch bekommt, läuft wahrscheinlich heutzutage eh alles online und Upgrades gibt es keine mehr. Man sollte sich vor Kauf von so etwas also bewusst sein dass man die Daten für die zu vermessenden Fahrzeuge anderweitig besorgen und von Hand eingeben muss. Das war auch der Grund warum die Anlage verkauft wurde. Für meinen begrenzten Fuhrpark kein grosses Problem, für ein Betrieb der die Anlage täglich nutzt wohl nicht so Produktiv...

    2 Messungen hab ich bereits damit gemacht. Wenn ich schweizer Preise ansetzt so zahle ich bei der nächsten Messung die Anlage noch ab, bei der übernächsten Messung wird sie sich amortisiert haben.

    Zitat von Krabbe

    Aber Urs, vorsicht, die Einrichtung einer Werkstatt kann selber zum Hobby werden. Ich spreche da aus Erfahrung. 😀

    Zu spät. Das hättest du mir schon vor Jahren sagen müssen...spätestens vor Start des Projekts Garage fürs Womo... wobei, wenn ich so überlege, da war der Zug wohl auch schon lange abgefahren... 🤔😉

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 1. August 2025 um 13:26

    Die letzten 3 Wochen waren Zwangsferien (auch Betriebsferien genannt) angesagt. Da ich nur mässig begeistert bin in der Sommer-Ferienzeit weg zu fahren gab es mehrheitlich Ferien in der Garage... ;)

    Zuerst mal ein wenig Unterhalt an meinen Fahrzeugen. Danach wurde etwas gebaut, KNX programmiert und die Elektrik mehrheitlich fertiggestellt. Aber der Reihe nach.

    Bereits Im Winter hate ich mir einen kleinen Rechner zugelegt der Einzug in die Garage hielt. Darauf läuft zwar noch ein Betriebssystem welches die Jungspunte gar nicht mehr kennen werden:

    Dafür gab es aber gratis noch eine Handvoll Viren dazu...was meint ihr sind 360.- CHF dafür echt zu viel gewesen?

    Auch wenn dazu noch ein Wagen und ein bisschen Metall mit Kunststoff und Elektronik dabei waren...?

    Also konkret sieht das so aus:

    Wie war das schon wieder: Hobby macht erst richtig Spass wenn man es übertreibt...:/:saint:;)

    Natürlich bekam ich mangels richtigem Werkzeug eine Spurstange nicht frei, also einen Satz Krähenfussschlüssel und ein paar Rohrzangen bestellt (letztere gibt es im Moment grad wegen Lagerabverkauf extrem Günstig bei Brütsch & Rüegger, hab für eine grosse 3"/650mm (eher nich für Arbeiten am Auto gedacht) statt 85.- ganze 15.50 (!) bezahlt. Eine ganz kleine kosteten mich ganze 3.50 statt glaub 22. - und eine Mittlere für 6. - statt 32.-... da kann man glaub nicht meckern.)

    Bis fas Zeug da ist wurde die Spur nur mit der anderen Spurstange eingestellt..geht ja auch, nur dass dann das Lenkrad leicht schief steht...aus sicherer Quelle weiss ich dass das den Fahrer aber vorerst nur geringfügig stört... ;)

    Ob das die innen ablaufenden Reifen nun behebt wird sich zeigen. Ich zweifle noch etwas. Leider ist der Sturz an dem Auto weder vorne noch hinten einstellbar (und in der vorgegebenen Tolleranz). Wir werden sehen.

    Dann hat mir der Chinese meines geringsten Misstrauens einen Öler

    und ein Handventil geschickt

    Es hat sich nämlich gezeigt dass mein Mech zu faul ist den Grubenheber ständig zu ölen und dass auch das ständige provisorisch runterziehen des Luftschlauchs ihn auf Dauer nervt. Und wenn ich schon eine Leitung fix runter ziehe kann ich auch eine 2. mitziehen mit der man den Heber von oben runter lassen kann.

    Anschliessend wurden die Abdeckung für die Elektroverteilung erstellt

    Mangels CNC-Fräse oder Schablonen für die Oberfräse und dergleichem musste die Tauchsäge mit Schiene herhalten

    Und das Ergebniss

    Die Aufmerksamen haben sicher bemerkt dass die Abdeckungen der Kabelkanäle fehlen. Weil es so schön war wurde da nochmal einiges umverdrahtet

    Unten Rechts gab es ein weiteres KNX Modul dafür wurden die 3 Blauen Teile ausgebaut. Diese waren Folgeschalter, also ven an einem Ausgang Strom entnommen wird schaltet der 2.Ausgang ein und läuft eine eingestellte Zeit nach ((für die Absaugung der Maschinen). Das wird jetzt auch über KNX (und dem neu eingebautem Modul) realisiert. Wollte zuerst das eine Modul sparen, aber die Umsetzung ohne gefiel mir dann doch nicht so ganz.

    Nachdem alle Kabel an der UV angeschlossen sind

    wurden noch ein paar Steckdosen am anderen Ende angeschlossen

    .. und zwar in Farbenfuroh

    und eine Signalleuchte montiert.

    Bedingt durch das neue KNX-Ausgangsmodul hab ich ja jetzt ein paar Ausgänge frei welche wir doch nicht ungenutzt sein lassen wollen... ;)

    Damit werden gewisse Fehler und Betriebszustände angezeigt. Als kleines Gimminick wurde noch eine Lichtschranke montiert welche die grüne Leuchte an macht wenn das Womo vorne/hinten auf der richtigen Position steht. Braucht man das? Nö. Warum dann doch so was machen? Ganz einfach, Grund 1: Weil der Platz begrenzt ist hilft es das Womo immer auf die Ideale position zu fahren damit ich vorne gut ums Womo rum komme und hinten noch über die Treppe in die Grube komme. Und Grund 2: Weil ich es kann... ;)

    Es wurde dann etwas frischer und feuchter. Ideale Voraussetzungen um mehrheitlich ins warme Womo zu sitzen und KNX zu programmieren. Bin schon recht weit, aber noch lange nicht am Ziel...und intuitiv programmierbar ist ganz sicher deffinitiv nicht die Hauptstärke von KNX!

    Irgendwann hatte ich dann vom KNX wieder etwas die schnauze voll, also wieder was weniger Kopflastiges machen. Wie zum Beispiel

    Alle kanaldeckel montiert. Da alles krumm und schief ist bedingt ein akzeptables Ergebniss aber auch das gelegentliche Hirn einschalten. Und natürlich liess mein Stolz es nicht zu dass ich fertige Endstücke verwende...die wurden alle selber angefertigt...dafür dass ich das seit Jahrzehnte nicht mehr gemacht habe bin ich mit dem Ergebniss ganz zufrieden

    Da haben meine damaligen Oberstifte doch nicht ganz alles verkehrt gemacht und einiges beigebracht was ich auch 35 Jahre später noch brauchen kann

    Das Zeug ei bisschen beschriften schadet auch nicht

    Und nicht vergessen, ein bisschen verpflegung zwischendurch. Sei es aus dem eigenen Garten...

    oder zumindest vom eigenen Grill...

    Und nach der Stärkung wurde dann die Arbeitsplatte für die Schleifmachine zum 2.mal nach unten versetzt und die Schleifmaschine deffinitiv montiert. Dazu eine French-Cleat-Wand erstellt...

    ... und schon ein wenig bestückt

    Die Kistchen dauerten lange zu machen hab es aber auch zum ersten mal gemacht. Der rest ist einfach und geht schnell...

    ... aber da heute bei uns Feiertag ist muss ich zwangsläufig Pause machen und vielleicht überlegen wie ich die Kistchen in Zukunft effizienter baue...;)

    In dem Sinne allen Miteidgenossinnen und Eidgenossen ein schönes verlängertes Wochenende, allen anderen einen schönen Arbeitstag und arbeitet nicht zu viel.

    Gruss

    Urs

    Bilder

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      • 1.920 × 960
  • Truma Combi Spannung

    • Urs
    • 30. Juli 2025 um 14:52

    Da hätte ich auch nichts anderes erwartet, Blei wurde ja auch mit bis 14.4, in Spezialfällen (gewisse AGM, Desulfatierung usw.) auch höher geladen und man hat nie was gehört dass das Probleme gemacht hätte...im Gegensatz zur bereits erwähnten Unterspannung, da also lieber den Querschnitt der Verkabelung etwas grösser als kleiner nehmen, gerade bei den D, da die noch etwas mehr Strom ziehen als die mit Gas.

    Noch ein Tip am Rande: Die Truma können auch ohne befülltem Boiler betrieben werden was auch in der Betriebsanleitung erwähnt und beschrieben wurde (zumindest bei denen mit Gas und vor ein paar Jahren war es so...denke das dürfte auch für die D und heute noch gelten. ) Ich musste vor einem Jahr die Hauptplatine in Italien tauschen. Der Techniker fragte mich so ziemlich als erstes ob ich die ohne Wasser zum Heizen betreibe, was ich bejahte (nicht immer aber doch vielleicht 30% der Betriebszeit) . Er riet dringend davon ab da die Platinen dadurch viel höhere Temperaturen ab bekämen. Man müsse nicht die Betriebsart Warmwasser auch einschalten, die Betriebsart nur Heizen könne man schon auch benutzen, nur den Boiler halt trotzdem befüllen damit die auch beim Heizen entstehende Abwärme vom Wasser aufgenommen und nicht bis zur Platine gelange. Er hätte noch nie einen Kunden gehabt welcher die Heizung immer befülle und er die Platine hätte tauschen müssen. Der klassiker wo er immer wieder tausche wären die Camper welche immer auf Campingplätze gingen und die sanitären Anlagen vor Ort brauchen und daher kein Warmwasser im Fahrzeug bräuchten.

    Im Nachhinein, wenn man die Explosionszeichnung einer solchen Heizung anschaut für mich eigentlich logisch und es ging ja auch 11 Jahre gut bevor sie anfing herum zu zicken und ein weiteres Jahr bevor sie ganz ausgestiegen ist...daher das nur als Tip für die welche lieber vorsorgen möchten.

    Gruss

    Urs

  • Hubbett - Spindelmotoren irgendwie (an)steuerbar?

    • Urs
    • 23. Juli 2025 um 08:59

    Ja. 🤣😉

  • Hubbett - Spindelmotoren irgendwie (an)steuerbar?

    • Urs
    • 22. Juli 2025 um 17:56

    Hab schon schlimmere Dialekte gehört... 😉

    Gruss

    Urs

  • Lithiumbatterie braucht erhebliche Stromzufuhr, ehe sie mit dem Laden beginnt, keine Schwachlichtausnutzung

    • Urs
    • 22. Juli 2025 um 13:10
    Zitat von Tobi

    Die Lithiumbatterie wird jeden Strom nehmen, den sie bekommen kann, solange er mit einer Spannung daherkommt, die höher ist als die aktuelle Klemmenspannung der Batterie.

    Würde ich so nicht unterschreiben. In einer idealen Welt ja, in der Praxis eher nicht. Ich lade mit 14.8V und die Verkabelung ist nicht gerade ideal (zwar mit grossem Querschnitt, aber relativ lange Leitung). Bei fast leerer Batterie nimmt die die vollen 40A die der BtoB bringen kann, aber bereits nach kurzer Zeit sinkt der Strom und geht dann kontinuierlich zurück bis die Batterie voll ist. Bevor der BMS abschaltet liegt der dann meistens irgendwo um die 32A. Das schlicht weil das Spannungsdelta zwischen Batterie und BtoB in Verbindung mit dem Ohmschen Gesetz nicht mehr her gibt.

    Gruss

    Urs

  • Lithiumbatterie braucht erhebliche Stromzufuhr, ehe sie mit dem Laden beginnt, keine Schwachlichtausnutzung

    • Urs
    • 22. Juli 2025 um 12:53
    Zitat von restler

    Nein, die 3 A verschwinden nicht irgendwo, sie werden im Moment der Messung im Multimeter verbraten, erkennbar an den deutlich warmen Messkabel.

    Jetzt macht das für mich etwas mehr Sinn. Du misst also den Kurzschlusstrom über den Regler. Ok. Diesen Strom wirst du aber nie in die Batterie bekommen, da die Batterie und die Verkabelung, Sicherungen usw. dahin auch einen gewissen Widerstand haben. Wieviel das aus macht weiss ich nicht (da immer noch ohne Solar unterwegs) aber das wird auch nicht dein (Haupt-)Problem sein.

    Zitat von restler

    Es sind jeweils Spannungspaare für Anfangs- und Dauerstrom. Der erste liegt zwischen 13,9V und 14,8V und dauert ca 20 bis 30 Minuten. Danach wird auf die Dauerladespannung um geschaltet (13,6 bis 13,9V). Es kommt auch tatsächlich die eingestellte Spannung aus dem Regler.

    Das wird dein Problem sein. Bei 13.6V hast du gerade mal 3.4V Zellspannung. Das Reicht nicht mal zum richtig volladen. Bei 13.9V hast du eine theoretische Zellspannung von 3.475V. Könnte knapp reichen, wären da nicht die Verluste auf den Leitungen zur Baterie. Da reicht der Spannungsunterschied einfach nicht aus damit mehr Strom fliesst.

    Ich halte gar nichts von einer UI-Regelung bei Lithium. Schon gar nicht bei so niedrigen Spannungen. Du hast ja ein BMS der das Ladeende überwacht und abschaltet (oder nicht?) Kannst du den Regler auch auf nicht Li oder gar Festspannung umstellen? Egal welches Programm, wähle das was am längsten eine Spannung über 14.4V aus gibt. Kannst auch 14.8 oder 15V nehmen, das spielt absolut keine Rolle, denn die Zellspannung begrenzt sich selber bis sie voll geladen sind...und dann stellt der BMS die Ladung ab.

    Gruss

    Urs

  • Lithiumbatterie braucht erhebliche Stromzufuhr, ehe sie mit dem Laden beginnt, keine Schwachlichtausnutzung

    • Urs
    • 20. Juli 2025 um 18:02

    Schön ml wieder von dir zu lesen, wenn ich auch etwas erfreulichere Umstände erwünscht hätte.

    Ich schliesse mich Svens Aussage voll an. Strom kann nicht einfach irgendwo verschwinden. Und wenn da ein Defekt wäre wo die 3A (im wahrsten Sinne des Wortes) verheizt würden müsste irgendwo was warm werden. 3A bei 13V wären ja schon mal um die 40W.

    Daher: Strom messen, was kommt wirklich vom Regler und was geht wirklich in die Batterie. Da Beide Batterien sich gleich verhalten wäre es evtl. etas naheliegender dass der Solarregler falsch anzeigt... Klarheit schafft nur messen.

    Werden die Werte der Bluetooth-App und des Batteriemonitors von unterschiedlichen Messystemen erfasst oder kommen die Werte schlussendlich vom gleichen Gerät?

    Vielleicht gibt es etwas wie eine Reset-Funktion deines Solarreglers und der BMSe? Mein BMS muss zum Beispiel bei 0A Entnahme aus der Batterie und 0A Ladung in die Batterie eingeschalten werden und gleicht dann die Mess-Shunts ab. Macht man das nicht ergeben sich komische Offset und die Messungen stimmen nachher angeblich nicht...ob das aber bei deinem BMS / Solarregler auch passieren kann weiss ch nicht.

    Gruss und viel Erfolg

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 13. Juli 2025 um 23:09
    Zitat von mrmomba

    Ich meine, wenn bei Urs in den Bergen die Wiese 33 Jahre braucht um so zu wachsen, die Halle fertig ist,

    Sorry, leider muss ich dich diesbezüglich gleich 2 mal korrigieren. Das Projekt Garage ist wie ein Selbstbau-Womo...das wird wohl nie fertig.

    Und die Wiese welche ich gerade gemäht habe brauchte sogar wesentlich mehr als 33 Jahre zum wachsen... 😉

    So sah es dort vor 2 Jahren aus:

    Vor 3 Jahren so:

    Da wo die Mulde steht war seit ich denken kann immer schon Wiese. Die musste meinem Parkplatz und meiner neuen Einfahrt weichen . Das was auf dem Bild eingezäunt ist war mal ein Garten welcher nachdem meine Tante verstorben war die Natur ( konkret einzig und alleine die Johannisbeersträucher) zurückgeholt hat. Der Garten entstand da aber auch erst vor ungefähr 30 Jahren als der Stall nich mehr zur Tierhaltung benutzt wurde. Davor war da der Miststock und zwar schon lange bevor ich denken kann. Die Mauer mit dem Zaun (damals noch ohne Zaun) musste mein Vatter (wie alle anderen Nachbarn) vor ungefähr 45 Jahren bauen damit die Gülle der Miststöcke nicht mehr wie bis dahin durchs Dorf fliesst... Wie du siehst war da erwiesenermassen länger als 50 Jahre (vermutlich sogar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte länger) keine Wiese...😉

    Zitat von mrmomba

    Da braucht's für den Balkenmäher einachder sicherlich ein kleinen Anhänger mit einer Kabine drauf?

    Nene, das bleibt ein Einachser. Das Thema hatten wir schon mal vor längerer Zeit. Ich war da skeptisch bezüglich ausgeglichenem Kabinengewicht vor und hinter der Achse, aber ich denke mit Seegway-Technik liesse sich das Problem in den Griff kriegen. Dafür müsste vielleicht das 100%-gesperrte (bzw gar nicht vorhandene 😉) Differential weichen, der 7PS-Motor etwas spritziger werden und vor allem am Getriebe die Schaltzeiten zwischen vor- und rückwärts und das Umkehrspiel leicht minimiert werden. Dass müsste glaub machbar sein... Werde ich angehen, wie geschrieben:

    Zitat von Urs

    ..sobald ich mal nichts anderes zu tun habe... 🤔😉

    ... versprochen... 😇😉

    Zitat von Picco

    Nach dem Motto aus den 1980er Unruhen in Zürich: 'Nieder mit den Alpen, freie Sicht aufs Mittelmeer'

    Darfst noch so gerne mal mit deiner Motivationstrainerin und der Hilti vorbei kommen. Bedenke aber dass sich schon viele daran versucht haben und dass nur noch die paar ganz harten Grinder es überstanden haben und noch da sind... 🤣😉

    PS: Wie war das Forenmotto nochmals: Willkommen bei den verrückten... 🤣

    In dem Sinne: Schönen Wochenanfang und mögen ganz viele Verrückte Dinge entstehen...😉

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 12. Juli 2025 um 23:04

    Guter Punkt. Hatte ich so gar nicht auf dem Radar...äh...Lidar...äh...... egal...;)

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 12. Juli 2025 um 22:20
    Zitat von Varaderorist

    Das nenn' ich mal "maximal optimierten Maschineneinsatz"........... 8o

    Sehe ich absolut genau so... 😉

    Aber das ist nur ein Teil der Geschichte. Die Maschine wurde um Weihnachten 2021 das letzte mal gestartet um sie aus der umzubauenden Garage raus fahren zu können, davor wurde sie das letzte mal im Sommer 1992 gestartet und damit gemäht. Das heisst sie hat heute nach ziemlich genau 33 Jahren das erste mal wieder gemäht...und das, mal vom etwas stumpfen Messer abgesehen, absolut klaglos...sie schnurrt wie ein junges Kätzchen. Naja, sie ist ja auch gerade erst 54, also im besstem Alter... 😉.

    Also nebst optimiertem Einsatz des Maschinenparks finde ich eine solch regelmässige Nutzung mindestens genau so wichtig um Standschäden vorzubeugen... 🤔😇🤣😉

    Zitat von Holzbock

    Hast Du wenigstens GPS an der Mähmaschine das Du die Bahnen optimal erwischt. ^^

    Noch nicht, aber gute Idee. Wobei GPS, wenn es von den hier in allen erdenklichen Farben und Formen motivationslos herumstehenden Bergen oder gar der Garage selber abgeschattet wird, werden die Bahnen auch wieder krum. Nicht ideal. Da wäre was in Richtung hochgenaue Lasermessung mit Vibrationssensoren zur Kompensation der leichten Eigenschwingungen der Maschine vielleicht die bessere Wahl? Oder Lidar, vielleicht sogar in kombination mit autonomen Fahren? Muss ich mir mal etwas genauer überlegen...

    ....sobald ich mal nichts anderes zu tun habe... 🤔😉

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 12. Juli 2025 um 19:09

    Karsten61 Nene, war ganz aktuell letztes Wochenende.

    Das hatte aber auch einen Grund dass ich die genau jetzt Einsatzbereit gemacht habe. Es stand nämlich heute das Mähen meiner riesengrossen Wiese auf dem Programm. Heute war daher früh aufstehen angesagt, denn das Mähen der fast unvorstellbar grossen Wiese würde sicher einige Zeit in Anspruch nehmen. In jungen Jahren wäre ich im Morgengrauen aufgestanden und hätte die von Hand gemäht...hätte dafür wahrscheinlichsowohl am Morgen als auch am Abend die Stirnlampe gebraucht. Aber ab einem gewissen Alter ist man schon froh um eine maschinelle Hilfe. Weiss nämlich nicht ob ich es ansonsten in meinem Alter noch in einem Tag geschafft hätte...

    Hier die riesige Wiese:

    ... und nach getaner Arbeit...

    ... 🤣😂😇😉

    Gruss und schöns Wochenende

    Urs

  • Akkuzellen schon defekt?

    • Urs
    • 7. Juli 2025 um 20:09
    Zitat von pseudopolis

    Schaltet man die Verbraucher eine Weile ab und das BMS läuft weiter (zb, beim übern Winter einmotten des Fahrzeugs) hat das BMS natürlich mehr Zeit für das Balancing, und kann den evt Fehler kompensieren.

    Weiss jetzt nicht wie es andere BMS das handhaben, aber meiner von Electrodacus ballanciert ausschliesslich während des ladens. Das heisst ab der eingestellten Schwelle von 3.40V wird balanciert. Da ist nichts mit jeden Tag nach dem LAden über Stunden ballancieren oder gar über Winter stehen lassen und es ballanciert sich (ausser wenn ich im Winter nachlade natürlich). Und es funktionierte bisher trotzdem tadellos auch mit dem sehr begrenzten Strom über eine sehr begrenzte Zeit. Mit dem Gleichen BMS funktioniert es offenbar auch ganz gut in Hausinstallationen, vielleicht dort sogar besser da die typischerweise jeden Tag einen Ladezyklus fahren wo ich im Vergleich nur alle Schaltjahre mal einen Ladezyklus fahre. Es ist spezifiziert für Anlagen mit bis zu 24kW Solarleistung und bis zu 750A Batteriestrom an 12 oder 24V.

    Keine Ahnung, vielleicht hatte ich aber bisher auch nur Glück, oder der Mehrpreis für meine (Winston-)Zellen zahlt sich doch aus, oder das System funktioniert doch wie vom Entwickler gedacht auch mit nur 200mA Balancerstrom? Ich weiss es nicht.

    Aber natürlich, wenn eine Zelle mal extrem weit abdriftet (aus welchen Gründen auch immer) wird mein BMS das nicht mehr reissen können. Aber dann habe ich ein Systemfehler den ich angehen muss (und wie ich vermute auch der OP). Denn ich bin nachwievor der Meinung dass wenn die Zellen so weit voneinander driften dass balancieren mit mehreren A nötig werden, ein Systemfehler vorliegt, der im besten Fall mit volladen der einzelnen Zellen und/oder durch beheben von allfälligen Kontaktproblemen vielleicht beizukommen sind. Im Schlechtesten Fall sind die Zellen wirklich zu unterschiedlich und funktionieren wirklich nicht zusammen oder sind defekt, woran ich aber im Moment noch nicht bereit bin zu glauben. Aber wer weiss, vielleicht bin ich mit der Einschätzung auch völlig auf dem Holzweg...

    PS: Auch wenn das geschriebene jetzt nach einer tollen Werbebotschaft für mein BMS sich anhört: Das Teil hat auch Sachen die gar nicht so schön gelöst sind...aber das würde zu weit führen darauf hier einzugehen und ist für diesen Thread eigentlich auch nicht relevant.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 6. Juli 2025 um 17:51
    Zitat von nunmachmal

    Wie kann man nur eine Garage mit Grube mit einem schnöden Wohnzimmer und einen doofen Himmelbett vergleichen.

    Das eine muss das andere ja nicht ausschliessen. So steht bei mir über der Grube öfter mal ein Himmelbett oben drauf...denn genau dafür wurde die Garage ja primär gebaut... :D

    Im Moment musste das fahrende Himmelbett abaer vor der Garage platz nehmen. Brauchte den Platz für ein etwas kleineres Fahrzeug. Da bei uns auch langsam der Sommer einzug gehalten hat war wieder mal Zeit Reifen zu tauschen. Einmal am Pkw. Ach ist es herrlich die kleinen Schlappen drauf zu ziehen, Luft dran, ein bisschen zurecht drüchen und die ploppen auf die Felge. 1.5h später alle 4 getaischt, gewuchtet und am Auto montiert. So gefällt mir das. Aber so richtig ohne Herausforderung geht auch nicht, also mal eine in klein gesucht:

    Ist ein 4.00x8 Reifen auf einer 8"-Felge.

    Das blöde daran, meine Reifenmontagemaschine kann nicht weniger als 10". Egal, halt ganz altmodisch mit montiereisen hantieren, Reifen runter, Schlauch flicken, Reifen drauf war der Plan. Leider machte ich die Rechnung ohne den ziemlich sicher 54-jährigen Reifen. Der ist ganz schon gstabig, aber das Profil ist noch gut, also der macht sicher noch ein paar Jahre und km. Ganz leichte Rissbildung gibt es zwar:

    Aber ich glaube die Risse welche man zuunterst auf dem Bild erahnen kann sind nur oberflächlich...passt schon...da braucht es noch keine neuen Reifen... 🤣😜😉

    Nach gefühlt 20 mal Reifen runter Schlauch zurecht rücken und wieder Montieren war der Schlauch dann endlich mal so dass es mir das Ventil nicht rein zog. So sollte es erstmal funktionieren. Irgendwann gibt es vielleicht einen Satz neue Reifen, aber die Neumodischen 4.00x8 die käuflich zu erwerben sind auf eine Maschine jg 1971 zu montieren wäre etwa so als ob man auf ein Modell T Niederquerschnitts-Breitreifen auf Tiefbettfelgen montiert. Kann man machen, ist in meinen Augen halt wie eine Faust auf's Auge. Mal schauen, kommt Zeit, kommt Rat (oder Reifen 😉)

    Wie geschrieben zieht langsam der Sommer ein. Das heisst Sommergerät bereit machen damit ich mein Riesen-Grundstück vor der Garage auch kultivieren kann:

    Ist jetzt abgeschmiert und einsatzbereit. Aber beim kleinen Service ging mir dann doch der Gedanke durch den Kopf ob ich die Grube doch zu breit hab bauen lassen.

    😉

    Gruss und schöns Wochenende

    Urs

    PS: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus beinhalten welche bei einigen Mitmenschen schwere alergische Reaktionen hervorrufen können.

  • Akkuzellen schon defekt?

    • Urs
    • 4. Juli 2025 um 20:50
    Zitat von KingWarin

    Urs, kennst du das Internet Archive ( archive.org ) noch nicht?

    Doch. Leider gibt es dort nur die ersten 2 Seiten von Blog (z. B. https://web.archive.org/web/2023062607…op.gwl.eu/blog/) die restlichen 213 Seiten fehlen und auch auf den 2 Seiten sind die weiterführenden Links in den Blogs leider tot. Wenn man Aufzeichnungen an einem anderen Datum schaut, kann man zwar noch den einen oder anderen weiteren Blogbeitrag finden, aber bei weitem nicht komplett...zumindest hab ich es noch nicht gefunden, hab aber auch nicht jede Aufzeichnung angeschaut.

    Zitat von juh

    GWL war halt sehr stark mit Winston, doch da sind die Preise und Gewicht/kWh der anderen Zellen komplett davongelaufen. Ich würde jetzt auch keine Winston mehr nehmen, 2020 war es mir den relativ geringen Aufpreis wert. Winston ist in Europa absoluter Nischenmarkt im Industriebereich.

    Würde ich heute genau so machen...aber ich hoffe die Winston werden noch lange ihren Dienst verrichten... ;)

    Zitat von juh

    Wenn es jetzt nach Prüfung/Austausch der Verbinder hier doch noch Abweichungen gibt, dann wäre es einen Versuch wert, die erst nochmal parallel und langsam auf ein gemeinsames Niveau zu bringen. Genau das war ja der Vorteil der Initialladung: alle parallel und seeeeehr langsam.

    Wenn sie (an der Ladeschlusspannung) nicht sauber balanciert sind würde das sicher Sinn machen.

    Ob es jetzt aber unbedingt alle paralell sein muss oder jede Zelle einzeln nacheinander bin ich der Meinung spielt in der Praxis keine wirkliche Rolle. Bei meiner Initialladung war ich schlicht zu faul alle (4) Zellen zusammen zu hängen und hab sie nacheinander über 3 oder 4 Wochen mit einem Labornetzteil bis auf die gleiche Spannung geladen und bei 3.60V automatisch vom Ladegerät getrennt. Die minimalsten Spannungsunterschiede durch Selbstentladung der ersten Zelle gegenüber der Letzten hab ich dabei von vorneherein in kauf genommen. Die waren aber im Nachhinein eher theoretischer Natur und wenn nicht waren sie so klein dass sie mit meinem Messequipment nicht messbar waren und der BMS die daher sowieso problemlos nach dem ersten Laden als Batteriepack ballanciert hat.

    Gruss

    Urs

  • Akkuzellen schon defekt?

    • Urs
    • 3. Juli 2025 um 21:14
    Zitat von Ducato-Heere

    Die Zellspannungen direkt per Multimeter gemessen waren plausibel. Es sind wie es aussieht teilweise die Verbindungen. Werde mal schauen, wie ich das in den Griff bekomme.

    Wenn die Verbindungen schlecht sind ist es das A und O dass du das zuerst in den Griff bekommst. Davor musst du gar keine Gedanken wegen Balanciing machen, denn wenn der BMS die falschen Werte bekommt kann der unmöglich richtig regeln. Jede Regelung kann nur so gut funktionieren wie der Input ist. Fazit: Imput scheisse, output scheisse...

    Was vielleicht auch Sinn machen könnte wäre die Messleitungen alle gleich lang zu machen...wird bei deinem Querschnitt aber wahrscheinlich nicht so viel ausmachen. Bei mir ist vom Entwickler eine Flachbandleitung mit 28 AWG, also mit einem Querschnitt irgendwo um die 0.06 - 0.08 mm2 vorgesehen (die dienen zusätzlich als Sicherung falls alle Stricke reissen, darum so klein dimensioniert) und da wird das wichtiger sein als bei dir mit 1, oder 1.5mm2 Messleitungen...kommt aber auch auf den Balancerstrom drauf an der darüber gejagt werden muss.

    Zitat von pseudopolis

    Ein vernunftiger Balancestrom bei deiner Konfiguration sollte mindestens 1A sein, besser 2A.

    Das wird überbewertet. Mein BMS kann "nur" 200mA pro Kanal (Zelle) ballancen. Am Anfang schien das mir auch arg wenig, weil überall zu lesen war dass mehr einfach besser sein soll. Nun, einige Jahre später bin ich vom Gegenteil überzeugt. Wenn man da X-A von Zelle zu Zelle Jagen muss ist am Aufbau was faul und das muss korrigiert werden. Wenn das passt braucht es extrem wenig damit die Zellen ballanciert bleiben, zumindest bei einem aktiven Ballancer der im Gegensatz zu einem passiven nicht einfach stumpf die zu hohe Zelle mit einem Widderstand beaufschlagt und so das zu viel an Energie einfach in Wärme umsetzt). Meine werden beim Laden bis auf ein Delta von 10mV balanciert und dümpeln ohne grosse Last seit jetzt 3 Monaten auf 8mV delta rum, sind also perfekt balanciert. Die bleiben über 90 % der Entladekurve und auch bei moderaten Strömen bei unter 20mV...erst bei ganz leerer Batterie driften die dann langsam richtung 50 oder auch mal bis 80mV ausseinander (was immer noch absolut kein Grund zur Sorge ist). Aber das sind wir beim nächsten Punkt:

    Zitat von juh

    Bei Deinen Zellen ist es vielleicht auch sinnvoll, zuerst nochmal nach unten zu balancieren, und dann erst auf 3,8

    Das halte ich nicht für Zielführend. Mein BMS könnte auch beim Entladen, also unten ballancieren, aber der Entwickler rät dringend davon ab die Funktion zu nutzen. Das könne in der Theorie wenn alle Zellen genau die gleiche Kapazität hätten funktionieren. Und für mich ist das inzwischen absolut einleuchtend und ich bin voll seiner Meinung. Denn sobald eine Zelle nur eine Abweichung von z.B einem % hat, würde nach der alle 3 (oder 7) anderen nach unten balanciert und beim Laden das umgekehrte Spiel da die ja immer zuerst voll ist und gegen die anderen nach oben balanced wird. In dem Fall würde man dann je grösser der Kapazitätsunterschied der Zellen ist je mehr balancer Strom brauchen damit das so hin und her balancen kann aber es bringt unter dem Strich gar nichts, im Gegenteil, damit bringt man die Zellen erst recht gegeneinander aus dem Tritt. Fazit: Balancen ab 3.4 V bis Ladeschlusspannung, Unterspannungsabschaltung bei 3V (oder von mir aus 2.8V) und sobald die schwächste Zelle die Spannung erreicht wird die Bank von den Verbrauchern getrennt und gut ist.

    Zitat von Ducato-Heere

    Mich wundert, dass dies immer ein wenig "springt" und nicht immer die gleiche Zelle einen niedrigen Wert hat.

    Schlechte Kontakte würden das erklären, aber vielleicht auch der ballancervorgang selber. Weiss nicht wie deiner genau arbeitet, aber bei meinem sehe ich beim Laden auch sprünge von 60-100mV zwischen den Zellen, aber bei meinem wird auch angezeigt welche Zelle gerade balanciert wird und das ist völlig normales Verhalten.

    Aber allgemein scheinen die Zellen laut deinen Screenshots bei den Spannungen schon praktisch alle recht an der unteren Entladeschlusspannung angekommen (sprich entladen) zu sein. Bei meinen Zellen hatte ich Tests gemacht und da hatte ich von 3.0V auf 2.8V nur ganz wenig mehr Energie holen können (ein paar wenige Ah!). Beim Entladen dümpelten meine Zellen mehrheitlich um die (stabilen) 3.4 bis 3.1V rum...Aber das war bei moderaten 20A Entladestrom, bei Hochstromanwendungen wie du hast hab ich keine Aufzeichnungen oder eigene Erfahrungen. Was aber da Prinzipbedingt natürlich viel mehr eine Rolle spielt sind übergangswiderstände usw. Je höher der Strom desto weniger verzeiht es Fehler in der Auslegung und Umsetzung der Anlage.

    Zitat von KingWarin

    Aber das macht heutzutage doch niemand mehr und selbst wenn lädt man doch nicht über die Ladeschlussspannung die der Hersteller angibt.

    Aber wieder was gelernt, auch wenn es sich ein bisschen nach "blast-from-the-past" anfühlt.

    Fühlt sich nicht nur so an, ist es offenbar auch. Als ich meine Winston gekauft habe wurde von GWL explizit in einem Schreiben dazu darauf hingewiesen dass man die Initialladung mit Typischerweise 3.8V unbedingt machen solle. Zur fast gleichen Zeit wurde im Blog auf deren Webseite einem Kunden der Ladegeräte mit höheren Spannungen kaufen wollte folgendes erklärt. Zitat aus der Homepage von GWL: "In the past it used to be recommended to charge to 4.2V or to 4.0V or to 3.8V. However over the time, as the technology of the LFP cells has become more stable, it seems that there is no need to make the initial charging to such high voltage levels. It is sufficient to charge to 3.65V. (Some customers even reduce this voltage to 3.55V or even less. The lower the final voltage, the longer the life span). Generally it is recommended to operate the LiFePO4 cells between 3.50V and 3.0V " Zitat Ende. Das war so um 2018-2020. Und genau nach dieser Info (und weil es sich so für mich richtiger anfühlte als schon als Begrüssung der Zellen so mal richtig einen mit der Keule aufs Dach zu hauen ;) ) hab ich es so gemacht. 3.60V geladen, fertig. Und die Zellen haben es mir bisher nicht übel genommen, im Gegenteil, wie bereits in diesem Beitrag weiter oben erwähnt.

    PS: Leider gibt es die Seite von GWL nicht mehr, da die Firma konkurs gegangen ist. Aber die hatten viele solche -für mich sehr wertvolle- Infos aus dem Bereich auf deren Webseite...ein paar wenige dieser Infos davon haben in weiser Voraussicht bei mir als pdf überlebt... ;)

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 30. Juni 2025 um 12:54

    Danke für die Blumen. Ja, von weitem sieht es ganz passabel aus. Von nahem hat es aber schon Sachen wo ein gelernter Schreiner wohl Schreikrämpfe bekommen würde. Die 3. Stufe von oben z.B. ... die mache ich allenfalls nochmal neu. Oder dass die Bretter nur halpatzig gehobelt wurden usw...aber als nicht gelernter Schreiner bin ich mit dem Ergebniss ganz zufrieden, vor allem schon weil für mich Funktion vor Optik geht.

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 29. Juni 2025 um 11:11

    Am Anfang wollte ich ja irgendwie warme Luft von aussen rein bringen. Seit ich isoliert habe scheint sich das zu erübrigen und auch Kondensieren scheint bisher kein Thema zu sein. Das Thema (bis auf die noch nicht ganz fertige Isolation) betrachte ich daher vorerst als abgeschlossen. Dem werde ich mich dann wieder widmen wenn sich neue Erkenntnisse ergeben.

    Im Moment ist es so dass die Temperatur in der Grube auf konstante 14-15 Grad eingependelt hat, was ich gerade bei 30 grad aussen, wie gestern, als sehr angenehm empfinde. Daher hab ich gestern auch wieder ein wenig Zeit da unten verbracht und die Treppe endlich fertiggestellt. Hab ja lange mit diverse online Treppenberechnungstools rum gespielt und auf dem Bildschirm sahen 4 Wendestufen nach dem bessten Kompromiss aus. Nach zuschnitt der ersten Wendestufe zeigte sich aber schnell dass 3 Wendestufen wohl besser sind. Das verursachte dann allerdings Anpassungen an den bereits zugeschnittenen Seitenwangen. Und auch sonnst musste ich an einigen Orten improvisieren. Die Online Tools sind ok für einen guten Eindruck wie es werden wird, und als Hilfe z. B. beim einzeichnen den höhen der Stufen usw. Aaber danach die Stufen zuschneiden, zusammenbauen und es passt ist nicht...zumindest nicht bei den mir bekannten frei verfügbaren Nichtprofitools. Egal... so sieht nun das Ergebniss aus:

    Die Online Rechner sagten voraus dass das mit den vorhandenen und eingegebenen Abmessungen ganz knapp zwischen einer ok und unbequemen Treppe werden wird. Ist eigentlich eine Stufe zu wenig und daher zu steil. Und mit 55cm Breite entspricht es auch bei weitem keiner gängigen Norm. Hochlaufen ist sehr angenehm, runter laufen muss man etwas aufpassen da gerade die Wendestufen für einen Fuss recht klein sind. In einem Haus wo man sie täglich nutzt würde ich sie wohl nicht so bauen, hier aber ist es meines Erachtens dass bestmögliche Kompromiss zwischen Platzverbrauch und Bequemlichkeit. Ist auf jeden Fall um Faktor xx besser als die Leiter, von daher also wieder mal jammern auf extrem hohem Niveau 😉

    Gruss und schöns Wochenend

    Urs

  • 12V Sammelpunkte verteilt in der Kabine?

    • Urs
    • 23. Juni 2025 um 22:47
    Zitat von Kreiseltaucher

    Also sollte ich die Spannung irgendwie auf 12V begrenzen ?

    Besser auf 11.5 oder sogar 11V. Das mehr an Licht bei höheren Spannungen hält sich extremst in Grenzen (um nicht zu schreiben: ist praktisch nicht existent) , Der Strom steigt aber exponentiell an, somit auch die Wärme was negativ auf die Lebensdauer schlägt (kann auch bis hin zur Zerstörung der LEDs innert kurzer Zeit führen).

    Zitat von Kreiseltaucher

    Ich kann mich aber erinnern das hier im Forum schon geschrieben wurde das LED Stribes seit Jahren benutzt wurden und das die , trotz der Spannungsschwankungen, immer noch tadellos funktionieren.

    Ist so...aber eher nicht direkt an 12.xV bei Blei und schon gar nicht bei um die 13.4V bei Lifepo ohne zu dimmen oder die Spannung in irgend einer Form zu reduzieren.

    Nur so nebenbei: Eine etwas kleinere Leitung bedeutet mehr Spannungsabfall darüber was zu tieferer Spannung an den LED führt, was in dem Fall sogar erwünscht ist. Übertreiben solltest du aber auch nicht denn die Leitung wird die darauf abfallende Leistung als Wärme an die Umgebung abgeben...unter Umständen bis die Leitung Glüht!

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 21. Juni 2025 um 12:17

    Danke für euren Input.

    Zitat von holger4x4

    Bei Öleintrag hilft dann nur noch Verputzen und komplett fliesen! 8o Dann kannst du allen Schmutz leicht abwischen!

    Ja...den Punkt hatten wir glaub schonmal durchgekaut...;)

    Zitat von Anton

    wenn etwas Schutz erwünscht ist, dann stell doch 9mm Siebdruckplatten vor das Styrodur.

    Wenn ich was mache dann wohl eher in Richtung Ölfeste Farbe auftragen...aber auch das wird auf die Todo- bzw. Prioritätenliste sehr weit unten kommen, aber wenn ich sonst wirklich nichts mehr zu tun habe werde ich das in Betracht ziehen.

    Mechanisch ist nicht die Frage ob sondern wann es Macken gibt. Wobei das sich schon dadurch in Grenzen halten wird da die obersten 30 cm, also da wo man immer aneckt, eh nicht isoliert sind und auch nicht isoliert werden können. Ob es ein paar Macken gibt ist für mich nicht wirklich relevant, muss nur funktionieren. Wie geschrieben: Es ist kein Showroom und soll auch keins werden.

    Schönes Wochenende

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