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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 21. Juli 2024 um 10:03

    Hmm, mein Bauchgefühl tipt spontan auf ein Masseproblem.

    Hast du mal den Schaltplan von den Vorschaltgeräten?

    PS: Hast du genau die Vorschaltgeräte aus meinem Link oben gekauft? Oder hast du da angerufen und gefragt was genau passend wäre (die haben ja diverse weitere Versionen solcher Vorschaltgeräte im Shop)?

    Kannst du kurz aufkritzeln wie du das ganze angeschlossen hast?

  • Einbau einer Doppelsitzbank

    • Urs
    • 20. Juli 2024 um 22:34

    Das denke ich auch. Darum auch mein Hinweiss auf den Eisenwarenhändler. Da wird die Aauswahl an Feingewindeschrauben auch nicht riesig sein aber vermutlich doch grösser als im Baumarkt. Aber gut, wenn man eh schon im Baumarkt ist kann man da ja auch mal schauen.

    Aber wenn ich nicht sicher wäre ob es wirklich ein Feingewinde ist oder nicht dann würde ich eine alte Schraube so oder so mitnehmen. Die kann man dann an die neue halten und sieht sofort ob die Steigung passt oder nicht.

    Gruss

    Urs

  • Einbau einer Doppelsitzbank

    • Urs
    • 20. Juli 2024 um 15:12

    Oder du nimmst eine Schraube vom alten Sitz als Muster und gehst damit zum nächsten Eisenwarenhändler und versuchst da dein Glück.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 11. Juli 2024 um 00:09
    Zitat von holger4x4

    Bei OH geht das auch, ich mach einfach ein Backup der SD Karte (Image). Das kann man auch einfach zurückkopieren und alles läuft wieder.

    Für ein einzelnes Backup geb ich dir recht, da ist das sicher ein gangbarer Weg. Aber eigentlich wissen wir ja alle wie das läuft, am Anfang denkt man daran und macht ab und an ein Backup. Irgendwann macht man kein Backup weil man zu faul/bequem/wasauchimmer ist und genau dann geht was schief. Bei Proxmox hab ich es so eingestellt das jede Nacht ein Backup der laufenden VM automatisch gemacht wird. Gerade bei einer Datenbank und dergleichen hat das den Vorteil dass man die Maschine nicht stoppen muss, aber trotzdem ein 1:1 Abbild inklusive der aktuellen Daten davon bekommt und das besste, man muss nicht mal dran denken das zu machen.

    Zitat von KingWarin

    Und jetzt noch der eigentliche Grund fürs Schreiben: Mit KNX hab ich mich noch nicht beschäftigt, für Privatpersonen ist das nix, oder?

    Würde ich so nicht behaupten. Ich denke es gibt 2 Haupt-Nutzer welche auf KNX setzen (die folgenden Statements sind meine Persönliche Meinung und ich kratze erst an der Oberfläche vom ganzen KNX-Zeugs. Somit kann es sein dass ich auch eine völlig falsche Sicht vom ganzen habe.)

    1. Der der eine im Hintergrund laufende echte Automation anstrebt ohne dass er sich, wenn es mal eingerichtet ist, gross damit beschäftigen muss. Das gilt insbesondere auch für Industrie-Automation in Richtung Heizung/Klima und Licht.

    2. Der Technikafine der vielleicht auch das eine oder andere selber umsetzen oder später ändern / erweitern will, neu baut und somit das ganze relativ einfach und mit vertretbarem Mehraufwand verkabeln kann um nicht auf Funk-Krücken in welcher Ausführung auch immer zurückgreifen zu müssen.

    Die Physische Installation ist m.M.n das geringste und relativ intuitiv. Programmieren ist schon eine andere Geschichte. Die ETS (KNX-Programmiersoftware) ist am Anfang nicht unbedingt intuitiv und ähnelt von der Struktur her auch eher nichts was man sonst in der Richtung kennt (Shelly App, Hue App, Iobroker/OH, SPS-Steuerungen...) aber es gibt ein (gratis) Anfängerkurs den ich jedem der damit anfangen will nur wärmstens empfehlen würde. Aber auch dann ist zumindest für mich die grösste Schwierigkeit eher die dass man ein durchgängiges Konzept mit den ganzen Adressen usw auf die Beine stellt. Aber am bessten schaut man sich die Demo-version (kann glaub bis 5 Geräte oder sowas) auf knx.org mal an.

    Verglichen mit Shelly würde ich KNX mal so aufstellen dass es 1. wesentlich ausgereifter ist, 2. zuverlässiger über Jahrzehnte funktionieren dürfte und 3. eher im Hintergrund automatisiert sein Ding macht (man kann es aber auch Visualisieren und aufs Handy bringen wenn man es will). Die Shelly sind (ohne weiteren Broker) was die Automation angeht doch recht eingeschränkt. Dazu ist man bei KNX nicht auf ein Firma als Lieferant angewiesen (ausser bei der ETS, da kommt man an die KNX.org mit ihren für mich als Hobbybauer nicht gerade entgegenkommende Lizenzierungssystem, und vor allem an deren Cloud-Lösung, wovon ich gar nicht Fän bin, leider nicht vorbei. Aber ich bin zuversichtlich dass es so viele (Gewerbliche) Nutzer gibt dass wenn die KNX.org mal eingehen sollte oder die Cloud-Lösung abstellen sollten, sehr schnell eine Alternativläösung geben muss und wird).

    Hab auch einige Shelly in der Mietwohnung, aber die fliegen bei mir langsam aber sicher einen nach dem anderen wieder raus. 2 PM haben bereits nach 2 Jahren den Geist aufgegeben, bei den Tür- und Fensterkontakte sind die (sauteuren spezial-)Batterien innert 3 Monaten leer...Ja, das zeug war billig, aber für das was sie bieten bin ich enttäuscht. Preis-Leistung deffinitiv NEF (nicht erfüllt)! Nur zum Vergleich; der Hue BM der öfter schaltet und ähnlich viel weitere Daten an Iobroker sendet läuft seit 29.03.2021(!) mit dem ersten Satz AAA-Batterien. Seit 29.09.2023 zeigt der im Gang 1% Batteriestand an und schaltet trotzdem auch jetzt 10 Monate später immer noch jeden Tag zuverlässig...

    Zitat von Varaderorist

    Wo liegt der größere Mehrwert gegenüber der ganz normalen Schalter/Kabel-Installation? Mehr Ausfallsicherheit? Bessere Reparaturmöglichkeiten outdoor? Erheblich mehr Komfort in unseren Mini-Wohnungen?

    Bei meinem kleinen Projekt liegt ganz klar der Spieltrieb im Fokus. Daneben ist für mich auch noch die Idee es aus der Ferne überwachen zu können ein ganz interessanter Aspekt. Ansonsten würde ich behaupten dass die Hauptstärke von KNX in der echten Automation liegt (mit dem Handy oder über Alexa das Licht ein und aus zu schalten mache ich auch, hat aber meines Erachtens unter dem Strich nicht viel mit Automation zu tun). Du siehst ja schon hier dass die Leute darüber nachdenken Schalter ganz weg zu lassen. Dann werden die Storen über Sonnen-/Temperatur-/Windsensoren, zeitabhängig oder Sonnenstandabhängig usw. gesteuert...oder beim Einschalten vom Beamer werden die Storen runter gelassen und das licht auf z.B. 20% gedimmt. Oder das Licht wird in der Nacht auf dem Weg zum WC zwar über den BM eingeschalten, aber nur auf 10% und Warmweiss um den Schlafrythmus nicht unnötig zu stören. Am Morgen aber mit 100% und Kaltweiss um das aufstehen zu erleichtern. Das mache ich jetzt schon mit dem Hue System..die Möglichkeiten in KNX sind noch um faktor x vielfältiger. Sauber Implementiert glaube ich dass es den Komfort wesentlich steigern kann...aber der Weg dahin ist nicht ohne (merke ich selber gerade ;) ).

    Zitat von KingWarin

    Die Lichter sind dann auch zum Kopf beruhigen... Morgens um 5 aus dem Haus, ne Stunde später schon 60km entfernt kommt der Gedanke ob das Licht aus ist und wird einfach überprüft.

    Ich bin da eher Fän davon dass wenn ich morgens um 5 (oder bei mir lieber eher wesentlich später;)) raus muss, mein System danach weiss dass ich weg bin und alles abschaltet ohne dass ich noch daran denken muss... ;) So wird es auch in der Garage werden. Wenn der Präsenzmelder keine Anwesenheit meldet und Garagentor zu sind wird Licht und alle (nicht zwingend benötigten) Steckdosen automatisch abgeschalten...da gibt es aber noch die eine oder andere Schwierigkeit...z.B. wenn ich in der Grube bin, der Präsenzmelder mich also nicht "sieht" das Garagetor aber dennoch zu ist...aber das sollte mit ein bisschen Hirnschmalz und Einsatz von Logiken beherrschbar sein.

    Zitat von mrmomba

    1. Problem: spannende Szene im TV , regungslos auf dem Sofa, 5 Minuten nicht belegt, dunkel ... Okay, das erinnert einen daran sich zu bewegen (höhö)

    Dafür gäbe es in der KNX-Welt Präsenzmelder. Aber Achtung, die meisten dort als Präsenzmelder angepriesenen Teile basieren auf IR, sind also auch nur "normale" Bewegungsmelder, oft aber mit mehrere Zonen und einer sehr hohen Auflösung sodass sie auch kleinste Bewegungen wie das tippen am Laptop erkennen können. Für deinen Zweck müsste man auf echte Präsenzmelder zurückgreifen welche glaub über Radarwellen die Anwesenheit mittels Herzschlag oder so erkennen. Oder man koppelt es an die strommessende Steckdose vom Fernseher und so lange die Steckdose einen gewissen Strom nicht unterschreitet bleibt das Licht auf einen bestimmten Wert gedimmt..schaltet man den Fernseher ab und die Steckdose misst weniger Verbrauch kann man darauf basiernd wieder hoch dimmen...ausser es ist schon tiefste Nacht und man sollte eh im Halbschlaf richtung Bett laufen...wie geschrieben, die Möglichkeiten sind riesig.

    Zitat von mrmomba

    Was mich grundsätzlich absolut nervt: das es wirklich alles funk ist. Hier hab ich schon über eigenbau gedacht, und dann rs485 mit modbus. Danach ein modbus zu Netzwerk Adapter.

    Aber: das ist halt unfassbar viel Aufwand.

    Darum hab ich bei der Garage jetzt auf KNX und somit Fertigkomponenten gegriffen um der Fertigstellung des Projekts wenigstens den Hauch einer Chance einzuräumen ;). Für den DIY gäbe es dort auch noch Open-KNX...wäre wahrscheinlich was zwischen deiner Lösung und fertige KNX-Komponenten.

    Aber aufwendig wird es so oder so. So wie ich das jetzt einschätze werden 80% vom WAF mit 20% Programmierzeit erreicht. Die restlichen 80% Programmierzeit dürften für die restlichen (und entscheidenden!) 20% WAF drauf gehen.. ;)

    Zitat von mrmomba

    Ich bin absoluter proxmox Fan, daher würde ich keine Container nutzen und basteln. Und weil es nicht in mein Kopf geht.

    Ich komme mit Docker-Containern auch nicht zurecht. Da ist eine VM in Proxmox schon was feines, wobei ich da meistens doch LXC nutze welche eigentlich ja auch nur Container sind...aber halt für mein Geschmack deutlich mehr in richtung echter VM gehen als richtung Docker.

    Schönen Abend und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 7. Juli 2024 um 19:33

    Danke für Deine Erfahrungen Mrmomba. HA und Openhab werden aber wohl Winterprojekte...hab noch 2-3 andere Sachen die ich vorher machen muss, Garage Innenausbau fertig machen (oder zumindest soweit fertig dass es etwas wohnlicher für mein Womo wird) z. B. 😉

    Zitat von mrmomba

    Von der Leistung für wirklich kleine Instanzen reicht auch immernoch ein rpi2.

    Iobroker soll ja auch auf einem rpi laufen (ob zuzufriedenstellend oder nicht kann ich nicht beurteilen denn ich bin damals recht schnell aug Proxmox gegangen. Genau um solche Sachen auszuprobieren mag ich Proxmox. Zugegeben, war ein echter Krampf das am Anfang zum laufen zu bringen, aber jetzt kann ich, bevor ich was rum bastle ein Backup aufs NAS schieben und wenn was schief läuft dieses einfach zurück kopieren und habe innert 2 Minuten wieder ein laufendes System mit genau dem Zustand vor dem Gebastel. Oder ich kann einfach eine laufende Maschine kopieren und da was rum basteln bis es läuft und sie erst dann im Produktivem Betrieb übernehmen. Und anstatt mehrere raspi paralell zu betreiben laufen da auf einem Gerät diverse Sachen wie Iobroker, eine Datenbank, Grafana, Pihole, Wireguard usw. paralell und unabhängig voneinander in diverse VM. Aber ich denke es ist wie immer, sowohl rpi als auch Proxmox haben Vor- und Nachteile.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 7. Juli 2024 um 09:57

    holger4x4 vielen Dank für die Links. Hab es mal überflogen aber auf die Schnelle grad keine konkrete Antwort auf meine Fragen gefunden. Aber dann ist mir eingefallen dass auf meinem Proxmox noch eine inaktive Virtuelle Maschine mit Openhab drauf rum lümmeln müsste. Werde ich aktivieren und mal testen, hatte ich aber bisher keine Zeit dafür.

    Ansonsten nimmt das ganze langsam Formen an. So sah es vor 2 Jahren aus:

    Dann vor gut einem Jahr:

    Kurz danach bis letzte Woche:

    Uns nachdem nun alle Beteiligten und Unbeteiligten ihren Senf zur Ausführung der Mauer links vom Auto gegeben haben und der Maurer endlich Zeit hatte sieht es seit Ende dieser Woche so aus:

    Aussen sieht es somit fertiger aus als auch schon. Nun müsste nur noch der Stromer, Zimmermann, Schreiner, Innenaustatter und Gipser (in Personalunion) innen etwas gas geben...😉

    Schönen Sonntag und Gruss

    Urs

  • Welcher Dichtstoff?

    • Urs
    • 28. Juni 2024 um 18:39

    So etwas? https://www.fugendichtband24.de/EGOFORM-1kg-fo…te-hellgrau.htm

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 23. Juni 2024 um 17:05
    Zitat von holger4x4

    Vorteil ist halt, dass alle möglichen Schnittstellen und Geräte schon Out-of-the Box angesprochen werden können, auch KNX,

    Weisst du wie das bei Openhab abläuft? Werden da die Datenpunkte automatisch aus der ETS gezogen oder muss man das manuell machen? Wird der Openhab als KNX-Gerät behandelt?

    In Iobroker muss man die Datenpunkte respektive das Projekt aus der ETS exportieren und im KNX-Adapter importieren. Muss man halt dran denken dass man das machen muss wenn man irgendwelche Datenpunkte ändert. Vorteil ist dass die Verbindung über den IP-Router läuft und keine zusätzliche KNX-Adresse belegt wird. Ist bei mir insofern wichtig weil ich nur die ETS Lite habe welche auf 20 Geräte begrenzt ist und ich bereits 16 oder 17 im Einsatz habe. Die nächste brauchbare Lizenz wäre die Professional für schlappe 1000€ (oder knapp 700 wenn man eine der sporadischen aktionen ergattert). Das Lizenzmodell ist in meinen Augen bisher auch eines meiner Hauptkritikpunkte am KNX-System, denn wir Hobbybauer werden damit entweder unnötig eingeschränkt oder masslos geschröpft.

    Gruss

    Urs

  • Frage zum Absorber

    • Urs
    • 23. Juni 2024 um 13:01

    Neu gekauft? Was sagt der Hersteller/Verkäufer dazu? Und ja, ich finde das auch eher suboptimal.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 23. Juni 2024 um 09:41

    holger4x4 Openhab hatte ich auch mal angeschaut, mich aber für Iobroker entschieden. Bis vor ungefähr 2 Jahren habe ich Iobroker im bessten Fall als Spielerei angesehen und hätte den nie zum steuern lebenswichtiger Funktionen wie vielleicht die Heizung usw eingesetzt. Bis dahin war ich mehrmals nah dran den runter zu schmeissen. Hatte sogar eine Testinstallation von Openhab (auf einem NUC mit Proxmox) aber fand nie die Zeit das richtig umzustellen. Inzwischen läuft Iobroker erstaunlich stabil...

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 23. Juni 2024 um 09:19

    Willi Vielen Dank. Du hast da noch einiges was ich bisher nur vom Hörensagen oder gar nicht kenne. Sollte das jetzige Projekt mal halbwegs fertig sein und es mir Langweilig werden, werde ich also noch das eine oder andere Projekt in die Richtung realisieren können 😉

    Zitat von willy

    Alles selbst beigebracht.

    Das ist ganz meine Wellenlänge 👍 Dauert vielleicht etwas länger bis was läuft, macht aber unheimlich spass und bei einem Problem ist man nicht auf Dritte welche gerade keine Zeit, keine Lust oder sonstwie unpässlich sind angewiesen.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 23. Juni 2024 um 01:09
    Zitat von Ducato-Heere

    Booah, das ist die erste Garagenverteilung mit Bus-System...

    Wenn man bedenkt dass es KNX inzwischen 25 Jahre gibt und es davor bereits EIB gab bin ich überzeugt dass es in der Zeit noch weitere verrückte wie ich gab die solche Ideen hatten und diese auch umgesetzt haben...aber ja, wenn ich so drüber nachdenke, so viele werden es nicht sein... 😉

    Zitat von Ducato-Heere

    Was habt ihr denn vor???

    Primär Hobby fröhnen, mal in eine für mich neue Technologie rein schnuppern usw. Wenn man so wie ich das ganze selber bauen und installieren kann (und darf) hält sich der Mehraufwand für Material und Installation in Grenzen. Ganz anders die Zeit für die Abklärungen und vor allem das Einlesen und erste Programmierversuche. Hat man keinen Zeitdruck und vervbucht die Zeit als Hobby kann man es machen. Muss man dafür Fachleute bezahlen wird es bei den meisten wohl spätestens am Kosten-Nutzen-Faktor scheitern, zumindest bei einem Kleinprojekt wie meinem. Bei einem EFH kann die Rechnung dann wieder ganz anders ausfallen.

    Zitat von Krabbe

    Urs, völlig unterdimensioniert.

    Den Gedanken hatte ich auch schon...darum hab ich den Schaltschrank minimal grösser gewählt damit ich noch etwas Reserve hab:

    180x60x50cm sollten knapp ausreichend sein um noch den einen oder anderen weiteren RCBO einzubauen 🤔🙄😉

    Aber im Ernst, wenn man kein Zeitdruck hat kann man auch das eine oder andere Schnäppchen über Riccardo oder Tutti (CH-Plattformen in Richtung ebay) machen. So hab ich dort die gebrauchten, aber neuwertigen RCBO im Multipack zu einem Top Preis bekommen.

    Der Schaltschrank war im früheren Leben eine (defekte) Kompensationsanlage, das ganze Kompensationsgedöns raus geschmissen und ich hab einen Schrank (nebenbei bemerkt, von Rittal, wer in der Branche tätig ist weiss was die neu kosten) wo nebst Elektroverteilung noch Platz ist um staubgeschützt den LTE Router, LAN-Switch, einen kleinen NAS usw unter zu bringen. Und das zum Preis was ich auch für eine qualitativ brauchbare 3-Reihen UV auch ausgegeben hätte...und da Gewicht und Grösse in einer Immobilie im gegensatz zu unseren Mobilien für einmal nebensächlich ist hat sich das fast aufgedrängt.

    Zitat von Sebastian

    Damit kann man bestimmt von Zuhause schauen, ob man das Licht ausgemacht hat und es dann auf dem Sofa liegend nachholen.

    Eigentlich schon. Und wenn man bedenkt das die Garage sich gut 1km von meinem Wochenend-Domizil und über 200km von meinem Wochentags-Domizil befindet wäre das ja auch nicht so verkehrt...aber ich peile da eher an dass die Anlage so automatisiert wird dass sie solche Sachen selber macht ohne dass ich daheim auf dem Sofa noch daran denken muss. Also wenn ich das Tor zu mache wird Licht und Steckdosen ausgeschalten oder Kompressor läuft nur zwischen 8 und 20 Uhr (werden die Nachbarn freude dran haben denn jetzt während der Bauerei hab ich auch schon vergessen den über Nacht abzuschalten). Da geistern mir noch einige weitere Ideen im Kopf rum, aber das wird dann eher was für kühle Winterabende, denn mit der Programmiererei stecke ich noch voll in den Kinderschuhen.

    Zitat von nunmachmal

    Ich find den ganzen Beitrag unmöglich! Ein Wohnmobil einzusperren gehört verboten. Das ist doch keine artgerechte Haltung.

    Du darfst nicht vergessen dass deiner diesbezüglich verwöhnt ist. Meiner fristete sein dasein bisher über 45 Wochen im Jahr in Batteriehaltung. Seit letztem Jahr nur noch 40 Wochen, was schon ein Fortschritt ist. Ich arbeite zwar hart daran auch zur nicht mehr Ferien bekommenden Bevölkerungsgruppe zu gehören, aber noch ist es nicht soweit 😉 Ich glaube mein kleiner freut sich darauf aus der Batteriehaltung in sein eigenes Einfamilienhaus umziehen zu dürfen.

    Aber nebenbei bemerkt, hat deiner nicht auch langsam Standschäden vom vielen daheim rum stehen? Ich finde das grenzt schon eher an quälerei wenn der so lange unterwegs sein darf und es dann plötzlich über Wochen nicht mehr darf...meiner kennt es ja nicht anders... 😉

    Zitat von willy

    KNX in der Garage/Werkstatt, genau mein Humor.

    😎

    Welche Systeme werken denn bei dir da im Hintergrund? Bei mir läuft Iobroker mit Datenbank und Grafana für solche Auswertungen. Darhin schicken bisher Hue, Netatmo, Shelly, Yamaha, Alexa und einige weitere Geräte schon Daten. Und dahin darf dann das Garagen-KNX und wenn ich es schaffe auch das Womo- BMS auch den einen oder anderen Datensatz schicken. Eine erste Testinstallation mit Verbindung zu KNX läuft im heimischen Netzwerk auch schon, mal schauen wie das dann mit VPN/Wireguard läuft... aber daran weiter feilen ist dann wohl auch wieder Winterarbeit.

    Zitat von Urlaubär

    Nebenbei sehr schöne Arbeit.

    Danke für die Blumen. Habs mal gelernt. Ist wie Velofahren, vergisst man nicht so schnell... aber nach 20 Jahren wieder mal aufs Velo steigen (sprich Verteiler von A-Z selber bauen) war am anfang schon etwas harzig... 😉

    Zitat von Urlaubär

    Und da habe ich verdammt viel Pfusch gesehen.

    Das ist einer der Gründe warum ich vor knapp 20 Jahren weg vom Bau/Haus-brzw Gewerbeinstallation in richtung Maschinenbau bin. Da sieht man auch vieles, aber bei weiten nicht so krasse Sachen wie ich in der Hausinstallation oder auf dem Bau gesehen hab.

    Zitat von Karsten61

    ...manches macht ja auch erst richtig Spass wenn man es übertreibt

    Du willst mir mir aber nicht unterstellen dass ich übertreibe, hab ich doch noch nie, ich doch nicht... 🙄😉

    Schöns Wochenende und Gruss

    Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 17. Juni 2024 um 12:51

    Ähnliche Erfahrungen mit dem Einfüllschlauch hab ich auch schonmal machen dürfen, allerdings mit einem Schlach mit Gewebe ohne Stahlgeflecht: Im Ortlichen Fachhandel explizit nach einem Benzinfestem-Schlauch angefragt und auch bekommen. Der Preis war aber recht heftig...irgendwo 50-70. - Chf/m schwirren mir da im Kopf rum. Aber was soll's, muss funktionieren, da kann ich den Preis verschmerzen, hab ich damals gedacht.

    Dann etwa 5 Jahre später, an der 2 Tankstelle in Schottland plätschert es plötzlich unter dem Auto. Der (angeblich Benzinfeste) Schlauch war aufgequollen und gerissen. Und die Lagen hatten sich voneinander gelöst. Also deffinitiv nicht Beninfest. Also in Schottland mal einen neuen Schlauch suchen. Das einzige was ich gefunden hab war eine Baumaschinenwerkstatt. Da hat man mir als einzigen Schlauch in halbwegs passender Grösse einen Hydraulikschlauch anbieten können. Preis irgendwo bei 10 oder 15.-Chf/m und ohne Garantie dass der Benzinfest sei. Naja, als Buschfix wird das schon gehen. Bei dem Preis hab ich 2m davon genommen, einen Meter davon eingebaut mit dem Gedanken im Hinterkopf dass wenn der relativ schnell undicht wird ich den noch übrigen Schlauch einbauen kann und mich so die nächsten paar Wochen auch mit einem nicht Benzinfesten Schlauch durchmogeln kann...naja, jetzt gut 6 Jahre später ist immer noch der vielleicht nicht benzinfeste Buschfix-Schlauch verbaut und sieht zumindest von aussen immer noch völlig in Ordnung aus.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 17:14

    Also bis jetzt mag ich sowohl meinen Elektroinstallateur wie auch mein Elektro-Projektleiter als auch mein KNX-Programmierer ganz gut, wobei letzterer sich noch schwer tut mit seinem Job. Aber wir alle mögen technische Spielereien exact gleich uns sind da komplett auf gleicher Wellenlänge. Wäre auch schlimm wenn dem nicht so wäre, denn die 3 entlassen würde schwierig....dafür müsste ich mich vierteilen... 😜😉

    Gruss Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 12:37

    Was mir grad noch durch den Kopf ging: Als ich meinen Chevy umgebaut habe (von rote auf gelbe Blinker und von konventionellem Glühobst auf LED gab es von GM ein Dokument welches genau beschrieb wie man das machen sollte...darin war nebst der Widerstandslösung auch die option aufgeführt dass der Dealer das Steuergerät umprogrammieren könne. Bei einem US-Fahrzeug in Europa ein eher Sinnfreies Unterfangen, aber vielleicht eine Möglichkeit wenn du eine fähige Nissanvertretung kennst. Ist aber auch möglich dass das bei deinem Fahrzeug gar nicht möglich ist.

    PS: Wenn ich heute nochmal bauen würde, würde ich tendentiel eher auf konventionelle Leuchten setzen (ausser Fernlicht und vielleicht Rückfahrlichter) . Hab bereits 2 Led hinten plus 3.Bremslicht tauschen müssen. 1x Ausfall einzelner LED am Standlicht/Blinker und am 3 Bremslicht ohne ersichtliche beschädigung von aussen (WAS- und Hella-Leuchten, also nicht gerade der billigste Chinaschrott würde man meinen). 1x Leuchte angeknackst und ein paar Monate später Feuchtigkeit drin mit darauffolgendem Ausfall wegen Korrosion (da können die Hersteller weniger was dafür) . Konventionelle hätte man einfach die Leuchtmittel oder das Glas getauscht und gut ist...aber wenn die alle, wie dein Beispiel zeigt, auch nur noch Schrott sind gehen einem da irgendwie die Optionen aus.

    Gruss

    Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 11:20

    Das wäre die ganz legale variante:

    Blinkerausfallkontrolle, Widerstandmodul 12/24V
    Blinkerausfallkontrolle
    ledlightpower.ch

    Die Firma ist irgendwo bei dir Picco ums Eck und sehr kompetent. Da konnte ich an einem Abend vorbei und meine Fernscheinwerfer probeleuchten und auswählen...aber dafür nicht ganz billig...

    Und am Schluss auf der oben verlinkten Seite haben die noch einen Link zu einem interessanten Blog-Beitrag zu genau dieser Problematik und als CH-Firma kennen sie auch unser geltendes Recht.

    Gruss

    Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 10:27

    Früher wurde es mit dem Blinkerrelais mechanisch gemacht. Später wurde dann die Funktion bei viele Fahrzeugen 1:1 in die elektronischen Steuergeräte übernommen und inzwische gibt es schon seit geraumer Zeit Fahrzeuge welche dem Fahrer eine Meldung ausgeben und hinten z. B. bei Ausfall der Blinker die Bremslichter oder so Blinken damit die Funktion noch halbwegs erhalten ist.

    So gesehen hatten die alten Fahrzeuge wie deine Ente schon Blinkerausfallkontrolle. Damals war das sicher noch nicht Plicht, aber inzwischen hab ich irgendwo gelesen dass es Plicht sei, weiss aber nicht seit wann.

    Bei deinem Jahrgang gehe ich davon aus dass bei dir kein mechanisches Blinkerrelais sondern ein Steuergerät die Funktion übernimmt, spielt aber keine Rolle für das Ergebniss.

    Gruss

    Urs

    PS: Mein Chevy blinkte auch schneller ohne Widerstände und das hat deffinitiv ein Steuergerät der die ganze Christbaumbeleuchtung steuert

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 09:49

    So, kurzes Update aus der Garage.

    In letzter Zeit hatte ich wenig Zeit um dort zu arbeiten. Hauptsächlich weil ich Ferien machen musste 😉. Davor musste ich noch alle Öle und Bremsbeläge am Chevy tauschen und dafür hat der Grubenheber und die Grube schon top Dienste geleistet. Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: Ach ist es herrlich unters Auto laufen zu können statt kriechen zu müssen 😎. Im Moment noch ist die Grube zwar nur über eine Leiter erreichbar, abereine Treppe folgt...abes schon so ist es für mich ein Quantensprung.

    Ansonsten wurde eine Brandschutzwand zum Nachbarn erstellt und ein paar Kabel für Steckdosen und Licht gezogen...nichts wahnsinnig Weltbewegendes.

    Zum Schluss noch eine hypothetische Frage: Wäre eine solche Verteilung echt etwas überdimensioniert für ein paar Steckdosen und ein bisschen Licht in einer Garage?

    Gruss und schöns Wochenende

    Urs

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • Urs
    • 16. Juni 2024 um 09:17

    Das schnelle Blinken bedeutet dass das Steuergerät eine Überwachung hat und bei zu wenig Strom ein Blinkerdefekt erkennt und signalisiert.

    Ja ein Widerstand hilft. Du musst einfach ungefähr den Strom der originalen Birne (ziemlich sicher 21W) minus den der LED über den Widerstand "verbrennen" . Ich glaub ich hab 8 oder 10 Ohm 50W oder 100W Hochlastwiderstände paralell zur Led verbaut. Wenn du den Strom der Led messen und angeben kannst kann ich das nochmal gegenchecken.

    Ein Hacken hat die Geschichte. Ich weiss nicht wie legal ein solcher Umbau ist denn ich meine ab einem gewissen Jahrgang sind Blinkerausfallerkennung vorgeschrieben und die würdest du damit zum Teil lahm legen. Bei mir hat bisher kein Hahn danach gekräht.

    Gruss

    Urs

  • Gedanken zu Absetzkabine ähnlich Hiatus Camper

    • Urs
    • 9. Juni 2024 um 12:42
    Zitat von Urlaubär

    Fenster und Klappen vorher vorsehen, oder nachher reinschneiden?

    Ich hab die Fenster nachher gemacht, sprich ziemlich am schluss (ausser Alkoven) die Klappen vom Hersteller beim Bau. Ich würde die Fenster immer noch nachher machen, ist hilfreich bei unverhoffte Planänderungen während des Baus. Die Klappen würde ich je nachdem ob Zugang von aussen beim Bau nützlich ist oder nicht vorher oder nachher machen. Was ich nicht machen würde ist Klappen und Fensterausschnitte vor dem Verleimen der Kabine, aber das ist mehr ein Bauchgefühl als Wissen.

    Zitat von Urlaubär

    Und wie schnell sind Werkzeuge stumpf wegen der Glasfaser.

    Ich hab für die Kreissäge Trapez-Flachzahn-Sägeblätter genommen. Die hatten eine gute standzeit aber man merkt schon dass auch sie durch das GFK leiden. 3 Klappen, 1 Türe und 3 Fenster gingen damit problemlos. Für die Stichsäge sowas in die Richtung aber länger, so lange dass sie auch beim kürzesten Hub noch ganz durch die Platte gehen. Funktionierten recht gut.

    Zitat von Urlaubär

    Und was habt Ihr gegen den Glasfaserstaub gemacht?

    Ganzkörperpariser (trotz 30+Grad), Atemschut.z, Schutzbrille und Absaugung...auch an der Akku-Stichsäge, auch wenn das blöd ist. Trotzdem, die Fasern finden überall noch einen Weg dass es am Abend irgendwo beisst

    Gruss

    Urs

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