Beiträge von surferphotos

    Moin !


    Ja, es ist eine Absetzkabine, allerdings ist diese Absetzfuntion nie für die Reise geplant, sondern nur für Containertransport und Winterarbeit im Wald, wenn stattdessen eine Pritsche auf den Wagen kommt.
    Habe sie bislang einmal ab- und wieder aufgesattelt. Sie steht mit über einem Meter schon sehr hochbeinig und ich würde sie in diesem Moment nie zum wohnen nutzen. Sie schwankt, wie hoch die Belastungen auf den Aufnahmepunkten ist, kann man nur vermuten, stärkeren Wind würde ich ihr auch nicht unbedingt auf den Stelzen zumuten.
    Aufsatteln ist eine Adrenalinaufgabe, aber letztendlich geht es schon prinzipiell alles sehr einfach. Dauer: 30 Minuten, aber war ja auch das erste Mal. Rauf gings in der Häfte der Zeit.


    Die Motorenproblematik mit der vielen Elektronik hat mich auch beschäftigt und passenderweise hatte ich zum Start einen nervigen Fuck-up. Angeblich war der Bremspedalsensor defekt, weswegen der Motor selbstätig immer wieder mal Gas wegnahm. War natürlich nicht der Sensor (das wusste ich 130 Euro später), sondern ein Wackelkontakt in der Stromleitung zur Bremsleuchte (das entdeckte ich irgendwo in Spanien auf der autobahn) Was ich mache, ist einen zusätzlichen guten Spritfilter zu installieren, um die cdi-Einheit bestmöglich zu schützen.
    Partikelfilter hat er nicht, also eine Sorge weniger. Sonst ist natürlich der Sprit in MArokko noch normalerweise von guter Qualität, jedenfalls fährt das auto bislang (reise hat jetzt 9000km) völlig sorgenfrei.



    Martin

    Moin und einen Gruß aus der Westsahara.
    Es gab den Wunsch, ich sollte doch noch einmal bei Gelegenheit vom Ausbau und den Erfahrungen berichten, dafür denke ich ist es nach 8000 Kilometern und Erreichen des Wendepunktes dieser Fahrt der richtige Zeitpunkt.


    Zum Fahrzeug: dem Sprinter mit zuschaltbarem Werksallrad wird ja immer nur eine "Nassewiesen-Tauglichkeit" nachgesagt. Das kann ich nicht bestätigen. Bisher war immer ich der limitierende Faktor, es gab bislang nur eine Situation, die das Fahrzeug auch bei ausreichend Erfahrung nicht gemeistert hätte. Eine Untersetzung fehlt, das roch man manchmal, und die 245er Reifen wie sie mancher zugelassen bekommen hat, wären der Bodenfreiheit halber auch hilfreich gewesen. Motortechnisch schaffen die 130 Pferdchen alles spielend, 130 sind mit vollem Fahrzeug noch drin, wenn es sein muss. Verbrauch bei Normalfahrt zwischen 10-15 Liter, das ist ok bis gut. Das Fahrerhaus mit Doppelsitzbank ist meiner Meinung nach ausreichend bequem und groß, vermissen tue ich nur die Thermoglasscheibe, die ich aus dem LT kannte.


    Zum Wohnraum: Prämisse war, ein festes Bett und einen festen Tisch zu haben, da WOhnmobil = Büromobil. Ich habe mich daher für eine Dinette mit Tisch in Fahrtichtung entschieden (nicht im BIld). Breite: 130 cm und damit als Gästebett voll tauglich. Sie ist leicht erhöht, unter dem Boden befindet sich das Batterieabteil und der Wassertank, voneinander getrennt, alles schön mittig im Fahrzeug.
    Unter de Bank auf der BFseite ist der Kühlschrank (öffnet so, das man von außen durch die Eingangstür hineingreifen kann) und davor ist Lebensmittelstauraum.
    Die Bank auf der Fahrerseite ist nur vom Heck zugägnglich, hier lagert Windsurfmaterial (für die Surfer: 2 Boards, 3 Riggs)
    Das Bett befindet sich im Heck und hat eine feste Liegefläche von 100cm. KLappt man das Vorlagebrett hinunter, ist das Bett ebenfalls 130cm breit. In diesem Moment ist die Spüle nicht mehr benutzbar.
    Die Pantry befindet sich zwischen Bett und Sitzecke und bietet einen dreifallmigen Gaskocher sowie eine normale Rundspüle. Arbeitsfläche fehlt zugunsten der dritten Flamme, hierfür muss man den Esstisch nehmen, der direkt anschließt und für mich eine gute Tresenarbeitshöhe bietet.
    Stauraum gibt es im Pantryblock nicht, hierunter lagern auch die Surfbretter.
    Küchenutensilien nehmen zwei große, 80cm breite und 50cm tiefe Schubladen unter dem Bett auf. Das passt, sogar für Weingläser ist platz. Daneben ist ein kleines Elektronikschränkchen, der den Rechner, die Musikanlage und meine Fototasche aufnimmt, darüber ein freihängendes Bücherregal.
    Das war es an Hardware, weitere Staumöglichkeiten gibt es an den Wänden in grauen Segeltuchtaschen. Das ist leicht und lässt sich dem Bedarf anpassen. Habe jedenfalls alles für 8 Wochen Reise unterbekommen...
    Möbelbautechnisch wählte ich Teakfurnier, das ich auf Tischlerplatte klebte und mit Massivholzkanten kombinierte. Alles anschließend gewachst, zusammen mit vielen Weißflächen der flächigen Einbauten ist das meiner Meinung nach eine nette und wertige Möglichkeit, Wärme in den Bus zu bringen.


    Die Technik:
    Ich wählte Fenster von KCT, drei Stück, der Einbau ist nicht duetlich komplexer als der von Seitz. Die wären mittlerweile aber schon hoffnungslos zerkratzt...
    eine Dachluke von HArtal sorgt für Sternenblick über dem Bett, man kann sie beiseite schieben, nicht nur anstellen.
    Ofen von Dometic, Spüle und HErd von Smev, alles gut und ordentlich, wenn auch die Spülenbefestigung nicht für dickere Platten taugt.
    eine Truma Combi 4 sorgt für warmes Wasser und Luft, das warme Wasser kann über eine Außendusche am Heck prima benutzt werden.
    stromverteilung und batteriemonitor von philippi, laderegler vom sterling, solar von victron (130wp), dazu 150 Ah AGM-Akku.
    Beleuchtet wird mit 4 Prebit-Lampen, in jeder Ecke des Busses eine. Angedacht war noch eine Ambiente-Beleuchtung mit verdeckten Led-Streifen, aber die werde ich mir wohl schenken. Die Prebitspots sind perfekt und reichen.


    Das Exterieur:
    Ersatzradhalterung (VA) und Dachträger kommen von einem befreundeten Schlosser und sind das beste am ganzen Bus. Der Heckträger muss abgeklappt werden um an die heckstauklappe zu kommen, aber das geht in 3 Minuten. Dachträger ist aus Alublech und flächig aufgeklebt. Viel Platz für leichtes Material und Ersatzkanister, die nur nach Bedarf gefüllt werden. Zukünftig gibt es noch zwei Staukästen unterflur.



    Fazit:
    Die Innenraumaufteilung ist auch mit zwie Personen super, es bleibt genug Raum zum Bewegen, der Verzicht aufs Bad fällt dabei positiv auf. Der Vorhang zum separieren des Bades (sprich, Waschbecken der Pantry) kommt eher selten zum einsatz, eher verschwindet der Navigator zur Kartenarbeit mal für 30 Minuten ins Führerhaus. Das WC wurde mittlerweile ganz ausgeladen.
    Was Änderungspotenzial hat:
    der Wassertank ist unter FLur besser aufgehoben, platz- und gewichtstechnisch. Beim absetzen der Kabine wird er mittels Bajonett rennbar, das sollte gehen.
    dann können die Batterien (eine zweite wird dazukommen) weiter nach vorne rutschen und der Raum zum stauen zur verfügung stehen
    Der Kühlschrank ganz ohne Entlüftung nach außen (Waeco Coolmatic) hat zu lange Schaltzeiten, bekommt die Wärme nicht weg. Ein Problem was sich beim Koffer davor mit gleichem Kühlschrank so nicht zeigte.
    Lösung muss ich noch suchen, jede Entlüftung mehr ist ein Staubfänger auf Pisten. Mal sehen
    Rollauszüge aus dem Baumarkt sind zu empfindlich und rutschen hier irgendiwe gerne mal raus. Werde auf flächige Holzauflagen mit Delringleitoberfläche wechseln, eher eine Kleinigkeit.
    Strom ist wg. dem Kühli überraschend knapp, zweite Batterie für dauerhafte Büroarbeit nötig. Zweites Solarpanel oder Windgenerator damit sinnvoll.
    Der vielbesprochene Durchgang zum Führerhaus wurde bislang nicht vermisst.
    Unbehandletes Teak-Stabdeck sieht gut aus, ist aber als Küchenfußboden empfindlich. Werde es wohl flächig ölen, auch wenn ich damit auf Schiffen nur schlechte Erfahrungen machte.
    Truma Combi ist ein Bombengerät, aber darauf achten, das Wasserzuleitung so verlegt sind, das sie gut entlüftet.
    230-Volt-Steckdosen an der Decke verhindern super etwaige Stolperfallen.
    Die billigen Schaumstoffmatratzen von Ikea sind super bequem.


    Zuletzt der Koffer:
    Von den Maßen her perfekt, Isolation super, mittlerweile leider strukturell an den Befestigungen stark beschädigt.
    Aber das Thema lassen wir an dieser Stelle, bin bereits mit dem Hersteller in Kontakt.



    Soweit von mir, jetzt geht es langsam wieder retour
    Sandige Grüße


    Martin

    Liebe Forumsgemeinde.


    Ich möchte mich an dieser Stelle für das in diesem Forum ungewöhnliche Ausufern eines -meines- Themas entschuldigen. Es lag mir fern, im Internet einen Rechtstreit vom Zaun zu brechen, ich hatte gehofft, das ausreichend klar gemacht zu haben.
    Mein Anliegen, Bilder von Fertigungsdetails einzustellen, sollte nur zu Information dienen und ich bedauere, das ich dies nicht klar genug dargestellt habe.


    Die heftige Reaktion des Herrn Wallschlag und anschließend eines weiteren Forumsmitgliedes nehme ich zum Anlass, mich aus diesem Forum zu verabschieden. Ich konnte hier viel lernen und erfahren und werde nicht umhin kommen, zumindest hin und wieder als Leser hier aufzutauchen.


    Ich bin weiterhin der Überzeugung, das die von Herrn Wallschlag vorgebrachten Anschuldigungen/Erklärungen unwahr sind und ich dieses auch belegen kann. Ich stimme aber auch der Forums-Administration zu, das solcherlei Auseinandersetzungen auf Plattformen wie dieser nichts zu tun haben.


    Sollte der eine oder andere Forumsteilnehmer an meiner Stellungnahme interessiert sein, einem Leser empfehle ich dies ausdrücklich, ist diese für einige Zeit unter folgender Adresse einsehbar und liegt in selber Form auch seit gestern Herrn Wallschlag vor. http://keinekabineausfriesland.blog.de/
    Da 95 Prozent der Korrespondenz per email geführt wurde, ist eine lückenlose und objektive Dokumentation möglich.


    Ich wünsche Euch allen noch ein gute Zeit, vielleicht sieht man sich ja mal irgendwo auf der Welt.


    Martin

    Moin Clerk,


    unter http://www.sprinter-forum.de sind diese Unterschiede immer wieder und gerne Thema. Du wirst alles erfahren von Iglhaut-Vorderachsfederproblemen, der angeblich so viel besseren Geländetauglichkeit von diesem und den Achleitner-Modellen, wenn man es aber genau hinterfragt, ist der Oberaigner scheinbar auch nicht so schlecht. Ich habe mich für diesen entschieden und bin nach ersten Geländeversuchen sehr zufrieden. Das, was er leisten soll, schafft er: lockeren Strand, mal eine steile Kante, anfahren auf matshigem Grund, schlechte Wegstrecke im allgemeinen. SIcher ist er weder eine Gemse, noch wirs du damit Dresden-Breslau überleben. Aber man kann damit weit kommen: http://www.thegreensprinter.ch


    Ich habe eine 313er - Pritsche mit mittlerem Radstand, zuschaltbarem ALlrad und Sperre hinten. Das ganze ist nur für lockere Untergründe ausgelegt und sollte auf Asphalt deaktiviert werden. Auch schltet er sich bei +50kmh von allein ab.


    Ob ich mir eine Untersetzung nachrüsten lasse ( möglich bei Oberaigner vor Ort) werde ich nach diesem Winter entscheiden, wenn ich mal dauerhaft im Gelände war


    Martin

    ... so ist es.


    HAbe jetzt mit dem Bootsbauer meines Vertrauens gesprochen, für den GFK, Sandwich und HOzl auch keine Fremdworte sind und der in einem fünfminütigen Telefonat problemlso die Worte "gerne", "bekommen wir hin", "auch kurzfristig" "komm vorbei, wir schauens es uns an" unterbringen konnte. Ich werde reportieren, kann den Betrieb in Ostrhauderfehn tatsächlich nicht weiterempfehlen. Wenn Ruhe eingekehrt ist, werde ich das mit BIldern ergänzen. Hoffenlich auch mit welchen des Busses im Werden.


    msk

    Irgendwie will alles nicht so recht.


    Eine Woche nach Zulassung des Fahrzeuges verewigt sich ein flüchtiger LKW im Heck des Busses, noch bevor es also losgehen kann, ist reparieren angesagt.
    Der Aufbauhersteller gitbt sich zäh, ist scheinbar nicht an Kunden interessiert, das zeigte sich schon bei der Abholung des Fahrzeuges. Jetzt wird die Frage nach Alternativen interessant: Kann jemand einen Betrieb in Norddeutschland empfehlen, der mit Sandwich-PLatten umgehen kann ?


    Eine WOche später übrigens der zweite Anfahrunfall mit Fahrerflucht, diesmal muss der unterfahrschutz und die Beleuchtung hinten dran glauben.


    Und die Tür ist auch noch undicht.


    Oh, mann.

    ...und am Ende ward alles gut. Aber die geschichten dazwischen erspare ich mir. Glaubt mir eh keiner.
    In Kurzform: Vollabnahme ging auf einmal ohne das Papier von Mercedes und die Felgen hat der Kollge von dem eingetragen, der zuletzt "Nein" sagte.


    Ich bin bedient.


    Aber glücklich.

    Guten Abend.


    Warum ich losgelegt habe? Weil ich von der TÜV-Station meines Vertrauens nichts Gegenteiliges gesagt bekam. Ich gehörte bis vor kurzem nicht zu den misstrauischen Menschen, sondern vertraute bislang Aussagen von Fachleuten. Wenn der auf die Pläne schaut und sagt, das ginge so, dann ist das für mich eine Aussage. Das man den Leuten jedes Detail aus der Nase ziehen muss, habe ich in der Form nicht erwartet. Ich bin vor Projektbeginn schon von TÜV-Gutachter zu TÜV-Gutachter gefahren, nirgendwo gab es mehr Rückmeldung. Noch immer warte ich auf zwei RÜckrufe, die verbindlich zugesagt waren. Muss ich noch mehr sagen ?


    Genausowenig hatte ich bislang das Bedürfnis, einem ausgewiesenen Fachbetrieb mit Referenzen zu misstrauen. Oder mir Schweißerscheine zeigen zu lassen. Wenn man mich bucht, muss ich auch nicht erst meine Zeugnisse vorlegen. Aber ok, man lernt dazu. Klar ist für mich, das ich die Kabine nicht endgültig abnehme, solange keine TÜV-Eintragung erfolgt ist. Wie auch immer das mit dem Kabinenhersteller funktionieren wird. Und das ich zukünfitg wieder zum "ich machs doch alles allein" übergehe, da weiß ich, wer für alles verantwortlich ist. Möglich, das sich wieder einmal alle Welt das Leben möglichst einfach machen will und die Verantwortung abgibt. Man ist jung, da kann mans ja mal versuchen.


    Was mich eben vor allem ärgert ist, das ich ja immer jemanden hatte, der sein ok gab. Das nur nicht von Dauer war. "Wir gaben Ihnen ja nichts schriftliches". Das ist ein Procedere, was so nicht tolerabel ist.
    Aber gut, ich bin Journalist, wenn der Drops dann einmal gelutscht ist, hat sich ein spannender Artikel von alleine geschrieben. Auf die offizielle Stellungnahme des TÜV bin ich gespannt.

    Ich gebe zu, ich muss Frust abladen. Bitte aber dennoch um Meinungen, ob ich oder die TÜV-Prüfer einen an der Waffel haben. Derzeit erscheint mir beides möglich.


    Folgendes.


    In 14 Tagen steht die Vollabnahme meines Sprinters an (Bilder siehe andren Thread). Schon von Beginn an fühlte isch niemand zuständig, weder in Kiel, noch in den umliegenden Gemeinden, was eine Begleitung des Baus anging. Ein Prüfer warf mal einen flüchtigen BLick auf meine Zeichnungen, gab aber keinen verbindlichenKommentar ab.


    Je näher der Termin rückt, umso schlimmer wird es. Erst fehlen Radhausabdeckungen. Ok, kein Ding. Dann soll erst Beleuchtung dran, dann wieder nicht. Einer Station ( ich pendle, vier Meinungen von 2 Stationen sind lustiger als von einer) Dann will einer auf einmal Festigkeitsgutachten vom Hilfsrahmen. Alles noch irgendwie belustigend. IRgendwie. Dann wird es aber kritisch:


    Auslöser sind die Rad-Reifen-Kombis, die ich mir wünsche. Lange Rede kurzer Sinn: Zweimal bekomme ich ein ok. Beim ersten Mal ordere ich schon die Felgen, beim zweiten Mal auch die Reifen (vor 60 Minuten). Zweimal wird mir das Ok aberim nachhinein wieder zurückgezogen. (vor 40 Minuten...)
    Das hatm ich so verärgert, das ich mit dem Gutachter die ganze Angelegenheit etwas leidenschaftlicher ausdiskutierte. Mit folgenden Ergebnissen: Er empfiehlt mir einen TÜV-Tourismus, bis das Teil eingetragen ist. Das sei durchaus gängig (!). Ja, es seien Fahrversuche sowohl bei KOfferabnahmen als auch bei Reifeneintragungen üblich. Ja, es könne passieren, das das Fahrzeug dabei umfällt oder Schaden nimmt.


    Was ich mich frage: in welchem Maße hängt eine Eintragung von diesem subjketiven Eindruck einer einzelnen Person ab? Und wie sehr ist den Menschen das bewusst, das sie sogar ein herumreisen nahelegen ? Und wer soll das alles bezahlen ? Und in wieweit ist der Kabinenbauer in der Haftung, wenn das Fhzg nicht zulassungsfähig ist ?


    Wohlegemerkt. Ich will nichts, was es nicht schon zu hunderten gibt. Wie sind Eure Erfahrungen diesbezüglich?


    Martin

    ? Weil ich keine Nasszelle WILL ?


    1. Der Bereich WC und Pantrywaschbecken lässt sich mit einem Vorhang abtrennen.
    2. Reise ich überwiegend alleine
    3. Will ich nicht durchs WC in den Bus steigen, auch wenn das eine praktikable Lösung für viele zu sein scheint, was ich auch in Teilen nachvollziehen kann. Aber nicht für mich


    Ich habe überhaupt gar kein interesse daran, an einem fahrzeug, das eh schon an seiner zuladungsgrenze ist, mir den ganzen rattenschwanz einer nasszelleninstallation an bord zu holen.


    hoi
    Martin

    Ja, Moin.


    Ja, Fehntjer, auch für mich bis dato ein unbeschriebenes Blatt. Was mich, neben der räumlichen Nähe, sehr überzeugt hat, war die sehr bemühte Beratung. Es war der einzige Betrieb, wo ich das Gefühl hatte, ohne Nachfragen beraten zu werden. Wie es um die Dauerhaltbarkeit bestellt ist ? Keine Ahnung. Ich denke, alle kochen nur mit Wasser und ähnlichen Materialien. Fehntjer hat auch schon verschiedenste Offroadkabinen gebaut, da denke ich, das sie für meinen LEichtgeländeeinsatz tauglich sein wird. Ich hoffe es.


    Die Ersatzräder, ja die bekommen einen Bügel, der am Hilfsrahmen aufliegt und sich abklappen lässt. Dann Rad einlegen, fixieren und hochklappen. Am Koffer gibt es nur einen Punkt, der die Bügel in oberere Position hält. Das sollte das Material aushalten. Die Hauptlast geht auf den Rahmen. Dazu sind die Bügel abnehmbar, damit man mit der Pritsche unten herausfahren kann.


    Und ja, unter der Sitzecke findet der Tank seinen Platz, rechts und links dann Stauraum.
    WOmit ich noch nicht 100% zufrieden bin ist der Bereich zwischen Raumteiler (hier kommt die Elektrik hinein) und Bett. Also tatsächlich dort wo das schon erwähnte WC seinen Platz findet. Den Platz halte ich och für verschenkt, werde dort wohl bis auf Betthöhe ein Möbel gestalten wollen. WC dann evt. zum herausziehen. In der Querwand zum Gaskasten sollte aber wiederum ein kleiner Ofen platziert werden, der dann woanders hinmuss. Hier bin ich noch am schieben...


    Ahoi


    Martin

    Jaha, wenn jeder so uniform wäre, gäbe es keine Selbstausbauten.
    Ich bin jetzt seit über zehn jahren ohne nasszelle unterwegs und habe sie nie vermisst. im gegenteil. als ich im letzten mobild dafür einen raum vorsah, ihn aber nie für den eigentlichen zweck nutzte, ärgerte ich mich über die platzverschwendung.

    Moin Herby,


    ja, das siehst Du richtig. Das WC ist jedoch nur ein ultima ratio, wenn man z.B. in metropolen an der straße übernachtet. Dann wäre das bett aber nötigenfalls in fünf sekunden hochgeklappt. Das erweiterungsteil ist 40cm lang und wird über scharniere 90 grad nach oben geklappt / zum schlafen nach unten.


    Martin

    ...Mittlerweile wurde aus Papier eine fast fertiggestellte Wirklichkeit. Übergabe ist im August, wenn der Betriebsurlaub des Kabinenbauers zu Ende ist.
    Genug Zeit, um sich mit der weiteren Detailplanung zu beschäftigen. Anmerkungen und Ideen sind da natürlich willkommen. ein grobes Scribble mal anbei.


    Zur Erklärung: Bett achtern wird auf 140 Gesamtlänge aufgeklappt, vordere sitzgruppe bleibt aufgebaut und ist für gäste vorbehalten. ein bad gibt es nicht, ein vorhang trennt den wckasten und die spüle der pantry blickdicht nach vorn hin ab, bei Bedarf. unter pantry bad und fahrerseiten sitzbank ist ein langer stauraum für surfmaterial vorgesehen, wassetank kommt unter den tisch. Klamotten in die SItztruhen.


    Ja, Stauraum ist knapp. zugebaute Mobile sind mir aber zuwider. Schon dies hier ist hart an der Grenze.


    Ick freu mir.

    Moin Rainer,


    ja stimmt, wir sprachen schon drüber. Und Dein Bildmaterial ist auch derzeit so ziemlich das einizge, das mir vorliegt. Aber man muss ja mal die Augen offenhalten, ob es nicht noch andere, clevere System gibt. Neulich sprach hier jemand davon, die Kabine mit Containerriegeln zu befestigen, das fand ich auch ganz spannend.


    Mein favorisierter Kabinenbauer schlug jetzt vor, den Rahmen aus Edelstahl zu machen. Ich sehe darin eigentlich null Vorteil, eher Sorgen wg. galvanischer Korrosion. Alu scheidet für mich aus wg. Reparaturfähigkeit im Nirgendwo.


    Und mein Tüvler brachte noch den Einwand, das eine Pritsche ohne Pritsche nicht zulassungsfähig sei wg. fehlender Hinterachslast. Das sind alles so Dinge, die mir durch den Kopf gehen.
    Überhaupt Tüv: Wie lief das bei Euch mit den Abnahmen ? HAt das der Hersteller organisiert, oder wart ihr selber aktiv, wussten die Prüfer schon vor dem Bau der KAbine BEscheid, oder vollendete Tatsachen ?


    Martin