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Wohnwagenaufbau als Ladung

  • jonson
  • 5. Mai 2010 um 08:48
  • jonson
    Experte
    Beiträge
    157
    • 5. Mai 2010 um 08:48
    • #1

    Halli hallo.
    Langsam wird mir mein LAK Container bischen zu klein zum Wohnen. Jetzt habe ich die Idee einen 650er Wohnwagen ohne Fahrgestell auf meinen Drehschemelanhänger zu stellen. Hilfrahmen unter den Wohnwagenaufbau schrauben und als Ladung auf der Plattform sichern.
    Damit habe ich das geringe Zuladungsgewicht vom Wohnwagengestell umgangen und kann natürlich auch einen Holzofen einbauen.
    Was haltet Ihr von so einem Plan?
    Hier mal mein Anhänger.

    Unterwegs

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 5. Mai 2010 um 14:53
    • #2

    Hi Johnson, das müsste gehen, als Ladung kannst Du den sogar überstehen lassen und einen 7 m Hänger draufsetzen.......
    Wie ist das mit der Breite vom Hänger? Bei 2,50 m Wowabreite wirst Du die Bracken wahrscheinlich nicht mehr drauflassen können.

    Befestigung wirst Du mit Gurt machen müssen, zumindestens als Alibi, damit sie Dir bei einer Kontrolle nicht an den Karren fahren können wegen Wohnanhänger, wenn Du ihn fest mit der Plattform verschraubst.

    Ich hab mal einen Wowa auf BdF LKW Fahrgestell gesehen. Der hatte zwei Laufschienen rechts und links ans Fahrgestell geschraubt, konnte den Wohnwagen von einer Rampe auf die draufrollen. Dann hat er vorne die Kupplung auf einen am LKW montierten Kugelkopf gesetzt und auf die 4 Bremstrommeln Stahlwinkel geschraubt (Räder ab) und die unten an der Laufschiene auch festgeschraubt, das galt dann als Ladungssicherung. Hatte den Vorteil, dass der Wohnwagen auf dem Fahrgestell auch selbst federn konnt und nicht alle Stöße des harten, weil nur wenig beladenen, Fahrgestells an die Wagenstrukturen weitergegeben wurden.

  • jonson
    Experte
    Beiträge
    157
    • 5. Mai 2010 um 15:25
    • #3

    Meine Bordwände kann ich komplett wegnehmen. Dann habe ich eine Plattform 5,10 m x 2,50m. Nach vorne Überstehen ist nur bischen was möglich wegen der Deichsel und Lenkeinschlag.

    Unterwegs

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 5. Mai 2010 um 18:31
    • #4

    Ja. bei 5,10 m Länge hast du mit 6,50 Länge des Wowa-Korpus das Maximale schon vorgesehen. Ich dachte, der Hänger sei 6,50.

  • VWBusman
    womobox-Guru
    Beiträge
    4.898
    Wohnort
    Nord-Schwarzwald
    • 5. Mai 2010 um 18:42
    • #5

    Hallo Jonson,

    das was Du mit deinem Anhänger vor hast hat hier im Forum der MO-Liner (Klaus) auf einem Ranault-LKW gemacht.
    Die Wohnwagen haben ja auch den Vorteil das man sie nicht mehr ausbauen muß.

    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer - steht zum Verkauf

  • thoritz
    Frisch-dabei
    Beiträge
    13
    • 6. Mai 2010 um 13:18
    • #6

    Moin,

    über meine geplante Absetzkabine beschäftige ich mich auch mit der Frage. Lt. Tüfff ist alles das Ladung, was ohne oder mit bordeigenem Werkzeug befestigt ist.

    Eine Hilfsrahmen braucht man eigentlich nicht. Kommt darauf an, ob und wie oft die Kiste auf- und abgeladen wird. Zwei Quadratrohre als Gleit und Fixierschiene sind aber nicht schlecht. Optimal wären zwei daneben auf dem Hänger montierte Q-Rohre. Dann vorn und hinten Bolzen durchstecken.

    Probleme:

    -An einem Wohnwagen lassen sich nur schlecht bis gar nicht Befestigungspunkte setzen. Selbst unterlegt sind die empfindlich gegen ausreißen.
    -Gas und Abwasser liegen in der Regel unter der Bodenplatte
    -Wenn die Gasheizung bleibt saugt die unten an

    Ofen:

    wenn das kein spezieller leichter Ofen ist, gibt es Probleme mit der Befestigung und der Tragfähigkeit des Bodens. Dann ist auch eine dauerhaft dichte Dachdurchführung wg. der hohen Abgastemperaturen schwierig.
    Und die Leistung wird auch zu hoch sein für das Raumvolumen

    Ein solcher Hänger schreit aber geradezu nach einem selbsterstellten Holzaufbau oder nach einer GFK-Sandwichkabine. Wenn man den Wohnwagen nicht hat bzw. geschenkt bekommt...

    Gruß aus Schwaben

    Thorsten

  • jonson
    Experte
    Beiträge
    157
    • 7. Mai 2010 um 08:47
    • #7

    Eine GFK Kabine mit rundem "Zirkuswagendach" wäre absulut super, ist aber kostenmässig ein echter Batzen.

    Unterwegs

  • Leerkabinen-Wolfgang
    Administrator
    Beiträge
    6.079
    Wohnort
    Rheinhessen, Bodenheim
    Wohnkabine
    Sonstiges
    • 7. Mai 2010 um 09:35
    • #8
    Zitat von jonson

    Eine GFK Kabine mit rundem "Zirkuswagendach" wäre absulut super, ist aber kostenmässig ein echter Batzen.

    Wenn Du das selbst machen wollen würdest und ein bißchen Erfahrung mit dem GfK-Laminieren hast (oder einen Hersteller, der nicht nur fertige GfK-Bahnen mit Schaum zu Sandwich verpreßt, sondern auch selbst laminiert), ist das unschwer realiserbar: auf der Innenseite der Dach-Sandwichplatte von vorne nach hinten mit der Kreissäge einige parallele Schnitte, dann die nun biegsame Platte vorn und hinten auf zwei formgebende Träger aufgelegt und von innen neu überlaminiert, um die alte Stabilität wieder hin zu bekommen.
    Alkovenschnauzen werden meist nach diesem Prinzip gerundet, das ist also wirklich kein teures Hexenwerk!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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