Bimobilkabine verlängern und neu abdichten

  • Hallo,
    wir haben eine TOP erhaltenen 1987er Bimobil-Kabine, die für den Urlaub inzwischen auf einem 2006er VW LT 2 Doppelkabine spazieren fährt.
    Mit inzwischen 4 Kindern bin ich gerade dabei, das zu tun, was auch der Häuslebesitzer in solchen Fällen tut: ich baue an.
    Hierfür habe ich eine alte Bimobil-Kabine geschlachtet und einen Meter des Hinterteils abgesägt.
    Diese will ich, ca. 25cm überlappend an unsere Kabine hinten ankleben und Stockbetten einbauen.
    Sehr praktisch ist herbei die Original Bimobil Heckklappe, da ich somit an unsere Kabine nichts rausschneiden o.ä. muss.
    Vorher kommen die gesamten Alueckleisten ab, (wie auch schon bei der Schlachtkabine).


    Nun die Fragen:


    Mache ich die Aluleisten anschliessend mit Butyl-Unterlegeband, Sikaflex oder MS-Polymer-Kleber fest? Sie dichten ja den Stoß zwischen Kabinendach und -wand ab und stabilisieren und sichern die Eckverbindung.
    Wer empfiehlt was?


    Wie verklebe ich am besten die Kabinenteile? Ich dachte den Polymerkleber mit einer feinen Zahnspachtel aufziehen und somit eine flächige Verklebung zu erzielen? was denkt ihr?


    vielen Dank für alle Tipps.
    Dominik

  • Interessante Idee! Zeig mal Bilder wenn es soweit ist.
    Hast du eine Rahmenverlängerung die den Rucksack trägt,oder wie wird die Stabilität gewährleistet?

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
    all.jpg

  • Im Prinzip soll das Hinterteil funktionieren wie der Alkoven, dieser hängt ja auch nur auskragend vorne dran, hauptsaächlich sich stabilisierend durch die auskragenden seitlichen Wandscheiben.
    Ich sehe das Teil also wie einen zweigeschossigen Alkoven.


    Die Struktur der Bimobilkabine konnte ich beim Rückbau / beim Zerreissen der Schlachtkabine ja hinreichend studieren, hier sind Aluprofile in den Ecken, die ich auch wieder miteiander verbinden / verlaschen werde.
    Dann hängt das Teil schon mal wie ein überdimensionaler Paulchenträger an 4 Punkten zzgl. flächiger Vedrklebung hinten dran (und ich hoffe wenn keiner dem Ding sagt es soll abfallen kommt es auch nicht auf die Idee)
    Ergänzend habe ich vor die Dachfläche mit einer dünnen, durchgehenden Riffelblechaluplatte zu verkleben, die ja dann auch die beiden Kabinenteile fest verklebt.


    Um auf Nummer sicher zu gehen - und da das oben geschriebene nur die Theorie ist- werde ich aber im Boden eine Verstärkung vorsehen, die die Lasten abstützt, damit ich nicht im Urlaub plötzlich ohne Kinderzimmer dastehen werde :lol:


    Aber wie gesagt, alle Alkoven hängen m.E. vom statischen Prinzip zwischen den auskragenden Seitenwänden, so gesehen habe ich ja nichts anderes vor, im Gegenteil, die Auskragung und damit der Hebel ist mit 75cm viel kürzer - nur die Verklebung muss halten :!::!::!:


    werde Fotos machen und einstellen

  • Hallo,


    also bei der Dach und Bodenverbindung sehe ich keine Probleme mit der Festigkeit. Wie möchtest Du die Wandteile über der Naht machen? Mit Alublech oder GFK überlaminieren?


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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