Diesel sparen mit ENVIROX?

  • Heute in unserer Zeitung ein Hinweis auf einen Zusatzstoff im Diesel mit dem Namen ENVIROX:


    Wird z.Z. schon benutzt vom öffentlichen Fuhrpark der einzigen schuldenfreien Gemeinde im Rheinland, Niederzier bei Düren. Der für den Fuhrpark des Ortes zuständige Bauhofleiter hat genaue Auswertungen vorher-nachher angestellt und berichtet von zwischen 5 und 8 % echter Einsparung je nach Fahrzeugtyp und Einsatzbedingungen. Ein örtlicher Busunternehmer hat mitgezogen und bestätigt die Erfahrungen. Besonderheit: Der Einspareffekt tritt erst nach 6 bis 8 Wochen auf, weil sich offenbar Ablagerungen im Motor erst auflösen müssen. Bei einem neuen Motor müßte sich die Wirkung sofort einstellen.
    Das Zeug ist seit dem Jahrsbeginn erhältlich und stammt von einer Tochter der Oxford-University, die die Technologie entwickelt hat. Diese basiert auf dem Verbrennungskatalsator Cer Oxyd (CeO2) und wird im Verhältnis 4000 zu 1, also 1 l ENVIROX-Wirkstoff zu 4000 l Diesel, eingesetzt.
    Die Garatie auf Motoren erlischt nicht, weil durch den Zusatz die Dieselspezifikation EN 590 der EU des Treibstoffs nicht verändert wird.


    Hört sich wie eines der immer wieder auftauchenden "Wundermittel" an, aber nach der Recherche des Redakteurs scheint das Zeug ernstzunehmen zu sein.


    Ein Googlen nach dem Begriff gibt viele interessante Einträge, u.a. den deutschen Vertriebspartner, eine Fa. TECUM in Bedburg bei Köln. Ich hab einen Truckjournalisten beim Motorpresseverlag Stuttgart mal auf das Thema gehetzt und werde am Ball bleiben. Als erstes werd ich das mal selber ausprobieren, bin ja mutig....hihihi

  • Schon mal dran gedacht, das die vermeindlichen "Tester" sich keine Blöse geben wollen und daher angebliche Einsparungen vermelden ? :wink:

    Grüße vom QM.

  • Hallo an Alle,


    da mich das Thema brennend interessiert, habe ich wohl schon so ziemlich jeden Artikel über "Wundermittel", "Sparadditive", "Powermagneten" usw. gelesen.
    Und ? It works ! Jedes Gerät oder Mittel funktioniert und ermöglicht Einsparungen im einstelligen Prozentbereich. Voraussetzung dafür ist nur, dass kein Profitester mit Messgeräten das Ganze auf einem Prüfstand abfährt, denn dann gibt es garantiert keine messbare Verbrauchsoptimierung.


    Wenn aber z.B. LKW - Fahrer einer Spedition ein Produkt testen, findet eine nachweisliche Einsparung statt. Psychologen fanden heraus, dass ein Auto dann sparsamer fährt, wenn dem Fahrer erzählt wurde, dass jetzt ein Mittel oder Gerät zum Spritsparen verwendet wird. Der Fahrer ändert dann unbewußt seinen Fahrstil in Richtung geringerer Verbrauch. Weiß der Fahrer nichts von der "Motoroptimierung", spart das Auto auch nichts.


    Was die Presse von den Wundermitteln und Geräten hält, ließ vor einiger Zeit "Auto - Bild" durchblicken. Diese Zeitschrift verspricht einem Hersteller eines Spritsparmittels eine komplette Titelseite, sofern das Ganze nachweislich funktioniert. Bislang konnte ich noch keine entsprechende Titelseite finden...

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