Mit dem Wohnmobil nach Fuereventura. Hat jemand erfahrungen?

  • Hallo
    ich will gerne mal mit dem Womo auf die kanarischen Inseln. So als abschluss einer Europatour.
    Hat einer Erfahrungen damit? Was kostet die Überfahrt? Wo kann man Informationen darüber erhalten? Wer hat sowas schonmal gemacht.
    Wäre über Hilfe sehr dankbar


    mfg


    Simon

    Karmann Cheetah
    -------------------------------------------------------Die Welt ist viel zu schön um darüber in Urlaub zu fliegen!!!!!

  • Hallo,


    ich habe Bekannte dort, die vor zwei Jahren ihr Mini-Wohnmobil (ein Stadt-Gelenkbus MB O305G) dorthin überführt haben. Abgesehen davon, dass dies nur vom spanischen - nicht vom afrikanischen - Festland aus möglich ist, war es auch mit zweimaligem Umsteigen und Kosten von gut 2500 Euro verbunden. Das alles ist sicher mit einem kleineren Mobil billiger, viel einfacher wird es aber nicht, da Fuerteventura auf diese Art von Tourismus nicht eingestellt ist.


    Zur Insel selbst: ich finde sie trotz oder gerade wegen ihrer Kargheit wunderschön, ich habe bereits mehrfach über einen Umzug dorthin nachgedacht. Ob sie aber die Größe und die Vielfalt besitzt, die eine relativ umständliche und teure Reise per Wohnmobil dorthin rechtfertigt, möchte ich bezweifeln. Die Insel ist mit aus dem Kopf gesprochenen 100km Länge nicht besonders groß, die Breite beträgt etwa 20km. Große Flächen sind von Sand und Geröll sowie ehemaligen Vulkanen bedeckt, die westliche Hälfte ist recht hügelig, während die östliche relativ eben ist. Die Insel kann man innerhalb von 3-4 Tagen relativ ausgiebig kennen lernen, kulturelle Höhepunkte gibt es kaum, einige Teile sind nur mit allradgetriebenen Geländewagen erreichbar.


    Schöne Reise und viel Spaß,


    Björn

  • Zitat von paulikxp

    ...ihr Mini-Wohnmobil (ein Stadt-Gelenkbus MB O305G)...


    Hallo Björn,
    würde mich interessieren, wie die den durch den TÜV gebracht haben. Vor ein paar Jahren hat hier in AC jemand von der ASEAG (hiesiges ÖPNV-Unternehmen) einen Gelenkbus gekauft, den generalüberholt und superschön ausgebaut - und dann wegen zu großer Länge nicht als Womo durch den TÜV bekommen, nix zu machen, es gab da ein Limit von ich glaub 16,50 m und der Bus war 18,50 m lang. Der ärmste ist aus lauter Verzweiflung nach Belgien übergesiedelt, wo er ihn dann letztlich zugelassen bekam.

  • Die haben den in Berlin als Bus zugelassen, weil sie dasselbe Problem hatten. Ein beliebiges Fahrzeug darf nicht länger als 12m sein, einzige Ausnahme sind Omnibusse, die in einem Stück bis 15m oder mit Gelenk bis 18,75m lang sein dürfen.
    Ein Bus war's eigentlich nicht mehr, denn ein solcher ist laut StVZO ein Fahrzeug für die Beförderung von Fahrgästen. Zudem muss man damit alle 3 Monate zur Sicherheitsprüfung, was lästig und teuer ist. Von der teuren Versicherung erst mal ganz zu schweigen.
    Die sind also mit dem Teil als Bus bis Fuerte gefahren, haben den von dort abgemeldet und stehen damit seitdem auf einem Campingplatz.


    Gruß, Björn

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