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  3. Ein Fuso wächst über sich hinaus - CFK Selbstbau

Solarmodule machen Ärger und Unentschlossenheit

  • Sebastian
  • 13. September 2026 um 11:31
  • 320 Mal gelesen
  • 8 Kommentare

Sanierung Solardach, muss begehbar bleiben 6

  1. Klebebänder ab, Ränder der Module anheben, Sikazeugs drunter, war nicht ernst gemeint (0) 0%
  2. Module runter, Klebereste entfernen, erneut mit Unmengen Sikazeugs auf Abstand einkleben, besonders die Kabeldurchführungen lückenlos eindichten (2) 33%
  3. Neue dünne Glas-Glas-Module aufkleben (0) 0%
  4. Neue Standard-Hausmodule auf dem Dach befestigen (4) 67%

Umfrage endet am 31. Dezember 2026 um 11:17

Moin,

ja, mich gibt es noch. Bin 10.000 km mit dem Fuso gefahren und fast zufrieden. Es gibt ein neues Radio, weil das alte einen so hohen Ruhestrom hatte, dass die Starterbatterie in sehr kurzer Zeit entladen wurde, seltsamerweise erst nach der Inspektion bei Mercedes. Leider bleibe ich auf den Kosten sitzen, habe aber dieses Mal einen selbstgebauten Überspannungsschutz eingebaut.

Abgesehen davon, dass das Kühl von dem Kühlschrank noch fehlt, tropft es immer noch durch die Kabelkanäle der Solarmodule.
Manchmal kann man sich vor Regen verstecken, wie hier in einem Alkoven-Carport.

Tatsächlich habe ich keine Ahnung, was ausser Wasser noch von den Solarmodulen kommt. Die Batterie war zumindest noch nie leer. Gut sehen sie nicht mehr aus. Ich habe je bereits berichtet, dass sie sich bei Wärme ausdehnen, dabei Wasser vom Dach einziehen und beim Abkühlen in die Kabelkanäle des Dachs reindrücken. Dannn tropft kupfergrünes Wasser aus den Verteilerdosen. Korrosionsexperten werden wissen, was das bedeutet und genau deshalb mache ich mir Sorgen um die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindungen.

Jetzt bin ich dabei, die 3. Variante der Klebestreifen zu entfernen und habe mal zwei Fotos gemacht und dazu eine Umfrage gestartet. Mir graust vor jeder Konsequenz, die Module waren teuer, die Gewährleistung gibt es nicht mehr, ein Forschungsprojekt von Solarmodulen auf Kohlefaser wird der Hersteller mit mir nicht machen wollen, Glas-Glas-Module sind mir zu schwer. Oder? Vielleicht nicht das ganze Dach zupflastern, sondern mit weniger Modulen auf das gleiche Gewicht kommen? Keine Sorge, die Module werden sich leichter lösen lassen als die verdammten Hochleistungsklebebänder.

Rückwärts bauen macht keinen Spass, das Gemecker der Frau wegen einer nassen Matratze auch nicht, also hoch vom SofA und die letzten warmen Tage nutzen.

Vorheriger Artikel Aus LKW wird Wohnmobil

Kommentare 8

Abweg
14. September 2026 um 10:05

Hallo Sebastian,

es ist zwar schön, mal wieder was von dir zu sehen, aber positives wäre natürlich schöner.

Picco schreibt ja immer, das Aluminium dampfdicht ist, vielleicht mal schlau machen wegen Alu-Klebeband aus dem Lüftungsbau. Das gibt es in verschiedenen Breiten und Materialstärken.


Bei ordentlicher Pressung sind die elektrischen Verbindungen so dicht, das da nichts hingeht. Anders sieht´s natürlich bei Steckkontakten aus und besonders bei der Leitung. Hier hat´s ja schon angefangen zu korrodieren, wodurch die Litzen irgend wann Mal durch sind, vorher wird die aber brüchig!!!

Schau mal nach Querwasserdichte- (Wasser dringt nicht durch den Mantel ein) und ggf. Längswasserdichte Leitungen (eingedrungenes Wasser kann sich nicht in der Leitung ausbreiten, Gel oder Quellpulver...).

Der Bastler würde jetzt eine Vorrichtung erstellen, um säurefreies Fett oder Dichtgel in die Leitung zu pressen.


Ich habe mal irgendwo in einer Anwendungsbeschreibung eines Karosserieklebers eine Tabelle über unterschiedliche Kleberhöhen und deren Flexibilität gesehen, weiß aber nicht mehr wo, aber je höher, desto flexibler war es.

Oder vielleicht die Module ballig gestalten und nur am Rand befestigen.


beste Grüße, Andre

Ducato-Heere
13. September 2026 um 17:11

Moin,

hilft ja nix muß irgendwie dicht werden.

Ich denke alles runter und mit Abstand wieder montieren, so dass die Ausdehung nix mehr mit dem eindringen vom Wasser zu tun hat.

Wie hast du die Solarleitungen denn eingedichtet? Gibt es ein Foto?


Grüße Tim

Sebastian
13. September 2026 um 18:00
Autor

Ich kann hier keine Bilder einfügen und versuche es mal zu beschreiben. Die Kabel kommen senkrecht nach unten aus den Modulen heraus und sind mit kegelförmigen Gummihülsen umspritzt. Dazu gab es eine Bohrschablone und beim ersten Montieren konnte ich die Stelle mit den Kabeln stramm in meine Löcher drücken. Inzwischen ist das erste Modul ab, einfach mit dem Spachtel drunter und ab, patschnass darunter, Versagen der flächigen Selbstklebung des Solarmoduls.

Ducato-Heere
14. September 2026 um 00:01

Was für Module hast du verwendet? Hersteller / Typ?

Sebastian
14. September 2026 um 07:56
Autor

Hallo Tim, es sind für mich angefertigte Module von Solbian, die SR-Serie, habe ich vor ca. 6 Jahren gekauft.

Ich denke dass es mein Fehler war, das Dach nicht perfekt glatt zu spachteln/polieren. Erste Hohlräume gab es deswegen wahrscheinlich schon bei der ersten Montage. Demnächst stelle ich eine Lösung zur Diskussion vor.

Urlaubär
16. September 2026 um 08:58

Sebastian, wenn ich das verstehe, hast du viele Löcher für viele Kabel gebohrt und die Kabel direkt in den Verteiler geführt.

Das Kabel kapilar sehr wirksam sind, kennt der Elektriker zur genüge. Es gab schon etliche abgesoffene Muffen weil ein Loch irgendwo im Erdkabel war.

Ich würde als erstes jedes Modul einzeln prüfen, ob es dir a noch Leistung bringt und b die Anschlüsse Wasser ziehen. Also einzeln an den Umrichter legen bei Sonne.

Dann würde ich die Module nach allem was ich gelesen habe auf Abstand bringen. entweder mit viel Sika oder eher mit selbstgeklebten CFK Leisten.

Und als wichtigstes: Bei Einführungen nicht nur mit Dichtmasse arbeiten, die wird immer undicht, sondern mit Kabeldurchführungen. Zum Schrauben oder aufkleben. Und ich würde versuchen nur mit einem Kabel durch das Dach zu kommen, ein Loch ein Kummer, danach quadratiert sich der Kummer. Und du hättest den Vorteil, das du mit Solarsteckern evtl. den Kapilar Effekt entkoppelst.

Beste Grüße

Peer

WoMoG
13. September 2026 um 14:31

Hallo Sebastian,

ein Rückbau von Klebeverbindungen ist immer grausam, aber nützt ja nix.

Viel Erfolg und liebe Grüße

Arno

nunmachmal
13. September 2026 um 12:25

Oh, Wasser. Ich hatte auch ein Erlebnis. Ein Wassertropfen an einem Kabel im Verteilerkasten. Wo kommt der her? Alles angesucht, abgetupft und....

Kurze Zeit später, abermals ein Tropfen. Das wiederholte ich mehrmals, bis ich daneben stehen blieb und gesehen habe, wie der Tropfen sich bildet. Das Wasser kam durch den Kupferkern von einem 1mm² Kabel vom Dach.

Dort war die Verteilerdose, da noch nichts angeschlossen war, offen und der Regen hat die Kabel getroffen. Kapillarwirkung vom feinsten.


Gruß Nunmachmal, 🇸🇯 69.663518,19.809506

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