Juhu, Wohnmobilabnahme und Gasprüfung geschafft. Beim GTÜ haben sich wieder alle Mitarbeiter in und um das Auto getümmelt. Nur die Sekretärin durfte ihren Schreibtisch nicht verlassen. Die Wohnmobilabnahme war ein Selbstläufer. Zu Gasprüfung muss man zu dem Gastank unter dem Auto krabbeln. Auf der GTÜ-Grube ging es wegen der schmalen Spurbreite nicht. Ich musste sie darauf hinweisen, dass sie eine Hebebühne haben, die bis 4 to zugelassen ist. Und so hing der Fuso mit ausgefahrenem Deckel dicht unter dem Hallendach. Der Prüfer hat sich nach getaner Arbeit den Kopf an der Anhängerkupplung gestossen. Und die Prüfer haben schon wieder die Fahrgestellnummer gesucht, das Fett hat sie gut verdeckt.
Danach bin ich zu dem Mercedeshändler gefahren, der mir das Auto verkauft hat. Nach einem ersten Anlauf per Telefon und Mail im letzten Herbst war das Ergebnis, dass sie dieses Fahrzeug nicht kennen. Diesmal bin ich solange da geblieben, bis ich als Kunde mit dem Fuso angelegt wurde und einen Termin für die Inspektion bekommen habe.
Hier noch ein paar Ergänzungen der letzten Wochen:
Die Gewürzschublade, mein Nachbar wollte den von mir beschafften Weichschaum fräsen, hat aber beide Platten vergeigt. Dann hat er harten, schweren Schaum besorgt und es hat geklappt.
An der Tür, also im Badezimmer, gibt es ein Rollo gegen neugierige Blicke.
Den Kabelverhau habe ich extra für die Prüfung sortiert, wollte aber keiner sehen.
Dafür fanden die Prüfer die Tropfablage für Schuhe praktisch, worunter sich die Elektrik versteckt.
Der Wasserhahn war schwer auf eine gute Temperatur einzustellen, weil aus dem Boiler 70°C heisses Wasser kommt, jetzt wird heruntergemischt.
Ich habe mit dem Fahrradträger angefangen und nach zwei Problemen erstmal abgebrochen. An das CFK-Rohr kommen Thule-Fahradhalter, nur ist das Rad meiner Frau viel niedriger, so dass eine zweite Stange darunter notwendig ist. Dann habe ich fertige Schienen für die Räder besorgt, nur muss ich mein Fahrrad aus der Schiene nach oben herausnehmen, und das geht nicht, weil die Pedale in dem dafür vorgesehen Loch in der Terrasse festklemmt. Die Schiene muss niedriger, also doch selbst laminieren.
Und dann musste ich durch die Seitenwand des Abwassertanks ein Loch für einen Sensor bohren. Wegen der 4 cm Schaumplatte musste die äussere Kohlefaserschicht weg. Ich habe glaube ich schon einmal geschrieben, dass der Zwischenrahmen viel zu stabil ist. Der neue Akkuschrauber hat soviel Rums, dass es meine Lochkreissäge zerlegt hat. Der Bohrkern zeigt den Grund für die Überlastung.