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  2. Sebastian

Beiträge von Sebastian

  • Kögel Automatik 308D Steuerplatine defekt

    • Sebastian
    • 28. Oktober 2022 um 10:40

    Hallo D,

    ich habe keine spezielle Ahnung von dieser Automatiksteuerung, mache jedoch seit über 25 Jahren Gutachten und Schadenanalysen an elektronischen Baugruppen. Wenn Du niemanden findest, kann ich mir das ja mal anschauen. ~ eine Tafel Schokolade pro angefangene 1/2 Stunde :P

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • Gfk Sandwich selber bauen

    • Sebastian
    • 12. Oktober 2022 um 09:19

    Moin,

    Zu dem Pressen von Sandwichplatten fällt mir ein, dass ich bei einem Tischler eine Furnierpresse gesehen habe, vielleicht kann man da ja mal fragen. Vakuum ist aber auch sehr einfach. Man braucht allerdings einen geraden, luftdichten Untergrund. Über das Sandwich dann eine Folie und an den Rändern abkleben, mit teurem Vakuumklebeband oder dem, was man so Zuhause findet.

    Mein erster Kompressor war aus einem Kühlschrank, da muss man allerdings regelmässig Öl nachfüllen.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • Alpines Trekking in der Schweiz

    • Sebastian
    • 7. Oktober 2022 um 17:34

    Moin,

    ich war mit meiner Frau u.a. 2 Monate in Neuseeland wandern, mit einem viel zu kleinen Zelt. 9 Monate später.... :love:

    Jetzt als Familie lieber mit Fahrrad, Kajak oder Esel, da kann man mehr Gepäck mitnehmen.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • Kabinentür gegen die Fahrtrichtung - was sagt der Tüv?

    • Sebastian
    • 4. Oktober 2022 um 16:10

    Moin,

    mir liegt das TÜV-Verband-Merkblatt Fahrzeug und Mobilität in der aktuellen Fassung vor und ich habe zu der Anschlagrichtung der Türen nur folgenden Satz gefunden : "Bei zweiflügeligen Türen muss der in Fahrtrichtung vorn liegende Türflügel den hinteren überlappen."

    Von einer Tür ist hier nichts erwähnt, ausser dass die Tür bevorzugt auf der rechten Seite sein soll.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 22. September 2022 um 14:51

    Hallo Michael,

    die hier verwendete Batterie hat weder eine Einzelzellüberwachung noch einen Balancer.

    Ein Balancer kann eine kleine Drift ausgleichen, bei extremen Verschiebungen muss dann die Einzelzellüberwachung abschalten. Aber beides gibt es hier nicht.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 22. September 2022 um 11:44

    Moin, ich nochmal.

    Die Theorie zu der Parallelschaltung hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe auf Basis der Entladekurven im Datenblatt mal angefangen zu simulieren, zunächst nur für eine Batterie:

    1. Entladen mit 200A bei leicht verdrifteten Zellen. Eine Zelle geht deutlich unter die empfohlenen 2,5 V Entladeschlussspannung, bevor das BMS abschaltet:

    2. Aufladen, die Kurven sind aus dem Datenblatt sind einfach linear erweitert. Eine Zelle geht deutlich über die empfohlenen 3,7/3,8 V Ladeschlussspannung.

    Wenn alle Zellen im Gleichlauf sind, ist das BMS so ausreichend. Wenn die Zellen wegdriften (Kapazität, Innenwiderstand, Selbstentladung), laufen die Spannungen bei jedem Lade-/Entladezyklus weiter auseinander. Kritisch ist hier das Aufladen, da ab ~5V Litiumplating an der Graphitanode stattfindet. Dieses hochreaktive Litium kann mit Luftfeuchtigkeit brennen, wenn die Zelle bei Ausgasung auseinandergeht. Da kann man nur auf das Ladegerät hoffen, dass es früher abschaltet.

    Dann habe ich von meinen Kollegen aus der Batterieforschung noch erfahren, dass kaufbare Einzelzellen üblicherweise B-Ware sind und die A-Zellen komplett in den OEM-Markt gehen. Jetzt kommt das auf die Grösse des 12V-Batterieherstellers an, ob er die Zellen direkt vom Hersteller oder im Sekundärmarkt kauft. B-Ware erfüllt in der Regel die Kapazitätsangaben, schwächeln jedoch bei der Selbstentalung und dem Innenwiderstand, was zu einem schnellen Auseinanderdriften der Zellen im Pack führt.

    Damit habe ich leider noch keinen Nachweis geführt, dass die Parallelschaltung schädlicher ist. Ich suche da noch einen Simulanten, ohne dass das eine Diplomarbeit wird. Ich bleibe an dem Thema dran...

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 16. September 2022 um 15:03

    Hallo Stomi,

    die Angabe der maximalen Anzahl von 4 Batterien in Reihe ist schon richtig und wichtig. Wenn eine der in Reihe geschalteten Batterien wegen Unter-/Über-Spannung oder Temperatur den Kontakt öffnet, liegt die Gesamtspannung von 4 Blöcken an dem offenen Kontakt. Der Schalter ist üblicherweise ein MOSFET, der mit geringerer Sperrspannung eine bessere Leitfähigkeit hat. Wenn die Spannung am MOSFET überschritten wird, kommt es zu einem Überschlag und das BMS wäre defekt. Es macht auch keinen Sinn, ein BMS für 600 V auszulegen, da dann der Kühlbedarf stark ansteigt. 4 x 12 V = 48 V ist ein guter Kompromiss bei der Auswahl der MOSFETs für typische Systemspannungen.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 12. September 2022 um 19:17

    Hallo Urs,

    Zitat von Urs

    Woraus schliesst du das?

    Das Datenblatt ist recht dürftig, daraus kann ich weder erkennen dass die einzelnen Zellen überwacht werden noch dass sie es nicht werden.

    Aus deren Homepage kann man entnehmen dass die Batterie Temperaturgeschützt ist, auch das ist aus dem Datenblatt so nicht wirklich erkennbar...wäre aber im Fall der Fälle noch eine zusätzliche Sicherheit.

    Wir wissen zu wenig von der Batterie, wenn es einen Temperatursensor gibt, wo sitzt der? Die Bezeichnung Traktionsbatterie hat mich stutzig gemacht, das hat nichts mit Aufbaubatterien wie Victron und andere zu tun. Starterbatterien als LiFePo haben oft gar keine Überwachung. Die sitzen, wie auch Traktionsbatterien, üblicherweise aussen am Fahrzeug mit einem Metallgehäuse herum.

    Zitat von Urs

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber im Moment sehe ich da noch nicht ganz woher die grössere Gefahr bei 2 Paralelle Batterien kommen soll. Nehmen wir an Batterie 1 hat ein Problem mit einer Zelle. Das kann 1. ein Zellschluss, 2. ein Zellunterbruch und 3. ein Abdriften der einen Zelle sein. Bei 1. kocht die Batterie so oder so. Bei 2. fliesst gar kein Ausgleichstrom da der Stromkreis durch Batterie 1 unterbrochen ist und bei 3. sind die Zellen unballanciert mit entsprechenden Folgen, egal ob Batterie 1 durch ein Ladegerät oder durch Ausgleichströme von Bat 2 geladen wird. Da wäre interessant zu wissen ob das BMS auch balamced, was leider weder aus dem Datenblatt noch aus den Angaben auf der Homepage entnehmbar ist.

    Wenn bei Batterie 1 eine Zelle kocht und der Temperatursensor zu weit weg sitzt, weil es nur einen gibt, dann sieht das BMS aufgrund der Parallelschaltung die aufgezwungene Spannung der intakten Batterie (mit dem geringeren Innnenwiderstand) und erkennt keine Unterspannung. In der Parallelschaltung kann nur eine Einzellzellüberwachung oder ein Temperatursensor an jeder Zelle abschalten, ohne dass noch mehr Energie in den Defekt reinfliesst. Das Datenblatt würde eine Überwachung auf Zellebene erwähnen, wenn sie vorhanden wäre. Schön wäre ein Blick in die Batterie. Manchmal kann man den Deckel einfach abnehmen.

    Vielleicht kann mrmomba oder jemand anders ein Bild von den zerstörten Bleizellen liefern? Die Zellen müssen nicht wie Lipos brennen, Allein die gespeicherte Energie bei 200Ah macht eine schöne Hitze, verformt Gehäuse, oxidiert Verbinder, verkokelt Kunststoffe mit giftigen Gasen.

    Wenn ich meine Meinung noch mal zusammenfasse: das Datenblatt lässt eine primitive Spannungs- und Temperaturüberwachung erahnen, es gibt besser ausgestattete Aufbaubatterien gegenüber dieser Traktionsbatterie. Die Parallelschaltung funktioniert am besten Zellweise. LiFePo kann nicht brennen oder explodieren, aber thermische Einflüsse freisetzen. Eine Parallschaltung dieser Batterien kann im unwahrscheinlichen Fehlerfall mehr Energie freisetzen als eine Einzelbatterie.

    Entschuldigt meinen beruflich bedingten Pessimismus, LiFePo ist schon eine sichere Technologie mit einem Gefahrenpotential über dem von Blei aber weit unter LiPo und Co.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 14:31

    Das Risiko ist bei der Einzelbatterie nicht so gross, da eine defekte Zelle die Gesamtspannung herunterzieht oder beim Laden erhöht, damit das BMS auslöst. Dieses herunterziehen wird durch die parallelgeschaltete Intakte Batterie verhindert.

    Beste Grüsse

    Sebastian

    PS: das Zitieren muss ich noch lernen

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 13:49

    Wenn ich da nochmal einhaken darf: Wenn das Datenblatt stimmt, werden die Einzelzellen NICHT überwacht. In der Parallelschaltung ist die Spannung der beiden BMS gleich und es wird nur abgeschaltet, wenn der Strom zu gross ist oder die Spannung in der Parallelschaltung zu weit absinkt. Eine defekte Zelle wird nicht gefunden und durch Ausgleichsströme belastet. Ich denke, dass eine Parallelschaltung gut geht, weil die Zellen heutzutage einen guten Gleichlauf haben. Aber es gibt keine Absicherung bei einem Zelldefekt.

    Zuhause habe ich eine Schublade mit Keramikplatten ausgekleidet und darüber eine Behälter mit Löschgranulat. In der Schublade werden Handys, Fahrradakkus und Modellbauakkus geladen. Bei einem Feuer oder Rauchentwicklung werden die Ladegeräte abgeschaltet, das Löschgranulat abgeworfen und der Rauch über einen Aktivkohlefilter im Sockel abgezogen. Diese Lösung habe ich, weil ich beruflich mit Schadenanalysen zu tun habe und schon viel übles gesehen habe.

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 10:59

    Ein Nachtrag für Bastelfreunde,

    Ich würde die Batterien öffnen und umbauen. Je zwei Zellen parallel, Montageelemente und BMS weiterverwenden und noch eine Zellüberwachung spendieren. Das Ergebnis kann besser sein als die jetzige Lösung.

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 10:48

    Das Datenblatt gibt nicht her, das Einzelzellen überwacht werden. So kennt man das von Starterbatterien mit LiFePo. Hier sollte man nochmal genau nachfragen. Wenn die Einzelzellen nicht überwacht werden, kann die Parallelschaltung gefährlich sein, siehe oben.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 09:13

    Oh, ich habe Deinen Beitrag nochmal genauer gelesen. Wenn das eine fertige Batterie ähnlich einer Bleibatterie mit zwei Anschlüssen und nicht sichtbaren BMS ist, würde ich eine Parallelschaltung nicht machen. Die Gefahr ist gross, das ein Batteriepack schneller entladen wird und bei geringer Stromaufnahme dann grosse Ausgleichströme fliessen. Was passiert, wenn eine Zelle in einem Pack zu weit entladen ist, wer meldet einem Hauptschalter, dass ausgeschaltet werden muss? Wenn eine Zelle defekt ist, sieht man das nicht in der Parallelschaltung, da die intakte Batterie die Spannung vorgibt. Die beiden BMS müssen unbedingt in der Lage sein, die defekte Batterie für beide Stromrichtungen zu sperren.

  • LiFePo4 erweitern

    • Sebastian
    • 11. September 2022 um 07:29

    Hallo Nunmachmal,

    Die Parallelschaltung sollte Zellweise erfolgen und die Spannungen müssen dazu unbedingt gleich sein. Zum Beispiel mehrere Stunden über einen Widerstand verbinden, bevor die Zellen hart verschaltet werden. Ich kenne das BMS nicht, vielleicht ist es eine gute Idee, die alten Zellen erst einmal einzeln auf Kapazität zu prüfen und wieder auf den gleichen Level zu bringen. Die endgültige Verschaltung sollte so erfolgen, dass sich der Strom über die Übergangswiderstände gleichmässig auf die jeweils alte und neue Zelle verteilen. U.U. muss dem BMS noch die neue Kapazität mitgeteilt werden oder die Balancerströme angepasst werden, vielleicht muss das BMS auch ausgetauscht werden.

    Beste Grüsse

    Sebastian

  • PV-Anlage mit Einspeisung ins Netz

    • Sebastian
    • 6. September 2022 um 16:35

    Moin,

    einige Mikroinverter können überlistet oder vom Hersteller umprogrammiert werden und aus einer Batterie wenige 100 Watt ins Stromnetzt einspeisen. Zum Beispiel der IQ7 von Enphase lässt sich für 24V-Akkus umprogrammieren, AEConversion bietet meiner Meinung auch modifizierte Microinverter an. Damit kann man die Grundlast des Hauses (Lüftung, Router, Kühlschrank...) versorgen. Wenn ich das bauen würde, würde das System bei voller Batterie eingeschaltet und bei leerer Batterie abgeschaltet werden. Die Einspeisung läuft dann im Sommer durch und im Winter so weit wie die Batterie reicht, weiter geht es dann erst, wenn die Batterie wieder voll geladen ist. Für deutsche Stromnetze ist dann noch ein zusätzliches Netzabschaltmodul erforderlich.

    Wenn ich mal so einen Wechselrichter zuhause habe, versuche ich, den zu verstehen und eine Einspeisung so vorzunehmen, dass sich der Stromzähler nicht dreht.

  • Sprinter: Kompakt, leicht, autark, 4x4

    • Sebastian
    • 9. Juli 2022 um 14:31

    Moin Michi,

    das ist ja ein sehr schöner Aufbau geworden.!

    Können wir erfahren, was für ein Schichtaufbau in der Aussenwand steckt? Es sieht nach sehr dünnen Geweben oder Gelegen aus. Ich habe aus Kostengründen mit 250gr/m2 gearbeitet, was natürlich eine nicht so glatte Oberfläche bewirkt.

    Beste Grüsse

    Sebastian

    Mein Aufbau : Vorstellung

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