Beiträge von triplee

    Hallo Klasi 46,
    auch ich habe eine 10 Jahre alte Ormocar Kabine. Es stimmt was der Alte Hans schreibt, die überlackierten Nähte bekommen Haarrisse, aber abblättern tut da nix.
    Ich gehe ab und zu mal mit einem Lackstift bzw. kleinem Pinsel drüber. Ich sehe das aber als optisches Problem, die Kabine verwindet sich natürlich und so was macht -glaube ich- kein Lack auf Dauer mit.
    Beulen am Rand kann ich keine feststellen.


    Guido

    Hallo Bernd,


    wenn Du dann Schneeketten hast und diese montieren möchtest hier noch ein Tipp:
    Fahr mit den inneren Rädern auf Holzkeile, so hängen die äußeren Räder frei und die Ketten sind ruck zuck montiert ohne dass Du rangieren musst.
    Vorzelt ist besser als nix, so wird der Wind und Schnee etwas abgehalten, aber darauf achten, dass das Gestänge stabil ist, es gibt ja spezielle Wintervorzelte.


    Guido

    Hallo Christopher,


    wenn ich das Fahrzeug nicht abgemeldet habe, fahre ich regelmäßig, dazwischen lasse ich die Luft nicht ab. Wenn wir im Fahrzeug "wohnen" schon, dann schwankt der Aufbau nicht so arg.
    Aber jetzt steht das Fahrzeug ja bestimmt 4 Monate und ich wollte halt nur wissen, was besser ist.
    Die Bedienungsanleitung sagt dazu nix.


    Guido

    Jetzt ist das Fahrzeug erst mal da und wird sauber gemacht, dann sehen wir weiter.
    Deshalb kann ich auch noch nix sagen, wie es unter den Leisten aussieht.
    Innen ist das Fahrzeug auf jeden Fall trocken und auch nicht muffig. Die Ecken und Kanten innen sind ok, nirgends Wasserränder oder ähnliches sichtbar.
    Die Dichtungen außen sind halt brüchig und spröde nach 17 Jahren ist das halt so.

    Es handelt sich um ein herkömmliches Fahrzeug, Fiat Cristall. Der Wandaufbau ist mir bis dato unbekannt, dürfte aber wie bei allen Weißware Wohnmobilen aus einem Holzgerippe mit Styropor bestehen.
    Außen dann Aluwarzenblech und das Dach Alu glatt.
    Wenn ich die Aluleisten abnehme, werden sie sich garantiert verbiegen und ein neues anschrauben in den selben Löchern dürfte recht schwierig werden. Außerdem möchte ich genau dieses anschrauben vermeiden, weil jedes Loch im Blech eine quelle von Undichtigkeit darstellt.
    Außerdem werden diese kleinen Schräubchen wohl nicht das ganze Ding zusammen halten :oops::evil: Und wenn, dann hält der Kleber auf jeden Fall mehr!

    Foto habe ich momentan keines, kommt noch.
    Ich habe an meinem Womo ebenfalls GFK Winkel zb. am Alkoven gebogen, in dem ich den Schenkel der an der Seite des Fahrzeugs anliegt eingesägt habe und dort
    kleine Dreiecke ausgesägt habe. Nach dem verkleben habe ich dann die dadurch entstandenen fehlenden Teile mit Körapurkleber ausgespachtelt und anschließend verschliffen. Bei ganz engen Radien habe ich auch ein großes Stück aus dem Schenkel herausgeschnitten. Bis heute -sind immerhin auch schon 6Jahre- hält das. Aufgeplatzt ist bisher nichts.
    Dass der Untergrund vorbereitet und behandelt werden muss, ist klar. Aber dadurch dass die alten Kleber und Leisten runter sollen, wird da eh nicht mehr viel auf dem Alu sein.
    Die Alternative für Körapur wäre eventuell ein Kleber von der Firma Sika, der dauerelastisch bleibt. Körapur wird ja hart wie Beton.
    An meinem Womo musste ich Teile entfernen, da kam ich mit der Diamantscheibe vom Fein kaum durch den Kleber!

    Hallo Tobi,
    die GFK Winkel werden ja ebenfalls im Wohnmobilbau verwendet und auf die paar Gramm kommt´s mir nicht an :) Dann nimmt man halt nur 1 Kiste Bier mit, statt zwei :lol::lol:
    Der Kleber ist für Alu+GFK ausgelegt, habe im Datenblatt nachgeschaut.
    Ich denk mir halt, wenn schon alles sauber gemacht wird klebe ich lieber GFK Winkel als wieder Aluprofile zu verwenden für die ich wieder Löcher ins Dach bohren muss um diese zu befestigen.
    Außerdem wird das ganze durch 30mm Schenkellänge auch noch etwas stabiler.


    Guido

    Hallo,


    meine Tochter hat sich ja nun für ein Womo von der Stange entschieden(Weißware). An dem Fahrzeug sind die Dichtungen an den Kanten, vor allem am Dach rissig und porös, das Abdeckband von den Schraubenlöchern ebenfalls.
    Jetzt bin ich am überlegen, was wir machen wollen: Abdeckleisten demontieren und neues Gummi/Butylband drunter und das ganze wieder anschrauben, oder wenn eh schon alles runter ist GFK Winkel wie sie z.B. Ormocar anbietet mit 50mm Schenkelbreite mit Körapur 666 verkleben.
    Da habe ich ja schon Erfahrung mit der Reparatur von meinem Womo :D
    Hat vielleicht jemand so was schon gemacht oder spricht generell etwas dagegen?
    Ich denke, dass wegen den Produktionskosten an Wohnmobilen von der Stange halt die Eckleisten angeschraubt werden statt der aufwändigeren Verklebung von GFK-Winkeln.


    Guido

    Guten Morgen zusammen!
    @CC: genau dieses Fahrzeug ist es!
    Wir haben gestern das Auto angeschaut und auch Probegefahren. Erst mal recht herzlichen Dank an alle, die sich eingebracht haben.
    Der erste Eindruck auf den Bildern ist ja recht vielversprechend, aber wenn man das Fahrzeug dann sieht, öhm...
    An alle kritischen Stellen doch -wie von Euch beschrieben- ROST. Also an den Radläufen, Türunterkanten teilweise durchgerostet, Scharniere an den Hecktüren, Längsholmen am Unterboden, Aufnahmestellen der Federn, oberer Scheibenrahmen Schiene Schiebetür, an den Stößen der Seitenbleche/Sicken.
    Innen ist das Fahrzeug in einem dem alter entsprechenden Zustand. Man sieht, dass das Auto viel Be- und Genutzt wurde.
    Der Ausbau selber von der Aufteilung hätte schon alles gepasst, massiver Holzbau und interessante Raumaufteilung. Daraufhin haben die Anbieter auch mehrfach hingewiesen, auch darauf dass es nur knapp 200 Fahrzeuge überhaupt (noch) gibt.
    Am Fahrzeug wurde ein Teil des Wandlers getauscht sowie die Kardanwelle und die Hinterachse überholt. Soweit ok. Motor läuft rund und kernig, Automatik ist halt am Anfang gewöhnungsbedürftig.
    Am Preis wäre wohl auch noch etwas gegangen, aber auf Grund des doch -wie von Euch allen beschrieben- Rost hat meine Tochter vom Kauf abgesehen.
    Ich glaube, wenn man das richtig machen würde, müsste das ganze Fahrzeug entkernt werden und dann die Karosserie total restauriert werden, von Rostkosmetik halte ich eh nix.
    Laut Aussage der Besitzer, wurde vor ca. 4 Jahren schon mal "Rost weggemacht".
    Nun, sie haben sich (Gottseidank) gegen das Fahrzeug entschieden und werden wohl einen Fiat Ducato 2,8l D als Alkovenmobil kaufen, wir haben das Fahrzeug ebenfalls besichtigt, das Fahrzeug steht gut da, hat nur 110.000km runter, Rost haben wir keinen entdeckt, klar, Gebrauchsspuren gibt es ebenfalls. Es müssten halt alle Dichtungen an den Eckleisten überprüft werden sowie die Abdeckkeder erneuert werden. Außerdem muss das Fahrzeug einer inneren und äußeren Grundreinigung mit Polieren unterzogen werden. Aber das ist schneller erledigt als eine komplette Rostsanierung :D


    Guido

    Hallo zusammen,
    erst mal Danke für die Tipps und Links. Wir werden das Fahrzeug am Sonntag mal anschauen, Bilder sind das eine, Augenschein das andere.
    Dann wird man (hoffentlich) schlauer sein. Das Fahrzeug ist ja auch kein Billigheimer, soll noch knappe 20.000€ kosten :shock:
    Was ich sagen muss: auf den Bildern sieht er gut aus, sind zwar keine Detailaufnahmen, aber großflächige Roststellen habe ich nirgends sehen können, was aber ja so auch nichts heißen will.


    Guido

    Hallo zusammen,
    meine Tochter möchte sich einen Kastenwagen zulegen und hat jetzt was gefunden:Sprinter 312 Bj.1997 knapp 300Tkm, ausgebaut von Cicada.
    Kann jemanden was zu Cicada sagen und wie hoch ist die "Lebenserwartung " von so einem Sprintermotor?


    Guido