Wenn man die Geräuschkulisse im Fahrerhaus reduzieren will, dann gibt es zwei bzw. drei Ansätze, die teilweise unterschiedliche Materialien zur Geräuschdämmung erfordern.
Das erste ist die Geräusche an der Quelle zu minimieren. Am Motorgeräusch könne wir meist wenig machen. Bei Windgeräuschen kann man evtl. etwas über Formgebung machen. Was man minimieren kann, dass sind Vibrationen der Blechteile. Hier ist beschweren das Mittel der Wahl, z. B. mit Alubutyl oder Gummimatten o. ä. Diese müssen dann auch nicht vollflächig verklebt werden, meist reicht es die Mitten der größeren Blechteile wie Türen, Motorhaube etc. zu bekleben.
Im Fahrzeug wäre der zweite Schritt dafür zu sorgen, dass sich Motor-, Wind- und andere Geräusche nicht ins innere Übertragen werden. Das kann z. B. durch Öffnungen in der Spritzwand passieren, aber auch über die A-Säulen. Letztere kann man z. B. durch Schaumstoff in den unten offenen Enden der A-Säule zu machen. Hat aber ggf. den Nachteil, das Schwitzwasser nicht mehr ablaufen kann, hier sollte man also vorbeugen.
Das letzte ist dann die Geräusche, die schon im Fahrerhaus sind, zu minimieren. Hier braucht es weiche oder offenporige Oberflächen, die dem Schall „schlucken“. Z. B. (Fahrzeug)Teppich, Velur, Filz. Alubutyl bringt hierbei kaum etwas. Das Problem sind schallharte Flächen, wie z. B. die Scheiben, die den Schall reflektieren. Die Scheiben können wir nicht dämmen, deshalb macht es Sinn alles andere „schallschluckend“ zu gestalten. Im Zweifel bringt schon eine Wolldecke, die man vor die Fahrerhausrückwand hängt, eine Menge.