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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Endlich Fertig!

    • Krabbe
    • 26. September 2005 um 21:14

    Der Gast war mal wieder meinereiner.

  • HILFE! Suche Gegensprechanlage mit Kabel u.Batteriebetrieb

    • Krabbe
    • 26. September 2005 um 12:19

    Hallo Offroadfun,

    eine Alternative: Nimm eine kleine Autoendstufe (Stereo), zwei Vorverstärkermikrophone aus dem Funkbereich und zwei Lautsprecher. Das sollte funktionieren, sofern der Pegel der Mikrophone hoch genug ist. Ansonsten müßte noch ein Mikrophonvorverstärker dazwischen.
    Du kannst auch zwei "normale", billige Gesangsmikrophone nehmen und als Vorverstärker ein kleines billiges Mischpult. Da gab es auch mal eins von Vivanco mit 9 V Blockbatterie. Das reicht als Vorverstärker aus, um eine Endstufe anzusteuern.

  • Trocellen bzw. X-Trem Isolator verkleben - Klebertipp?

    • Krabbe
    • 25. September 2005 um 13:33

    Der Gast war ich.

  • Vorstellung

    • Krabbe
    • 19. September 2005 um 21:54

    Hi, der Gast war ich.

  • LEICHTBAU MÖBELPLATTEN

    • Krabbe
    • 12. September 2005 um 09:14

    Hallo Dirk,

    ich hab teilweise auch Balsa verbaut und meine Erfahrung ist, das Schrauben in Balsa nicht funktioniert. Ich habe die Balsahölzer bei mir alle geklebt, und würde das generell auch bei Möbeln aus Leichtbauplatten machen, egal aus was für einem Material die dann sind.

    Zu Beschaffen ist wohl einiges, Ich könnte mir vorstellen, daß auch die Leerkabinenhersteller, die über die entsprechenden Pressen für Sandwichwände verfügen, in der Lage sind Dir Leichtbauplatten in Holz-PU-Holz zu fertigen. Ist halt alles eine Frage des Preises. Ich hatte mal bei Ormocar gefragt, ob eine Platte 15 mm aus GfK-PU-GfK möglich sein. Die Antwort war ja, wird wegen Sonderanfertigung aber teuer (Ich glaube es war eine Zahl von ca. 70 € / m² im Gespräch)

  • wie hoch doppelter Boden?

    • Krabbe
    • 12. September 2005 um 09:08

    Hallo Andi,

    mein Keller ist 22 cm hoch. Ich habe darin auch die Tanks und die Batterie untergebracht.
    Nur für Gas o. Wasserleitungen würde ich keinen kompletten doppelten Boden bauen. Die Leitungen würde ich eher durch die Möbel verbauen. Und immer dran denken, daß Du an die ganzen Leitungen für Reparaturen auch wieder drannkommst.

  • Hochdach zum Abnehmen...das wär doch mal was

    • Krabbe
    • 12. September 2005 um 09:03

    Hallo Marc,

    vom Prinzip her kein Problem und etwas in der Art gab es schon einmal.
    Für den VW T3 gab es das Varius-Hochdach, welches man abnehmen konnte und als Boot verwenden konnte.

  • Duschwanne

    • Krabbe
    • 4. September 2005 um 20:47

    Hallo border,

    wenn Du irgend ein bestimmtes und vom Standart abweichendes Maß benötigst würde ich mich an eine kleine Schlosserei in Deiner Umgebung wenden und eine schweißen lassen.

  • erster Grundriss Expeditionskabine

    • Krabbe
    • 31. August 2005 um 09:21

    Hallo Andi,

    erst mal herzlich willkommen hier.

    Bin zwar kein Admin oder Moderator, würde aber sagen mach doch einfach die Datei kleiner, indem Du die Auslösung reduzierst. Bei ner Zeichnung reichen doch ein paar dpi.

    Die ganzen Leitungen würde ich auf keinen Fall hinter die Wände bauen, schon garnicht bei einer Expeditionskabine, die auch mal auf Piste oder im Gelände gefahren wird. Wenn sich da eine Verschraubung löst, oder irgendein Teil defekt geht kommst Du nicht mehr ran.
    Nach eigener erfahrung auf der ersten Testfahrt: Leg alle Gas- und Wasserleitungen so, daß Du jederzeit gut dran kommst und wenn es geht alle Trennstellen in den Leitungen u. Schläuchen so, daß Du sehr gut drankommst.
    Stromkabel sind da unkritischer, die kannst Du auch hinter der Wand verschwinden lassen. Achte dann nur drauf, dass sie nirgendwo durchscheuern können.

  • Erster Test und Wasser im Keller :-(

    • Krabbe
    • 30. August 2005 um 12:13

    Hallo Zusammen,

    mein Krabbavan ist zwar noch längst nicht fertig – es fehlen noch Tisch, Schranktüren, Schubladen, Naßzellentür, Duschwanne und und und, doch letzte Woche haben wir ihn dann schon mal in einem kurzen Urlaub getestet.
    Und die ersten Undichtigkeiten im Wassersystem gehabt.
    In der ersten Nacht fing es an. Auf dem Wohnmobilstellplatz in Papenburg Wasser getankt und das System unter Druck gesetzt, irgendwann schlafen gelegt und kurz nach dem Einschlafen fängt der Wasserwarner an Lärm zu machen. Gut das ich den in den Keller gelegt hatte.
    Also wieder aus dem Bett raus, das Ding ausmachen und Fehlersuche. Die undichte Stelle habe ich dann auch gefunden. Es war ein Kunststoff-Absperrhahn, den ich vor dem Boiler geschaltet hatte.
    Später stellte sich dann noch raus, daß beide Syphons undicht waren.
    Was mich dabei am meisten aufregt – die Anschlüsse bzw. die Schlauchverbindungen, die ich selber gemacht habe, waren natürlich alle Dicht. Undicht waren die fertigen Kaufteile... :(

  • Suche Alu System zum Schrankbau

    • Krabbe
    • 13. August 2005 um 10:10

    @ Lothar,

    alter Rocken-Roller :)

    @ all

    ich kann meine Vorredner nur bestätigen, wenn die Möbel wie ein Fligtcase gebaut sind, dann sind die nicht kaputt zu kriegen.

    Ich hab (damals) in meiner aktiven Zeit als Veranstaltungstechniker schon gesehen wie ein Packcase voll mit Kabeln (so an die 300 kg schwer) hinten aus dem Truck rausgefallen ist. Und am Case war nichts dran, außer Schrammen.

  • blech von der rolle und seitz s4 fenster sowie polstersätze

    • Krabbe
    • 8. August 2005 um 22:45

    Hi,

    was für Fenster hast Du denn, S4 oder S5 und in welchen Größen? Hätte evtl. Interesse.

  • Hallöchen ich bin neu hier ..... ;-)

    • Krabbe
    • 8. August 2005 um 22:39

    Hallo Sabine,

    erst mal herzlich willkommen hier im Forum.

    Eins vorneweg, mit technischen und anderen Fragen zum Wohnmobilbau wirst Du hier bestimmt niemanden nerven, deshalb tummeln wir uns doch hier alle. Und alle die hier sind geben Ihr Fachwissen gerne weiter. Also frag ruhig. Je präziser, desto besser, dann wird Dir auch bestimmt geholfen.

    So und dann mal zu Deinen Fragen.
    Watt is ne Leerkabine - Da stellen wir uns erst mal recht dumm und sagen - Eine Leerkabine ist im Prinzip ne große dunkle Raum....

    Ne im Ernst. Du bist hier im Leerkabinenforum, und eine Leerkabine ist im Prinzip die größere Variante Deines Vorhabens. Du möchtest einen Ducato-Transporter ausbauen, das wäre dann ein Kastenwagenausbau. Eine Leerkabine ist, wenn man auf ein Fahrgestell einen (Kunststoff)kasten draufsetzt (ähnlich wie bei den fertigen, größeren Wohnmobilen), der aber noch leer ist, und den man dann ausbaut. Guck mal in meinem Photoalbum (unten www klicken) unter den ersten Bildern, da siehst Du, wie ich meine Leerkabine im Herstellerwerk abhole.
    Aber keine Angst, auch wenn Du keine Leerkabine, sondern "nur" einen Kastenwagen hast wird Dich hier niemand wegscheuchen und Dir wird hier gerne geholfen werden. Und da wohl die meisten hier auch irgendwann einmal mit Kastenwagenausbauten angefangen haben kennen sich die meisten dementsprechend auch mit den spezifischen Unterschieden im Kastenwagenausbau aus.

    Bodenplatte: Die Bodenplatte macht im Transporter Sinn, um zum einen einen ebenen Boden zu bekommen und dann auch noch, um darin die Möbel zu verankern.

    Am besten nimmst Du als Bodenplatte eine Wasserfest verleimte Sperrholzplatte (Multiplexplatte)in 15 mm. Siebdruckplatte ginge auch, ist aber zu schwer. Und Spanplatte hat im Wohnmobilbau nichts zu suchen. Die ist viel zu schwer und hat eine zu geringe Festigkeit.
    Dann solltest Du erst mal den Boden entrosten, grundieren, lackieren und am besten noch eine Lage Karosseriewachs draufsprühen, damit nichts rostet (aber erst vor dem entgültigen Einbau der Bodenplatte). Dann hatte ich bei meinem letzten Kastenwagenausbau (VW T3) eine Isolierschicht auf den Boden gelegt (Extrem-Isolator von Reimo) und dann die Bodenplatte draufgelegt und verschraubt.
    Zum Verschrauben der Platte würde ich gucken, ob es schon serienmäßig vorgesehene Stellen gibt, an denen Sitzbänke oder Zurrpunkte verschraubt werden sollen. An den Stellen dann mit langen Schrauben durch das Blech verschraubt, zur Sicherheit noch große Karosseriescheiben von unten am Bodenplech zwischengelegt. Die gesamte Platte würde ich dann mit Sikaflex rundum einkleben (Damit wird die gesamte Platte dann auch abgedichtet, damit kein Wasser unter die Platte laufen kann.)
    Gut ist es auch, wenn Du Dir die Zeit nimmst und die Bodenplatte erst mal reinlegst und anfängst mit dem Möbelbau und dann, wenn Du die Möbelpositionen alle kennst die Platte (und die Möbel) noch mal rausnimmst. Dann zur Befestigung der Möbel von unten Einschlagmuttern in die Bodenplatte einbringen und darin dann die Platte erst entgültig einbauen. Dann kannst Du die Möbel in den Einschlagmuttern verschrauben. Das hält im Falle eine Unfalls besser, als wenn Du die Möbel nur mit Spax-Schrauben in der Bodenplatte verschraubst.

    Wie Du die Hundeboxen am besten integrieren kannst hängt auch davon ab, wie Dein Ausbau grob aussehen soll. Anbieten würde sich ja die Boxen so zu bauen, daß sie durch die Heckklappe zugänglich sind. Jetzt weis ich nicht, wie breit der Duc ist, und wie groß Du bist. Käme evtl hinten ein Heckbett quer in Frage? Dann könntest Du das Bett über die Hundeboxen bauen.

    So, dann noch viel Spaß beim Durchwühlen des Forums und wenn Fragen sind, dann Frag.

    Ach ja,und die Frage nach welchem Forum das richtige ist: Fragen zum Ausbau in Der Aufbau oder Selbstbau, je nachdem - Fragen zum Ducato (Motor u. sonstige Technik) bei Die Basis und Fragen zur Installation von Gas Wasser Strom eben im entsprechenden Forum.

  • Probleme mit Kühlschrank

    • Krabbe
    • 7. August 2005 um 19:19

    Ist das wirklich nicht erlaubt? Ich wüßte jetzt nicht, daß das verboten wäre. Auf welcher Grundlage ist das Betreiben des Kühlschranks auf Gas während der Fahrt denn Verboten? - Die Heizung darf ich doch auch während der Fahrt brennen lassen?

  • Basis fuer reisemobil

    • Krabbe
    • 6. August 2005 um 20:20

    Hallo,

    ich hatte früher mal so etwas in älter ab und an für ne Firma gefahren und in meiner Erinnerung war die Kiste wohl etwas laut im Fahrerhaus. In wie weit man das unter Umständen gedämmt bekommt kann ich Dir aber leider nicht sagen.

  • nächstes Treffen?

    • Krabbe
    • 6. August 2005 um 20:17

    Hallo Andi,

    das nächste Leerkabinentreffen währe turnusmäßig erst wieder im Mai dran, wenn es stattfindet. (Ich hoffe doch).
    Den ein oder anderen hier kannst Du wahrscheinlich auf dem Selbstausbauertreffen in Wietzendorf im Oktober treffen. Doch das ist riesig (ca. 1000 Fahrzeuge) und die "echten" Selbstausbauer sind den Fahrern von Mobilen "von der Stange" zahlenmäßig inzwischen weit unterlegen, da mußt Du schon geziehlt nach jemandem suchen, um ihn zu finden bzw. dich zusammentelefonieren. (Mich wirst Du dort auch seltenst an meinem Fahrzeug sehen, da ich immer auf dem Gelände unterwegs bin.)

  • Heizung

    • Krabbe
    • 6. August 2005 um 20:09

    Ach ja, noch was vergessen,

    in Deutschland darf man die Gasheizung auch während der Fahrt laufen lassen. Deshalb muß man sie ja auch eintragen lassen.

  • Heizung

    • Krabbe
    • 6. August 2005 um 20:07

    Hi zusammen,

    mal wieder eine schöne Technikdiskussion, da will ich doch auch gleich mitmischen...

    Zuerste einmal sei angemerkt, daß ich auch ein Truma-Fan bin. Mich hat schon mehrfach der Service überzeugt. (Keine Angst, Kaputt war nur einmal etwas, sonst ging es eher um technische Anfragen und Hilfestellungen).

    @ Benny
    Bei den Kombigeräte von Truma (Boiler und Heizung in einem) kannst Du auch bei leerem Boiler Heizen.
    Bei einer Alde-Warmwasserheizung mußt Du auf jeden Fall die Möbel auch von untern unterlüften, damit der Warmluftstrom durch thermische Effekte zirkulieren kann. Ich meine irgendwo mal was gelesen zu haben, daß der Spalt zwischen Möbeln und Wand min. 2 cm sein muß. Ich muß mal schauen, ich meine irgendwo hätte ich noch was dazu stehen.

    Das Argument Alde = bessere Warmluftverteilung sehe ich persönlich etwas geschmälert, denn es kommt m. E. immer auf die gesamte Installation und den Grundriß an. Mit ausreichend vielen Ausströmern kann man in meinen Augen auch bei einer Truma eine sehr gute Warmluftverteilung erreichen. Wobei zugegeben der subjektive Eindruck der Wärme einer Alde als angenehmer empfunden werden kann.

    Zum Thema Gasversorgung und Tank oder Flasche:
    Der Gastank hat sicherlich den Vorteil, daß man zumindest im Europäischen Ausland überall Gas bekommt. Doch das kann ich auch mit Gasflaschen erreichen. Zum einen gibt es die Gastankflasche, mit der man legal an jeder Gastankstelle Gas nachfüllen kann. Zum anderen gibt es die Möglichkeit auch eine von den blauen Campinggas-Flaschen mitzunehmen. Die bekomme ich auch überall.

  • sanwichplatten

    • Krabbe
    • 4. August 2005 um 12:12

    Hallo Caution,

    guck mal auf der Homepage von http://www.Ormocar.de
    Dort kannst Du Dir schon mal einen ersten Eindruck holen und die Verkaufen auch maßgefertigte Sandwichplatten.
    (Wie im übrigen wohl alle Leerkabinenhersteller, schließlich bekommen die Geld dafür ;) )

    Kleben kann man die Platten mit Körapur Nr?. Gibt es auch bei Ormocar.
    Ormocar sitzt im Pfälzer Wald.
    Ansonsten fallen mir Spontan noch ein Bocklet in Koblenz und MABU im nördl. Ruhrgebiet. Bei Peca ? oder Pecamobil ? oder so in den Niederlanden (der Name ist hier im Forum schon öfters mal aufgetaucht, oder mal googeln) soll es Sandwichplatten auch günstig geben. Der ein oder andere Expeditionskabinenhersteller bezieht die Platten wohl dort.

  • sanwichplatten

    • Krabbe
    • 4. August 2005 um 09:02

    Hallo Caution

    Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

    Eins vorweg. Sandwichplatten selber machen ist in meinen Augen am falschen Ende gespart, denn die Dinger sollen ja nachher sowohl gerade und paßgenau sein, als auch haltbar und leicht. Und ob man soviel durch selbstbau der Sandwichplatten spart wage ich zu bezweifeln, da man ja das Material auch erst mal kaufen muß.
    Ich würde wohl zum Kauf fertig auf Maß geschnittener Platten tendieren, wenn ich meine nächste Kabine selber zusammenkleben wollte.

    Ob es lohnt sich die Kabine aus fertigen Sandwichplatten selber zu kleben muß jeder für sich entscheiden, daß ist in meinen Augen ein abwägen zwischen den eigenen Möglichkeiten (räumlich und handwerklich) und dem Preis unter der Berücksichtigung von so Dingen wie Gewährleistung usw.

    Aber wie gesagt, daß muß jeder für sich entscheiden und der Gedanke, daß man wirklich alles selber gemacht hat ist natürlich auch reizvoll.

    Aber nun zum Material. Ganz allgemein kannst Du Deine Sandwichplatten natürlich aus jedem Werkstoff herstellen, den Du möchtest. Sandwich heist ja nichts anderes, als das verschiedene Materialien zusammengefügt werden, um neue bzw. andere Eigenschaften zu erlangen, als die Materialien für sich allein haben.
    Bei den Kabinenwänden wären daß ja zum einen die Innenlage aus Isolierendem Material, welche für sich keine Festigkeit hat und die Außenlagen, die für sich allein auch nicht stabil genug wären, da sie wegknicken würden. Zusammen miteinander verklebt ergibt sich halt eine recht biegesteife, leichte und isolierende Platte.

    Als Materialien kommen zum Einsatz:
    Für die Innenlage PU-Schaum-Platten. Diese Platten sollten im Wohnmobilbau ausreichend Druckfest und möglichst geschlossenporig sein, damit sie kein Wasser ziehen.
    Als Außenlagen kann man wählen zwischen GfK, Alu oder Holz. Andere Materialien wären natürlich auch möglich (z.B. Stahl, ist aber zu schwer).

    Übliche Aufbauarten von Sandwichplatten sind:

    GfK außen (1,5 – 2 mm) – PU (27 – 47 mm) – GfK innen (1mm)
    GfK außen – PU – Holz innen (6 mm Multiplex)
    Alu außen (1mm) – PU – Holz innen
    Alu außen – PU – Alu innen

    Wenn Du selbst baust kannst Du natürlich auch Holz-PU-Holz nehmen.

    Bei Bodenplatten werden als Innenlage oft auch direkt Multiplexplatten mit 15 mm genommen, um der Platte eine gewisse Festigkeit zu geben und man nachher ja eh die Holzbodenplatte braucht, um die Möbel darauf zu befestigen. Wenn man schon weis, wie die Kabine nachher befestigt wird kann man an den Stellen, wo sie aufliegt den PU-Schaum in der Platte dann auch durch Holz ersetzen, so daß der Druck dann zu großen Teilen von der Bodenplatten aus Holz direkt auf die Auflagestellen weitergegeben wird, und nicht erst den Schaum zusammendrückt.

    Verklebt werden die Lagen mit 2-Komponenten-Kleber auf einer Presse, damit die Lagen auch Flächig aufeinander kleben und keine Blasen, Wellen oder Beulen werfen. Erleichtern kann man das glatte zusammenkleben einer Wand dadurch, daß man alle 10 – 15 cm ca. 1-2 mm tiefe Schlitze (1 mm breit) schneidet, in die der Klebstoff gepreßt wird.

    Üblich für normalgroße und größere Leerkabinen sind Gesamtstärken der Platten von 40 oder 50 mm.

    Welches Material man nun nimmt ist (insbesondere wenn man fertige Platten kauft) in meinen Augen Ansichtssache oder fast sogar Glaubensache.
    Ich selber habe GfK-PU-GfK, da ich wegen der Temperaturausdehnungskoeffizienten gleiche Materialien innen und außen haben wollte, GfK im Falle eines Unfalls für besser zu reparieren halte und ich aus Angst vor Feuchtigkeitsschäden auf keine Fall Holz in der Kabinenwand haben wollte.

    Was den Selbstbau von Sandwichplatten für den Selbstbauer schwierig macht ist m. E. die notwändige Presse.
    Insbesondere, da so eine Platte ja gewaltige Ausmaße erreichen kann. Wenn Du mal überlegst: Bei Ormocar und anderen Herstellern sind Dach, Rückwand, Alkovenvorderwand und Alkovenboden aus einer Platte gebaut, die an den Ecken innen geschlitzt ist und dann um die Ecken gebogen wird. Die Außenlage ist durchgehend.
    Da kommst Du bei einem normalen Womo schnell mal auf eine Platte von 11 – 12 m länge und 2,2 bis 2,5 m breite.

    Eine Möglichkeit die Sandwichplatten als Heimwerker zu pressen, über die ich hier mal gestolpert bin, war die, die Platten auf einen glatten Boden zu legen, oben drauf eine große, recht dicke und ebene Holzplatte und auf die Holzplatte ganz viele Wasserkanister.

    Für den TÜV brauchst Du ein Materialgutachten. Da es für Dich als Selbstbauer aber recht teuer werden könnte Deine selbstgebaute Sandwichplatte prüfen zu lassen würde ich vorher mal mit dem TÜV reden. Bei Alu außen sollte dem Prüfer klar sein, daß im Bezug auf Splitterfestigkeit nichts negatives zu erwarten ist. Bei GfK solltest Du abklären, ob dem Prüfer ein Gutachten nur für die Außenlage reicht. Denn daß sollte zu bekommen sein, insbesondere, wenn Du die GfK-Platten dann über einen Hersteller von Leerkabinen oder einen Hersteller von LKW-Aufbauten beziehst.

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