Hallo Tobi,
ja dann schon mal Glückwunsch und viel Spaß mit dem fertigen Wohnmobil. Dann mach mal einen schönen Bericht über das fertige Fahrzeug.
Hallo Tobi,
ja dann schon mal Glückwunsch und viel Spaß mit dem fertigen Wohnmobil. Dann mach mal einen schönen Bericht über das fertige Fahrzeug.
Hallo Du interessierter und herzlich willkommen hier im Forum.
Ja, Deine Erfahrung mußte ich so Ähnlich und in der Art auch machen. Ausschlaggebend zum Selbstausbau einer Leerkabine war bei mir zwar auch primär der Grund, daß ich das in meinen Augen Ideale Mobil nicht auf dem Markt gefunden hatte. Aber ich hatte Anfangs noch die Hoffnug, daß ich mit dem Selbstbau auch noch Geld sparen könnte und mußte ganz schnell einsehen, daß ein Selbstbau aus Kostengründen nichts bringt. Im Gegenteil, für das Geld, was bisher in meinem Projekt steckt hätte ich mir locker ein billiges Alkovenmobil in ähnlicher Größe neu beim Händler bestellen können und hätte wohl noch Geld für die lfd. Kosten des ersten Jahres übrig gehabt.
Aber zum Glück blieb die Sache für mich noch finanzierbar (nicht zuletzt auch dadurch, daß sich die Kosten ja über einen gewissen Zeitraum verteilen, ich bin nun fast 1 Jahr dran und noch nicht fertig) und ich konnte mir mein Mobil so planen und bauen, wie ich wollte.
Wobei ich schon jetzt sagen muß, daß das, was dabei rauskommt auch nur ein Kompromiß ist, und ich schon jetzt, wo der Bau fast fertig ist, sagen kann, was ich das nächste mal anders oder besser mache... Und daß, obwohl min ½ Jahr intensive Planung drinstecken. – Wobei ich mit dem, was ich da bisher auf die Beine gestellt habe aber trotzdem sehr zufrieden bin. Das nun auch nicht.
Nu zu Deinen Fragen: Warum Leerkabine: Damit ich genau mein individuelles Fahrzeug mit meinen Bettenmaßen und meinem Grundriß hinbekam mußte es bei mir eine entsprechend gefertigte Leerkabine sein.
Aber natürlich Spricht auch nichts dageben, einen Kofferaufbau auszubauen, ausser vielleicht, daß ein Alkoven nicht so ohne weiteres machbar ist und ich bei einem Kofferaufbau wohl drauf verzichten würde.
Es gibt genug Beispiele für gelungene Kofferausbauten. Und wenn Du hier ein bischen im Forum suchst, dann wirst Du auch den ein oder anderen finden. Z. B. Tobi mit seinem Ausbau eines Paketkoffers auf Sprinterbasis.
Auch bei vielen Weltreisenden sind ja LKW mit ausgebauten (Funk)-Koffern aus Armeebeständen sehr beliebt. (Z. B. Aufbauten mit der LAK Leichte-Absetzbare-Kabine aus NVA-Beständen)
Mit dem TÜV sind die Probleme eher kleiner, da das Fahrzeug mit dem Koffer ja schon zugelassen ist / war, somit entfallen die Fragen nach Materialgutachten, Begutachtung der Befestigung der Kabine usw. und Du kannst Deinen Koffer munter ausbauen.
Probleme könnte es höchstens geben mit Sitzplätzen im Wohnteil, wenn sie in Fahrtrichtung sein sollen. Aber die Probleme hast Du auch bei einer Leerkabine. Und steuerlich macht es keinen Unterschied, da Du ja auch für einen umgebauten LKW mit Kofferaufbau eine Wohnmobilzulassung bekommen kannst.
Das einzige was ich beachten würde, bzw. wo ich mich schlau machen würde sind die praktischen Erfahrungen der diversen Kofferumbauer. Z. B. habe ich mal gehört, daß die Kögel-Paketkoffer auf Sprinterbasis von der Post zu Undichtigkeiten im Dach neigen, und es bei Ex-Tiefkühlkoffern zu Geruchsbelästigungen kommen kann. Habe aber selber keine Erfahrung mit dem Thema.
Noch ein Tipp, je nachdem woher Du kommst. Am Wochenende 22/23.10.05 ist in der Lüneburger Heide auf dem Campingplatz Südseecamp in Wietzendorf das größe Selbstausbauertreffen mit ca. 1000 Fahrzeugen. Die meisten sind zwar inzwischen Serienmobile, doch ist immer auch noch eine große Anzahl selbstausbauten anwesend, unter anderem auch ausgebaute LKW-Koffer. Vom Kögel-Sprinter über 7,5 t Möbelkoffer bis hin zum richtig großen LKW mit ausgebautem Container hab ich dort schon alles gesehen.
Hallo Robert und herzlich willkommen.
Sind die Eckprofile rissig, oder nur die (Sika) Klebekannte?
Ich würde für die Reparatur zu Glasgewebematte und Epoxidharz raten.
Je nach benötigter Menge fallen mir folgende Bezugsquellen ein: Modellbauladen, Conrad-Elektronik, Wassersport- (Boots-)Zubehör, (Segel)Flugzeugwerft, ...
Bei dem Elektrikproblem würde ich so, wie Du es schilderst, auf eine defekte Batterie tippen, wenn Du nicht irgendwo einen Kurzschluß drin hast. Aber dann ist die Batterie wohl auch hin.
Hi, auch von mir ein herzliches willkommen.
Hallo Benny,
keine Angst, solange eine Frage präzise und fachlicher Art ist und das Thema hier nicht schon x Mal detailiert besprochen wurde wirst Du wohl nicht negativ mit Deinen Fragen auffallen. Schließlich haben alle hier mal klein angefangen, und wie heist es so schön: Es gibt keine dummen Fragen...
So, und nun zu meinen Antworten:
1. Ein fingerbreiter Luftspalt sollte reichen. Viel mehr haben die Kunststoffprofile aus dem Zubehör ja auch nicht. Hauptsache die Luft kann zirkulieren und es kommt zu keinem Wärmestau unter dem Solarpanel.
2. Auf meiner Kabine sind die Panels noch nicht drauf, aber auf meinem T3 habe ich die mit Aluprofilen montiert. Und zwar so, daß man die Solarpanele einseitig aufstellen kann. Würde ich aber nicht mehr machen, da ich das nie wirklich genutzt habe, weil man ja sonst ständig auf dem Dach rumkrabbeln muß, um die Panels aufzustellen.
Die Aluprofile hatte ich auf dem Dach aufgeklebt.
3. Ich habe es auch ähnlich wie Lothar gemacht und unterhalb der Solarpanels Aufputz-Verteilerdosen aufgeklebt. Die Kabel dann mit PG-Verschrschraubungen in die Dose eingeführt.
Na toll,
der Gast war ich.
Fällt mir gerade noch ein: Vorteil bei der eingetragenen Kabine, wenn Du einen Durchgang zwischen Kabine und Fahrerhaus baust kannst Du hinten noch Sitzplätze während der Fahrt eintragen lassen. Tischer hatte hinten noch 2 Sitzplätze eingetragen. (Ich habe mir aber berichten lassen, daß die Mitfahrer nicht zur Seekrankheit neigen dürfen).
Ansonsten ist die Sache mit dem Eintragen eigentlich kein großes Problem.
Also,
ob eintragen oder nicht, daß kannst Du Dir im Prinzip aussuchen. Wenn die Kabine mit Bordwerkzeug zu demontieren ist, dann kannst Du die Kabine auch als Ladung deklarieren. (Als Bordwerkzeig gilt dabei nur daß, was von VW mit dem T3 serienmäßig ausgeliefert worden ist, also 10/13er und Schraubendreher Schlitz/Kreuzschlitz)
Du kannst die Wohnkabine aber auch als Wechselaufbau Wohnkabine eintragen lassen. Dann hast Du normal einen LKW und wenn die Kabine aufgsattelt ist ein Wohnmobil.
Hallo,
von der Größe her paßt eine Tischer-Kabine vom T2 auch auf den T3. Ich glaube die vom T2 war nur etwas schmaler. Daß die Befestigungen passen wage ich zu bezweifeln. Sollte aber bei einer Tischerkabine nicht daß Problem sein, diese umzubauen.
Der Gast war mal wieder meinereiner.
Hallo Offroadfun,
eine Alternative: Nimm eine kleine Autoendstufe (Stereo), zwei Vorverstärkermikrophone aus dem Funkbereich und zwei Lautsprecher. Das sollte funktionieren, sofern der Pegel der Mikrophone hoch genug ist. Ansonsten müßte noch ein Mikrophonvorverstärker dazwischen.
Du kannst auch zwei "normale", billige Gesangsmikrophone nehmen und als Vorverstärker ein kleines billiges Mischpult. Da gab es auch mal eins von Vivanco mit 9 V Blockbatterie. Das reicht als Vorverstärker aus, um eine Endstufe anzusteuern.
Hi, der Gast war ich.
Hallo Dirk,
ich hab teilweise auch Balsa verbaut und meine Erfahrung ist, das Schrauben in Balsa nicht funktioniert. Ich habe die Balsahölzer bei mir alle geklebt, und würde das generell auch bei Möbeln aus Leichtbauplatten machen, egal aus was für einem Material die dann sind.
Zu Beschaffen ist wohl einiges, Ich könnte mir vorstellen, daß auch die Leerkabinenhersteller, die über die entsprechenden Pressen für Sandwichwände verfügen, in der Lage sind Dir Leichtbauplatten in Holz-PU-Holz zu fertigen. Ist halt alles eine Frage des Preises. Ich hatte mal bei Ormocar gefragt, ob eine Platte 15 mm aus GfK-PU-GfK möglich sein. Die Antwort war ja, wird wegen Sonderanfertigung aber teuer (Ich glaube es war eine Zahl von ca. 70 € / m² im Gespräch)
Hallo Andi,
mein Keller ist 22 cm hoch. Ich habe darin auch die Tanks und die Batterie untergebracht.
Nur für Gas o. Wasserleitungen würde ich keinen kompletten doppelten Boden bauen. Die Leitungen würde ich eher durch die Möbel verbauen. Und immer dran denken, daß Du an die ganzen Leitungen für Reparaturen auch wieder drannkommst.
Hallo Marc,
vom Prinzip her kein Problem und etwas in der Art gab es schon einmal.
Für den VW T3 gab es das Varius-Hochdach, welches man abnehmen konnte und als Boot verwenden konnte.
Hallo border,
wenn Du irgend ein bestimmtes und vom Standart abweichendes Maß benötigst würde ich mich an eine kleine Schlosserei in Deiner Umgebung wenden und eine schweißen lassen.
Hallo Andi,
erst mal herzlich willkommen hier.
Bin zwar kein Admin oder Moderator, würde aber sagen mach doch einfach die Datei kleiner, indem Du die Auslösung reduzierst. Bei ner Zeichnung reichen doch ein paar dpi.
Die ganzen Leitungen würde ich auf keinen Fall hinter die Wände bauen, schon garnicht bei einer Expeditionskabine, die auch mal auf Piste oder im Gelände gefahren wird. Wenn sich da eine Verschraubung löst, oder irgendein Teil defekt geht kommst Du nicht mehr ran.
Nach eigener erfahrung auf der ersten Testfahrt: Leg alle Gas- und Wasserleitungen so, daß Du jederzeit gut dran kommst und wenn es geht alle Trennstellen in den Leitungen u. Schläuchen so, daß Du sehr gut drankommst.
Stromkabel sind da unkritischer, die kannst Du auch hinter der Wand verschwinden lassen. Achte dann nur drauf, dass sie nirgendwo durchscheuern können.
Hallo Zusammen,
mein Krabbavan ist zwar noch längst nicht fertig – es fehlen noch Tisch, Schranktüren, Schubladen, Naßzellentür, Duschwanne und und und, doch letzte Woche haben wir ihn dann schon mal in einem kurzen Urlaub getestet.
Und die ersten Undichtigkeiten im Wassersystem gehabt.
In der ersten Nacht fing es an. Auf dem Wohnmobilstellplatz in Papenburg Wasser getankt und das System unter Druck gesetzt, irgendwann schlafen gelegt und kurz nach dem Einschlafen fängt der Wasserwarner an Lärm zu machen. Gut das ich den in den Keller gelegt hatte.
Also wieder aus dem Bett raus, das Ding ausmachen und Fehlersuche. Die undichte Stelle habe ich dann auch gefunden. Es war ein Kunststoff-Absperrhahn, den ich vor dem Boiler geschaltet hatte.
Später stellte sich dann noch raus, daß beide Syphons undicht waren.
Was mich dabei am meisten aufregt – die Anschlüsse bzw. die Schlauchverbindungen, die ich selber gemacht habe, waren natürlich alle Dicht. Undicht waren die fertigen Kaufteile... ![]()
@ Lothar,
alter Rocken-Roller ![]()
@ all
ich kann meine Vorredner nur bestätigen, wenn die Möbel wie ein Fligtcase gebaut sind, dann sind die nicht kaputt zu kriegen.
Ich hab (damals) in meiner aktiven Zeit als Veranstaltungstechniker schon gesehen wie ein Packcase voll mit Kabeln (so an die 300 kg schwer) hinten aus dem Truck rausgefallen ist. Und am Case war nichts dran, außer Schrammen.